Bochumer1981
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
mit Aussicht auf möglichen klaren Himmel bereitete ich meine Balkonsternwarte bereits am späten Nachmittag für eine Beobachtung mit leichter Ausrüstung vor und verbrachte so den Abend des 20. März 2025 mit meinem Takahashi FS 78 auf azimutaler Vixen APZ auf der Balkonsternwarte (Blick Richtung S -SW-W-NW). Die Temperatur war deutlich wärmer als in den vergangenen Nächten und das Seeing war, für meinen Standort, ganz OK.
Der Schwerpunkt des Abends sollte auf der Beobachtung von Doppelsternen mithilfe des Atlas "Discovering Double Stars II - Double Stars FormLight Polluted Skies" von Agnes Clarke liegen.
Der Abend begann mit der Beobachtung mehrerer Doppelsterne im Sternbild Fuhrmann, darunter die Sterne 14 Aur/STF 653, 26 Aur/STF 753 und Struve 698/STF 698. Diese Objekte waren besonders beeindruckend, da ihre Einzelsterne in verschiedenen Farben (blau/gelb) leuchteten. Teilweise benötigte ich mehrere Anläufe im Starhopping, war aber letztendlich in allen drei Fällen erfolgreich. Ein weiteres Highlight war die Beobachtung von Struve 698, bei dem ich die Unterschiede in den Sternfarben, blau und orange, klar erkennen konnte. Als letztes Doppelsternsystem bebachtete ich dann Omega Aur, mit einer gelben und einer rötlichen Komponente. Anschließend gab es in diesem Sternbild einen Abstecher zu den Sternhaufen M38 und M36.
Auch Castor/STF 1110 im Sternbild Zwillinge, zeigte sich scharf und klar. Ich konnte die beiden Komponenten dieses Systems gut voneinander unterscheiden und ihre unterschiedlichen Helligkeiten bewundern. Der M35 Sternhaufen, ein offener Haufen im Zwillinge-Sternbild, zeigte bei 80x Vergrößerung die Vielzahl an Sternen, die in unterschiedlichen Helligkeiten leuchteten.
Bei der Beobachtung von Iota Orionis im Sternbild Orion war ich ebenfalls überrascht von dem schönen Doppelstern, der gut getrennt und deutlich sichtbar war. Von dort ging es über Theta2 Orionis zum Blick auf M42, ein bekannter aber immer wieder erfreulicher Anblick. Sigma Orionis hatte ich mir als weiteres Ziel vorgenommen, irgendwie ist es aber untergegangen. Zeta Orionis war ein leichtes Ziel, hier konnte ich die Komponenten aber nicht trennen/ erkennen.
Zum Abschluss richtete ich mein Teleskop auf die Plejaden (M45), die mit ihrer wunderschönen Sternenkonstellation beeindruckten. Selbst bei moderater Vergrößerung von 20x war der gesamte Cluster sichtbar, durch die große Austrittspupille leider bei stark aufgehelltem Himmelshintergrund.
Der Abend endete nach 2 Stunden mit der Beobachtung von Mars und Jupiter, der zusammen mit seinen vier galiläischen Monden ein faszinierendes Bild abgab. Besonders mit dem Einsatz des Binoviewers bei 107x Vergrößerung konnte ich die Bänder auf der Jupiteroberfläche sowie die Polkappe am Mars gut erkennen.; bei letzterem auch dunklere Strukturen auf der Marsoberfläche.
CS Stephan
mit Aussicht auf möglichen klaren Himmel bereitete ich meine Balkonsternwarte bereits am späten Nachmittag für eine Beobachtung mit leichter Ausrüstung vor und verbrachte so den Abend des 20. März 2025 mit meinem Takahashi FS 78 auf azimutaler Vixen APZ auf der Balkonsternwarte (Blick Richtung S -SW-W-NW). Die Temperatur war deutlich wärmer als in den vergangenen Nächten und das Seeing war, für meinen Standort, ganz OK.
Der Abend begann mit der Beobachtung mehrerer Doppelsterne im Sternbild Fuhrmann, darunter die Sterne 14 Aur/STF 653, 26 Aur/STF 753 und Struve 698/STF 698. Diese Objekte waren besonders beeindruckend, da ihre Einzelsterne in verschiedenen Farben (blau/gelb) leuchteten. Teilweise benötigte ich mehrere Anläufe im Starhopping, war aber letztendlich in allen drei Fällen erfolgreich. Ein weiteres Highlight war die Beobachtung von Struve 698, bei dem ich die Unterschiede in den Sternfarben, blau und orange, klar erkennen konnte. Als letztes Doppelsternsystem bebachtete ich dann Omega Aur, mit einer gelben und einer rötlichen Komponente. Anschließend gab es in diesem Sternbild einen Abstecher zu den Sternhaufen M38 und M36.
Auch Castor/STF 1110 im Sternbild Zwillinge, zeigte sich scharf und klar. Ich konnte die beiden Komponenten dieses Systems gut voneinander unterscheiden und ihre unterschiedlichen Helligkeiten bewundern. Der M35 Sternhaufen, ein offener Haufen im Zwillinge-Sternbild, zeigte bei 80x Vergrößerung die Vielzahl an Sternen, die in unterschiedlichen Helligkeiten leuchteten.
Bei der Beobachtung von Iota Orionis im Sternbild Orion war ich ebenfalls überrascht von dem schönen Doppelstern, der gut getrennt und deutlich sichtbar war. Von dort ging es über Theta2 Orionis zum Blick auf M42, ein bekannter aber immer wieder erfreulicher Anblick. Sigma Orionis hatte ich mir als weiteres Ziel vorgenommen, irgendwie ist es aber untergegangen. Zeta Orionis war ein leichtes Ziel, hier konnte ich die Komponenten aber nicht trennen/ erkennen.
Zum Abschluss richtete ich mein Teleskop auf die Plejaden (M45), die mit ihrer wunderschönen Sternenkonstellation beeindruckten. Selbst bei moderater Vergrößerung von 20x war der gesamte Cluster sichtbar, durch die große Austrittspupille leider bei stark aufgehelltem Himmelshintergrund.
Der Abend endete nach 2 Stunden mit der Beobachtung von Mars und Jupiter, der zusammen mit seinen vier galiläischen Monden ein faszinierendes Bild abgab. Besonders mit dem Einsatz des Binoviewers bei 107x Vergrößerung konnte ich die Bänder auf der Jupiteroberfläche sowie die Polkappe am Mars gut erkennen.; bei letzterem auch dunklere Strukturen auf der Marsoberfläche.
CS Stephan
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