Lots
Aktives Mitglied
Doppelsterne, Saturn und ein Herschel 400 Objekt.
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
2“ 40mm SWAN (30x), nicht im Einsatz, 17mm Stratus (71x) und 8mm Hyperion (150x),
5mm Hyperion (240x). Weiterhin ein Konica Minolta 8x42 Aktiva Dachkantfernglas.
Zeitpunkt: 26.12.2006 zwischen 20:30 und 23:30 Uhr, mit einer großen Pause.. Beobachtungsort Darmstadt. Bedingungen: Temperatur etwas unter 0° C. Bortle 7 bis 8. Das Seeing war mäßig bis gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M31, M32, M110, M81, M82, NGC3077, NGC2655
OC: M45 (Plejaden), Hyaden, Mel20, h und chi, M35
Planeten: Saturn
Doppelsterne: STF694, STF683, STF671, STF716 = 118 Tau, STF740, HJ365 = 114 Tau, STF686, STF674, STF680, STF749
Hallo Astrofreunde,
der 2. Weihnachtsfeiertag brachte noch mal klares Wetter mit sich. Also um 20 Uhr alles im heimischen Garten aufgebaut. Leider ist die Beleuchtung ringsherum schon recht hell. Die Grenzgröße lag dementsprechend kaum besser als 4mag.
Los ging es mit einigen Doppelsternen im Taurus. Wobei STF694 mit 8m6, 8m5 und 1,0“ sowie STF749 mit 6m5, 6m5 und 1,1“ am schwierigsten waren, aber im 5mm Hyperion, bei Zeiten guten Seeings, eindeutig mit Zwischenraum erkannt wurden.
Aber auch die Offenen Sternhaufen wie M35, M45, Hyaden, Mel 20 und h & Chi waren mit Minolta Fernglas ein Klasse Anblick Im Fernrohr bei 150x war M35 in Duzende von Sternen aufgelöst, die über das ganze Gesichtsfeld (fast 0,5°) verteilt waren.
Auf dem Weg zu NGC 2655, der Herschel 400 Galaxie in der Giraffe, besuchte ich noch M81/M82. Allerdings kann man sich vorstellen, das bei einem 4m Himmel Strukturen nur schwer zu erkennen sind. Ich war jedoch überrascht wie hell NGC2655 ist. Das hätte ich nicht erwartet. Die Galaxie ist 10m7 hell und liegt zwischen zwei Sternen. Sie ist etwa 2:1 elongiert und wird zum Zentrum hin deutlich heller. Danach machte ich erstmal 1 Stunde Pause um mich wieder aufzuwärmen.
Nach der Pause wurde gegen 23 Uhr noch Saturn eingestellt. Am Planeten war die „Bauchbinde“, die Cassiniteilung sowie 3 Monde, Titan, Rhea und Dione zu erkennen. Das Seeing war in dieser Höhe über einem Hausdach alles andere als optimal, trotzdem probierte ich das 5mm und 8mm Hyperion aus. Ich wunderte mich, das Saturn eine etwas orange Färbung hatte. Später merkte ich das mein Hauptspiegel schon anfing feucht zu werden, was anscheinend die Färbung hervorrief.
Kurz vor 23:30 packte ich alles zusammen und ging ins Haus zurück.
Clear Skies
Lothar
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
2“ 40mm SWAN (30x), nicht im Einsatz, 17mm Stratus (71x) und 8mm Hyperion (150x),
5mm Hyperion (240x). Weiterhin ein Konica Minolta 8x42 Aktiva Dachkantfernglas.
Zeitpunkt: 26.12.2006 zwischen 20:30 und 23:30 Uhr, mit einer großen Pause.. Beobachtungsort Darmstadt. Bedingungen: Temperatur etwas unter 0° C. Bortle 7 bis 8. Das Seeing war mäßig bis gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M31, M32, M110, M81, M82, NGC3077, NGC2655
OC: M45 (Plejaden), Hyaden, Mel20, h und chi, M35
Planeten: Saturn
Doppelsterne: STF694, STF683, STF671, STF716 = 118 Tau, STF740, HJ365 = 114 Tau, STF686, STF674, STF680, STF749
Hallo Astrofreunde,
der 2. Weihnachtsfeiertag brachte noch mal klares Wetter mit sich. Also um 20 Uhr alles im heimischen Garten aufgebaut. Leider ist die Beleuchtung ringsherum schon recht hell. Die Grenzgröße lag dementsprechend kaum besser als 4mag.
Los ging es mit einigen Doppelsternen im Taurus. Wobei STF694 mit 8m6, 8m5 und 1,0“ sowie STF749 mit 6m5, 6m5 und 1,1“ am schwierigsten waren, aber im 5mm Hyperion, bei Zeiten guten Seeings, eindeutig mit Zwischenraum erkannt wurden.
Aber auch die Offenen Sternhaufen wie M35, M45, Hyaden, Mel 20 und h & Chi waren mit Minolta Fernglas ein Klasse Anblick Im Fernrohr bei 150x war M35 in Duzende von Sternen aufgelöst, die über das ganze Gesichtsfeld (fast 0,5°) verteilt waren.
Auf dem Weg zu NGC 2655, der Herschel 400 Galaxie in der Giraffe, besuchte ich noch M81/M82. Allerdings kann man sich vorstellen, das bei einem 4m Himmel Strukturen nur schwer zu erkennen sind. Ich war jedoch überrascht wie hell NGC2655 ist. Das hätte ich nicht erwartet. Die Galaxie ist 10m7 hell und liegt zwischen zwei Sternen. Sie ist etwa 2:1 elongiert und wird zum Zentrum hin deutlich heller. Danach machte ich erstmal 1 Stunde Pause um mich wieder aufzuwärmen.
Nach der Pause wurde gegen 23 Uhr noch Saturn eingestellt. Am Planeten war die „Bauchbinde“, die Cassiniteilung sowie 3 Monde, Titan, Rhea und Dione zu erkennen. Das Seeing war in dieser Höhe über einem Hausdach alles andere als optimal, trotzdem probierte ich das 5mm und 8mm Hyperion aus. Ich wunderte mich, das Saturn eine etwas orange Färbung hatte. Später merkte ich das mein Hauptspiegel schon anfing feucht zu werden, was anscheinend die Färbung hervorrief.
Kurz vor 23:30 packte ich alles zusammen und ging ins Haus zurück.
Clear Skies
Lothar