Dobson n356 von Orion mit oder ohne GoTo?

#1
Hallo
Ich möchte mir nach jahrelanger Pause wieder ein Teleskop zulegen.
Da ich nicht zu den impulsivsten Menschen höre und ich mir etwas anständiges zulegen möchte, bin ich zu den Entschluss gekommen mir ein Dobson von Orion,das N356, zu kaufen.
Nun stellt sich die Frage für mich mit Go to oder ohne?.
Mit vielen Personen mit denen ich gesprochen habe sind solche Hilftsmittel wie das Autofahren mit Automatik und Autopilot und eine gute Sternkarte tut es auch.
Sollte man wirklich auf solche "Helferlein" verzichten? Oder sollte man diese dankend in Anspruch nehmen?.
GRUß
Thorsten
 
#2
Hallo Thorsten,

habe nur parallaktische Montierungen, aber alle mit GoTo und damit auch Nachführung.

Den Dob wirst Du wenig für Fotografie nutzen, aber GoTo und Nachführung, letzteres gerade bei hochvergrößernder Beobachtung von Mond und Planeten, würde ich immer haben wollen.

 
#3
Hallo Thorsten,


auf das GoTo würde ich persönlich keinen allzu großen Wert legen aber die Nachführung ist bei dieser Öffnung definitiv hilfreich und da ist das GoTo halt dabei. Macht denke ich mehr Sinn als alles anschließend nachträglich an zu bauen oder das Gerät auf eine EQ-Plattform zu stellen ( -> Einblickhöhe).


Viele Grüße Felix
 
#4
Diese Frage stellt sich immer wieder, seit die neuen Dobsons wahlweise mit GoTo geliefert werden.

Mit oder ohne? Beides hat Vorteile und Nachteile.

Ich habe auch lange überlegt und mich jetzt aber gegen GoTo beim neuen Dobson entschieden.

Hier die Vorteile und Nachteile der GoTo-Variante (die für mich wichtig waren).

Vorteile:
- Führt sich selbst nach und so kann man gerade bei starker Vergrößerung sehr entspannt beobachten und muss nicht immer nachschubsen. (Hier kommt es aber sicher auch auf die Qualität der Gleitflächen des Dobsons an. Wenn sich dieser sehr geschmeidig bewegen lässt, ist das händische Nachführen viel problemloser, als wenn diese haken und ruckeln.)
- GoTo sorgt dafür, dass man sofort das gewünschte Objekt im Blickfeld hat. Somit kann man viel mehr Objekte pro Nacht beobachten, da das Suchen entfällt.
- Eingeschränkt für die Fotografie nutzbar, je nach Qualität der Nachführung

Nachteile:
- Man muss immer zuerst Strom mit Akku usw. aufbauen und wenn dann was nicht gleich funktioniert, der Akku doch nicht geladen ist oder sonst was, dann nervt es wirklich! (Ohne GoTo ist ein Dobson halt: Hinstellen - auskühlen lassen - beobachten.)
- Viel fehleranfälliger, da mehr Strom, Elektronik, Kabel usw.
- Höheres Gewicht (und mehr Zubehör) zum Transportieren.
- Teurer.
- Man verlernt (eventuell) sich am Himmel zurechtzufinden.
- Vor dem Beobachten muss immer das GoTo System an 2-3 Sternen eingestellt werden.

Ich habe auch vor der Entscheidung mit mehreren Besitzern von GoTo-Dobsons gesprochen. Fazit: Für lange Beobachtungsnächte ist GoTo am Dobson super, aber praktisch alle hatten sich schnell ein Zweitteleskop (meist ein kleinerer Dobson) ohne GoTo für "schnell mal schauen" gekauft. Denn alle waren sich einig, dass ihnen die ganze GoTo-Sache mit Stromversorgung, Ausrichtung usw. für kurzes Zwischendurch-Beobachten zu umständlich aufzubauen ist.

Sicher ist auch zu beachten, ob du immer am selben Platz (z.B. im eigenen Garten) beobachten willst und das Gerät einfach an der Steckdose ansteckst, oder ob du oft mit dem Auto rausfahren wirst. Da ist dann die Ganze Stromversorgung ein deutlicher Mehraufwand (und immer im entscheidenden Moment der Akku leer).

