EAA mit Galaxy 8 Zoll Dobson / Planetenfotografie ( eventuell auch Deep Sky Andenkenfotos ) was genau brauche ich ? Und Dobsontuning .

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Velomobilfahrer

Aktives Mitglied
Hallo seit nun fast einem halben Jahr nutze ich meinen Galaxy D8 in jeder klaren Nacht visuell und bin voller Freude dabei und habe sehr schöne Beobachtungen gemacht.

Nun reift in mir der Wunsch mir allein schon um das visuelle beobachten angenehmer zu machen mir eine EQ Plattform zu kaufen.

Bei über 200x wandern mir die Objekte zu schnell durchs Gesichtsfeld so das ich mehr mit Nachschubsen als mit beobachten beschäftigt bin , bei 300x wird’s schon schwer mich auf die Details auf Jupiter zu konzentrieren.

Nun habe ich mir diese hier angeschaut:
Teleskop-Express: TS-Optics EQ Dobson Teleskop Nachführung - Plattform für 55° N/S
Diese gilt ab 54 Grad Nord , die andere bis 53 Grad Nord , ich wohne 53,51 Nord welche passt zu meinem Wohnort ? Bin da ja direkt an der Grenze .
Könnte ich damit auch später einen 12 Zoll Dobson betreiben? Oder wäre der zu schwer ?

Kamera :
Welche Kamera brauche ich wenn ich Planeten fotografieren will ?
Hätte da an sowas gedacht :
Taugt die was ? Habe leider null Ahnung…

Wie wird die Kamera auf dem Feld mit Strom versorgt? Ist da ein USB Akku drin o.ä. ?

Laptop:
Reicht ein einfacher älterer oder muss es einer mit Power sein ?

Welches Bildbearbeitungsprogramm ist einfach zu bedienen ?

Ich lese unter Fotos oft was von RGB Filtern , braucht man den ? Falls ja wozu ist der ?

Was bräuchte ich noch ?

Nächstes Kapitel Dobsontuning :
Will jetzt zeitnah das volle Programm durchführen , ihn innen mit Veloursfolie auskleiden, ihn von außen isolieren und sofern ich es technisch irgendwie hinbekomme einen saugenden Lüfter und eine Tauschutzkappe will ich dem Dobson basteln .
Desweiteren Okularauszug mit Veloursfolie schwärzen .

Mich stören bei Jupiter und Saturn die Reflexe sehr , habe immer das Gefühl das dadurch Details und Kontrast verloren gehen .
Zumal ist mein Beobachtungsplatz nicht wirklich dunkel . im Westen die Lichtglocke vom etwa 5 Km entfernten Lübeck, würde schätzen ich habe schlechten Bortel 4 Himmel .
Die Milchstraße im Zenit bis runter auf etwa 30 Grad über dem Horizont sichtbar … M31 auch sichtbar , M33 mit bloßem Auge keine Chance und im 8 Zöller nur wenig Kontrast .
Grenzgröße würde ich schätzen bestenfalls 5,5 Mag .
Das Seeing scheint an meinem Platz öfters mal richtig gut zu sein , 300x ging oft gewinnbringend .

Der Spiegel ist sehr gut , spielt das Seeing mit bei 200x und auch bei 300x knackscharf , darüber hinaus wars mir nur 1x sinnvoll am Mond möglich auf 400x zu gehen da werden aber keine wesentlichen Details mehr sichtbar , bild wurde größer und dunkler aber nicht wesentlich unschärfer . Da muss dann wirklich das Seeing perfekt sein , was ich nur 1 bis 2x hatte bisher zuletzt erst vor einer Woche .

Was auch noch fehlt :
Bessere Okulare mit größerem Gesichtsfeld , habe da noch keine konkreten im Auge für Tipps wäre ich da sehr dankbar . Besonders im niedrigen und mittlerweile Vergrößerungsbereich .

Da das Budget knapp ist geht natürlich nicht alles auf einmal und vieles nur gebraucht . Will aber trotzdem gleich richtig kaufen denn wer billig kauft kauft 2x .

Frage zu EAA :
Ich möchte gerne durch den Dobson Andenkenfotos von beobachteten Deep Sky Objekten machen .

Hauptaugenmerk ist erstmal die Eq Plattform und richtige Kamera und Zubehör.

Transport werden soll das ganze mit Fahrrad und Anhänger , meine Beobachtungsplätze sind 1,5 bzw ca 3 Km weit weg .
Will aber demnächst auch mal weiter raus fahren für dunkleren Himmel. Will aus der Lichtglocke von Lübeck raus , Wolken sind Richtung Westen immer weiß beleuchtet , Richtung Osten eher mittel bis dunkelgrau .

Weitere Überlegung :
Wenn ich mit dem Dobson fotografiere wird’s wohl schnell langweilig, bin da am überlegen mir noch einen kleinen Mak und Fotostativ anzuschaffen damit ich während des fotografierens Spaß habe und am Tag auch mal Erdbeobachtung zu machen .

Viele Grüße Patrick
 
Hallo Patrick,
zu EAA und Fotografie kann ich dir nicht viel sagen, da ich nur visuell beobachte, ich kenne das nur von Kollegen.

Du scheinst jedoch alles machen zu wollen was die Sache etwas schwierig macht, sofern du nicht den dicken Geldbeutel aufmachen möchtest?
Das Problem ist die Ausrichtung, da jeder Bereich seine spezifischen Anforderungen hat und eigentlich spezielles Equipment erfordert, wenn man es richtig angehen möchte.
Dabei sind all zu große Kompromisse langfristig meist nie zufriedenstellend, was dann früher oder später wieder zum Verkauf des Equipment führt.

Wenn du visuell mehr Kompfort und mehr Seherlebnis für die Mond- und Planetenbeobachtung haben willst, könnte man über ein Binokularansatz nachdenken, mit der APM Düring Komakorrigierende 2.7x Barlow als GWK.
Visuell ist eine AZ-GoTo Rockerbox, oder eine AZ-EQ6 komfortabler, als eine EQ-Plattform.
Zum einen ist das stabiler, der Einblick bleibt relativ konstant und man hat die Möglichkeit das Teleskop berührungsloß nachzuführen und auszurichten.
Wenn du die Planetenbeobachtung perfektionieren möchtest könnte man noch über einen ADC nachdenken und hochwertige Okulare.

