Durchleuchtende Blaze-Diffraktionsgitter (blazed transmission diffraction grating)

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heikoo

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Hallo!

Ich bin gerade auf der Suche nach einem durchleuchtendem Blaze-Diffraktionsgitter.

Durchleuchtend weil starke Vereinfachung für meinen geplanten Aufbau; blazed weil bessere Dispersions- und Diffraktionsleistung.


Die Modellauswahl bei diesem Typ ist Recht überschaubar.

Bei der Suche habe ich die folgende Bezugsquellen gefunden. Die meisten verfügbaren Typen hier in diesem Forum.

Habe ich noch weitere Quellen vergessen?

Welches der Übertragungsgitter eignet sich für einen > einfachen < > Einstieg < in die Spektroskopie von zwischen 400nm und 1000nm vermutlich am besten?
 
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Bis jetzt habe ich ein vereinfachtes UV-IR Spektrometer Konzept geplant, das sich an kommerziellen UV-IR Spektrometern in einem Chemielabor orientiert. Nur Transmissionsgitter statt Reflektorgitter, damit ich den Prototyp aus Astronomie>standardteilen< als ein langes Rohr aufbauen kann.

C-Mount-Objektiv+ Spektroschlitz + [optional Kollimatorlinse +] Transmissionsgitter + Astrokamera

Alle diese Komponenten des Prototypaufbaus sollen mit Adapterringen > in einer geraden Linie < zusammengeschraubt werden.


Der mechanische Aufbau ist im Prinzip schon fix. Ich will es MAXIMAL EINFACH angehen.
 
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Ich habe das Transmissionsgitter-Entscheidungsproblem jetzt erstmal so vorverdichtet.

Idealer Weise hätte man gerne folgende Informationen über das Gitter.
- Eine Dispersions- / Diffraktionsleistungskurve über nm; hilfsweise min-nm bis max-nm [wie viel % der eingehenden kommen nach nm diffraktioniert raus?]
- Die Anzahl Linien (Rillen) [je mehr Linien das Gitter hat, desto besser die spektrale Auflösung, aber desto lichtstärker muss Teleskop sein]
- Den Ablenkwinkel der kleinsten nm Linie (Rille) und den Ablenkwinkel der grössten nm Linie (Rille) [damit das Spektrumbild nicht seitlich über den Sensor hinaus geht!]
- Die Abmessungen
- Preis


Insbesondere die Firma Newport tut sich hier sehr negativ hervor. Die britischen Komiker geben stattdessen nur eine "nominal blaze wavelength" und einen "nominal groove angle" für ihre Richardson gratings an (aber dafür einen Haufen physikalisches Schulungsmaterial) und noch nicht Mal einen Preis. Im Endeffekt läuft es also darauf hinaus, dass der Kunde erstmal 2 Monate Gitter Optik lernt, dann selbst das Gitter durchrechnet und am Ende dafür dann auch noch mehrere hundert Euro zahlen soll. :LOL::LOL::LOL:


Nur dir Firma Thorlabs liefert Dispersionsleistungsgraphiken. Z.B. diese hier

Visible_Grating_Transmission_780.gif

Die Gitter sind aber alle ungefasst und die Auswahl klein.


Nur die Firma Edmond Optics bietet eine große Auswahl an Gittern mit allen technischen Informationen an (Dispersionsleistungskurven sogar als Wertetabelle). Diese Gitter sind aber ungefasst und genauso teuer oder deutlich teurer wie die Star Analyzer von Paton Hawksley.


Paton Hawksley biete zwar weder Informationen über Dispersionsleistungskurve, noch min-nm und max-nm, noch nominal blaze wavelength length. Wenn man die Gitter professionell nutzen will, muss man sie mit einer genormten Lichtquelle aufwendig einmessen.

Dafür kommen sie den Hobbyastronomen aber dadurch sehr entgegen, dass sie einen Onlinerechner bereitstellen, mit dem man die Kompatibilität des Gitters mit dem eigenen Setup überprüfen kann.


Der größte Nachteil der beiden Staranalyzer besteht vor allen darin, dass sie immer noch im seit 20 Jahren veralteten 1,25" Filter Format gebaut sind. Man braucht also einen Adapter, der den 1,25" Filter in einem 2" Barrel Rohr fixiert.

Aber nach Preis und Arbeitsaufwand für die Einarbeitung ins Setup sind ihre beiden Transmissionsgitter aus meiner Sicht für den Hobbyastronomen aktuell die besten.
 
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