E-Komponente im Trapez von M42

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resuah

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Hallo Beobachter,

ich habe kürzlich wieder mal das Trapez im Orionnebel beobachtet. Die vier Hauptkomponenten konnte ich im 6"-Newton natürlich problemlos beobachten.

Link zur Grafik: http://www.astropix.com/IMAGES/B_WINTER/TRAPDIAG2.GIF
Quelle: Verlinkung zu astropix.com

Der nächste Schritt wäre nun die Komponente E aufzuspüren. Könnt Ihr mir hierzu ein paar Tips geben:

- Welche Vergrößerung bietet die größte Chance?
- Besteht ein Zusammenhang zwischen der Sichtbarkeit von Komponente E und der variablen Helligkeit von Komponente A?
- Mit welchen Geräten konntet Ihr die E-Komponente schon ausmachen?

Freue mich auf Eure Erfahrungen und Anregungen.

Viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

die E-Kompomente habe ich bei 133x, die Komponenten A-F bei 171x im 8"er gesehen. Vielleicht versuche ich mal geringere Vergrößerungen oder sogar meinen 4.5" Newton. Die Kompomente E ist jedenfalls die Einfachere. Nach Berichten zufolge ist wohl gutes Seeing der Schlüssel zum Erfolg.

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Servus Martin.

Ich habe die Komponenten A bis F bereits im 6"/f20 Schiefspiegler (*) beobachtet.

Wichtig ist eine ruhige Luft, schon ein wenig Luftunruhe verschmiert die E und F Komponente.

Ich hatte mich bei der Beobachtung immer erst ein wenig "einsehen" müssen, dann war die Beobachtung problemlos.

Viele Grüße
*entfernt*

(*)= (http://www.gerd-kohler.eu/Astronomie/DS.html)

 
Hallo Martin,

mit 6" ist es keine wirklich schwierige Herausforderung, A-F bei guten Bedingungen zu sehen. Im 4" Apo hatte ich es auf dem ITT dieses Jahr ohne Erfolg versucht. Allerdings stand da Orion noch zu tief und die Seeingbedingungen waren zum Beobachtungszeitpunkt nicht gerade prickelnd. Wenn sich eine gute Gelegenheit bietet werde ich das nochmals mit dem Vierzöller bei guten Bedingungen wiederholen. In meinen größeren Geräten zeigen sich diese Komponenten bereits bei weniger als 100x.

Viele Grüße
Werner
 
Hi Martin,

bei kleineren Öffnungen (ab 4" bis 6") brauchst du gutes Seeing und ab 150x sollte die E-K. machbar sein. Bei der F-K brauchst du noch besseres Seeing damit du über 200x kommst, dann sollte die auch mit 6" noch gehen.

Ich kann mich erinnern mit dem Vixen 90M, die E- Komponente des öfteren gesehen zu haben, die F-K. war da schon schwieriger.

Gruß
Lots
 
Hallo Robert, Hallo Gerd, Hallo Werner, Hallo Lots,

vielen Dank für die hilfreichen Beobachtungstips. Dann werde ich auf alle Fälle nicht locker lassen und solange beobachten, bis das Seeing dann mal passt.

Als Richtschnur nehme ich ca. 130-150-fach für die E-Komponente.

Bin mal gespannt, ob ich dann demnächst einen Erfolg vermelden kann.

Wenn's andere mit 4" oder weniger schaffen, dann müßte ich mit 6" schon auf der sicheren Seite stehen.

Grüße
Martin

 
Hallo Martin,
ohne eine grundsätzliche Diskussion anzetteln zu wollen, ist ein 4er APO einem 6er Newton in dieser Disziplin meist überlegen.Einerseits wegen des Tubusseeings, andererseits durch die Luftunruhe, die durch größerer Teleskope eher mitgenommen wird.
cs
Kay, der auch einen 6er Newton hat
 
Moin Kay!