Das passt schon mal alles nicht richtig zu EAA, Astrofotografie, oder DeepSky. ;)
LG
 
Hallo Patrick,

Frage zu EAA :
Ich möchte gerne durch den Dobson Andenkenfotos von beobachteten Deep Sky Objekten machen .
da schau mal in den einschlägigen Threads über EAA nach, Suchfunktion des Forum.
Da läuft aktuell "Wer ist noch dem EAA verfallen...".
Weiterer "Planetarische Nebel - EAA-Style".
Dobson und EAA geht, ist aber viel mit Selbstbau verknüpft, da es kaum was zu kaufen gibt.

Wenn ich mit dem Dobson fotografiere wird’s wohl schnell langweilig, bin da am überlegen mir noch einen kleinen Mak und Fotostativ anzuschaffen damit ich während des fotografierens Spaß habe
bei EAA kommt keine Langeweile auf.
Da hast Du etwas falsch verstanden.
EAA wir mit kurzen Belichtungszeiten ausgeführt. Da schaust Du zu wie sich das Objekt immer besser und besser über die Zeit abbildet.
Nicht wie bei der klassischen Astrofotografie, bei der Du über einen längeren Zeitraum belichtest.
Für EAA brauchst Du auch noch einen irgendwie gearteten Computer mit Display, aber ob Du das dann auch noch auf dem Fahrrad zusätzlich transportieren möchtest :unsure: ?
EAA kannst Du auch im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon machen, auch wenn Lichtverschmutzung da ist. OK Taghell darf es auch nicht sein ;).

P.S.
Anlaufstellen für EAA wären auch
A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)
EAA, Video-Astronomie, ...
In einer älteren Ausgabe 02/2020 SuW gibt es auch einen interessanten Artikel darüber.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Linsensuppe (mbba18) @alle

Werde mich durch die entsprechenden Threads durcharbeiten :) .

Zum Budget:
Trotz spärlicher EM Rente gehen dank sparsamen Lebensstil 300 Euro bequem im Monat auf die Seite ..
Ich werde versuchen da es nicht eilt das meiste gebraucht zu kaufen .

Der Begrenzer ist in meinem Fall die Mobilität/Platz .
Der Anhänger darf bis 40Kg beladen werden und der Innenraum ist der Begrenzer .
Aktuell ist aber für einen Laptop ( habe einen über 10 Jahre alten , würde der reichen ? Ich müsste nur neuen Akku für den kaufen ) noch mehr als genug Platz und Fahrradtaschen wären auch noch vorhanden.

Die Abmessung vom Anhänger ist 55x55cm , zu schwer sollte der nicht werden , bricht die Achse hätte ich ein ganz dickes Problem.

Terrasse u.ä. ist nicht vorhanden, direkt vor der Tür helle Laternen .

Habe schon einige EAA Fotos gesehen bin davon sehr angetan gerade weil man damit die Lichtverschmutzung weitestgehend austricksen kann .

Zu den Planetenfotos :
@komposer macht ja richtig gute mit einem Dobson und wenn ich es richtig im Hinterkopf habe Selbstbau EQ Plattform , sind mit die besten Planetenfotos die ich von 12 Zoll Dobson kenne , sogar Ganymed hat er Details entlockt.

Für mich macht es den Reiz aus z.B. Veränderungen in der Jupiteratmosphäre über Wochen zu verfolgen .

Oder z.B. Uranus/Neptunmonde die mir visuell verwehrt bleiben sichtbar werden zu lassen .

Was ich definitiv nicht will :
Herkömmliche Astrofotografie weil mir die zu komplex und zu teuer ist und mir der Aufwand beim auf und abbau zu nervig wäre ( von den komplizierten Bearbeitungsprogrammen ganz zu schweigen ) und es dürfte für mich auch ohnehin nur schwer zu transportieren sein .

Das liebe ich ja am Dobson:
Losfahren , am Beobachtungsort angekommen dauert es vielleicht 3 Minuten den Dobson aufzubauen und weitere wenige Minuten zum nachjustieren und schon bin ich am Okular.

Was es mir schon enorm erleichtert hat ist folgendes:
Ich war ja zu geizig über 100 Euro für so einen Beobachtungsstuhl auszugeben , für etwas über einer Woche fuhr ich mit dem Velomobil und kam an einem Sperrmüllhaufen vorbei und da lag er :
Mein jetziger klappbarer Beobachtungsstuhl mit idealer Sitzhöhe der passt von der Breite passgenau durch die Öffnung vom Anhänger.
Das ist viel höherer Komfort als im stehen zu beobachten.

Ich bin ja Wiedereinsteiger , von 2008 bis 2012 war ich intensiv dabei da hatte ich mal einen Anglerstuhl der mir aber zu tief und zu wackelig war und später so ein Bügelstuhl höhenverstellbar , auch nicht optimal aber bei weitem besser .

@Quanten
Zu meiner Ausrichtung:
Mit EAA will ich ja nur meine visuelle Beobachtung ergänzen , ob ich letztendlich den Schwerpunkt darauf oder weiter rein visuell lege zeigt die Zukunft.

Der Begrenzer des Spaßes ist die Lichtverschmutzung auch wenn ich sagen kann :
Sooo schlecht scheint mein Platz nicht zu sein , ist wohl Bortle4 , Milchstraße im Zenit recht deutlich , bei 20 bis 25 Grad Höhe ist sie kaum noch sichtbar da ist die Lichtglocke von Lübeck.

Habe aber Richtung Süden/Südosten bis Nordosten schön dunklen Himmel also gerade die Richtung wo es drauf ankommt , im Westen ist die Lichtglocke von Lübeck und die Baustelle am Gewerbegebiet Selmsdorf sehr deutlich sichtbar , da denkt man der Vollmond ist gerade aufgegangen.