Grüße,
bei mir wird es durch den Grundsatz "das beste Teleskop ist das, das man häufig verwendet" und den obigen Überlegungen die Variante ohne GoTo.
Mario
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#5
Hallo Thorsten,

ich bin sehr lange Jahre ohne ausgekommen und es ist für mich auch weiterhin Alltag, ohne auszukommen. Aber ich habe auch einige Erfahrungen mit solchen Systemen gemacht.

Ziemlich beeindruckt war ich letztes Jahr von einem Encoder-System, wobei also der Dobson von Hand bewegt wurde. Die aktuelle Zielrichtung wurde als Punkt auf der digitalen Sternkarte eingezeichnet, wodurch man nicht nur schnell Objekte findet, sondern auch direkt merkt, wo man sich am Himmel gerade herum treibt.
Dieses Feedback geht beim normalen Astro-Computer mit "Peil-Guiding" schon weitgehend verloren. Man schaut nur auf das LED-Display und steht quasi mit dem Rücken zum Objekt.

Beim kompletten Goto hat man am Ende überhaupt kein Feedback mehr. Man kann also nach 5 Jahren Goto gucken genauso schlau sein, wie davor, was den Himmel angeht. Aber man braucht das natürlich auch nicht.

Ansonsten sparen diese Systeme Zeit. Aber es nimmt sicher auch das Erfolgserlebnis, Objekte selbst gefunden zu haben. Nehmen wir mal Neptun und Uranus - da ist visuell nicht viel zu machen, mit üblichen Öffnungen. Natürlich sieht besonders Neptun bei gutem Himmel sehr schön aus, aber eigentlich ist doch das Auffinden die Leistung. Jedenfalls in der Himmelsgegend in diesen Jahren.

Was den eigentlichen Beobachtungskomfort angeht, würde eine EQ-Plattform völlig ausreichen. Das Objekt bleibt im Bild und man kann in Ruhe beobachten - fertig.

Unbedingt brauchen - keines davon. Gewinn bei der Beobachtung: Die minimale Nachführung wie schon eine EQ-Plattform es kann reicht. Mehr Beobachtungszeit sowohl durch Goto als auch mit Encoder-Systemen. Mehr Orientierung am Himmel durch die wenigen Systeme mit manueller Push-Nachführung und direktem Feedback in einer digitalen Sternkarte. Darin muss man nun die persönlichen Prioritäten suchen.

Clear Skies
Sven
 
#6
Hallo Torsten,
....Sollte man wirklich auf solche "Helferlein" verzichten? Oder sollte man diese dankend in Anspruch nehmen?.
weiß nicht was du oder man machen sollte ?) . Mein 16" f/4 Newton hängt jedenfalls seit ca. 2 Jahren auf einer Alt - AZ EQ6 und wird ausschließlich mit goto im AZ- Modus betrieben. Das einzige was ich bedaure ist die Tatsache dass ich mir diese Monti nicht schon früher zugelegt habe.

Wer natürlich lieber vis. Beobachtungen als "Suchsport" betreiben möchte kann sich goto sparen oder abschalten :cool:

Gruß Kurt

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#8
Hi Torsten

was andere tun ist doch Wurst. Mach wie Du es für richtig hältst bzw wie es für Dich besser paßt.

Auch ich habe meine Erfahrungen und Geschichte dazu:

Ich nutze kein Goto, an keinem Gerät.
Ich bin aber auch kein Fuzzygucker, dem ein Goto Zeit sparen könnte, weil das Starhopping entfällt.
Viele Objekte kann ich mit Karte und Rotpunktsucher bzw Rigel mit Vergrößerungen jenseits 100-fach direkt einstellen, bei den Klassikern auch mit 200-fach. Und wenn es nicht geht, dann eben Okularwechsel auf Übersicht.
Insofern vermisse ich nichts.

Mein Kollege XXX z.B. guckt schon lange mit Goto und hat auch am Dobson "Goto" gewollt und ein Argo-Navis angebaut. Sicher hilft es ihm hier und da, aber wehe es funktioniert nicht 100%.
So hatten wir letzt trotz Alignment die Situation, dass nicht zu sehen war. Ich hab dann manuell eingestellt und das AN meinte wir wären daneben, aber das Objekt war im Bild. So ist letztlich viel Zeit der Nacht mit Alignment und trotz Hilfsmittel immer noch Suchen müssen verloren gegangen.
Das war schade, man ärgert sich weil wir nicht rausbekamen warum das Alignment nicht paßte und man lernt keine Himmelsorientierung.
So kanns eben auch gehen.

