DSLR kühlen mit Peltier

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AstroGerdt

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Hallo zusammen,

ich fotografiere ja ausschließlich mit meinen beiden DSLRs.
Als ich heute mal etwas Langeweile hatte und darüber nachgedacht habe, wie ich meine Ausrüstung verfeinern könnte, kam mir die Idee, die Kamera zu kühlen. Natürlich habe ich mich dazu schon etwas schlau gemacht. Von einem tiefgreifenden Eingriff in die Kamera, sprich Kühlung direkt an den Chip, würde ich absehen wollen, dann lasse ich es lieber. Aber ich habe hier von einer anderen Idee gelesen, nämlich eine große Aluminiumplatte an den 1/4" Anschluss zu befestigen, und diese mittels Peltierelement zu kühlen. So soll sich die Kamera halbwegs effizient kühlen lassen. Natürlich nicht genauso effizient, wie wenn man direkt den Chip kühlt, aber immerhin etwas.

Hat da schon jemand Erfahrungen mit gemacht? Würde mich echt mal interessieren, soooo teuer sind Peltierelemente auf Amazon ja nicht, und Strom habe ich ;)

Freundliche Grüße und CS
Gerrrit
 
Freut mich zu erfahren, dass ich anscheinend nicht der einzige ""verückte"" bin, der auf so'ne Idee kam...

Ich habe das mal mit einer ZWO ASI 178 versucht, da kann man einen Kühlkörper samt Peltier-Element gut ans flache Gehäuse (Rückseite) anschrauben. Sind sogar Gewindelöcher in der Cam, mit Sicherheit aber für 'was anderers Gedacht.. hehe... Ich habe sogar noch einen Lüfter drangehängt, die Wärme muss ja irgendwo hin, ansonsten heizt du dir die Camera nur noch zusätzlich auf :)
Zu meiner Überraschung machten sich die Vibrationen des Lüfters gar nicht bemerkbar, und ich habe (wenn man denn dem Temperatursensor und der Anzeige in FireCapture glauben schenken darf), sogar eine Differenz von ca -10 K mit dieser abenteurlichen Konstruktion hinbekommen !!

Da ich aber bislang nur auf Planetenjagd bin, und dabei mittlere bis hohe Gain-Einstellungen verwende, hat sich das Noise-mässig nicht als Verbesserung erkennen lassen. Ob's bei Deep-Sky anders aussieht, habe ich noch nicht probiert.
Ich kenne mich ld. noch zu wenig mit den Kamerachips aus, welche Parameter da wichtig sind, und habe das daher mal als Spielerei verbucht, um zu sehen ob sowas prinzipiell geht oder nicht. Um es wirklich sinnvoll zu machen, muss man wohl näher an den Chip 'ran..
-cb
 
Hallo Gerrit,
Im Prinzip kann man damit bestimmt eine Kühlung erreichen. Allerdings würde ich mir Gedanken dazu machen welchen Einfluß Feuchtigkeit auf die DSLR hat. Kühlt man eine Fläche beschlägt diese wenn sie mit wärmerer Luft in Berührung kommt.
Gekühlte Astrokameras haben abgedichtete mit Trockentabletten versehene Kammern in denen so gut wie keine Feuchtigkeit mehr ist. Das hat bestimmt einen Grund.
 
Hallo,

vielen Dank für die Antworten.
Ich denke, ich verwerfe die Idee oder merke sie mir für irgendwann, wenn ich mal wieder zu viel Zeit habe. Dann kann ich mir darüber weiter Gedanken machen.
So macht mir das ganze erstmal zu viele Probleme.

Trotzdem vielen Dank!
Freundliche Grüße und CS
Gerrit
 
Hallo Cpt.Boiler.
Am Besten auf 100° dann verdampft das Wasser. Dein Name ist Programm :ROFLMAO::LOL::ROFLMAO:.
 
Moin,

das geht schon, wenn man ein paar Dinge ertüftelt. Kennst du diesen Fred schon? Da wird einiges durchdekliniert.
In jener Rubrik gibts weitere interessante Themen rund um Kühlung einer DSLR :cool:

Gut Schraub! :y:
Viele Grüße
Okke
 
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