Was ich aber sagen kann :
Das Seeing ist an dem Platz oft richtig gut der Platz liegt auf einer Anhöhe .

Zu den Okularen:
Aktuell habe ich überwiegend,, nur ” Plössel Okular und das 2 Zoll Okular was beim Galaxy-Dobson mit dabei war , dann ein 5mm Okular das etwas besser ist weiß aber da ich es gebraucht gekauft habe nicht was das für eines ist .

Da will ich nach und nach welche mit großem Gesichtsfeld , da würde ich dann wohl lieber gleich in richtig gute investieren wollen , die kauft man ja eh nur einmal .

Was mir auch noch fehlt Filter aller Art .

Bei mir dauert das alles da ich gebraucht kaufe und Schnäppchenjäger bin alles ein bisschen länger .
Auch die Suche nach meinem Teleskop war ein wahrer Krampf bis ich mein Traumdobson mit Traumspiegel gefunden habe für einen Schnäppchenpreis.

Für die ferne Zukunft:
Da Platz im Anhänger begrenzt ist würde als größere Öffnung vermutlich 12 Zoll die Obergrenze sein aber auch nur wenn die Rockerbox unten schmal ist wie beim Orion UK Dobson … eventuell könnte sogar 14 Zoll noch klappen.
Als leichter Gitterrohrdobson könnte vielleicht 16 Zoll noch irgendwie rein passen.

Der Nachteil ist :
Je schwerer alles ist desto weniger weit mag man fahren , aktuell fährt es sich erstaunlich gut , aber doppelt so schwer wäre es vermutlich was anderes .

Dobsontuning :
Da ich das früher schon mal gemacht habe in nicht so sorgfältiger Art wie ich es jetzt vorhabe verspreche ich mir viel davon , dann wird der Dobson zum Planetenkiller , selbst jetzt zeigt Jupiter unbeschreiblich viele Details, Monde als unterschiedliche winzige Kügelchen und bei 240x und 300x und mehr ( falls das Seeing es denn mal zulassen würde ) mag man garnicht mehr weg gehen vom Okular. )

Gestern Orionnebel :
E Komponente vom Trapez spielend sichtbar .

Etliche offene Sternhaufen beobachtet , eine wahre Augenweide , Totenkopfnebel , M31 mit eindeutigem Staubband und den beiden begleitern , stach regelrecht ins Auge ..
Die Liste letzte Nacht war gut lang .

Mit diesem gebrauchten Dobson scheine ich riesiges Glück zu haben .

Aber auch wenn ein größeres Teleskop irgendwann kommt :
Der 8 Zöller bleibt , sowas gibt man nicht mehr her .

Ich beobachte ja alles gerne was da ist , nur Sonne aktuell nicht , da würde mich H Alpha reizen aber das ist ein anderes Thema .

Hatte im Spätsommer zu einem erfahrenen Beobachter Kontakt der hat den Spiegel am Stern getestet und meine Vermutung bestätigt:
Der Spiegel scheint sehr gut zu sein hat auch ein Prüfprotokol .

Was ich noch sagen möchte :
Mir gehts nicht um Perfektionismus ( wäre bei meinem Budget sowieso nicht möglich) mir gehts darum alles so ein bisschen abzudecken.

Ich muss allerdings auch dazu sagen mich reizen die bunten Farben sowieso nicht so sehr , mir gefallen zum Beispiel am Orionnebel das Aussehen so wie er im Okular ist mit dem Trapez, das finde ich ist hübsch und das geniale Erlebnis wenn beim Beobachten immer mehr Details sichtbar werden je länger man beobachtet.

GoTo z.B. muss ich auch nicht unbedingt haben , ich mag es z.B. die Objekte selbst zu suchen und irgendwann findet man sie und freut sich umso mehr .

Mondnächte hindern mich auch nicht raus zu gehen , für viele als Störquelle empfunden ist er für mich ein Highlight, man staunt was ,, nur ” 8 Zoll auflösen kann an Details.

Schade das viele Objekte des Südhimmels hier auf fast 54 Grad Nord kaum sinnvoll beobachtbar sind , die Objekte im Schützen und Skorpion z.B. im Sommer hat man hier die weißen Nächte , dann die Tatsache das sie sehr tief über dem Horizont stehen .

Dafür sind die Nächte im Winter länger … 17:30 zum sternegucken rausgehen hat auch was :)
 
Was ich definitiv nicht will :
Herkömmliche Astrofotografie weil mir die zu komplex und zu teuer ist und mir der Aufwand beim auf und abbau zu nervig wäre ( von den komplizierten Bearbeitungsprogrammen ganz zu schweigen ) und es dürfte für mich auch ohnehin nur schwer zu transportieren sein .

:)
:ROFLMAO:
Und du meinst ehrlich, das EAA weniger komplex ist, günstiger und weniger Aufwand?
Achso, Software und Bearbeitungsprogramme sind natürlich deiner Meinung auch unkomplizierter.
Zu deinem Transportproblem kommt noch ein Laptop und Stromversorgung.

Ich sehe da große Ähnlichkeiten aufkommen, aus deinem anderen 1000Beitrags Thread.
 
Hallo Klaus,

muss ich Recht geben :y:, mit Nichten.

da geht es auch günstiger. Aber beim Dobson weiß ich das nicht, was da alles auf einen zu kommt. Die Diskussion Dobson und EAA innerhalb "Wer ist noch dem EAA verfallen..." ist angeschubst.

ja schon.
Keine EQ-Montierung notwendig, somit kein Einnorden, kein Guiden, mit relativ kleinen Teleskopen möglich.

Achso, Software und Bearbeitungsprogramme sind natürlich deiner Meinung auch unkomplizierter.
die eigentliche Software, der Platzhirsch SharpCap, an sich ist recht komplex.
Bildbearbeitungsprogramme sind ja nicht zwingend notwendig. Kann man, muss man aber nicht machen.

