DS Maksutov 150/1900

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kafka111

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Hallo

Ich möchte mir bis zum ende des Jahres ein DS Mak 150/1900
zulegen.
Mich würde intressieren ob einer von euch schon erfahrungen damit gemacht hat und wenn ja welche.
Habe einiges schon darüber gelesen auch bei TS und würde mich aber trotzdem über jede Antwort von euch freuen.

DS Mak 150 Öffnung 150mm Brennweite 1900mm
Dieses Maksutov Teleskop bietet eine universelle Leistung bei einem erstklassigen Preis Leistungsverhalten. Er ist kein Spezialgerät, sondern, ähnlich wie ein Schmidt Cassegrain, ein kompaktes Teleskop für fast alle astronomischen Anwendungen.

Beobachtung:
Dieser Maksutov ist als Universalgerät ausgelegt. Er bringt an Mond und Planeten eine gute Kontrastleistung.

Das große nutzbare Feld und die variable Brennebene durch die Hauptspiegelfokussierung ermöglichen auch die Verwendung von 2" Zubehör, was den DS Mak 150 auch für die Beobachtung von ausgedehnten Himmelsobjekten, wie Gasnebeln, interessant macht.

Einstellung der Schärfe über den Hauptspiegel:
Die Schärfe Einstellung erfolgt über eine Verstellung des Hauptspiegels. Kein Okularauszug ist notwendig. Sie haben keine Adaptionsprobleme. Sogar Brennweitenverkürzer für die Fotografie oder Binokularansätze für die beidäugige Beobachtung sind problemlos adaptierbar.

Fotografie:
Das Gerät hat ein großzügig ausgelegtes Bildfeld, welches eine gute Ausleuchtung bis zum Kleinbildformat bringt. Auch der Einsatz von Brennweitenreduzierern, z.B. für CCD Fotografie ist möglich.

Empfehlenswerte Montierung Astro-5 Die Montierung trägt den Maksutov mit hoher Stabilität und ist voll ausbaubar, auch für die Fotografie



Gruß Michael

 
Hallo Michael


Bis vor kurzem hatte ich einen DS Mak 150/ 1900 auf der Astro 5 DX. Ich habe viele Berichte über dieses Teleskop gelesen. Von "Gurke" bis hin zu "Sahneteil" waren alle Meinungen vertreten.


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß ich mit diesem Teleskop sehr viel Freude hatte. Es hat mir am Mond und Planeten knackscharfe Bilder gezeigt. Natürlich hat es Systembedingt eine längere Auskühlzeit als z.B. ein Newton. Aber für mich war das kein Problem, da ich es immer rechtzeitig auf die Terasse stellen konnte.


Bei sehr hohen Vergrößerungen hatte es auch mit Tubusseeing zu kämpfen, aber damit konnte ich leben. Spiegelshifting habe ich bei meinem Exemplar nicht bemerkt. Das Bild selber war etwas dunkler als ich es vorher von meinem 8" Newton gewohnt war.


Für DeepSky ist es allerdings weniger geeignet.


Getragen wurde es wie oben geschrieben von einer Astro 5 mit DX Stativ. Eine sehr stabile Kombi!


Einen Nachteil allerdings hat es. Nämlich wenn es mal justiert werden müßte. Die rückwärtige Abdeckung, an dem sich auch der OAZ befindet, ist komplett geschlossen. Das heißt, die Justierschrauben befinden sich hinter dem Metalldeckel und man kommt nur an diese Schrauben, wenn der Metalldeckel entfernt wird. Dann allerdings kann man nicht mehr durch den OAZ/ Okular sehen. Eine Justage ist so nicht möglich.

Ich habe mir deshalb über den Justierschrauben jeweils ein Loch gebohrt (also insgesamt 3 Löcher), so daß diese mit aufgeschraubten Metalldeckel immer erreichbar waren.

Ich denke dies dürfte aber kein allzugroßes Problem darstellen. Vielleicht wird das ja auch auf Nachfrage vom entsprechenden Händler durchgeführt, da bin ich aber jetzt überfragt.


Meine persönliche Meinung:

Für den Preis ein durchaus schönes und kompaktes Teleskop mit dem man viel Freude haben kann!


Ich habe es nur wegen eines Wechsels auf ein C8 verkauft.



Gruß Dirk



 
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hallo Michael,

der 150/1900 Mak ist definitiv kein Gerät für Beobachtungen die ein grosses Gesichtsfeld erforden. Auch mit dem 2" Kit bekommst du das nicht hin, weil das Blendrohr vignettiert. Viel mehr als 1° Gesichtsfeld wirds nicht. Hier ist die Werbung nicht richtig.

