Dobson Teleskop aber welches?

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alffrommars

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Hallo,

da bei mir wieder das Astrofieber ausgebrochen ist wollte ich mir ein neues Teleskop gönnen. Ich habe noch ein 76/700 von Bresser aus meiner Jugend aber das taugt nix.

Nen Kumpel hat dann mal angefangen wegen Teleskop und so und nach langen hin und her hat er sich nen Skywatcher 150/750 mit goto gekauft.

Das haben wir dann letztens erstmal aufgestellt und ausprobiert und auf den Jupiter gehalten. Und direkt beim ersten mal der Jupiter mit Woklenstrukturen zu sehn ... Anfängerglück^^.

So nun zurück zur Sache ...

Einsatzzweck ist Mond, Planeten und vorallem DSO.
Keine Astrophotografie, höchstens mal Mond oder Planeten zum ausprobiern aber das steht noch in den Sternen.

Folgende Geräte habe ich mir etwas näher angeschaut sofern das per Internet geht.

GSO Dobson Teleskop N 200/1200 DOB
GSO Dobson Teleskop N 250/1250 DOB
Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB

Mein Startbuget liegt so bei ungefähr 500€.

Taugen die Geräte überhaupt was für meine Einsatzzwecke?
Lohnen sich die +100€ mehr für das 250er GSO überhaupt?
Haben die GSO Dopsons auch ne Mittenmarkierung im Hauptspiegel zum einfachen justieren?

Das wars erstmal. Weitere Fragen ergeben sich sicher noch.

Gruss
alffrommars
 
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Hallo alffrommars,

ich würde zum 8" f/6 Dobson raten, also der erste bzw. letzte Link, da es für deine Zwecke mit Sicherheit den besten Allrounder darstellt und leichter ist. Für deinen Zweck ist so ein Dobson ideal, sofern du vom Balkon/Garten beobachtest bzw. eine Transportmöglichkeit besteht. Die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall.

f/6 ist auch weniger okularkritisch als der Zehnzöller mit f/5. Es können also preiswertere Okulare einegsetzt werden.

Von der optischen Qualität her spielen beide in einer Liga. Beim Skywatcher kann an der Seite den Widerstand in der Höhenbewegung einstellen, was sich bei schweren Okularen oder einer DSLR in sofern bemerkbar macht, dass der Tubus dann nicht so schnell nach unten kippt. Möchtest du also kurzbelichtete Mondfotos machen, halte ich das für einen großen Vorteil: Man muss nicht so viel mit Gegengewichten am anderen Ende des Tubus jonglieren.

An Okularen würde ich ein Übersichtsokular sowie eins für mittlere und starke Vergrößerungen empfehlen. Ich finde auf Anhieb keine Angaben zum Lieferumfang. Ein langbrennweitiges Okular liegt in der Regel bei.

VG Christian
 
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Hallo nochmal,

zu den Okularen: ich rate zu Okularen mit 12mm Brennweite (100-fach) und 6mm Brennweite (200-fach). Letztere ist die förderliche Vergrößerung des Achtzöllers. Bei guten Bedingungen kann man bei guter Justage durchaus auf 300- bis 400-fach gehen. Solche Idealbedingungen hat man jedoch eher selten, so dass ich bei deinem Budget erst einmal zu den genannten, sinnvollen Vergrößerungen tendiere.

Ich erkenne an der Beschreibung nicht, welches Okular zum Lieferumfang gehört. Ein kurzbrennweitiges Übersichtsokular gehört auf jeden Fall zur Grundausrüstung. Ideal sind 32 bis 25mm Brennweite (37,5- bzw. 48-fache Vergrößerung).

Auf dem Gebrauchtmarkt kann man mitunter gute 2"-Okulare (größeres Gesichtsfeld) schießen, ansonsten kommen wohl nur solche mit 1 1/4 Zoll Steckdurchmesser in Frage.

VG Christian
 
Hallo alffrommars,

Ich habe einen GSO 200C Dobson 8'' F6 und bin sehr zufrieden.
Bei mir ist eine Mittenmarkierung auf dem Hauptspiegel.

Fotos von Planeten, Mond usw... mache ich auch damit, kannst Dir ja meine Fotos hier im Forum mal ansehen.

Als Okulare verwende ich ein Vixen NPL 25mm, TS-SW15mm und ein 8mm Planetary.
Zur Orientierung am Himmel kann ich dir die Freeware Stellarium empfehlen, damit plane ich meine Beobachtungen und habe so auch schon einige DeepSky Objekte gefunden.