Zu deinem Transportproblem kommt noch ein Laptop und Stromversorgung.
das hatte ich ja schon angeschnitten. Da ist zusätzliches Geraffel angesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, von den EAA-lern macht das keiner auf dem Acker. Im Urlaub OK, da dann aber mit kleinem Equipment.
 
ja schon.
Keine EQ-Montierung notwendig, somit kein Einnorden, kein Guiden, mit relativ kleinen Teleskopen möglich.
Nee, ich beziehe mich ja nicht auf das allgemeine bei EAA, sondern speziell auf diesen Thread. Der Aufwand iss für ihn erheblich mehr, als nur wie bisher auf den Acker zu fahren, Teleskop aufzubauen und beobachten.

Es geht ja auch darum, das er ne Astrokamera braucht, die auch mit Software auf dem Lappi beherrscht werden will.

In dem ganzen Thread beisst sich wieder mal vieles gegenseitig.
 
Der Aufwand iss für ihn erheblich mehr, als nur wie bisher auf den Acker zu fahren, Teleskop aufzubauen und beobachten.
jup :y:.
Mit 10 Minuten ist das dann nicht mehr erledigt.

Was mir da grad siedendheiß einfällt, Tisch und Stuhl muss auch mit bei einem Notebook.
Gut, mit EQ-Plattform hat es, so glaube ich, keine Steuerung der Montierung. Also nur ein Kabel von der Kamera zum Notebook.
Geht natürlich auch über Tablet, dann muss aber so was wie ein RPi oder Mini-PC an die Rockerbox gepappt werden.
Aber, wie gesagt, Dobson und EAA ist nicht so mein Feld. Da sind andere bewanderter.

P.S.
EAA ist m.E. nicht so prädestiniert für den Acker
 
Zuletzt bearbeitet:
@Heliklaus
Ich soweit ich es gesehen habe brauche ich doch nicht viel :
1. EQ Plattform
2. Astrokamera …
3. Stromversorgung dass könnte in der Tat ein Problem werden da wüsste ich jetzt z.B. nicht wie das gemacht wird .
Dann bräuchte ich wenn ich es bei den Fotos von @komposer richtig gelesen habe einen RGB Filter …( wozu der ist und was der bewirkt müsste ich googeln ) .

Ich würde da keine unendliche Geschichte draus machen wenn ich merke das haut nicht hin lasse ich es .
Wenn ich merke das ich Planeten /Mond fotografieren oder filmen kann und EAA nicht hinhaut würde ich EAA ausschließen.

Bearbeitungsprogramme:
Na ja mittlerweile wo ich viel auf Youtube gesehen habe denke ich könnte ich mich da einarbeiten. , auch wenns bei mir paar Tage länger dauert als bei anderen , da würde ich noch sagen von allen Problemen die auftreten können ist dieses das geringste Problem.

Größer empfinde ich eventuelle Transportprobleme :
Die EQ Plattform würde passen , rechts und links ist noch üppig Platz im Anhänger.
Ich bräuchte vermutlich größere Akkus/Powerbank … wie groß sind die /welche bräuchte ich ? Ich bin meist 3 bis 7 Stunden draußen und nutze jeden klaren Himmel den ich erwischen kann .

EQ Montierung kommt definitiv nicht infrage, allein das alles auf und abbauen usw , ich bevorzuge das unkomplizierte wie jetzt mit dem Dobson , ich habe ja noch den 114mm Tasco mit dem dauerts länger bis ich am Okular bin . Der ist auf der EQ Montierung .

Die nächste Frage ist :
Wie verhindere ich das der Laptop Feuchtigkeit durch Tau abbekommt? Das könnte auch ein Problem werden .

Sollte das mit EAA und der Planetenfotografie nichts werden aus praktischen Gründen würde ich mich komplett aufs visuelle konzentrieren , gute Okulare , Filter etc.

Theoretisch gefragt :
Reicht dafür ein ganz alter Laptop auf Windows 10 Basis ?

Selbst wenn der Aufbau 5 Minuten länger dauert wäre es auch kein Problem, das es nicht innerhalb 10 Minuten getan ist inklusive Justage das ahne ich schon weil ich muss ja den Laptop hochfahren , die Kamera zum laufen bringen etc. aber das gehört ja dazu .

Werde aufjeden weiter in den EAA Threads lesen .

Sollte EAA wirklich so anspruchsvoll sein könnte ich mir auch vorstellen die einfachste Methode zu wählen :
Handyhalterung, dann mit Handy durchs Okular, für kleine Andenken sollte das schon reichen . Kommt zwar nicht an EAA ran aber wäre besser als nichts .

An erster Stelle bleibt so oder so das visuelle, dieses Gefühl mit eigenen Augen im Okular die Objekte zu sehen kann durch nichts getoppt werden .

Das wesentliche, das Teleskop habe ich ja , ich stehe ja zum Glückwunsch nicht wie damals zu Zeiten des Unendlichthreads mit leeren Händen da .

So hoffen wir mal das die hohen Wolkenfelder die aus Westen aufziehen sich auflösen , Seeing soll jedenfalls gut werden.

So oder so .. was jedenfalls definitiv kommt ist die EQ Plattform weil die ist auch für die visuelle Beobachtung sehr nützlich , da bräuchte ich dann theoretisch auch nicht die Okulare mit dem größten Gesichtsfeld wenn das Beobachtungsobjekt immer schön im Gesichtsfeld bleibt.

Trotzdem :
Der Wunsch das gesehene festzuhalten und für andere zugänglich zu machen ist schon groß… und vorallem hat man immer was schönes was man sich angucken kann.
 
Hallo,
Dann bräuchte ich wenn ich es bei den Fotos von @komposer richtig gelesen habe einen RGB Filter
Nein, nimm einfach eine kleine Farb-Astrokamera, z.B. die rauscharme Asi662mc (unter 400 Euro)
Dazu noch eine gute Barlow, mein Preis- Leistungs Tipp: Baader Q-Turret Barlow, verwende ich selbst und bin sehr zufrieden (ca. 50 Euro)

Wie verhindere ich das der Laptop Feuchtigkeit durch Tau abbekommt?
Einfach einen größeren Pappkarton. Lässt sich auch prima zusammenfalten.

