Dual APO Setup

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screetch82

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Hallo

ich wollte euch mein neues Dual APO Setup vorstellen. Alles fing an das ich für einen APO mit kurzer Brennweite für Narrowband suchte. Es sollte unter 500mm sein mit großer Öffnung. Es wurde der Sharpstar 94EDPH F4.4 mit 414m Brennweite. Dann folgte die QHY268m, dann der Falcon Rotator ( schließlich muss das Objekt ja auch passend geframed werden), dann folgte eine 268C (von Risingcam) für RGB Aufnahmen, dann die Idee die wenigen guten Nächte effektiv zu nutzen und RGB+Narrowband parallel aufzunehmen. Dann folgte der zweite 94EDPH APO und nun ist das Setup fertig.. bis zur folgenden Idee :)

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nun mit Kabelmanagement und dem Pegasus USB Hub und der PowerboxAdvanced. Es sind alle Steckplätze belegt. Schon erstaunlich was da so zusammenkommt.

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So nun hoffe ich auf gutes Wetter. Lasst mir doch eure Ideen und Vorschläge für die ersten 5 Ziele, welche ich aufnehmen sollte, in den Kommentaren.
 

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Ich schick dir mal ein Bild von meinem PC, als Anregung fürs Kabelmanagement ;)
Ne, spaß, ich als Visueller bin da einfach ein bissl erschlagen, schon ne deftige Kombo die du da fährst. Echt cool.

LG, Olli
 
haha ok.. ja manchmal sind die Kabel etwas zu lang. Ggf bekomme ich das noch besser hin - aber es kommt eben mit 12V und USB auch einiges Zusammen. 2x Fokus Motor, 2x Kamera, 3x Dewband, Rotator, Filterrad, Guidecam, der USB hab und der PowerHub selbst. Bin gespannt auf dein Bild :-)
 
BTW 55W verbrauch (ohne Montierung und PC) und 4.4A im Leerlauf, aber mit eingeschalteter Kühlung. Die Heizbänder sind vermutlich aber nicht an.
 
Guten Morgen :)

Ich bastel mir auch derzeit mein Doppelsetup zusammen. Ich warte aber nur noch auf die mobile Knicksäule, da ich mein zweites Teleskop anstelle der Gegengewichtstange montiert habe.

Der Kabelsalat war auch früher bei meinem Single Telescope Setup ne Katastrophe. Was mir geholfen hat, sind kürzere Kabel zu kaufen und diese Kabelkanäle von Amazon. Das fixieren der Kanäle hab ich dann mit einfachen Klettband mit Klebestreifen gemacht. Auch jetzt werd ich alles über nen Powerhub wohl managen können und es gehen "nur" zwei USB Kabel zum Rechner (Verwende ASI Kameras und EAF, da hängt alels an den ASI Kamera USB hubs), daher ist ein USB hub überflüssig.

Wie synchronisierst du das Dithering/Fokussieren/Filterwechsel? Ich muss mich noch in NINA einarbeiten. Da wurde mir wärmstens empfohlen das Plugin für dualsetups verwenden zu können.

Lg Tom
 
Hallo Norman,
Dual-Setups scheinen in Mode zu kommen.
Die Idee, mit zwei Optiken zeitgleich ein Objekt aufzunehmen verfolge ich seit Erscheinen der ALCCD QHY 183 .
Wer damals eine der ersten 183er Monos kaufte, konnte zu sehr günstigem Preis die Color-Version dazu erwerben.
Als ich nach dem Sinn fragte, eine Mono und eine Color zu haben, erklärte mir Michael Breite von Astrolumina, dass man so reine Luminanzbilder aufnehmen könne (Mono) und zeitgleich die Farbinformation durch eine Colorkamera. Das spart erhelblich Zeit, gegenüber dem Arbeiten mit Filterrädern.

Die Idee fand ich so interessant, dass ich fortan nur noch ein Doppelsetup im Sinn hatte.
Umgesetzt habe ich das aber etwas anders, nämlich mit zwei unterschiedlichen APOs, dem 152mm LZOS mit Moravian 16200, und einem TSAPO 107mm, reduziert und mit der ALCCD 183 Color. Die Bildfelder passen sehr gut zusammen.
Seit gut zwei Wochen läuft das Ganze zu meiner vollsten Zufriedenheit, und sieht so aus:

IMG_8191.jpg

Gesteuert mit Sequence Generator Pro. Leider gibt es bei SGP noch keine Möglichkeit, zwei Setups in einer Sequenz zu verwalten. Es müssen halt zwei Sequenzen parallel laufen. Ein kleiner Nachteil ist, dass wenn in der Hauptsequenz gerade gedithert wird, es die gerade noch laufende Aufnahme der zweiten (Color)-Sequenz versauen kann. Da ich durch die kleinere und deutlich schnellere Optik aber mehr als genug Bilder in der Zeit gewinne, spielt es keine Rolle, dass ab und zu mal eine Aufnahme wegen des Ditherns weggeworfen werden muss.

