eBay Teleskop

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gortosch

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Grüße,
ich bin neu hier und in dieser Thematik. Hallo erstmal. :-)
Nun ich hab auch gleich zwei Fragen an Euch.
Was sagt Ihr zu diesem Teleskop:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=32942&item=3879141843&rd=1&ssPageName=WDVW

Und dann währe da noch eine Verständnissfrage zu klären:
Die Nachführung von Teleskopen ist doch nur für eine Achse oder? Aber die Sterne/Planeten wandern doch in einem Kreisbogen zum Beobachterstandpunkt? Das müsste doch heisen das die Nachführung in zwei Richtungen ermöglicht werden muss? Oder seh ich da jetzt was falsch?
Wie gesagt ich bin absoluter Neuling.

Danke Euch für eure Antworten.
 
Die nachführung bei den parallaktischen Montierungen (so eine wie in der Auktion) geth tatsächlich nur über eine Achse- die Montierung wird einfach gesagt schräg gestellt, so daß die Stundenachse genau mit der Bewegung der Objekte am Himmel übereinstimmt. Im Groben richtet man die gedanklich verlängerte Stundenachse auf den Himmelsnordpol, um den sich das ganze dann dreht. Es gibt auch Azimutale Montierungen, die müssen dann in beiden Richtungen nachgeführt werden (hoch/runter, links/rechts).

Zu dem Scope in der Auktion kann ich nicht viel sagen, für den Einstieg sollte es aber ok sein.
 
Hallo und willkommen hier,

zu dem Teleskop ist hier schon öfters was geschrieben worden, unterm Strich ist es eher nicht so empfehlenswert, generell würde ich zum Einsteigen kein Teleskop über ebay kaufen.

Zur Nachführung ... bei einer parallaktischen Montierung (so wie bei dem Teleskop abgebildet) hast du zwei Achsen, die du brauchst um das Teleskop auf fas gewünschte Objekt zu richten. Der Trick bei der Nachführung ist der, daß die eine (Rektaszensionsachse) auf den Himmelspol (also auf den Drehpunkt der Sternbahnen) zeigt. Daher genügt es wenn das Objekt einmal eingestellt ist nur noch diese Achse zu bewegen um die Nachführung zu erreichen. Diese Ausrichtung der Achse machst du beim Aufstellen des Teleskops, Achse gen Norden und dann die geographische Breite = Polhöhe an der Montierung eingestellt, dann zeigt die Achse ungefähr auf den Himmelspol (=ungefähr Polarstern)

gruß Aebby

 
Hi gortsch,
die Nachführung geht ber beide Achsen beim Dobson. Lediglich die parallaktische Montierung braucht, wenn sie richtig aufgestellt wurde nur mit einer Achse nachgeführt zu werden. Schau mal auf u.g. HP. Dort gibts nen Bildbericht dazu.
Zum Gerät: Das ist ein katadiopischer Newton, eine besondere Bauform. Reichlich Infos dazu findest Du hier über die Suche ( Stichwort Megastar oder Seben Big Boss). Ist für meine Begriffe nicht wirklich zum Einsteig zu empfehlen.
Für meine Begriffe wärst Du mit 114/900, um bei gleicher Öffnung zu bleiben besser bedient. Schau Dich mal auf dem Teleskopmarkt um, informiere Dich und gehe mal mit anderen raus und sieh Dir das live an.
Das ist m.E. der beste Berater. Weiterhin könnte auch u.g. HP helfen.
CS
 
Hi!