Reicht dafür ein ganz alter Laptop auf Windows 10 Basis ?
Ja, die Aufnahmesoftware lief bei mir auch auf einem älteren Laptop, vor ein paar Jahren habe ich mir aber gebraucht einen sff Rechner nur für Astrozwecke gegönnt.

Gruß,
Holger
 
@komposer
Das hat mir schon mal sehr viel weiter geholfen. Wie genau schätzt du deine EQ Plattform ein ? Ich spiele mit dem Gedanken mir eine gebrauchte zu kaufen bzw. die von Dieter Martini.

Ich bewundere deine Jupiterfotos , sind mit die besten die ich kenne .

Viele Grüße Patrick
 
Hallo Patrick,

Das ist ein Meisterwerk der Technik und handwerklichen Geschicks ! :D
plattform-240420cut.jpg

Spaß beiseite, eine Kaufplattform war mir zu teuer. Einen Selbstbau hatte ich mir wegen der Professionalität im Internet lange nicht zugetraut.
Kein richtiges Werkzeug, wenig handwerkliche Erfahrungen usw...
Ein alter Küchentisch im Keller war dann der Auslöser es doch zu probieren. Unter 10 Euro Materialkosten für ein paar Sachen aus dem Baumarkt hielten das finanzielle Risiko in Grenzen.
Ein elektrischer Motor war nicht zur Hand und wahrscheinlich bei der dürftigen Konstruktion wenig erfolgversprechend.
Das mit dem manuellen Hebel klappt aber richtig gut und flüssig.
Hier z.B. ganz aktuell mein M57 Ringnebel von gestern Abend mit 1 Sek. Lights:
m57-150923u100623urg610gc.jpg


Wenn manuell mit der per Handsäge erstellten Plattform 1 Sek. möglich ist, sollte das auch jede Kaufplattform hinbekommen.

Gruß,
Holger
 
Falls es eine ZWO Kamera wird, ist natürlich auch der ASIAir Computer interessant. Ist eine kleine Box, recht einfach zu bedienen, wird mit einem Smartphone oder noch besser, Tablet bedient.
Für Planeten wäre eine ASI662MC völlig ausreichend, für Deep Sky würde ich aber auf mind. ASI585MC gehen. Immerhin hätte man in Länge x Breite doppelt so großen Sensor mit mehr Pixeln. Ist man bei Deep Sky Objekten im Oversampling, könnte 2x2 Binning anwendet werden. Die Pixelanzahl sinkt dann zwar auf 1920 x 1080 (wie bspw. bei der ASI662MC), die Pixel werden dadurch aber größer und empfindlicher. ASI585 soll auch ROI können, aber von der Planetenfotografie habe ich noch keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin Patrick!
Da will ich meine Selbstbauplattform für Mond und Planeten und EAA auch mal mit in den Ring werfen:
EQ-Plattform.JPG


Und so siehts dann aus, wenn der 12er draufsteht:
IMG_2505.jpg


Und sowas geht dann damit, Holger seine Bilder sind ja sehr ähnlich:
2H4cCdVvaTQp_16536x0_b9muqi8S.jpg

Stack_16bits_194frames_178s_3_filtered_6.jpg


Beste Grüße,
Micha
 
@komposer
Genau sowas stelle ich mir vor als kleine Andenken , das ist genau so wie ich es mir vorstelle und wie es mir auch genügt.

Ich bin da realistisch:
Eine EQ Montierung und klassische Astrofotografie ist nichts für mich , sowas hingegen ist genau das richtige.

@MK2007
Ist das dieses Gerät hier ? Das wäre ja durchaus erschwinglich. Teleskop-Express: ZWO ASIAIR Mini Steuerung von ASI Kameras und von Montierungen per Tablet und Smartphone
Die Größe schlichtweg für meinen Fall ideal.

Die Kamera wäre dann diese ?

Was ich auf der Händlerseite gelesen habe klingt sehr vielversprechend, werde da mal die Tage googeln was die Kamera genau kann , dann könnte ich also Planeten und Deep Sky mit einer Kamera abdecken .

Wenn ich das richtig verstanden habe macht dieses stacken der Computer alleine so das ich die Fotos dann nur noch bearbeiten brauche heißt Schärfe bearbeiten etc. ? Das bekäme ich hin .

Mal aus Interesse gefragt:
Bis zur welchen Grenzgröße kommt man da etwa ?

Kämen damit schon Uranus Monde , Neptunmonde etc. in Reichweite ?

Kugelsternhaufen in M31 machbar ? Visuell sollen die ja mit 12 Zoll möglich sein .

Wenn ich eine Möglichkeit hätte eine Eq Plattform zu bekommen mit der ich möglichst lange belichteten kann wäre ich bereit tiefer in die Tasche zu greifen , je mehr ich aus dem System dann rausholen kann desto besser .

Meine Idee wäre ( langfristig) so eine Ausrüstung dann aufrüsten auf 12 oder 14 oder falls irgendwie in den Hänger passend 16 Zoll , dann sollten eigentlich auch auf Ganymed Albedostrukturen sichtbar werden ( Visuell habe ich sie früher mit 12 Zoll zweifelsfrei gesehen ) schade das ich den Dobson damals verkauft habe war auch so ein 1a Spiegel .

Welche Barlowlinse bräuchte ich ? 2x oder 3x oder gar größere?

Welche Adapter genau bräuchte ich ?

Welchen Akku /Stromversorgung?

Gibts noch etwas das ich bräuchte?

Was ich nun noch nicht verstanden habe :
Wie trickst man das Seeing aus ? Es werden Bilder addiert und die schlechten aussortiert , richtig ? Oder liege ich da falsch ?

Aber irgendwie schon geil Dinge sichtbar zu machen die dem bloßen Auge verschlossen bleiben .