An der Stelle vielen Dank an meinen lieben Sternwartennachbarn A. , der mich bei Umgang mit der recht komplexen Software mit enormer Erfahrung und genauso viel Geduld unterstützt. Ohne ihn würde das jetzt noch nicht so laufen.

Eine sehr wichtige Rolle spielt auch hier eine Advanced Powerbox von Pegasus (unter dem NUC) mit der sich Strom, Daten und Heizbänder auf wunderbare Weise kontrollieren lassen. Das Aufräumen der Kabelage hat mit Klett-Kabelbindern und selbstschließendem Kabelschlauch (es geht auch ohne Amazon) richtig Spaß gemacht. Ich mag kein Kabelchaos.

Dual-Setup? Find ich gut!

CS

Dietmar
 
Hallo Norman,
Dual-Setups scheinen in Mode zu kommen.
Die Idee, mit zwei Optiken zeitgleich
Mach ich sogar Visuell, und das permanent
so interessant, dass ich fortan nur noch ein Doppelsetup im Sinn hatte.
Ich kann und will auch nicht zurück
aber etwas anders, nämlich mit zwei unterschiedlichen APOs
dito
gibt nix besseres

LG
Olli
 
Haha, mich freut euer Feedback und das dies hier Anklang findet. Ja es ist extremer Luxus und viel zu viel Geld mit neuen Challenges. Die Powerbox musste ich neu kaufen usw.. Viele wollen oder können sich das auch nicht leisten. Sicherlich wären 2x 10" Newtons auch toll..

Viele Nächte habe ich HA, SII, OII gemacht und später dann R, G, B., L.. Dann sind manche Projekte halb fertig oder nie etc. Meine Hoffnung ist, dass ich in einer Nacht schon immer etwas am nächsten Morgen stacken kann und jede zusätzliche Nacht verbessert das Bild. Aber etwas habe ich immer :-) (so der Plan *g)

Man könnte hier ja auch ein Duo Narrowband bei dem OSC APO nutzen und somit bei reinen Narrowband Zielen OII und HA mit der OSC und SII mit der MONO aufnehmen. Das würde sicherlich auch die Dauer etwas reduzieren. Habt ihr mit euren Setups Erfahrung?

Ich habe ja auch noch ein RC und ein Newton für Dual Setups aber mir war es wichtig, gleicher Sensor, gleiches Teleskop und somit gleiches Bildfeld, damit dies beim stacken gut passt. Tom habe ich gestern auch schon erzählt, die beiden APOs könnte man an den 10" Newton dran machen :cool:.
 
Übrigens wiegt das Setup 15.1kg
 
Hallo,

zwei Instanzen Nina starten, entsprechende Arbeitsanweisung hinterlegen und die beiden synchronisieren. Guiding übernimmt die "Chef"-Instand, die synchronisierte Instanz meldet dann ob sie "fertig" ist, dann wird das Fotografieren fortgesetzt. Dithering und Guiding übernimmt die "Chef"-Instanz.

CS
Jörg
 
Hi,
ich habe das auch mit Nina und dem synchronized Dithering ausprobiert und halte es wie Dietmar. Die zweite Instanz mit der OSC lasse ich einfach laufen. Da die Autofokusläufe unterschiedlich lange dauern und auch nicht synchronisiert werden, verliere ich mehr durch Wartezeit auf das synchronized dithering, als wenn ich die paar Frames aussortiere.
Wobei ich das insgesamt gar nicht so oft mache, wie ursprünglich gedacht. Ich arbeite mit unterschiedlichen Brennweiten 1000mm und 514mm. Wenn ich am Hauptgerät Schmalband mache dann meistens weil RGB zb. wg. Mond nicht geht. Der Gewinn dadurch das ich RGB zusätzlich mit dem Apo und der OSC aufnehmen kann, beschränkt sich dadurch auf das RGB für die Sterne, weil der Rest eh nicht gewinnbringend verwertet werden kann und dafür braucht es aber überhaupt nicht die Belichtungszeiten, die ich bei Schmalband investiere.
Anderes sähe es bei Objekten aus die ich in RGB aufnehme und zusätzlich Halpha beimischen möchte. Und bei zwei gleichen Brennweiten ist das vielleicht etwas besser nutzbar.