Als Gerät für mittlere und hohe Vergrösserungen sehr gut, wenn man ihn vor dem Beobachten auskühlen lässt (1-2 Stunden).

lg Tommy
 
Hallo Michael,

bis vor kurzem hatte ich einen DS Mak 150/1900 (als Gebrauchtgerät erstanden) auf einer Astro5.
Ich mit dem Gerät mächtig viel Freude -> hat scharfe Bilder vom Mond und den Planeten geliefert.

Was Auskühlzeit und Justage betrifft muss mich Dirk anschliessen.
War aber insofern kein Problem, einen 6V Lüfter als zusätzliche Tubusbelüftung eingebaut und die rückwertige Abdeckung/Deckel an den Stellen aufgebohrt wo die Stellschrauben sitzen und alles war gut :)

Ansonsten hat Dirk schon alles geschrieben, was ich auch darüber zu berichten gehabt hätte.

Auch mein Fazit:
Ein kompaktes, wenngeleich nicht unbedingt leichtgewichtiges Gerät, mit dem man viel Spass haben kann - vorausgesetzt Du hast eine passende Montierung, die das Grät trägt und Dir nicht durch 'stundenlanges Nachschwingen' das Beobachten vergällt.

 
Hi Tommy,

gibts wirklich überhaupt kein größeres Gesichtsfeld oder wird das Gesichtsfeld dann am Rand nicht mehr ausgeleuchtet?

CD

Klaus
 
Hallo zusammen

Könnte man bei dem Ausleuchtungsproblem behaupten: Blendrohrdurchmesser = maximaler Feldblendendurchmesser des Okulars? Oder ists doch etwas komplizierter?
Falls diese Näherung stimmt, wäre eine Auflistung verschiedener Blendrohrdurchmesser ja mal recht interessant.

Gerade wenn das Gerät nicht als Ergänzung, sondern als Universalgerät gedacht ist, könnt man dann z.B. mit Cartes du Ciel seinen maximalen Himmelsausschnitt einblenden und vorab schon mal schauen, welche Objekte man damit als Ganzes beobachten kann.

In diesem Fall sollte gerade am Anfang ein sehr guter Sucher mitgekauft werden; bei rund 1° wird das Aufsuchen mit dem Teleskop recht schwierig.

CS
Jürgen
 
Ich hatte mich bei Wolfi mal über diesen Mak erkundigt. Er empfahl damals (vor 2 Jahren) die qualitativ hochwertigeren 127er Geräte von Skywatcher. Heute sind ja außerdem die Bosma-Teile im Angebot, allerdings in einer anderen Preisklasse.

DS heißt Deep Sky. Da nun ein Mak per se kein Deep Sky Gerät ist, wird damit etwas bemäntelt, dass im Hochvergrößerungsbereich Schwächen auftreten. Und gerade dafür braucht man einen Mak, für Mond, Planeten, und kleine Deep-Sky-Objekte wie planetarische Nebel. 250x sollten sauber drinsein mit einem 15cm-Mak.
 
Hallo

Erst mal an allen vielen dank für die bisher gelieferten Erfahrungswerte.

Ich habe einiges davon gelernt und denke aber immer noch über den Kauf nach. Meine 2 Überlegungen war der 127 MAK von Sky Watcher doch hatte ich gedacht und ich hoffe ich mach mich hier nicht damit gleich unbeliebt, aber das es eine Günstigere Marke ist wie Seben von dem ich nur nichts gutes höre.
Ich lasse mich aber gerne belehren weil ich nicht so viel erfahrung habe.
So hoffewntlich ist jetzt keiner böse wenn ich das geschrieben habe aber falls doch Entschuldige ich ´mich jetzt schon mal .


Gruß Michael
 
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Hi Michael

Ein Skywatcher ist natürlich kein Tak oder Zeiss, aber dennoch würde ich die Marke nicht ganz ins Billig-Segment verschieben wollen.
Mit meinem C6-N (auch wenn Celestron draufsteht) und meinem 90er Skywatcher Mak bin ich zumindest zufrieden, erst recht vom Preis-Leistungs Verhältnis.

CS
Jürgen
 
Hi
dieser Mal ist kein DS universalgerät, Großfeld geht nicht
und auch mit der Ap hat man Grenzen.
Auf GP oder Klone ist es sicher stabil.
Was es leistet ist die Frage. Ich glaube nicht das es an ein hochwertiges Gerät von Intes etc herankommt. Die haben aber auch einen anderen Preis.

Skywatcher ist er se nicht schlecht. Es gibt durchaus gutes Gerät gemeseen am Preis und die früher oft kritisierte Leistungsgüte / Gurkenquote hat sich nach meiner Wahrnehmung deutlich verbessert.

