aro
Aktives Mitglied
Guten Morgen,
für den heutigen Morgen hatte Michael hier von einen dreifachen Schattenereignis auf Jupiter berichtet.
Obwohl das Wetter gestern Abend hier alles andere als vielversprechend war, habe auch ich meinen MAK an die Wohnzimmertür gestellt und mich heute morgen früh aus dem Bett gequält. Kurzer Blick nach draussen: Bingo! Sterne und Jupiter!
Dann hat die Wettervorhersage dieses Mal gestimmt, die den Abzug der Wolken ab nach Mitternacht prophezeite.
Na dann los:
--
Teleskope: Celestron Nexstar 127 SLT, Skywatcher 102/500er FH
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, Celestron X-cel 10mm
Filter: TS UHC u. OIII, 1.25"
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 12.10.2013, 0530-0700 MESZ
fst: 4,9mag (in Gemini bestimmt)
Zuerst die Ausrüstung raus auf die Terrasse. Den 102/500er FH stellte ich auch mal raus. Während die Teleskope abkühlten, konnte ich mich warm einpacken. Direkt vom warmen Bett auf 2°C runtergekühlt zu werden, finde ICH nicht schön - aber nutzt ja nix.
Da der MAK noch länger zum Auskühlen brauchte, fuhr ich mit dem Richfielder so lange im Orion und Stier spazieren. Bei fst 4,9mag konnte ich den Krebsnebel M1 im 18er mit OIII gut erkennen. Ich hab ihn zwar schon mal deutlicher gesehen, aber für kurz vorbeigeschaut war er wirklich schön. Wunderschön waren die Plejaden und natürlich der Orionnebel, den ich mir jetzt auch mit mehr Sternenfeld Drumherum ansehen kann. Mit UHC kam der Nebel noch deutlicher hervor. Aber Moment - ich hatte mir den Wecker ja wegen Jupiter gestellt.
Also den Refraktor runter und den MAK rauf auf die Montierung.
Nach einem neuen Alignment der Montierung (den Tubuswechsel überlebt das Alignment nicht) ein Schwenk auf Jupiter.
Um 0615 konnte ich alle vier Monde sowie zwei Schatten erkennen. Der von Io fehlte noch.
Gegen 0645 waren die beiden ersten Schatten weitergewandert und auch der Schatten von Io tauchte im südlichen Äquatorband am Rand der Planetenscheibe auf. Direkt unterhalb von Ios Schatten "beulte" sich das Wolkenband etwas nach Süden aus: Der GRF bog also auch um die Ecke. Dieser war allerdings nur sehr blass erkennbar.
Aber das Bild von drei Monden und ihren Schatten auf der Planetenoberfläche im Okular war ein wunderschöner Anblick und macht die Bewegungen der Monde um den Gasplaneten plastisch sichtbar und erlebbar.
Fazit:
Die Wettervorhersage stimmte auf den Punkt, das Aufstehen hat sich gelohnt und Mutter Natur ist doch kein böses Weib
Beste Grüße,
Achim
P.S. Ich geh' jetzt Brötchen holen ...
für den heutigen Morgen hatte Michael hier von einen dreifachen Schattenereignis auf Jupiter berichtet.
Obwohl das Wetter gestern Abend hier alles andere als vielversprechend war, habe auch ich meinen MAK an die Wohnzimmertür gestellt und mich heute morgen früh aus dem Bett gequält. Kurzer Blick nach draussen: Bingo! Sterne und Jupiter!
Dann hat die Wettervorhersage dieses Mal gestimmt, die den Abzug der Wolken ab nach Mitternacht prophezeite.
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Teleskope: Celestron Nexstar 127 SLT, Skywatcher 102/500er FH
Okulare: Scopos 18mm/65°SGF, Celestron X-cel 10mm
Filter: TS UHC u. OIII, 1.25"
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 12.10.2013, 0530-0700 MESZ
fst: 4,9mag (in Gemini bestimmt)
Zuerst die Ausrüstung raus auf die Terrasse. Den 102/500er FH stellte ich auch mal raus. Während die Teleskope abkühlten, konnte ich mich warm einpacken. Direkt vom warmen Bett auf 2°C runtergekühlt zu werden, finde ICH nicht schön - aber nutzt ja nix.
Da der MAK noch länger zum Auskühlen brauchte, fuhr ich mit dem Richfielder so lange im Orion und Stier spazieren. Bei fst 4,9mag konnte ich den Krebsnebel M1 im 18er mit OIII gut erkennen. Ich hab ihn zwar schon mal deutlicher gesehen, aber für kurz vorbeigeschaut war er wirklich schön. Wunderschön waren die Plejaden und natürlich der Orionnebel, den ich mir jetzt auch mit mehr Sternenfeld Drumherum ansehen kann. Mit UHC kam der Nebel noch deutlicher hervor. Aber Moment - ich hatte mir den Wecker ja wegen Jupiter gestellt.
Also den Refraktor runter und den MAK rauf auf die Montierung.
Nach einem neuen Alignment der Montierung (den Tubuswechsel überlebt das Alignment nicht) ein Schwenk auf Jupiter.
Um 0615 konnte ich alle vier Monde sowie zwei Schatten erkennen. Der von Io fehlte noch.
Gegen 0645 waren die beiden ersten Schatten weitergewandert und auch der Schatten von Io tauchte im südlichen Äquatorband am Rand der Planetenscheibe auf. Direkt unterhalb von Ios Schatten "beulte" sich das Wolkenband etwas nach Süden aus: Der GRF bog also auch um die Ecke. Dieser war allerdings nur sehr blass erkennbar.
Aber das Bild von drei Monden und ihren Schatten auf der Planetenoberfläche im Okular war ein wunderschöner Anblick und macht die Bewegungen der Monde um den Gasplaneten plastisch sichtbar und erlebbar.
Fazit:
Die Wettervorhersage stimmte auf den Punkt, das Aufstehen hat sich gelohnt und Mutter Natur ist doch kein böses Weib
Beste Grüße,
Achim
P.S. Ich geh' jetzt Brötchen holen ...