Norman Deine Idee, dem Bild beim "besser werden" über die Nächte zuzugucken, kann ich nachvollziehen, ist aber für das Endergebnis aus meiner Sicht nicht der beste Weg. Erst wenn ich alle Frames im Kasten habe entscheide ich, welches der Referenzframe sein wird, daran macht sie auch die Gewichtung der einzelnen Bilder im Stack fest. Da steht von Beginn an ja noch gar nicht fest. Gut, wenn Du natürlich alle Bilder gleich gewichtest, ist es allerdings egal, aber eben nur semi gut ;-)

Viele Grüße
Thomas
 
Die zweite Instanz mit der OSC lasse ich einfach laufen. Da die Autofokusläufe unterschiedlich lange dauern und auch nicht synchronisiert werden, verliere ich mehr durch Wartezeit auf das synchronized dithering, als wenn ich die paar Frames aussortiere.
Genau das ist der Grund, warum für mich zwei unabhängige Sequenzen / Instanzen mit SGP nur einen kleinen Nachteil darstellen.
Wenn es denn überhaupt ein Nachteil ist.....

Selbst die kleinste Wartezeit bei meinem mit f/7,9 relativ langsamen Hauptgerät wäre mir bereits zu viel.
Wenn die Kameras immer schön aufeinander warten würden, dann würde ich in jedem Fall weniger Luminanz- oder Schmalbandbilder erhalten.

Deshalb würde ich die beiden Sequenzen / Instanzen so oder so sehr wahrscheinlich nicht synchronisieren.

Aber die Frage stellt sich mir ja gar nicht. Es geht eh nicht. ;)


CS

Dietmar
 

Hallo Dietmar, woher hast du denn die 90 Grad Drehplatte? Ich habe ja auch eine EQ8 und es gibt wohl keine Losmandy Platten, welche man 90Grad verdreht verschrauben kann ohne zu Bohren. Das TS Team hat auch keine Kombi finden können. Vielleicht kann ich ja deine Lösung kopieren?

Gestern habe ich die Teleskope nochmal am Stern aufeinander ausgerichtet, leider kamen die Wolken zu schnell. Das eine muss noch etwas nach oben gekippt werden. Da ist viel Trial and Error, aber sieht machbar aus, damit die beiden Bildausschnitte sich auch wirklich überlappen.
 
Wieso denn bohren? und wo? verschraubt man die Schiene an der EQ8? Dachte, die wird da auch per Prismenklemmung geklemmt. Den Montikopf um 90° Querstellen und Losmandyschiene klemmen. Ich hab auch Zwei Apos parallel auf ner querstehenden Losmandy Schiene.
 
woher hast du denn die 90 Grad Drehplatte?

Hallo Norman,
die Doppelbefestigung habe ich von Stefan Schimpf hier im Forum gekauft. Gut gemacht, funktioniert super.
Er hat sich zwar hier und da ein bisschen verbohrt, daher sind ein paar Löcher drin, wo keine hin gehören, aber das stört mich nicht weiter.
Ich weiß nicht, ob er noch aktiv ist, er hat sich hier lange nicht sehen lassen…..
Ich wollte die Prismenklemme meiner 8R wegen der internen Verkabelung nicht versetzen, und die Homeposition ohne großes Offset behalten, so kam ich auf die Doppelbefestigung.
Würde ich jederzeit wieder so machen.

CS

Dietmar
 
Wieso denn bohren? und wo? verschraubt man die Schiene an der EQ8? Dachte, die wird da auch per Prismenklemmung geklemmt. Den Montikopf um 90° Querstellen und Losmandyschiene klemmen. Ich hab auch Zwei Apos parallel auf ner querstehenden Losmandy Schiene.

