Dual / Triple Setup

Eike

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Guten Morgen Zusammen,

ich habe eine praktische Frage.

Wie würdet Ihr ein Dual / Triple Setup von Teleskopen auf Eure Montierung bauen.

- Mewlon 300
- FS128
- Fs78

Ich habe den FS128 aktuell über dem Mewlon, und den FS78. Das ist aber extrem schwierig auszubalancieren. Habt Ihr praktische Erfahrung mit so einem Setup?



CS
Eike
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:beobachten: - ein sehr cooles Setup! :)

...btw. falls Du mal das lange Stativ loswerden willst - sollte auch für EM400 bzw. JP-Z passen - gerne melden :)
 
Hi,
sehr schönes und klassisches Setup. Aber zwei Mewlon 300 und noch die Apos ... das ist Takithis im fortgeschrittenen Stadium, da ist an Heilung nicht mehr zu Denken. ;)
Der Mewlon hat ja an der Montageplatte unten bereits eine Aufnahme an der der FS78 befestigt ist, da würde ich diese auf der anderen Seite für den FS128 verwenden und den FS78 wiederum an den FS128 bauen oder mit Gewichten ausgleichen. Vielleicht kann der Sucher auch noch auf diese Ebene. Je weiter du von der RA Achse weg kommst, desto mehr Hebel bekommt das Gewicht des FS128. So kannst du auch auf die obere Anschlussplatte verzichten.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Prismenklemme an der Montierung und die Optiken Nebeneinander und rechtwinklig zu einer Prismenschiene zu montieren. So kann das Setup durch Verschieben ohne zusätzliche Gewichte ausgeglichen werden.

cs Alex
 

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Ich stand/stehe vor ähnlichen Überlegungen. Aktuell habe ich ein Doppelsetup aus Primalicelab und Kreuzplatte von Space Instruments. Suboptimal ist das der kleine Newton nach Südosten ein deutlich kleineres Sichtfeld hat. Zuvor hatte ich einen 94er APO oben auf. Das gab deutliche Schwingungen beim Schwenken.
Ich werde wohl den Apo wieder oben aufsatteln und den 150er verkaufen. Alles hat also Vor und Nachteile, einen Tod muss man sterben.
Oder überdimensionale Montierung verwenden

VG
Harald
 

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Das erinnert mich entfernt an den *Demokraten* hier im Forum. Ein Takahashi Sammler vor dem Herrn! Nur hatte der seine Sachen alle noch im Pappkarton zu Hause in der Schrankwand 😎☕☕
Ehrlich gesagt, viel zu viel Gerödel!!
 
Moinsen,
Also zwei Taks (FSQ85 und TSA120) zu besitzen, ist durchaus ok, ;) dazu kommt bei mir eine EM-200.
Ich benutze sie allerdings selten parallel, dann aber auf zwei verschiedenen Montis.
Viele Grüße
Michael
 
Hallo Zusammen,

ich glaube ich lasse den FS78 zunächst weg, der FS128 erfüllt ja eigentlich den Zweck des Refraktors.

Gestern Nacht schonmal getestet. Funktioniert für mich jetzt wirklich gut.

CS
Eike
 
Hi,
sehr schönes und klassisches Setup. Aber zwei Mewlon 300 und noch die Apos ... das ist Takithis im fortgeschrittenen Stadium, da ist an Heilung nicht mehr zu Denken. ;)
Der Mewlon hat ja an der Montageplatte unten bereits eine Aufnahme an der der FS78 befestigt ist, da würde ich diese auf der anderen Seite für den FS128 verwenden und den FS78 wiederum an den FS128 bauen oder mit Gewichten ausgleichen. Vielleicht kann der Sucher auch noch auf diese Ebene. Je weiter du von der RA Achse weg kommst, desto mehr Hebel bekommt das Gewicht des FS128. So kannst du auch auf die obere Anschlussplatte verzichten.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Prismenklemme an der Montierung und die Optiken Nebeneinander und rechtwinklig zu einer Prismenschiene zu montieren. So kann das Setup durch Verschieben ohne zusätzliche Gewichte ausgeglichen werden.

cs Alex
Hallo Alex,

Ja da sagst Du was, der 2. Mewlon wird wohl demnächst verkauft.