CS
 
Hallo

Ja ich denke ich bin ein ganzes Stück weiter gekommen und so wie es im Moment aussieht werde ich wohl doch ein wechsel vornehmen und den 127Mak von Sky Watcher mit entsprechender Montierung.
Welche Montierung ich nehme weiß ich noch nicht weil ich mir erst Gedanken darüber mache wenn genau fest steht das ich den 127 Mak nehme.


Schön wäre es wenn einer erfahrungs werte über den 127 Mak rein stellen könnte, damit ich vergleiche ziehen kann um keine voreiligen Entschlüsse zu ziehen.


Gruß Michael
 
Hallo Michael,

mit Schwerpunkt Deepsky würde ich einen solchen Mak immer mit einem Weitfeldgerät (z.B. ED 80 ider 102/500er Richfieldlinse) kombinieren um auch große AP und große Felder realisieren zu können.

Der visuelle Kompromiss aus beiden Geräten ist ein Newton.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Michael,

du baust doch selbst, hast du nicht einen 2" Auszug an einen 114er Newton adaptiert?
Zitat von kafka111:
..127Mak von Sky Watcher mit entsprechender Montierung.
Welche Montierung ich nehme weiß ich noch nicht...

Man kann sich etwas bauen in Dobson-Art.
Weil ich gerade dabei bin:

http://jrhn.gmxhome.de/astro/mak1.jpg
im Rohbau: http://jrhn.gmxhome.de/astro/mak2.jpg

Auch den Refraktor 102/500 von Günther kann man so montieren. Auf diese Weise wackelt wenigstens nichts.

Mit Gruss, Joachim
 
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Hallo Joachim,

sauber! Endlich Mal wieder so ein Ansatz der in den 1970er bis 1990er Jahren völlig "normal" war, weil man sich halt "behelfen" musste.
Günstig, einfach, stabil, genau, handlich, gut.
Ab ins Selbstbauboard damit.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo

Ja das stimmt ich bastel sehr gerne aber darauf wäre ich nicht gekommen.
Schön wäre natürlich eine Goto aber so etwas ist natürlich auch nicht schlecht.

Wie sieht es mit den Erfahrungen aus bei dem Mak 127 von Sky Watcher??


Gruß Michael
 
Hallo Günther,
Zitat von *entfernt*GMS:
Ich bin noch nicht ganz fertig. Ich muss noch tunen mit Teflon-Streifen. Die Sache funktioniert aber jetzt schon besser als ich dachte.

Jedenfalls vielen Dank für deine Einschätzung! Ich wollte etwas, was unter der Staubschutzhülle steht und was in einer halben Minute auf der Terasse einsatzbereit ist.

@Michael:
Die Deep-Sky-Brothers haben einen kleinen Testbericht unter "Travelmak 127":
http://www.deepsky-brothers.de

Einen klaren Himmel wünscht
Joachim

 
Hallo Michael,

das irre an solchen simplen und funktionalen Eigenkonstruktionen ist, dass nichts gegen die Adaption von digitalen Teilkreisen oder Motorisierungen usw spricht.
Wer pfiffig bastelt kriegt das locker hin.

Pfiffig wäre auch, z.B. so eine kleine "Wiege" für den wechselseitigen Gebrauch mit einer Richfieldlinse und einen 127er Mak auszulegen, also die unterschiedlichen Baulängen der beiden Teleskope zu berücksichtigen.
Wenn es etwas ausladender und massiver sein darf, kann man die beiden Rohre auch nebeneinander in so einer Wiege montieren.

Das ist ja nichts anderes als eine Dobsonmonti für Maks und Refraktoren.

Ich habe einen 4" Richfielder und einen 8" F/6 Newton gemeinsam montiert und das ist MEIN Dobson.
Es ist einfach genial, mit dem Richfielder durch die Milchstraße zu surfen, knapp 4° Gesichtsfeld zu genießen und sich dann das eine oder andere Objekt oder auch Mal mehrere Objekte zugleich mit ihrer "Orientierung im Raum" anzusehen. Dann zentriere ich ein Objekt mittig im Richy, nehme den Kopf rüber und wechsele auf den Newton mit Licht und Auflösung von 20 cm Öffnung und der Möglichkeit, mich in das Objekt hineinzuzoomen.

Sorry, da kommt etwas zu viel Begeisterung für das eigene Equipment und die eigenen Vorlieben durch, aber es macht einfach Laune und bringt mir immer wieder sehr viel. :)

Gruß und CS
*entfernt*

Ach ja: auch eine EQ-Plattform dazu wäre kein Problem.
Guckst Du
http://vangestel.de/astro/content/view/40/31/lang,de/
 
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