Matthias_Müller
Aktives Mitglied
Hallo allerseits!
Gestern nacht kam mir der Gedanke, das leidliche Nachschubsproblem (Dosierbarkeit, Haft- zu Gleitreibung) anders zu lösen als mit Teflon oder all den möglichen Werkstoffideen, die sich z. B. hier so finden lassen. Ich fürchte nämlich, daß unter unterschiedlichsten Bedingungen (von hochfeucht bis staubtrocken, sommernachtswarm bis klirrend kalt, Abnutzung und Ansammlung von Staub über die Zeit...) doch hin und wieder die Über-Ruck-Problematik und das langsame Ausschwingverhalten auftreten könnte und man muß wieder frickeln und basteln im Feld unter dunklem Himmel, wo ich eigenlich beobachten wollte...
Um diese Probleme schon von der Konstruktion her zu vereiteln, hier meine Idee (ich nehme schon stark an, daß andere die auch schon gehabt haben, hab ich aber bisher nie so gesehen):
1. In Alt. und Az. möglichst reibungsfrei lagern (vielleicht graphitierte, gekapselte Rollenlager) und
2. dann über Handräder ähnlich eines handbetriebenen parallaktischen Achsenkreuzes wirklich feinste Nachführung. Allerdings würde ich wohl für den Azimut Friktion (per Hebel auskuppelbar zur Schnellverstellung) mit Schneckenuntersetzung verwenden, für den Höhenwinkel vielleicht Tangentialverstellung per günstiger Gewindestange (mit Akkuschrauber-Aufnahme-Möglichkeit zur Schnellverstellung).
In meiner Vorstellung erledigt sich dann nicht nur das häufigere Hinausschießen (nervig spätestens ab 200fach für meinen 8"-f/6), sondern auch das Sekunden dauernde Auswackeln - allein schon durch die gewonnene mechanische Steifigkeit ("geschlossene Kraftdreiecke" anstelle labiler Balance, deren zufriedenstellendes Funktionieren von vielen Variablen abhängt - z. B. Wind, Temp., Feuchte, händischer Tremor im Superfeinmotorikbereich...). So würden auch eher tunnelblickige "Planetenokulare" deutlich brauchbarer am Dobson.
Oder bin ich (leider) im Reich der Phantasie? Was schätze ich dann falsch ein? (Ich fürchte fast, daß ich mich irgendwobei irre, die Idee ist doch eigentlich eher naheliegend, aber ich hab von sowas noch nie was gehört, was sicher seinen guten Grund haben dürfte...Schluchz!)
Dunkle klare Nächte mit ruhender Luft höchster Durchsicht bis zum Horizont wünscht
Matthias.
Gestern nacht kam mir der Gedanke, das leidliche Nachschubsproblem (Dosierbarkeit, Haft- zu Gleitreibung) anders zu lösen als mit Teflon oder all den möglichen Werkstoffideen, die sich z. B. hier so finden lassen. Ich fürchte nämlich, daß unter unterschiedlichsten Bedingungen (von hochfeucht bis staubtrocken, sommernachtswarm bis klirrend kalt, Abnutzung und Ansammlung von Staub über die Zeit...) doch hin und wieder die Über-Ruck-Problematik und das langsame Ausschwingverhalten auftreten könnte und man muß wieder frickeln und basteln im Feld unter dunklem Himmel, wo ich eigenlich beobachten wollte...
Um diese Probleme schon von der Konstruktion her zu vereiteln, hier meine Idee (ich nehme schon stark an, daß andere die auch schon gehabt haben, hab ich aber bisher nie so gesehen):
1. In Alt. und Az. möglichst reibungsfrei lagern (vielleicht graphitierte, gekapselte Rollenlager) und
2. dann über Handräder ähnlich eines handbetriebenen parallaktischen Achsenkreuzes wirklich feinste Nachführung. Allerdings würde ich wohl für den Azimut Friktion (per Hebel auskuppelbar zur Schnellverstellung) mit Schneckenuntersetzung verwenden, für den Höhenwinkel vielleicht Tangentialverstellung per günstiger Gewindestange (mit Akkuschrauber-Aufnahme-Möglichkeit zur Schnellverstellung).
In meiner Vorstellung erledigt sich dann nicht nur das häufigere Hinausschießen (nervig spätestens ab 200fach für meinen 8"-f/6), sondern auch das Sekunden dauernde Auswackeln - allein schon durch die gewonnene mechanische Steifigkeit ("geschlossene Kraftdreiecke" anstelle labiler Balance, deren zufriedenstellendes Funktionieren von vielen Variablen abhängt - z. B. Wind, Temp., Feuchte, händischer Tremor im Superfeinmotorikbereich...). So würden auch eher tunnelblickige "Planetenokulare" deutlich brauchbarer am Dobson.
Oder bin ich (leider) im Reich der Phantasie? Was schätze ich dann falsch ein? (Ich fürchte fast, daß ich mich irgendwobei irre, die Idee ist doch eigentlich eher naheliegend, aber ich hab von sowas noch nie was gehört, was sicher seinen guten Grund haben dürfte...Schluchz!)
Dunkle klare Nächte mit ruhender Luft höchster Durchsicht bis zum Horizont wünscht
Matthias.