Dobson Hut benötigt Gegengewicht

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Lots

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Hallo zusammen,

mein neuer Dobson ist vorne zu leicht, was kann man da an Gegengewichte montieren, ankleben? 2 kleine Bohrlöcher im Abstand von 4cm sind am Hut vorhanden.
Ich denke so 300 Gramm sollten es sein. Danke für jeden Tipp. Man muss sich das so vorstellen, beim Okularwechsel zieht er in die Höhe.

cs
Lothar
 
Hallo Lothar,
wenn der Hut aus Metall ist, kannst du Neodym Magnete daran befestigen. So kannst du auch fein steuern.
CS Harald
 
Danke werde es mal mit dem Auswuchtblei probieren.

cs
Lothar
 
Hi Lothar,

ich bin absoluter Dobson Fan, aber ich muss sagen das ist wirklich ein grosser Nachteil des Dobson Prinzip.
Man will einen möglichst geringen Widerstand beim Bewegen, aber wenn man dann das Okular wechselt flutscht der Dobson, da er nicht mehr im Gleichgewicht ist, nach oben.

Lage Rede kurzer Sinn ein Zusatzgewicht für den Okularwechsel finde ich keine gute Lösung.
Ich finde eine Möglichkeit den Dobson im Azimuth zu arretieren besser.
Da gibt es mehrere, eigentlich einfache Realisierungen. Im Prinzip muss man mit einem Hebel oder Schraube auf das Höhen-Segment drücken, so dass es sich nicht mehr bewegen kann.

Ich habe inzwischen die Luxus Variante, da ich meinen 12 Zoll Dobson mit Schrittmotoren ausgerüstet habe. Die halten den Dobson in der Position. Man kann dann allerdings nicht mehr manuell bewegen sondern muss es über die Schrittmotoren machen.

Gruß
Peter
 
Hi Lothar,
da gibt es vieles.
Am Reisedobson habe ich einen kleinen Volleisenquader zum Aufstecken wenn die Okulare zu leicht werden.
Magnet geht auch gut. Ich würde statt Neodym normale Schreiben nehmen, wie es sie im Baumarkt oder Billigmöbelläden gibt.
5mm hoch und im Durchmesser etwa einem 2 EUR Stück gleich. Sind billiger und schwerer als Neodym.
Auch kann man aus dem Baumarkt Verbinder nehmen. Als Stahl hat man schnell 300 g zusammen. Sowas nutze ich an zu leichten Spiegelboxen.
Neben dem Gewicht schützt es auch das Holz wenn man die Box mal hinstellen muss.
CS
 
Hallo Lothar,

installier doch einfach einen etwas größeren Sucher, dann hast Du wenigstens nicht nur totes Gewicht.


MfG

Rainmaker
 
Hallo Lothar,
was für ein Dobson ist das (Größe, Gewicht, Bauart, Durchmesser der Höhenräder, Gleitlagerpaarung)? Bilder davon?

Ist er generell hecklastig, auch wenn ein mittelschweres Okular dran ist? Dan stimmt generell die Schwerpunktlage nicht. In dem Fall kann man durch höhersetzen der Höhenräder, oder Gegengewicht am Hut das Gleichgewicht wieder herstellen. Woraus das Gegengewicht besteht ist völlig egal, Schrauben, Magnete, Sucher, Auswuchtblei, Stein, Sack Sand, Sack Reis, durchbohrte und verschraubte Goldtaler...
Bei bei stark unterschiedlichen Okulargewichten verwenden Manche ein virtuelles Gegengewicht ---> Feder- oder Gummiband- Rückstellmechanismus

Oder ist er nur beim Okularwechsel hecklastig? Dann helfen größere Höhenräder, eine Gleitlagerpaarung mit mehr Reibung, oder eine Höhenlagerbremse, die während des Okularwechsels betätigt wird.

Ich finde eine Möglichkeit den Dobson im Azimuth zu arretieren besser.
Was hilft eine Azimut Arretierung, wenn der Dobson in der Höhe wegwandert?
 
Hallo zusammen,

meine Lösung.

1662018678563.png


cs
Lothar
 
Hallo,

also wenn ich das so sehe würde ich das Ding so modifizieren, dass man da eine Rolle Klopapier aufhängen kann. Wenn es dann beim Beobachten in der Botanik mal drückt weiß man zumindest wo das wictigste Utensil hängt. ;)


MfG

Rainmaker
 
Hallo Freunde

Ihr habt Probleme . . . .
Was soll ich denn sagen wenn ich mal den dicken 3"-"Oschi" aus dem Okularauszug heraus nehme. Der wiegt gerade "mal eben" 2 1/4 kg!
Wen es interessiert wie man auch solch extremes Gewicht am Dobson noch in den Griff bekommt, der kann das mal hier nachlesen.
Man muß dann halt beim Wechsel mit der linken Hand den Hut festhalten und mit der rechten Hand die Okulare und Reduziereinsätze wechseln.
Und ja, der dicke 3 Zoll "Klopper" ist zur Zeit das beste Übersichtsokular für eine F4,5-Optik was der Markt her gibt! Das Ding hat eine Feldblende von 52,2mm und bildet bis zum Bildfeldrand makellos ab.
Und im Übrigen: selten ist etwas so beständig wie ein Provisorium!
So, dann sucht schon mal passende Gegengewichte . . . .

gruß Peter
 
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