DSLR mod. oder CCD Kamera??

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Teletom2001

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Hallo Leute!

Habe vor mir eine Canon EOS 350D zuzulegen und diese mit dem Baader Filter auszurüsten. Die Nikon D50 beschneidet mir einfach zu viel. Meine Frage ist nun, wie gut wird die Kamera im vergleich zu einer CCD Kamera sein bzw. welche CCD müßte ich mir zulegen um vergleichbare Resultate zu erziehlen??
Bisher haben mir DSLR Bilder meistens besser gefallen als die von CCDs außer natürlich den ganz teuren!
Wer hat da Erfahrungen und welche CCDs stoßen die 350Da vom Sockel??

Grüße
Thomas
 
Hi!

Die Frage wäre im Fotoboard besser aufgehoben.
Astro-CCDs haben gegenüber der DSLR den Vorteil einer aktiven Kühlung -> weniger Rauschen, außerdem kein Verstärkerglühen. Alles halbwegs moderne mit vergleichbarer Chipgröße sollte jede DSLR versägen - allerdings hatte die letzte CCD, die ich in der Hand hatte, nur halbe VGA-Auflösung und einen Schwarzweiß-Chip, ich bin also nicht mehr auf dem laufenden.

Was meinst Du mit "Die Nikon D50 beschneidet dir zu viel?" die fehlende Rotempfindlichkeit mit Standardfilter oder was anderes?

Gruß,
Alex
 
Hallo Alex!

Mist, das mit dem FotoBoard hatte ich zu spät gesehen.
Ja, ich meine damit die fehlende Rotempfindlichkeit, sie bildet ganz gut ab und das rauschen ist denk ich auch ok, aber mit rot hat sies gar nicht (außer dem Verstärkerglühen)
Mich würde halt interessieren ob eine CCD zu einem Preis zu bekommen ist der ungefähr der 350D mit Umbau entspricht, bei gleicher Leistung! Kann das gar nicht abschätzen.

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

die mit Abstand günstigste CCD mit der Chipgrösse einer DSLR, also ca. 24x16mm, ist die ALCCD6c. Die kostet 2000 Euro. Ansonsten bewegen sich die Preise so bei >5000 Euro.

Gruß

Matthias
 
Hallo Thomas,

bei der D50 hatte ich gefragt, weil ich die selber hatte - allerdings hab ich mich noch nicht groß an der Nebelfotografie versucht, geschweige denn mit dem Gedanken gespielt, sie umzubauen (gibt ja glaub eh keinen passenden Filter dafür).

Der DSLR-Umbau ist noch immer der günstigste Einstieg in wirklich gute Astrofotografie, mit dem Rauschen kann man leben. Eventuell findest Du irgendwo Schwarzweiß-Kameras annähernd in der selben Größenordnung, dann brauchst Du aber noch Farbfilter und einen Computer. Und CCDs mit kleinerem Chip machen wegen dem winzigen Bildausschnitt keinen Spaß.

In der Preisklasse sind umgebaute DSLRs konkurrenzlos. Das mag sich in ein paar Jahren ändern, wenn vielleicht die in großen Stückzahlen produzierten DSLR-Chips in gekühlte Astrokameras eingebaut werden, aber vorerst machst Du mit einer DSLR nichts falsch.

Gruß,
Alex
 
Hallo,

es gibt noch eine andere Möglichkeit, die DSLR besser auszunutzen. Manche, z.B. meine Fuji S3pro, kann man auch im reinen SW-Modus betreiben und dann, ähnlich wie bei den bekannten Astrokameras, mit RGB-Filtern arbeiten.

Ob das ein Mehr an Informationen gibt, kann ich allerdings nicht sagen, da ich diesen Modus nur zur allgemeinen Fotogrfie bislang eingesetzt habe.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, daß man damit das Rauschen noch etwas unterdrücken und die Aufnahmen professioneller bearbeiten könnte.

CS
Winfried
 
Zitat von Berberich:
es gibt noch eine andere Möglichkeit, die DSLR besser auszunutzen. Manche, z.B. meine Fuji S3pro, kann man auch im reinen SW-Modus betreiben und dann, ähnlich wie bei den bekannten Astrokameras, mit RGB-Filtern arbeiten.

das macht den Farbchip (der ja wahrscheinlich eine Bayer-Matrix aufgedampft hat) aber trotzdem nicht zu einem S/W-Chip... und mit einem Farbchip würde doch niemand ernsthaft auf die Idee kommen (L)RGB-Aufnahmen zu machen, oder?
 
Hallo Winfried,
das glaube ich nun nicht. Denn die Kamera hat ja immer noch die kleinen sogenannten Primärfarbfilter vor jedem Pixel.
Die S/W-Bilder werden also nur softwaremäßig erzeugt und bringen somit keinen Gewinn.
Mit dem Einsatz weiterer Farbfilter würdest du also nur die Empfindlichkeit noch weiter drücken.

Gruß
Wolfgang
 
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