CS
 
#9
Hallo Armin,

na, in dem Fall war es anders herum. Das Objekt war da, aber die Koordinatne haben nciht gepasst. Und da existiert grundsätzlich auch der Irrglaube beim Goto. Und deswegen stelle ich mir die Frage, was ist denn mit kompletten Goto gemeint. Ich kann nur raten, daß man hier meint, man würde sich komplett nur auf die Koordinaten im Display verlassen.

Nur ob das Teleskop mit samt Nachführung auch wirklich vollkommen deckungsgleich und synchron mit dem Himmel stehen, ist fraglich. Grundsätzlich ist Goto ein gutes Mittel die Beobachtung zu vereinfachen. Und doch:

Visuelle Beobachter im Feld werden wohl kaum ihre Montierungen so genau einnorden wollen und können, das das ich sage jetzt mal 0-Fehler-Modell auch 100% deckungsgleich mit den Himmelskoordinaten ist. Nicht mal ein 3-Star-Alignment kann das leisten. Es gibt immer weitere Parameter in einem komplexen Fehlermodell, dass man nicht immer das gewünschte Objekt trifft oder zumindest die Steuerung daneben liegt. Ob man nun Azimutal nachführt oder äquatorial. Das macht keinen wesentlichen Unterschied, wenn man sich nicht gerae auf Klassiker am Firmament stürzt.

Und da sind wir dann an dem Punkt, wo es sich empfielt mit Starhopping weiter machen. Ja selbst mit einer Goto-Steuerung. Routenplanen, über die man sich mit Referenzsternen an das Objekt der Begierde herantastet. Das geht aber auch nur dann, wenn man unterstützendes Kartenmaterial zur Hand hat. Digital oder konventionel. Und das ist eigentlich die Arbeitsweise die ich empfehle, selbst bei Goto-Steuerungen.
Man ist schon ob der Restfehler gezwungen, sich näher mit Kartenmaterial zu beschäftigen. Gerade dann, wenn auch schwierige Objekte gefunden werden wollen, hilft abzugleichen, wo man steht (Über Sterne in der Umgebung). Dazu gibt eine einfache Handsteuerung kaum weitere Informationen preis.

Natürlich ist sich nicht jeder über die Unlänglichkeiten Goto-Steuerungen im klaren. Für die Erstellung komplexer Pointingmodelle wird wohl im Feld wenig Zeit bleiben. Und ich halte es auch nicht für sinnvoll für den mobilene Einsatz.
Gerade Einsteiger vertrauen hier und meinen, das Gerät wäre präzise genug. Der Anspruch an eine gewisse Arbeitsweise beim Einsatz von Goto-Steuerungen hebt sich auch mit fortgeschrittenen Beobachtungen kleinerer Objekte.

Der Abgleich mit Kartenmaterial ist daher ähnlich sinnvoll, wie bei der Arbeit mit digitalen Teilkreisen und digitalem Kartenmaterial. Ich sehe da persönlich keinen all zu großen Unterschied mehr. Ich gehe aber davon aus, daß die Lernkurve durchaus etwas steiler ist, wenn man das Gesehene auch noch protokolliert. Und das ist ja sehr aus der Mode gekommen.

Meine persönliche Antwort: Goto am 14" Dobson oder nicht wäre zumindest die: Die Skyscan-Steuerung hat auch digitale Teilkreise eingebaut. Wenn aber auch der Selbstbau eine Option ist. Es gibt andere Systeme. Sitech Servo I, Onstep im Alt-AZ-Modus. Hier ist aber basteln angesagt. Aber es gibt ein paar schöne Anleitungen, wie man gerade Geräte von der Stange modifizieren kann, daß auch Goto damit gelingt.

Grundsätzlich halte ich dein Einsatz von Goto-Steuerungen für sinnvoll. Aber eine gewisse Arbeitsweise ist auch hier anzuraten.