Gruß,
Holger
 
Hallo

Ein 8" f/6 Ist nach meiner Meinung die richtige Größe für den Anfang, auch bekommst du weniger Probleme mit der Verzeichnung am Rand des Gesichtsfeldes bei diesem Gerät. Du wirst keine teuren Okulare brauchen, bei f/5 schon eher.

Nur würde ich mir mal noch das GSD 680 von TS anschauen, da sind z.B. einige Dinge wie das Höhenlager und das Azimutlager verbessert worden.
Bei f/6 wirst du, wenn du trotzdem mal fotografieren willst, auch notfalls ohne Korrektor zurecht kommen, die Sternabbildung wird noch akzeptabel sein.

Gruß Daniel
 
Hallo Daniel,

meinst du mit Verzeichnung die Koma? Von kissen- bzw. tonnenförmiger Verzeichnung habe ich bei Newtons noch nie etwas gehört.

VG Christian
 
@komposer
Ist dein GSO auch schon mit Veloursfolie ausgekleidet?


Also sind wir schonmal dei den 200er Dobson gelandet.

Bei dem Skywatcher sind 2 Okulare dabei (25 / 10) und der Spiegel hat 100% ne Mittenmarkierung.

Bei dem GSO könnte man es ja beim Händler erfragen ... bei 375€ bleibt auch noch mehr Geld für Zubehör wie Okulare, Justierlaser etc. über.
 
Hallo alffrommars,

bei den Okularen handelt es sich also offensichtlich um die "Super"-Okulare, die der Hersteller überall beilegt. Diese sind mit Vorsicht zu genießen:

Ich habe zwei 25er dieser Serie testen können: Eins hat sich in dieser Brennweitenklasse zu einem meiner Lieblingsokulare entwickelt (leicht, hohe Transmission, bequemes Einblickverhalten und wirklich gute Bildschärfe), das zweite hatte einen enormen Farbfehler und taugte im Prinzip nur für die berühmte "Ablage P". Es scheint also eine starke Qualitätsstreuung vorzuliegen.

Es lohnt sich also, diese Okulare zumindest erstmal zu testen. Wenn sie gut sind, kannst du dich an gut brauchbaren Mond- und Planetenokularen erfreuen. Sollten sie nichts taugen, hält sich der Verlust in sehr kleinen Grenzen.

VG Christian

P.S.: Hier im Forum ist es üblich, sich mit dem bürgerlichen Vornamen anzureden. Es ist einfach höflicher und erleichtert die Kommunikation.
 
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Hallo Alf :) ,

herzlich Willkommen erstmal hier im Forum!

Ich wollte mich mal zu Wort melden, da ich als Einsteiger das Skywatcher 8" Dobson gewählt habe. Mittlerweile konnte ich schon etwas Erfahrung sammeln, und habe ein paar schöne Beobachtungssessions hinter mir.

Das Skywatcher ist wirklich klasse. Die Angesprochene Feststellung des Tubus ist leicht zu händeln und ich komme sehr gut damit zu recht. Hatte auch schon meine Canon Digitalkamera samt Baader Hyperion Okular daran Montiert (auch wenn ich nicht wirklich fotografiert habe), aber durch den drehbaren Feststellgriff ist da nichts verrutscht.

Habe allerdings keinen Vergleich zum GSO Dobson.

Markierung auf dem Spiegel ist vorhanden, aber das wusstest Du ja schon.

Was ich Dir noch ans Herz legen möchte: Ein Telrad Finder. Den Standard Sucher des Dobson habe ich mittlerweile (nach dem 3 Mal) komplett abmontiert und im Keller deponiert. Mit dem Telrad ist das Aufsuchen echt super leicht. Ich hatte da ohne arge Probleme. Allerdings hast Du ja schon etwas Erfahrung. ;)

Darf ich fragen, von wo aus Du beobachtest?
 
Das Skywathcer gibts ja z.b. auch als Set für 499€ mit UHC Filer, Sternenkarte etc. ...

Zur Zeit is der Platz hier zum rumprobieren. Google Maps
Gibts aber noch etwas abgelegenere, dunklere Ecken bei uns.
Felder mit wegen wo man hinfahren kann und nicht schleppen muss :D

 
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Hallo alffrommars,

Nein, der ist nicht mit Velour ausgekleidet.
Wüsste auch nicht, dass dies bei einem Teleskop ab Werk schon gemacht würde.

