Dobsonanschaffung

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kosmo

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Hallo zusammen, Ich bin neu hier und eher ein sporadischer Sternengucker. Ob es jetzt Sternbilder sind, welche Ich an Winterabenden zusammen mit meiner Tochter anschaue, oder in Büchern über kosmologische Themen schmökere, alles empfinde Ich sehr spannend, macht Spass und entspannt mich im Alltag. Ja und da habe Ich mal vor Jahren für immerhin 900 DM einen kleinen Refraktor 80/900 gekauft. Das war gar kein schlechter Anfang, halt ein bisserl teuer, wackelig, und auch sonst ....
Inzwischen habe Ich bei Euch viel gelesen, und weiß ein bischen mehr darüber, was Ich mir vielleicht anschaffen will. Richtig gut fand Ich auch die Sterne und Weltraum-Ausgabe vom November 2003, welche Ich mir nachbestellt habe. Und dann habe Ich über die Dobson`s gelesen, und so ein Gefühl, wie jetzt tauche Ich in den Himmel ein, beschlich mich. Dann bin Ich los, habe vorher die Sternenzeitschrift fast auswendig gelernt, und habe 3 Händler aufgesucht, welche mich sehr gut beraten haben, freundlich waren, und viel zu erzählen wussten. Ich habe aber immer noch kein Dobson. Warum? ja, also weil Ich über das GAT-Dobson (Discovery) gestolpert bin. Was mich voll begeistert hat, war der zusammensteckbare Tubus, z.B. bei einem 12,5-Zoll-Dobson. Dies ist für mich sehr verlockend, da Ich ca. 15km weg von einem tollen Aussichtsplatz auf der Schwäbischen Alb wohne, und dieses Ding dort hochtransportieren will, wenn Ich dann mal Zeit habe und die Bedingungen stimmen. Dann mach Ich das sicher, und dann sollte es so sein: Dobson nicht zu schwer, aber 12-Zoll schon, stabil genug für den Transport und den Tubus auch wegen der schieren Größe in zwei Teilen, wenn`s funktioniert, so wäre es eine feine Sache. Jetzt bestehen die Tuben ja aus Pappe, und das Stecksystem habe Ich noch nicht gesehen. Ich weiß nicht ob es funktioniert, und wie die Qualität der "Pappröhre" einzuschätzen ist. Auch was die montierten Anbauteile wie Auszug und Sucher betrifft. Eigentlich sind die ja nur mit durchgehenden Schrauben im Papp-Tubus festgeschraubt. Hält sowas eigentlich, und verstellt sich wegen der Pappe nicht dauernd z.B. der Fangspiegel bzw. lässt er sich wegen des weichen Materials überhaupt vernünftig justieren? Dem Koloss von Hauptspiegel würde Ich auch glatt zutrauen, das Rohr zu verbiegen. Nicht gemeint sind normale Verstellung durch Transport im üblichen Rahmen. Nun allmählich schwirrt mir doch der Kopf, und Ich bin versucht meine mühsam ersparten Groschen in ein Skywatcher zu stecken, dazu ein schönes Fernglas, und Geld bliebe auch noch übrig. Wie auch immer, will jetzt endlich mal losgucken, und hoffe doch, dass Ihr mir ein bischen weiterhelfen könnt.
Hans
 
Hallo Hans,
dann mal herzlich willkommen hier.
Also die GAT-Dobsons sind schon super, was Stabilität und Nutzbarkeit angeht, Deine Sorgen sind unbegründet.
Auch die Spiegel bei GAT sind erste Klasse.
Die Scopes sind allerdings auch ziemlich schwer.

Wenn Du bei dem teilbaren Tubus bleiben willst, schau Dir doch mal die Ninjas an - stabil und leicht: http://www.astrooptik.ch/d_teleskope_ninja.html

Klar kann man mit so einem Skywatcher auch glücklich werden.
Wenn Du ihn aber oft transportieren mußt, würde ich das mit dem 12" Volltubus vorher mal probieren (tragen, einladen, ausladen...)
 
Hallo Ralf, Danke für die Infos. Die Einschätzung der GAT-Dobsons hat mir geholfen, denn es bleibt weiterhin in der engeren Auswahl. Hatte bisher von den Ninja-Dobson`s noch nichts gehört. Habe auch schon auf die Seite geschaut, und die Alternative mit GFK-Tuben und Box und dem geringen Gewicht sind interessant. So mache Ich mich mal auf den Weg.....