CS,
Gerrit

0-Fehler-Modell meint, ausgehend von zwei Referenzpunkten (Himmelspol und Referenzstern) werden weitere Himmelskoordinaten referenziert. Abgesehen von der Kingrate implementiert die FS2 ein 0-Fehler-Modell (Kingrate wird nicht angewandt)
Komplexe Fehlermodelle: Berücksichtigen weit mehr Parameter (Ungenauigkeitein im Getriebe, Biegung im Tubus, atm. Refraktion, etc.) . Z.B Sitech-Steuerung mit PointXP oder so mancher Dobsonbesitzer
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#10
Hallo Peter,

Jetzt bin ich mal richtig OT gehässig: Nur als Rentner/Pensionär oder Privatier kann man sich damit die ganze Nacht beschäftigen und den folgenden Tag verschlafen. smiley55 teufelgrr
den vollen Tag verschlafen können / dürfen ist schon ein sehr angenehmes Renterprivileg. Das hilft auch wenn man in der Nacht
dank goto viele Objekte beobachtet hat ohne lange Astrosuchsport betrieben zu haben. :smiley61:

Gruß Kurt
 
#11
Hallo zusammen,

uner 4 Mag Himmel wird für mich Starhopping ohne GoTo ziemlich zäh. Zu lange Wege zwischen Orientierungssternen.
Bis ich das mal durch Beobachtung unter Halbmondbedingungen nachvollzogen habe war ich unter meinem immer über 5 Mag und auch mal über 6 Mag Himmel (erreichbar mit kurzer Fahrt) auch immer schnell bei der Hand mit der Ablehnung des technischen SchnickSchnacks.
Wenn es also für Einsteiger nicht zu sehr auf Kosten der Öffnung und Qualität geht, warum nicht.
Hier liegen die Dinge nochmal anders. Am 14-Zöller ist es unter schlechten Bedingungen ohne Supersucher eher noch schwieriger und eventuell will man unter guten Bedingungen auch mal ausreizen, was so eine große Optik zeigen kann und nicht nur die 200 hellsten und am besten/leichtesten aufzufindenden Objekte sehen.
Da muss man an den ganz schwachen, kleinen Objekten sehr gut mit Karten umgehen können und auch mit Detailkarten versorgt sein.
Es klang schon mal an, dass auch ein gutes GoTo die Aufsuche schwieriger Objekte deutlich beschleunigt, aber nicht immer den Blick in Kartenwerke ersetzt.
Es ist also Geschmackssache, eine Sache der vorgefundenen Bedingungen und eine Sache der eigenen Ziele sowie der Herangehensweise, was man bevorzugt. Wenn ich ohne GoTo klar komme heißt das nicht, dass Andere es nicht doch gut gebrauchen und nutzen können.

Ein Problem welches mir(!) mit GoTo immer mal auffällt und bewusst wird ist, dass man sich davon gerne von Objekt zu Objekt hetzen lässt, wenn es denn gut funktioniert. Eingeben, hinfahren, gucken, abhaken, weiter.
Irgendwie hat das ganz schnell was von dem, was ich eigentlich mal ein paar Stunden hinter mir lassen will, wenn ich beobachte.

Gruß
Günther
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#12
Da es hier kaum zur Sprache kommt:

Stört es euch nicht, dass ihr zusätzlich zum Teleskop auch immer die Stromversorgung mitnehmen (und zuvor aufladen) müsst?

Bei mir war das der Hauptpunkt, warum ich mich gegen GoTo am Dobson entschieden habe.
Mir ist/war das ganze Zeug an Kabeln, Motoren in der Rockerbox, Akku, usw. einfach zu aufwendig.
Ganz zu schweigen davon, dass man immer jedes mal erst das Alignment machen muss.

So, ohne GoTo, ziehe ich den Dobson aus der Garage (da diese ungeheizt ist ist das Teleskop auch immer temperiert) und kann direkt durchsehen.

Die Vorstellung, da erst alles anschließen, aufschalten, ausrichten … zu müssen finde ich doch etwas abschreckend.
(Natürlich nur meine ganz persönliche Ansicht.)

Grüße, Kahless
 
#13
Hallo Kahless,

zusätzlicher Zeitbedarf für goto bei meiner Alt - Az EQ6 für goto im AZ- Modus:
1. Monti horizontal ausrichten: 1´
2. Akku und Handsteuerbox anklemmen: 30"
3. Star Alignment: 2´

Summe zusätzlicher Zeitaufwand: ca. 3,5´.
Ich finde das eigentlich nicht besonders abschreckend :)
Zur Stromversorgung kann man auch den Autoakku über die 12V Steckdose des Autos anzapfen.