Das sind ja Optimierungen, die einige nachher selber machen, ich habe das noch nicht gewagt und mangels Vergleichsmöglichkeiten auch noch nicht vermisst.
Mir reicht die Grundausstattung aus. Auch mit dem Standard-Sucher kommne ich aus. Ich verwede auch keine Sternkarten oder weiteres Zubehör. Stellarium zeigt mir den aktuellen Himmel und beim Aufsuchen am Teleskop orientiere ich mich dann an helleren Sternen um das gewünschte Objekt zu finden.

Gruß,
Holger
 
Weil es bei nem Link hier so stand das es so wäre ... da steht nicht das der Schreiber das selber nachgerüstet hat.

Allerdings kann sich die Produktion über die Jahre ja auch ändern.
 
Hallo nochmal,

Velour ist meines Wissens nach IMMER eine Eigen-Optimierung. Ich habe mal vor Jahren von einem Newton gelesen, der vom Hersteller mit einem internen Blendensystem zur Streulicht-Unterdrückung ausgestattet war, ähnlich einem Refraktor. Aber ob es das noch gibt, weiss ich nicht. Es war, glaube ich, auch ein hochpreisiges Modell.

Es bringt auch schon eine enorme Kontraststeigerung, nur den Bereich gegenüber vom Okularauszug mit Velour auszukleiden. Man muss die Fläche damit bearbeiten, die man beim Blick durch den leeren Okularauszug erkennt. Dann muss man nicht den ganzen Tubus zerlegen.

VG Christian
 
Servus namenloser,

nix ist geklärt. Du kannst doch nicht von einer Beschreibung eines Dobsonbenutzers aus dem Jahre 2007 darauf schließen, was 2015 zum Lieferumfang gehört. Kopfschüttel. Du weist ja gar nicht, ob das nicht vielleicht der Vorbesitzer gemacht hat. Kläre das mit dem Händler oder Verkäufer, aber nicht so.

CS Gottfried
 
Ich halte die Ausstattung für den Einstieg für gut. Die beiliegende Literatur hat einen guten Ruf, quasi Pflichtlektüre für den Umgang mit einem Teleskop.

Als erste Erweiterung halte ich gute Okulare, ggf. 2", für sinnvoll.

VG Christian
 
Also falls das Set den Abbildungen entspricht - 2 SWA-Okulare mit ND-Filter, eines davon sogar 2" - ist der Preis super. Ansonsten würde ich zumindest überlegen, ob ein 1,25" Nebelfilter gleich sein muss, ob ein anderer nicht vorteilhafter wäre, ob der gleich in 2" gekauft werden soll etc.
Und da so ein 8" Dobs quasi "das" Einsteigergerät ist, gibt es auch massenhaft Threads und Einsteigerseiten, die Okular/Zubehörempfehlungen geben. Abgesehen von der Forensuche z.B. http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

cs
Jürgen
 
Hallo alffrommars,

Ich habe das Set gerade mal angesehen und komme dabei ins Grübeln. Da ist zwar eine Abbildung von 2 SWAN Okularen aber in der Beschreibung und den technischen Daten steht davon nichts Genaueres. Im Gegenteil bei den technischen Daten steht Okulare 1,25'' 25mm, 10mm.
Das würde ich vorher abklären, ich kann mir nicht vorstellen, dass hier die abgebildeten Omegon Okulare beiliegen, denn die kosten da ja einzeln schon über 100 EUR.

Gruß,
Holger
 
Hallo Zusammen,

man müsste ja wirklich mal spaßhalber versuchen, den Laden auf die Abbildungen zum Angebot, welche klar der Produktbeschreibung zuzuordnen sind, festzunageln.
Im 2" Okular steckt ja auch noch ein 2" Filter, im 1 1/4" Okular steckt ein 1 1/4" Filter. Der Text verspricht die beiden Filter in 1 1/4".
Die Solo-Abbildung des Filters zeigt einen CLR, das ist KEIN UHC.

Was soll man von solchen Sachen halten? ...... Ich halte Abstand!

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

über Produktabbildungen unterhielt ich mich früher mal mit einem Online-Händler aus einer anderen Branche. Dieser erzählte mir, dass einige Hersteller/Importeure ihre Kunden, also die (Online-)Händler im Rahmen der Lieferbedingungen dazu verpflichten, auf ihren Angebotsseiten die Original-Produktfotos der Hersteller zu verwenden.