> 4er APO einem 6er Newton in dieser Disziplin meist überlegen. Einerseits wegen des Tubusseeings

Das wist du bei diesem kleinen Öffnungsunterschied gar nicht merken. Ich "liebe" diese Apo-Mythenbildung!
Ein Beitrag von der anderen Seite: Weihnachten 2009 hatte ich mit meiner damaligen 12" Lightbridge das FL. Das Trapez mit den Komponenten E und F konnte ich bereits bei 100fach einwandfrei erkennen. So viel zum Tubusseeing! ;)
 
Zitat von Kay:
ist ein 4er APO einem 6er Newton in dieser Disziplin meist überlegen.

Das könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen. Wir hatten vor einigen Wochen mal einen 63/840 Telementor und einen 8" f/6 Newton auf epsilon Lyrae losgelassen. Der Telementor zeigte für meinen Geschmack ein deutlich besseres Bild (wirklich punktförmige Sterne) der 4 Komponenten. Sicher spielte da auch das Seeing eine Rolle.

Nun aber wieder zurück zum Thema :)
 
Hallo Michael,

vielen Dank für die Verlinkung der Zeichnung.

Wahnsinn, welche Grenzgröße Du mit dem 4"-Refraktor erreichst. Mit dem 11,8mag Sternchen habe ich schon so meine Probleme.

Freue mich auf die nächste Gut-Wetter-Front. Dann wird beobachtet.

Gruß
MArtin
 
Hallo Martin,

bei guten Bedingungen sind in meinem 5"-Refraktor (Takahashi FS-128) die E und F Komponente immer direkt sichtbar.
 
Hallo

Gern geschehen.
Bin mit einem recht passablen und somit dunklen Landhimmel gesegnet. Aber wie gesagt -> bei diesem Objekt ist das gute Seeing ausschlaggebend. Freilich, bei Vollmond würde ich es trotzdem nicht versuchen ;-) .

LG Michael
 
Hallo Thread-Teilnehmer,

heute, früh morgens, konnte ich von einem guten Beobachtungsplatz auf der Schwäbische Alb die Komponenten E und F im Trapez des Orion beobachten.

Der Beobachtungsstandort liegt ca. 1.000 M.ü.M und das Seeing war ziemlich gut.

Zum Einsatz kam der 6" f/6 und das ES6,7. Die E-Komponente war problemlos zu halten. Bei der F-Komponente war mehr Geduld gefragt, aber ich konnte diese reproduzierbar sehen.

Der Einsatz des 5mm und 4mm Planetary war eher konta-produktiv.

Hat wirklich Spaß gemacht. Vielen Dank nochmal für die guten Tips in die Runde.

Viele Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

Glückwunsch zur erfolgreichen Beobachtung!

Bin von gestern am Abend bis heute 02:00 Uhr ebenfalls auf der Alb gewesen, allerdings mehr im Kirchheimer Großraum bei Randeck. Ich kann bestätigen, dass das Seeing für die Alb recht gut war. Normalerweise fahre ich dort eher wegen DS-Beobachtung hin, da ich für Planetenbeobachtung einen besseren Platz im Nürtinger Raum kenne. Sicher, wenn ich auf die Alb fahre, dann nicht weit weg vom Albtrauf. Möglichweise ist das Seeing im Zentrum der Albhochfläche besser. Es war gestern völlig windstill und wunderbar trocken.

Die Komponenten E und F waren sehr leicht zu sehen, allerdings im doppelt so großen 12". Ich habe den Orionnebel nur bei ca. 137x beobachtet und bin dann nach anderen schönen Nebeln im Orion wieder auf Jupiter geschwenkt, der sehr lohnenswert war. Zum Schluß hatte ich noch Sirius B versucht, allerdings hatte das nicht ausreichend gute Seeing beim noch relativ tief stehenden Sirius dies vereitelt.

Viele Grüße
Werner
 
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