Gruß Kurt


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#16
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#18
Hallo zusammen,

der Orion Us Dobson hat aber keine Nachführung,sondern digitale Teilkreise.Also eher ein schubsto...Übrigens genau das System,bei dem man beim Einstellen des Objektes nur auf das Display schaut.
Für mich war das der Grund das Teilkreisgeraffel von meinem 12"er abzumontieren und zu Verkaufen... ;)

oder geht es um diesen hier? Der hat auch Nachführung.

Grüße Rainer
 
#19
Danke, Rainer.
Ja, da Thorsten "GoTo" schrieb, meint er sicher den, den du verlinkt hast (und nicht den mit "Object Locator" aus meinem Link)!
Ich hatte eh auch das Gerät mit echtem GoTo im Kopf und hab dann aus versehen den Falschen verlinkt,

Mario
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#20
Genau das habe ich mir letztes Jahr auch überlegt.

Ich bin sogar soweit gegangen, dass ich auf 2 Zoll Öffnung verzichtet habe und den 14er Skyliner mit GoTo geholt habe. Ursprünglich wollte ich 16 Zoll Öffnung. Motorisiert war mir der 16er zu schwer und auch zu teuer.

Ich schätze die Nachführung am Dobson sehr und natürlich auch das GoTo. Bei Planeten und hoher Vergrößerung nervt das dauernde Nachschubsen.

Dieter
 
#25
Auch in 2 Teilen sind das Gewichte die ich mir nicht antun wöllte. Ich würde maximal auf 12 Zoll gehen. Mein Skywatcher hat 21kg Tubus und 26kg Rockerbox, das geht gerade noch.
 
#26
Hallo Coltrane,

ich beobachte gerne mindestens zu zweit, macht einfach mehr Spaß, und wenn man das eh tut: 18" sind einfach geil und zu zweit leichter zu stemmen, als 12" alleine. Und da unser 18" Projekt ein schwerer klumpen ist, kann ich das auch locker auf modern gebaute 20" ausdehnen.
Das Gerät arbeitet mit EQ-Plattform und eine Umrüstung auf Encoder ist im Gange... aber seit die Optik einsatzbereit ist, ist der Basteldruck nicht mehr so groß. Aufsuchen ist eben nicht nur eine Frage der Sportlichkeit, sondern auch eine der Ertüchtigung.

Clear Skies
Sven
 
#27
Ach Coltrane,
dass kann man auch entspannt sehen. Keines der Teile ist wirklich derart schwer, daß man sich einen Bruch hebt.

Hier dauert der Aufbau gerade mal 18 Minuten. Inklusive "Dummschwätzen"…muß ja auch mal sein...

https://www.youtube.com/watch?v=8LCvHx_skIs

Ein kleineres Problem sehe ich darin, daß der Dobson im nicht vollsändigen Aufbau von Laien als Abfalleimer verkannt wird. Aber dafür gibts ja Deckel :)

CS,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#28
Nur die Ruhe,

alle genannten Punkte scheinen sowieso nicht zu interessieren, sonst hätte sich Thorsten schon gemeldet.

Scheinbar wie so oft: Ein Neuer haut was raus, "alle" stürzen sich auf das Thema und dann hört man nichts mehr.
 
#30
Also, ich nehme zum Beobachten immer das iPad pro mit SkySafari mit. Das wird über Skywire an die Monti angeschlossen, und dann heißt es „touch and go“: Ich tippe auf der Sternkarte das Objekt an, und die Montierung fährt es an. Das gefällt mir gut. Andererseits bin ich auch schon oft mit dem 100 ED Apo - Fernglas in der Binoptic - Gabel 100% manuell gegangen - auch kein Problem. Die entsprechenden Targets findet man eh im Schlaf. Alles Geschmackssache und auch nicht „entweder oder“. Persönlich würde ich mich bei Teleskopen immer für GoTo entscheiden. Für das „unmittelbare“ Erlebnis nehme ich das Großfernglas.
 

Neustes Astronomie Foto

Diese Seite empfehlen

Oben