Sollte die Abbildung also von der Beschreibung des Lieferumfangs abweichen, würde ich eher die verbale Beschreibung als verbindlich ansehen, aber im Zweifel noch einmal nachfragen. Fehler können sich ja überall mal einschleichen...

VG Christian
 
Hallo zusammen,

ich bitte die Verwirrung zu entschuldigen. Uns ist da ein Bild reingerutscht, das da nicht hingehört. Das Bild soll nur zeigen, dass man solche Filter in das Okular reinschrauben kann und gehört an eine ganz ander Stelle.

Das Set mit der Artikelnummer 18012 besteht aus folgenden Teilen:

Teleskop N 200/1200 Classic DOB
Drehbare Himmelskarte
Fernrohr Führerschein in 4 Schritten
Omegon Premium-Mondfilter 1,25
UHC Filter 1,25

Mit der Shop-Aktualisierung über Nacht ist das ab morgen auch so zu sehen.

Vielen Dank für den Hinweis!

Viele Grüße und CS!
Stefan
 
@Astroshop_de_DS

Werden die Teleskope vor dem Versand nochmal überprüft und justiert oder gehn die direkt so an den Kunden raus wie sie aus China kommen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
So mein Telesokp ist nun endlich da aber Schrott denke ich?

Es schleift extremst beim drehen und blockiert sogar so das man es nicht mit 2 Fingern drehen kann.

Denke mal hab schönen Ausschuss bekommen für 400€ ?
 
Hallo,

ich habe auch schon zwei Dobsons genutzt. Was du beschreibst, klingt wirklich nach einem Montagsgerät. Ein Dobson muss sich, wie du beschreibst, mit zwei Fingern weich drehen und in der Position verstellen lassen, sonst wird es nichts mit weicher Nachführung bei starken Vergrößerungen.

VG Christian
 
Hallo alffrommars,

Bei meinem GSO Dobson wird unten mit einer großen Schraube / Rad der Dobson mit der Bodenplatte festgezogen, so dass man die seitliche Beweglichkeit einstellen kann. Jetzt ist es manchmal so, dass wenn ich den Dobson oft im Uhrzeigersinn schwenke sich die Schraube mit festzieht und sich so der Dobson dann immer schwerer Schwenken lässt bis hin zum Stillstand.
Dann muss ich die Schraube erst wieder lockern.

Vielleicht ist Dein Dobson unten zu fest angezogen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

Zitat von komposer:
...Jetzt ist es manchmal so, dass wenn ich den Dobson oft im Uhrzeigersinn schwenke sich die Schraube mit festzieht und sich so der Dobson dann immer schwerer Schwenken lässt bis hin zum Stillstand.
Dann muss ich die Schraube erst wieder lockern...

auch wenn es in dem Fall kein Reklamationsgrund wäre, sehe ich das von dir Beschriebene als eine glatte Fehlkonstruktion an. Man stelle sich vor, mitten in einer langen Beobachtungsnacht passiert das. Wenn man glücklicherweise Werkzeug dabei hat, muss man das Ding erst einmal kippen, die Schraube lockern und wieder aufbauen.

Das geht besser, wie wir alle aus praktischer Erfahrung kennen.

VG Christian
 
Hallo Christian,

Das ist ja keine kleine Schraube sondern eher ein größeres Rad, da braucht man kein Werkzeug. Außerdem kommt man da wenn man nicht gerade etwas im Zenit beobachtet ohne Probleme dran.

Das ist mir auch nur beim Flugzeuge filmen aufgefallen, da ich da den Dobson mehr schwenke. Wenn ich in der Nacht beobachte stelle ich vorher die Schraube passend ein, eher etwas fester damit der Dobson nicht zu leichtgängig ist.

Gruß,
Holger
 
Moin Holger!

> Jetzt ist es manchmal so, dass wenn ich den Dobson oft im Uhrzeigersinn schwenke sich die Schraube mit festzieht und sich so der Dobson dann immer schwerer Schwenken lässt bis hin zum Stillstand. Dann muss ich die Schraube erst wieder lockern.

Wenn ich mich recht erinnere, sitzt oben eine selbstsichernde? Mutter drauf, von Unten wird das Ganze von einer Maschinenschraube (als Azimutallager) gehalten. Um das Festgehen / Mitdrehen zu vermeiden, kontert man die Mutter einfach mit einer zweiten, ganz einfach.
 
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