Ich gucke mir ja oft die Fotos von @komposer an und ich denke jedes mal krass … zumal ich den GSO Dobson kenne und weiß was die visuell können gerade am Jupiter , das ist einfach nur heftig . Ein Pradebeispiel was mit 12 Zoll geht meiner Meinung nach . Ich hatte früher 1x Ausnahmeseeing , den getunten Dobson auf Jupiter gerichtet und den Anblick bis heute nicht vergessen . Unzählige Details , mega krasse schärfe und Albedostrukturen auf Ganymed, Vergrößerung an oder über 500x .

Also mit dem kleinen Computer steuere ich alles mit dem Handy richtig?

@Micha-C8
Ich finde das beeindruckend bin schon voller Vorfreude.

Kennt ihr noch nützliches Zubehör welches ich unbedingt bräuchte?
 
@MK2007
Ist das dieses Gerät hier ? Das wäre ja durchaus erschwinglich. Teleskop-Express: ZWO ASIAIR Mini Steuerung von ASI Kameras und von Montierungen per Tablet und Smartphone
Die Größe schlichtweg für meinen Fall ideal.

Die Kamera wäre dann diese ?
Über die Mini habe ich mich bisher nicht informiert, die ein wenig größere Version ist aktuell die ASIAir Plus. Ist im Deep Sky Bereich allgemein sehr beliebt.
Die kann dann auch LiveStacking. Wenn man will, können aber auch alle einzelnen Bilder gespeichert und selber gestackt werden.
Und ja, das ist die Kamera. Du könntest direkt in China bei ZWO bestellen, bist dann insgesamt spürbar günstiger.
 
für Deep Sky würde ich aber auf mind. ASI585MC gehen
guter Vorschlag für einen recht geringen Aufpreis. Der größere Sensor wäre auch für Mondaufnahmen hilfreich.

Wenn ich eine Möglichkeit hätte eine Eq Plattform zu bekommen mit der ich möglichst lange belichteten kann wäre ich bereit tiefer in die Tasche zu greifen
Bei den rauscharmen aktuellen Kameras geht es auch gut mit 1 bis 2 Sek. Belichtungen.
Bei meiner neuen Asi462mm brauche ich niicht einmal Darks machen, auch nicht gegen Hotpixel.

Welche Barlowlinse bräuchte ich ? 2x oder 3x oder gar größere?
Hängt natürlich auch mmit der Pixelgröße der Kamera zusammen. Meine Q-Turret passt mit 2,25fach recht gut. Der Faktor wird durch den höheren Abstand zum Sensor gegenüber einem Okular auch nochmal größer.

Keinen, die Kamera wird wie ein Okular in den OAZ gesteckt.

Ein ADC wäre sinnvoll, vor allem für den noch tiefstehenden Saturn. Um Erfahrungen zu sammeln geht es aber auch erst einmal ohne.

Es werden Bilder addiert und die schlechten aussortiert , richtig ? Oder liege ich da falsch ?
Bei Planeten sammel ich in kurzer Zeit mit hoher Framerate tausende Frames pro Avi. Davon werden dann z.B. die besten 40% automatisch gestackt.

Bei Deepsky mit meinem Dobson habe ich durch die händische Nachführung sehr viel Ausschuss im Avi. Da selektiere ich manuell mit vielleicht 25% Verwendungsrate.

Gruß,
Holger
 
@MK2007
Das klingt interessant, käme mir sehr entgegen wenn das die Kamera für mich erledigt.

Was mir am meisten entgegen kommt :
Alles ist kompakt, je weniger Gewicht desto besser in meinem speziellen Fall .

Jetzt weiß ich dank @Micha-C8 das ich bis mindestens 14Mag komme .

Wenn man das praktisch so nimmt ist es ja fast wie durchs Okular gucken nur das man live sieht wie das Objekt immer besser zu sehen ist auf dem Display. Vorallem kann man das Seeing umgehen.

Visuell ist das ja immer so eine Sache :
Heute kann ich rausfahren und habe bestes Seeing und morgen wiederum nur Matsch im Okular.

Ich denke ich würde wohl relativ zeitnah wenn ich gebraucht nichts finde alles auf einmal bestellen , warum lange warten . Damit würde der Spaß wohl für mich ins unermessliche steigen .

Vorallem das wichtigste habe ich :
Einen guten Spiegel. Mit 8 Zoll geht ja selbst rein visuell schon richtig was .

@komposer
Das heißt wenn ich es als Laie richtig verstanden habe könnte ich mit einer für meinen Breitengrad exakt passenden Nachführplattform noch bessere Ergebnisse erzielen?

Jetzt steigt die Vorfreude ?.

Hoffentlich verschwinden die Wolkenbänke noch , aber gut das ich gestern länger draußen war und dafür die Nacht optimal genutzt habe .

Der ADC kommt denke ich mit der Zeit ganz von selbst dazu denke ich .

Das ist super das ich keine Adapter usw brauche .
Ich denke ich werde dann lieber mehr Geld in die Hand nehmen und gleich die Kamera mit größeren Sensor nehmen. , Mond würde ich auf alle Fälle knipsen wollen , allein schon die Vorstellung wenn ich die Details die ich letztens visuell gesehen habe auf den Sensor kriege wäre ich schon überglücklich, dann allein das Gefühl das ich das mit meinem eigenen Teleskop das mit eigenen Augen gesehen habe und dann noch fotografisch festgehalten habe .

Die Vorfreude steigt schon auf die nächste Mars-Opposition, bis dahin dürfte selbst ich zu den erfahreneren zählen und dann mal schauen ob ich Olympos Mons als Albedostruktur sehen und ablichten kann , bis dahin ist bestimmt schon was größeres bei mir . Das dauert ja noch ewig .

Will wohl schon nächsten Monat bestellen damit ich alles da habe bevor der neblige November/Dezember kommt wo die Nebelsuppe von der See hier quasi Dauerzustand, dann kann ich noch genügend Erfahrungen sammeln .

Am Anfang werde ich schon froh sein wenn’s nur der Mond ist und man erkennt was es ist .

Anbei mal ein Mondfoto spontan im Sommer durchs Okular gefilmt mit dem Tasco Spiegel .
Den wollte ich ursprünglich verkaufen werde ich aber nun doch behalten und mich demnächst mal trauen eine Spiegelmittenmarkierung anzubringen.

