Dobson parallaktisch?

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bernsky

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Hallo an Alle!

Ist es eigentlich möglich, eine Rockerbox parallaktisch zu bauen?Also die Grundplatte im Winkel der örtlichen Polhöhe zu bauen und dann einnorden.Theoretisch müsste das doch gehen,oder mach ich da einen Denkfehler?

Viele Grüsse
bernsky
 
Hallo,Armin

Danke für den Spitzen-Link.Ich dachte, ich kenne Deine Seite schon gut, aber diesen Wissensspeicher hatte ich übersehen; eine wahre Fundgrube.
P.S Dein 114 ner funzt prima, hab Ihm allerdings ´nen neuen OAZ spendiert.

Grüsse
bernsky
 
Hallo Armin + Bernhard!

Im Prinzip handelt es sich dabei ja "nur"
um eine Gabelmontierung aus Holz.

Mich würde interessieren, ob das Ding auch
so gut funktioniert wie es aussieht.
In dem Text steht, dass es noch nicht getestet wurde.

Auf den Fotos schaut das Teleskop brav nach Süden,
so Richtung Äquator (die gesamte Last liegt übrigens fast
ausschliesslich auf den "nördlichen" Teflonpads),
aber wie ist es mit den anderen Richtungen?

Süden - Horizont scheint schwierig wegen
Kollision mit der Rockerbox.

Bei Ost oder West liegt die Gabel seitlich,
d.h. an den Höhenrädern reibt nicht mehr
Plastik auf Teflon, sondern direkt Plastik auf Holz.
Wie präzise ist denn die seitliche Führung,
kann es beim Nachführen nicht passieren,
dass das Teleskop plötzlich von der einen
auf die andere Seite rutscht?

Dazu das übliche Newton-parallaktisch-Problem
mit dem Einblick, das normalerweise durch
Drehen des Tubus in den Rohrschellen gelöst wird.

Damit kein Missverständnis entsteht:
Ich will das Ding nicht madig machen,
aber das ganze scheint mir halt nicht ganz so einfach
zu sein wie es auf den Fotos aussieht...

Ansonsten gibt es ja auch noch die "Dobs-Mounts",
einfach mal googeln!

Sonnige <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Hi Torsten,
ob und wie gut es tatsächlich funktioniert weiß ich leider nicht.
Ist sicher nicht ganz so einfach zu bauen, z.B. ob der von Dir angeführten Dinge, wenngleich ich durchaus denke, das man sie lösen kann.
Frage jetzt aber bitte nicht weiter nach. Ich bin nicht grade der Selbstbauer vor dem Herrn. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
CS
 
Klar kann man die Probleme lösen,
ist sogar nicht mal so schwierig.
Man muss sie nur erkennen.

Südblick: Das Querbrett tiefer ausschneiden,
und die seitlichen zusätzlich versteifen.

Ost/West: Auch axial Teflonlager vorsehen,
evtl. justierbar.

Position des OAZ: Wohl das schwierigste,
evtl. drehbare Rohrschellen bauen und da dran
die Höhenräder befestigen.

Das Motto: Geht net gibt's net! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruss
Thorsten
 
Ciao,

ich möchte Thorstens Posting von oben auch nochmal bekräftigen. Das ganze hat die gleichen Problem wie der Bau einer guten Gabelmontierung ! (Siehe azimutale Gabel-montierte GOTO Teleskope, die dann auf eine Polhöhenwiege gestellt werden).

'Eine Gabelmontierung, die parallaktisch betrieben wird, statisch deutlich mehr belastet wird, als eine azimutal betriebene - einfach wegen der Schräge. Z.B. kann man sich leicht vortsellen, dass es dür die Gabel ziemlichen Stress bedeutet das Gewicht des Teleskops schräg seitlich abzustützen wie beim Blick zum Osthorzont bei Dekl = 0Grad zum Beispiel.

Das soll nicht heissen, dass die üblichen Gabeln zusammenbrechen ! - Aber wenn man hohe Anforderungen an die Stabilität/Steifheit der Montierung stellt (LangzeitFoto bei langen brennweiten etc), dann könnte sich die Gabel als wackliger rausstellen als erwartet...'

... und das gleiche gilt für einen Dobson !

Schöne Grüsse
Peter
 
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