@Fritz Lensch Schön, dass Du wieder da bist! Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung, ob meine Werte gut oder schlecht sind, denn sie harmonieren nicht mit der Rechnung. Im Fall der Sonne bin ich allerdings inzwischen sicher, dass die Rechnung falsch ist.

Woher weißt Du, dass 7-8 dB gut ist?
Meine HPBW scheint realistisch (schlecht) zu sein:
Ggfs. muss man das Hintergrundsignal abziehen. Wenn ich annehme, dass Null korrekt ist, dann ist das wirklich ein Signal und der Peak läge in Wahrheit bei knapp 6e-5 W. Im Web fand ich beide Varianten.
1,88 Grad sind nicht umwerfend. Rechnerisch ist HPBW angeblich theoretisch das Beugungsscheibchen, auch wenn mir der Grund nicht klar ist, und das wären 1,56 Grad. Wie, das Sonderangebot von Amazon ist nicht beugungsbegrenzt?

Das Abziehen des Hintergrundsignals würde HPBW allerdings etwas verbessern. Ich lernte kürzlich, dass man eine CD und darüber ein Blatt Papier vor den LNB kleben kann, und dann die Reflexe von kleinen Stückchen Aluklebeband auf dem Spiegel am Papier sieht, die sich im Fokus alle treffen sollen.
Der nächste Schritt wird ein Test der LNB Stromversorgung mit dem Arduino. Es sollte möglich sein, durch regelmäßiges Umschalten des Bandes ein drift scan mit beiden Bändern zu machen und dann zu sehen, dass 11 GHz etwas weniger HPBW hat als 10 GHz. 10% mehr Auflösung sind nicht zu verachten.
Die Radiometergleichung gibt die zu erwartende Standardabweichung aus. Ich sah ein paar drift scans mit 10 GHz im Web und die waren alle sehr verrauscht. Ich habe noch nicht gerechnet, was bei 1 s Integrationszeit zu erwarten ist, und nichts im Web gefunden, dass jemand das mal verglichen hätte.
Das Ziel ist, der Technik vertrauen zu können und letztlich eine nachvollziehbare Kalibrierung zu schaffen. Ein Gehäuse mit einem festen Aufbau wäre dazu sicher auch hilfreich.
@Reinhard_Lauterbach Wie ich versprach: Keine Wäscheklammern mehr.
Michael