Nächster Gedankengang:
Sonne knipsen , geht H Alpha überhaupt damit ( natürlich mit entsprechendem Filter ? Das würde auch richtig Spaß machen .
 
So jetzt habe ich gerade den ersten Absatz von @Linsensuppe (mbba18) sein Link gelesen , da stand etwas interessantes drin das mir hilft einzuschätzen was geht und was nicht .

Dort steht das man was das Lichtsammelvermögen betrifft aus einem 4 Zoll Teleskop quasi ein drei mal so großes Teleskop macht , damit würde mein Teleskop Dinge auf das Display zaubern die visuell nur mit 24 Zoll unter dunklem Himmel sichtbar wären ..

Wenn das stimmt würde sich mir wirklich ein ganz anderes Universum öffnen . Mit 12 Zoll wäre es dann wie 36 Zoll .. wahnsinn.

Die Vorfreude steigt , werde mich morgen weiter durch den Link arbeiten, ist das beste was ich bisher über das Thema EAA gefunden habe .

EAA scheint ideal für die jenigen zu sein die mit Lichtverschmutzung geplagt sind und die kein bock auf herkömmliche Astrofotografie haben .
Mir persönlich wäre das zu komplex, allein das mühselige auf und abbauen und dann fliegt alles im Anhänger umher ( beim Dobson ist es halbwegs stabil weil das Teleskop in der Rockerbox hängt . ) Mit EQ Montierung hätte ich unzählige Einzelteile .. dann Kabel usw. vom Gewicht spreche ich da garnicht erst .

Nicht falsch verstehen habe nichts gegen herkömmliche Astrofotografie ist nur meine ganz persönliche individuelle Meinung.

Aber mal was ganz anderes :
Mal angenommen das stimmt das ich mit 200mm Öffnung mittels Kamera das Lichtsammelvermögen eines 600mm Teleskop bekommen kann , kennt ihr denn Sternatlanten die bis16 - 17Mag gehen ? Wo alle sichtbaren Deep Sky Objekte eingezeichnet sind ?
 
Hallo Patrick,

bezüglich gutem und günstigem Übersichtsokular kann ich uneingeschränkt das SWA 32mm vom Omegon empfehlen:
https://www.astroshop.de/okulare/omegon-swa-32mm-okular-2-/p,14646
Die Anschaffung wirst du nicht bereuen. Großartiges Einblickverhalten, tolle Übersicht und sehr scharf. Ist mein Lieblingsokular am 12" Dobson.

Gruß Mike
 
Ich dachte immer EAA macht man vom heimischen Sofa aus und schaut nebenher noch etwas Fernseh :)
 
@soundfan
Ist aufjedenfall im Hinterkopf abgespeichert dieses Okular , Preis Leistungsverhältnis scheint top zu sein und an f6 gut zu funktionieren.

@alle Habe nun weiter in dem von @Linsensuppe (mbba18) geposteten Link gelesen :
Habe nun folgendes gelernt :
Ich brauche eine Batinovmaske , dann einen Brennweitenreduzierer .

Desweiteren wird dort eine Parallaktische Montierung empfohlen, von GoTo Dobson abgeraten ( EQ Plattformen nicht genau genug) gleichzeitig schreibt der Autor das erfahrene Beobachter durchaus mit kurzbrennweitigen Dobsons beachtliche Fotos machen .

Ich muss aufjedenfall den technischen Abschnitt lesen um alles zu verstehen .

Werde mir aufjedenfall den kleinen Astrocomputer kaufen , der macht es wohl erheblich leichter ist aber wohl am Anfang komplizierter in der Bedienung. Youtube Videos scheint es massenhaft zu geben . Das macht es mir zumindest leichter .

Mein Fazit :
Ich bräuchte wohl eine möglichst genaue EQ Plattform wenn ich es mit dem Dobson machen will .

Das traue ich mir definitiv eher zu als herkömmliche Astrofotografie .

Laut des Autoren ersetzt ein kleiner Refraktor o.ä. bei Deep Sky ein wesentlich größeres Teleskop , ein M51 mit 85mm Apo hat mir die Kinnlade runterklappen lassen .

Mein Dobson könnte trotzdem nahezu perfekt sein :
Bräuchte halt nur Brennweitenreduzierer und eine genaue EQ Plattform ( eine EQ6 Montierung o.ä. währe wohl besser aber definitiv zu schwer und zu stressig im Auf und abbau ) .

Solangsam nimmt das ganze Form an .

Mein 8Zöller hat den Vorteil er taugt auch für Planetenfotografie , 8 Zoll bietet schon gutes Auflösungsvermögen .

Werde nun auch mal die Threads hier aus dem Forum lesen ,

Aber krass dürfte es wohl tatsächlich mit richtig großer Optik werden , Lichtsammelvermögen wie ein 3x so großes Teleskop sind schon eine Ansage , bei 200mm wäre es wie ein 600mm Spiegel und bei 300mm wie ein 900mm Spiegel … und ich bin hier schon mega geflasht was mir 8 Zoll unter geschätzt 5,5 Mag Himmel visuell zeigt .

Jetzt komme ich immer mehr dahinter was EAA eigentlich ist :
Praktisch ist die Kamera und das Handy/Laptop das Okular und ich sehe nshezu in Echtzeit wie sich das Bild aufbaut und ich immer tiefer ins All blicken kann und so auch Galaxienhaufen sehe von denen ich aktuell nicht mal weiß das es sie gibt .

Trotzdem werde ich noch visuell beobachten, den Livesnblick im Okular möchte man nicht missen .
 