Gruß Hans

 
Ich habe seit 10 Jahren einen Ninja. Ich bin sehr zufrieden. Selbst ein Jahrzehnt rauher Boebachtungsalltag hat diesem Gerät nur äußerliche Kratzer anhaben können. Der Ninja 320 ist justierstabil beim zusammenstecken. Allerding auch etwas teurer. Gekauft habe ich bei Herrn Kohler in Emmenbrücke (Schweiz).
 
Hallo Ulf, Nein Ich habe noch nie mit einem Dobson beobachtet, nur bei den Händlern angeschaut. Leider habe Ich es verpasst auf das SAFT-Treffen in meiner Nähe zu gehen,welches Anfang Oktober war. Wäre schon toll, mal einen Eindruck zu gewinnen. Worüber Ich mir keine Vorstellung machen kann, ist wie schwierig der Bewegungsablauf der Nachführung bei entsprechender Vergrößerung durchzuführen ist. Aber dies wird eben, hoffe Ich schwer, vor allem eine Übungssache sein, oder? Und Antares, was die Okulare anbetrifft, bin Ich noch am lesen, auch auf Eurer Deepsky-Seite. Jedenfalls denke Ich über die Ninjas weiter nach, und versuche mal einen Okular-Durchblick zu erarbeiten. Über die Kosten habe Ich noch gar keine Vorstellung, aber es ist halt so: Für`s Teleskop tät`s scho reiche, aber des isch scho fascht älles, was I hau. (habe) Und somit hoffe Ich eben doch mit einer etwas günstigeren Okularzusammenstellung auszukommen. Nur mit welcher ? Ansonsten habe Ich die Schweizer Ninja-Seite schon angeschaut, und bei Martini schaue Ich noch rein. Danke Euch allen also für Eure Antworten. Gruß Hans
 
Hallo Hans

Zitat von kosmo:
...Nein Ich habe noch nie mit einem Dobson beobachtet...

Oh - Oh, das würde ich aber unbedingt vor dem Kauf machen!
Ich habe schon verschiedene Dobsons von 8 bis 16 Zoll ausprobiert und würde mir nie einen Kaufen.

Im kleinen Vergrößerungsbereich geht es ganz gut, die Objekte laufen nicht so schnell aus dem Gesichtsfeld heraus bevor man nachschubsen muss aber bei hohen Vergrößerungen macht es keinen Spaß mehr und das sagen sogar alte "Dobson Hasen".

Fotografieren geht auch nicht so einfach, höchstens WebCam auf Planeten oder mit teurer Dobson Nachführung und da kannst du gleich Parallaktisch Montieren.

Ich möchte Dir den Dobson nicht ausreden wenn Du mit ihm zurecht kommst bekommst Du für relativ wenig Geld viel Öffnung, aber was nutzt die schönste Öffnung wenn sie nur im Eck rumsteht.
 
Hallo,
klar sollte man das vorher mal probieren, und klar kann das Dobson schubsen nerven.
Fakt ist aber auch, daß es sehr viele gibt, die es mögen und damit 1A zurecht kommen. Voraussetzung ist natürlich eine gut gemachte Lagerung des Dobs in beiden Achsen. Dann kann man den Dobs sozusagen mit der Nase nachführen.
Und an vielen Tagen kann man die Vergrößerung gar nicht so hoch ziehen, daß ein Objekt sofort aus dem GF eines Weitwinkel-Okus läuft.

Von Fotografie hat der Hans ja garnix geschrieben, sondern daß er auf der Schwäbischen Alb mit einem Dobs zum beobachten sitzen möchte.

@Hans: wenn da oben ein fester Beobachtungsplatz ist, dann fahr doch mal so hoch mit Leuten aus Deiner Umgebung und schau mal durch versch. Geräte durch, mit Nachführung oder am Dobs. So findet man am schnellsten seinen Weg.

Wenn Gewicht und Transportierbarkeit an erster Stelle stehen, wäre ev. auch ein Gitterrohr-Dobs eine Alternative?
 
Hallo Ralf und Ulf. Nein, fotografieren möchte Ich nicht. Mache ich zwar gerne, aber nicht in der Astronomie. Trotzdem, es wäre schon sinnvoll mal den Umgang mit einem Dobson zu erfahren. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit.
Ich habe über ein Gitterrohr noch nicht nachgedacht, werde noch ein paar Dinge nachlesen und anschauen. Melde mich wieder.

Gruß Hans
 
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