Ich wollte den TOA150 eigentlich parallel zum Mewlon 300 betreiben. Das ist aber leider zuviel für die EM400. Der FS128 ist dann der Kompromiss aus Gewicht, Öffnung und Auskühlzeit.

Ansonsten muss ich mir ne größere Montierung anschaffen. Das mit der Prismenklemme wäre wirklich noch eine gute Idee zumal ich dann beim Dach öffnen und schließen nicht immer aufpassen muss den FS128 zu rasieren.

CS
Eike
 
Hi Eike,

ich hatte mal ein C14 und einen 6 Zoll LZOS zusammen auf einer Losmandy Titan, das war gerade noch ok. Obwohl die Titan gegenüber meiner aktuelle Paramount MX+ per Spezifikation nur wenig mehr Traglast hat, war die Titan ein ganzes Stück stabiler.

Das oben gezeigte Setup war bei ca. 36kg (10kg der TOA, 16kg das RC und etwa 10kg die Platte, die Schienen und Klemmen)
Damit wären m.E. alle 50kg Klasse Montierungen gut ausgelastet, die Hebel sind noch recht überschaubar. Ganz anders sieht es bei meinem großen Apo aus, dieser hat zwar nur 26kg mit Schellen und Schiene, aber der Hebel macht unheimlich viel aus. Die MX+ ist damit an der Grenze, ein leichter 4 Zöller als Heckgewicht ist schon zu viel des Guten, so müssen ein FS60 Fotosetup und ein 3kg Edelstahlgewicht auf Höhe der Prismenschiene als Gegengewicht herhalten.

Für dein Wunschsetup wäre das aber noch immer eine Nummer zu klein bzw. im Fall der Titan grenzwertig.
Die nächste Klasse wäre dann 70-100kg, da gibt´s einiges an Auswahl, am Günstigsten vermutlich eine ALT7 oder eine GM3000 wenn´s etwas exklusiver sein darf. Bei einer sehr genauen Montierung muss der Aufbau sehr verwindungssteif sein, sonst bekommt man Probleme mit dem Pointingmodell und kann die hohe Genauigkeit nicht ausnutzen. 10 Micron hat da ein nettes Sortiment an Befestigungsteilen, allerdings auch nicht ganz günstig.

cs Alex
 
Hallo Eike,

Vielleicht willst Du den FS-78 ja noch weiter weg legen, z.B. zu mir nach Dortmund. Ich habe mal einen verkauft und er fehlt mir inzwischen.

Ansonsten hätte ich den FS-128 gegenüber dem FS-78 probiert.

Schöne Optikauswahl!
Dirk
 
Hallo Eike,

hier, das Ganze, ein paar Nummern kleiner....;)

Ich habe den Mewlon 250 parallel zum TS130 Apo montiert mit Losmandy 3Z Doppelbefestigung.

Zuvor, war der Vixen FL102S, huckepack, auf dem 250 montiert.Mit dem deutlich schwereren 5" Triplet Apo, wäre jedoch der Hebel viel zu groß geworden, deshalb nun, die oben genannte Anordnung.

Als letztes Bild, habe ich noch eine recht gute Anleitung, zum ausbalancieren angehängt.


Tolles Setup!

Viele Grüsse, Wolfgang

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Screenshot 2025-07-27 at 18-35-27 G11 & Gemini Tips.png
 
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Hallo Zusammen,

Besten Dank für Eure Ideen und Hinweise, ich muß nochmal in mich gehen, wie ich es dann final mache. Die EM400 hatte ich vor kurzem mit dem Plate Solving endlich genau ausrichten können. So konnte ich Saturn über 2h in der Bildmitte halten ohne große Korrekturen und im warmen die Aufnahmeserie beobachten- Was soll ich sagen, ein Kindheitstraum geht da in Erfüllung..