Guten Morgen,
ja habe ich auch so. Die EQ8 hat allerdings mechanische Endanschläge. Wird die Aufnahme mit 90Grad offset genutzt, dann ist man auf der einen Seite 90 Grad näher an den Endanschlägen. Daher lieber EQ8, Losmandy in Längsrichtung und darauf dann eine zweite mit 90Grad Versatz.
 
ich habe das auch mit Nina und dem synchronized Dithering ausprobiert und halte es wie Dietmar. Die zweite Instanz mit der OSC lasse ich einfach laufen. Da die Autofokusläufe unterschiedlich lange dauern und auch nicht synchronisiert werden, verliere ich mehr durch Wartezeit auf das synchronized dithering, als wenn ich die paar Frames aussortiere.

Wie verhält es sich mit der 2. Instanz beim Autofokus ? Das Guiding würde doch dann während dem Autofokus weiterlaufen und ist das praktikabel ?
 
Moin,

Du verlierst zufallesbedingt auf dem 2. Setups Lights, ob das für den Anwender den Vorteil des zweiten Setups mindert haben die beiden Kollegen zuvor für sich mit "Nein" beantwortet. Das dürfte auch daran hängen, wie lange Frames man belichtet und ob dadurch signifikant Belichtungszeit ausfällt.

Was mich nur wundert, NINA kann ja was Beobachtungssteuerung angeht recht viel, dass man zwei Abläufe nicht mit gesetzten MileStones abstimmen kann, wundert mich etwas. Mit ein bisschen Planung kann ich die Abläufe auf den beiden Setups ja so gestalten, dass sie synchronisierbar wären, auch bei unterschiedlichen Belichtungszeiten, dass muss man die Intervalle eben so wählen, dass sich Vielfache ergeben, an denen man dann ansetzen kann. Das läßt an der Stelle Luft nach oben. Auch sollte egal sein, ob die Instanzen auf dem selben oder auf im Web verbundenen Rechnern laufen.

CS
Jörg
 
Guten Morgen,
ja habe ich auch so. Die EQ8 hat allerdings mechanische Endanschläge. Wird die Aufnahme mit 90Grad offset genutzt, dann ist man auf der einen Seite 90 Grad näher an den Endanschlägen. Daher lieber EQ8, Losmandy in Längsrichtung und darauf dann eine zweite mit 90Grad Versatz.
das wusste ich nicht, danke für die Info.
Also Quasi statt 180° in beide richtungen dann einmal 90 und einmal 270°. Ich würde vermutlich die 90° nach Osten nehmen, ich beobachte im Westen viel häufiger noch tief.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie verhält es sich mit der 2. Instanz beim Autofokus ? Das Guiding würde doch dann während dem Autofokus weiterlaufen und ist das praktikabel ?

Klar läuft das Guiding weiter.
Es kann sich -wenn überhaupt- nur positiv auswirken.
Beide Instanzen können jederzeit völlig unabhängig voneinander fokussieren.

Nur an einer Stelle beeinflussen sich die beiden Instanzen, bzw. beeinflusst die „MasterInstanz“ die zweite:
Wenn die Masterinstanz dithert. Nur dann.

Und das ist der Moment, der in der Regel die Aufnahme der zweiten Instanz versaut.
Aber egal. Das verzogene Bild wird sofort verworfen.

So gehen ein paar Aufnahmen verloren, aber wie gesagt, die zweite Instanz produziert im Verhältnis zur, bei mir langsameren Masterinstanz, so viel mehr Bilder, dass es darauf überhaupt nicht ankommt.

CS

Dietmar
 
Wird die Aufnahme mit 90Grad offset genutzt, dann ist man auf der einen Seite 90 Grad näher an den Endanschlägen.
Den Endanschlag Richtung Westen kann man bedenkenlos entfernen.
Habe aber trotzdem den Kopf um 90°, mit Hilfe einen Spacers, gedreht und eben den Endanschlag entfernt somit kann ich meisten durchbelichten ohne Flip

Grüße
Carsten
 
So gehen ein paar Aufnahmen verloren, aber wie gesagt, die zweite Instanz produziert im Verhältnis zur, bei mir langsameren Masterinstanz, so viel mehr Bilder, dass es darauf überhaupt nicht ankommt.

Jup, wobei ich bisher noch nicht dither. Aber die Masterinstanz ist die Monokamera (300-600sec) und die zweite ist OSC mit 90-180sec. Wobei diese dann auch nur einmal fokussiert - ggf einmal die Nacht Nachfokussiert. Sehe ich bisher auch nicht als Thema.

Gleich gehts zum Baumarkt, um kreativ die beiden Losmandyschienen zu überkreuzen. Ich poste später mal Bilder.
 
