Durchmesser Öffnung Spiegelkasten

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10zoll4_5

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Servus Allemal,
Ich baue ein Rohrdobson 10" f/4,5. Für den Hut habe ich als Durchmesser der Öffnung 294 mm gewählt. Welche Öffnung ist für den Spiegelkasten angesagt? Sollte ja vielleicht gleichzeitig als Blende dienen? Ihr merkt, ich bin ratlos. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Gruß und CS
Rolf Peter
 
Hallo,

ich hab bei meinem 18"er beidseitig etwa 2,5cm Rand, was ich aber als zu wenig erachte (man sollte noch mit den Händen bequem den Spiegel herausnehmen können).
Wäre natürlich auch schön, wenn man den Hut gleich in die Kiste versenkbar konstruieren kann, dann wird's leichter mit dem Verstauen. Ansonsten würde ich sagen: ungefähr 330mm
 
Danke erstmal für die Tips. Das Gerät soll ähnlich aussehen wie dieses hier:
http://pw2.netcom.com/~ahighe/12_5ultra.html
Außerdem muß das Teil in ein bestimmtes Staufach meines Wohnmobils passen, d.h., 385 mm sind als Außenmaß Limit. Die Spiegelauflage ist laut Plop mit 6 Punkten besser als mit 9. Also nehme ich 6 Punkte. Wenn ihr mal auf den link oben schaut, werde ihr sehen, dass Albert Highe den Spiegel aufklebt; das habe ich auch vor. Der Durchmesser der Öffnung im Spiegelkasten wird also nicht benötigt, um am Spiegel zu arbeiten. Mechanisch würden 255 mm genügen.
Die Wärme krieg ich ja mit einem Lüfter rausgesaugt.
Hätte es nicht optische Vorteile (Schutz vor seilich einfallendem Licht), wenn die Öffnung nur unwesentlich größer wäre als der Spiegel?
CS
RP
 
Hallo Peter,

mach' den Durchgang so eng wie nur möglich! Ich sehe
es genauso wie du, Newtons und ganz besonders offene
Newtons sind schwer zu verblenden, deshalb sollte man
jede sich bietende Möglichkeit mitnehmen (enger Hut,
enge Spiegelboxöffnung, Blende im OAZ.

Christians Hinweis ist wichtig! Ich habe die Abdeckung
der Spiegelboxen deshalb herausnehmbar gemacht.

Bist du übrigens sicher, dass du den Hut nicht noch
enger machen kannst?

Ciao, Heiner
 
Hallo Heiner, wenn er den Hut noch enger macht, vignetiert
das nicht ? Ich hätte den Hut sogar mit 300mm gemacht.
Oder liege ich da falsch ?
Gruß Erich
 
Hallo Heiner und Erich,
ich werde also die Öffnung eng machen. Die Konstruktion des Spiegelkastens besteht aus oberem und unterem Ring, dazwischen ein Rohr. Das Rohr werde ich durch ein n-Eck ersetzten, seitlich kommt dann noch ein Lüfter dran.
Den Hut, es ist ja eigentlich nur eine "Hutplatte", könnte ich enger machen, indem ich das schon fertige Teil verheize und neu baue haha. Aber im Ernst: Ich laß es mal so und werde, falls das Teleskop mal die Sterne sieht, Blendringe aus Pappe auflegen, dann schaun mer weiter.

Andere Frage:
Gibt es Erfahrungen mir Spiegelträgern, die teilweise aus MDF hergestellt sind?

Gruß
Rolfpeter
 
Hallo Erich,

es kommt darauf an, wie groß das gewünschte Feld sein soll
und wie weit die vordere Öffnung des Hutes vom Hauptspiegel
entfernt ist.

Mal obiges Beispiel angenommen (mit "normalen" Daten für den
Brennpunkt über Tubus und "normalerm" Übserstand des Hutes
nach vorne) benötigt man nach meiner Rechnung für ein voll
ausgeleuchtetes Feld von 12mm (= ca. 0,6°) maximal einen
Durchgang von ca. 280mm. Wenn das Feld größer sein soll,
muss der Durchgang natürlich (ähnlich wie der Fangspiegel)
mitwachsen.

Ciao, Heiner
 
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