@praktikant
Dein Setup sieht auch Klasse aus, warum hast Du aber das C14 und den 6“ Lzos vom Setup verändert? Damit hast Du ja genau das gehabt, was ich aufbaue. Ich träume halt von dem ultimativen Setup, das alles erfüllt. Der Mewlon 300 für hochauflösende Planetenaufnahmen und der 5 oder am besten 6“ Refraktor für die kompromisslose Abbildung. Der TOA150 ist leider zu schwer für das vorhandene Setup :-( Evtl platziere ich den noch auf die NJP, ist halt dann eher ein mobiles Setup.

@WolfgangRies
Auch ein sehr schönes Setup, freut mich, daß der Mewlon 250 in gute Hände gekommen ist, hoffe Du konntest schon die ersten Planetenbeobachtungen durchführen. Danke für die Hinweise

CS
Eike
 
Hallo Eike,

ich werde einfach nicht warm mit den SCs, ich hatte ein 14er ACF, nach aufwendigem Umbau war das gut, aber mit 35 kg zu schwer. Das C14 war eines der ersten in Deutschland, das war an sich deutlich besser, aber ein SC ist letztlich doch ein optischer Kompromiss zugunsten einer kompakten Bauweise. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, noch nie durch einen Mewlon geschaut zu haben. Die gezeigten Setups kombinieren die Vorteile der Einzelsysteme, jedoch unter Verzicht auf die maximal mögliche Leistung in der jeweiligen Spezialisierung der Gerätetypen.

Ich habe daher die Optiken getrennt und einen 20 Zoll Dobson genau für meine Bedürfnisse zusammengestellt, ergänzt durch einen, teilweise mehrere Apos zum Fotografieren und für die Planeten und Doppelsternbeobachtung. Dazu kommt das TOA Bino und ein sehr mobiles Setup. Wie das dann so ist mit dem Öffnungsfieber bin ich wie beim Dobson dann erst bei praktischen Grenzen hängen geblieben. Ein größerer bzw. längerer Dobson ginge nur mit Leiter und ein längerer Apo passt nicht mehr auf den Beobachtungsplatz der festen Säule.
Abgesehen von finanziellen Aspekten, sehe ich hier auch die an meinem Standort sinnvollen Grenzen ausgereizt. Die Trennung ist ganz praktisch, ich kann mit dem Dobson oder dem Bino beobachten, während das Fotosetup rödelt.
Wenn es um Planeten geht, ist die feste Aufstellung ideal, ich muss nur die Hütte wegfahren und kann loslegen, so dass ich auch mal schnell schauen kann wie das Seeing ist und dann entscheiden ob ich doch ehr Deep Sky mache oder ob es sich gar nicht lohnt.

cs Alex
 
Hallo Alex,
ich träume. 20" und damit die V. St. zu beobachten, das wäre es. !!! Habe auf der diesj. Astromesse in Essen von Bresser ein 20" Gitterohr begutachten dürfen. Hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen.... Da kommt mein bescheidener C 8 nicht mit. Wie leicht die Nachführung geht, hätte das nicht für möglich gehalten: mit einer Hand eine Stange angefaßt und schon ist das Teil in Bewegung, ob hoch oder runter, 360° Rundumlauf und dann noch mit GOTO, einfach nur toll anzusehen.

An einem anderen Stand APM mit seinen 110 mm Ferngläsern, auch sehr sehenswert. Alles eine Frage des Gewichtes (und des Geldbeutels). Auf entspr. Stativ bringt eine 110 mm Öffnung durchweg 12mag, "Herz was willst du mehr". (Wohl dem Beobachter, der nicht dem "Öffnungswahnfieber" verfallen ist.....)

Fürs testen hat APM keinen Gedanken übrig, es sind aber nicht alle Händler so eingestellt......

Gruß Günther
 
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