Hallo Patrick,

Desweiteren wird dort eine Parallaktische Montierung empfohlen,
steht da so nicht.
[ZITAT ein]
But do you absolutely need an equatorial mount? For astrophotography, where frames are captured over a few minutes or more, the answer is definitely 'yes.' For EAA, the answer is 'maybe' or 'it's nice to have.'
[ZITAT aus]
Quelle: Webseite "A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)"

Übersetzung [ZITAT ein]
Aber braucht man unbedingt eine parallaktische Montierung? Bei der Astrofotografie, bei der Bilder über mehrere Minuten oder länger aufgenommen werden, lautet die Antwort eindeutig „Ja“. Für die EAA lautet die Antwort „vielleicht“ oder „es ist schön, sie zu haben“.
Übersetzung [ZITAT aus]
Quelle: Webseite "A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)"

Zauberwörter
- über mehrere Minuten
- „vielleicht“
- „es ist schön, sie zu haben“

Um auch mal etwas Fahrt aus Deinem verständlichen Enthusiasmus zu nehmen, Du baust Dir kein JWST zusammen.
Der EAA sind auch Grenzen Gesetzt.

Schau mal in den schon erwähnten Thread "Wer ist noch...".
Dort hat sich Bildmaterial angesammelt und es wird auch das eingesetzte Equipment beschrieben.
Dann siehst Du was möglich ist.
 
@Linsensuppe (mbba18)
Sorry dann hab ich das falsch aufgefasst ( da sind wir wieder bei meiner mangelhaften Aufmerksamkeitsfähigkeit wegen derer ich unteranderem berentet wurde ) deswegen muss ich mir Texte um sie zu verstehen mehrmals durchlesen .

Werde mir diesen Thread jetzt anfangen durchzulesen .

Na ja ich versuche mir natürlich nicht mir zu viel zu versprechen aber im Vergleich zur rein visuellen Beobachtung ist der Unterschied schon enorm finde ich , M57 in Farbe ( habe mal gelesen das Farbe erst ab 16 Zoll Öffnung erst zaghaft visuell bei wenigen Objekten sichtbar wird ) .

Mir ist natürlich klar das ich an Astrofotografie mit etlichen Stunden Belichtungszeit nie rankommen werde und es technisch auch garnicht möglich ist für mich .
 
Ich brauche eine Batinovmaske , dann einen Brennweitenreduzierer .
Desweiteren wird dort eine Parallaktische Montierung empfohlen
Ich bräuchte wohl eine möglichst genaue EQ Plattform wenn ich es mit dem Dobson machen will .

Gut das ich das alles nicht benötige !;)

Gruß,
Holger
 
Dort steht das man was das Lichtsammelvermögen betrifft aus einem 4 Zoll Teleskop quasi ein drei mal so großes Teleskop macht , damit würde mein Teleskop Dinge auf das Display zaubern die visuell nur mit 24 Zoll unter dunklem Himmel sichtbar wären ..

Wenn das stimmt würde sich mir wirklich ein ganz anderes Universum öffnen . Mit 12 Zoll wäre es dann wie 36 Zoll .. wahnsinn.
Nein, nein, nein. ;) Das ist spätestens in der Praxis Quatsch.
Das grössere Teleskop hat immer noch mehr Lichtsammelvermögen und, gaaaaaanz wichtig, eine mit dem Durchmesser steigende Auflösung.

EAA scheint ideal für die jenigen zu sein die mit Lichtverschmutzung geplagt sind und die kein bock auf herkömmliche Astrofotografie haben .
Genau, deswegen mache ich das auch. ;)

Aber mal was ganz anderes :
Mal angenommen das stimmt das ich mit 200mm Öffnung mittels Kamera das Lichtsammelvermögen eines 600mm Teleskop bekommen kann , kennt ihr denn Sternatlanten die bis16 - 17Mag gehen ? Wo alle sichtbaren Deep Sky Objekte eingezeichnet sind ?
Nochmal, das ist ein völlig abstruser Vergleich.
Eine Kamera kann halt beliebig lange Licht sammeln. Dadurch bekommst du eine detektierte Lichtmenge, die um ein vielfaches grösser ist als mit dem Auge.
Aber das grössere Teleskop macht das noch mehr. Warum haben wohl die Profi-Astronomen so grosse und immer noch grössere Teleskope/Spiegel?

Gruß
Peter
 
@AstroPZ
Na ja da hast du natürlich vollkommen recht habe auch nur versucht das wieder zu geben was dort auf der Seite stand .

Aber ich hatte da auch einen Denkfehler drin , ging grob von folgender Rechnung aus :
200mm Teleskop zeigt Objekte mit der Kamera die man sonst nur mit der dreifachen Öffnung sieht .

Bin aber froh das du den Gedanken zurecht gerückt hast bevor die Enttäuschung groß geworden wäre .

EQ Plattform muss auf jedenfall her allein schon für die visuelle Beobachtung.

Das wesentliche scheint EAA mir zu bringen , wesentlich mehr als mit dem bloßen Auge zu sehen . Das ist für mich eines der wichtigsten Punkte .

Anfangen würde ich gern mit Mond und Planeten denke ich , dann vielleicht im Winter das erste mal Orionnebel und Sternhaufen .

Langsam steigern das ist mein Plan
 
EQ Plattform muss auf jedenfall her allein schon für die visuelle Beobachtung.
ich denke auch, dass das wegen deiner visuellen Beobachtungen und dem grossen Newton Sinn macht.
Das wesentliche scheint EAA mir zu bringen , wesentlich mehr als mit dem bloßen Auge zu sehen . Das ist für mich eines der wichtigsten Punkte .
Genau, und dafür kannst du ja zuerst einmal die EQ-Plattform einsetzen.
Aber wie gesagt, mit dem grossen Newton brauchst du eine Kamera mit grossem Sensor.

Der andere Weg ist, eine kleinere Kamera und ein kleines Teleskop, Brennweite unter 500mm zu nehmen.

Übrigens, was praktisch immer vergessen wird. Du kannst auch eine normale nicht motorisierte Montierung/Teleskop auf die EQ-Plattform stellen. Das wird dann genauso nachgeführt!!!


Anfangen würde ich gern mit Mond und Planeten denke ich , dann vielleicht im Winter das erste mal Orionnebel und Sternhaufen .
Klar, bei Planeten passt der 8 Zoll Newton auf EQ-Plattform.

Sehr guter Plan.

Schwach Anfangen und dann stark Nachlassen. ;)

Gruß
Peter
 
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