…. dann solltest Du mal damit anfangen….;)
um kreativ die beiden Losmandyschienen zu überkreuzen.
Denk daran, dass einfaches Kreuzen nicht reicht. Mit festen Klemmen ist das Austarieren eine echte Herausforderung.
Sehr praktisch wird das, wenn das quer stehende Teil selbst eine Prismenschiene ist, die sich in einer weiteren Prismenklemme verschieben lässt. So kannst Du alles draufpacken, und verschiebst das ganze Paket zum Erreichen der angestrebten Balance.

Der Stefan Schimpf hat das excellent gelöst:
Unten eine Prismenschiene für die Befestigung an der Montierung;
Quer dazu eine Prismenklemme, in der sich die Prismenschiene mit der Doppelbefestigung verschieben lässt.
Damit man die Schrauben der unteren Prismenklemme bequem bedienen kann, ist eine Erhöhung eingebaut.

Ich wüsste nicht, wie man das noch groß verbessern könnte.

CS

Dietmar
 
Anders gefragt: Verhampelt das Guiding die Messung der Autofokusroutine? Ja/nein/ ein bischen? Das ist wollte ich eigentlich wissen ;)
 
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das ist glaube ich stabil genug. Mit rem Spiel in den Durchgangsbohrungen kann ich beide Teleskope in Querrichtung ausrichten. Nur für die Ausrichtung in der Höhe fehlt mir noch was. vermutlich bohre ich in die Schienen zwei Gewinde für Madenschrauben, um die silberne Klemme hoch und runter zu kippen. das sollte reichen. Bisher liegen beide Bildmitten schon sehr na beieinander
 
Verhampelt das Guiding die Messung der Autofokusroutine?
Überhaupt nicht. Im Gegenteil.
Was für die „echte“ Aufnahme gut ist, kann für die Aufnahme des Autofokus nicht schlecht sein.
Die Belichtungszeit beim Fokussieren ist zwar relativ kurz, doch lang genug, dass sich Störungen, wie z.B. Schneckenfehler negativ auswirken können. Die Autofokusroutine fängt das zwar wieder ein, aber dafür braucht sie Zeit.
Möglicherweise bricht der Autofokus ab, und fängt nochmal von vorne an.
Nebenbei: wenn wegen Temperaturveränderung oder Filterwechsel zwischendurch fokussiert wird, läuft das Guiding ja auch weiter.

Selbst wenn das Guiding dem Autofokus nix bringt, schaden tuts auf keinen Fall.

CS

Dietmar
 
Hallo in die Runde,

ich betreibe auch ein Dual Setup auf Basis einer EQ8, ähnlich des Setups von Dietmar. In meinem Falle sitzen die beiden APOs aber übereinander, was aufgrund der unterschiedlichen Größen gut funktioniert.
Die wichtigsten Erfahrungen bisher sind aus meiner Sicht:

1. Luminanz ist entscheidend ... maximales Licht, Ausleuchtung und Auflösung für Luminanz. Wenn die zweite Optik weniger Auflösung, aber das gleiche Bildfeld liefert ist das in der Nachbearbeitung nicht zu sehen.

2. SGP ... Funktioniert prima mit zwei Instanzen, außer beim Ditehring. Workaround ist ganz simpel. In der zweiten Instanz konfigurieren, dass SGP den Frame neu startet, sobald die Autoguider Abweichung größer 1 Pixel ist. Damit ist bei mir bei 60 - 80 Frames auf der Slave Instanz pro Nacht max. 2 Bilder Ausschuss.

3. NINA ... super für Master-Slave Dithering ... nicht super bei Temperaturkompensation mit Sesto Senso v2 Fokussierern ;)

4. Bildbearbeitung ... alles wie gehabt.

5. Aus f6,7 und f6 werden effektiv ca. f4 pro Nacht ohne den Stress einer schnellen Optik.

Fazit ... aus meiner Sicht lohnenswert bei entsprechender Planung und passendem Optik-Kamera Setup.

CS
Achim
 
Losmandy T ist eingesteckt und noch eine kleiner Halterung für die Pegasus.

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Kabelmanagement ist auch etwas besser, mit den vorgeschlagenen Kabelschläuchen. Die Dew Heater Kabel sind leider sehr lang... Das ist noch nicht so schön, aber was solls. Nachts ist es ja auch dunkel
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Der Endanschlag verhindert hier tatsächlich das die Kamera gegen die Säule fährt:
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