Ich selbst habe mit dieses Teleskop geliebäugelt. Allerdings haben mich die vielen negativen Posts hier im Forum davon abgehalten es zu kaufen.
Suche einfch mal nach "Seben Star Sherrif". Da findest du genug darüber. Gerade für Anfänger soll das Rohr nicht empfehlenswert sein, da Du die Justierung nur relativ schwer durführen kannst.
 
danke für die schnellen Antworten...
ich habe so ein Bressel Teleskop hier rumstehen. Es hat ein Holzstativ (sehr windig) und laut Herstellerangeben 700mm Brennweite der Spiegel soll 76mm haben zwei Okulare 4mm und 20mm wobei ich hier schon gelesen habe das dass 20mm nicht mehr wirklich brauchbar sein soll bei der Brennweite. Ausprobiert hab ich das Teil noch nicht. (Wetter)
Da es mir sehr "lumpig" vorkommt und ich mir den Frust des erstens ausprobierens, wegen einem nicht/schwer zu bedienenden Teleskopes, ersparen wollte hab ich mich eben mal umgesehen. Aber wenn das Seben so schwierig zum einstellen ist lass ich lieber die Finger davon. Das Problem ist halt ich bin wieder Schüler und habe nich 600€ mal eben so. Und ich weis ja auch nicht ob es wirklich ein bleibendes Hobby wird. Aus meinem Bekannten-Verwandenkreis kenne ich niemanden der sich damit beschäftigt. Und mein Bruder der sich mal vor X-Jahren eben dieses Teleskop kaufte, hatte es auch nur einmal ausprobiert und hat es dann Frustvoll bleiben lassen. Nun hab ich auch schon im I-Net geschaut. Es wird so viel empfohlen, der Markt scheint unüberschaubar zu sein und ich bin mit meiner Nullkentniss damit völlig überfordert zu beurteilen was gut ist und was nicht.
 
Also von DEM Teleskop würde ich schon wegen der Optik abraten: Es handelt sich dabei um einen katadioptrischen Newton und mit dem hat man nicht gerade viel Spaß, wenn man mal kollimieren muss!

Hol dir lieber einen "reinrassigen" Newton...
 
Hallo gortosch,
also gerade wenn das Geld nicht so locker sitzt ist es vielleicht besser erstmal hier im Treffpunktforum einen Profi zu suchen der dich mal mitnimmt. Sowas erspart einem den schnellen Frust wenn das Teil das man selbst sich schnell gekauft hat dann doch nichts taugt.
Mich hat Armin (Antares) mitgenommen und es war schon erstaunlich was er aus meinem Tchibo Tubus am Orion Gürtel herausgeholt hat. Bei mir hatte das Ding nur gewackelt :-)

Je nach deiner Börse, deinem Beobachtungsplatz (Stadtnähe),deiner Vorlieben beim Beobachte usw gibt es die verschiedensten Scope man muß einfach mal ein wenig diskutieren was das richtige für dich ist. Klingt alles komplizierter als es ist. :-)
Gruß
Patrick
 
@MO_Capella
öhm ich versteh kein Wort... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
aber trotzdem danke... und danke für die Links...
den Mittleren hab ich schon gelesen, sehr gut...
Aber als billige Lösung 600€ *schluck*

de Sven...
 
Hallo Sven,

die Billiglösung auf der Eifeltwister-Seite ist ein wenig hoch gegriffen. Auf einen Nebelfilter und Laserkollimator für zusammen ca. 150-300 Euro kann am Anfang sicher ohne Probleme verzichtet werden. Armins Seite hat da auch Vorschläge für einen deutlich kleineren Geldbeutel, z.B. einen klassischen 114/900'er Newton. In jedem Fall, besonders bei Verwendung eines Rotpunktsuchers, ist ein 32'er Superplössl als Übersichts- und Suchokular zu empfehlen.

CS Heinz
 
hallo Sven,

so ein kleines Teleskop ist sicher keine Offenbarung, für die ersten Schritte reicht es aber durchaus. Im Zweifelsfall ist ein Holzstativ sogar eher besser als ein Alustativ.

Im Moment kannst du Saturn und Jupiter beobachten oder auch M42 den Orionnebel, da siehst du auch mit dem kleinen Teleskop schon was, das hat seinerzeit bei mir auch für das entscheidende AHA Erlebnis gesorgt.

Sternkarten zum finden der Planeten und von M42 findest du hier auf Astronomie.de

gruß Aebby
 
Hallo Sven
Du hast doch schon ein Teleskop!!!!
Das ist ein Bresser Newton mit 700 mm Brennweite und 76 mm
Öffnung. Die Dinger laufen unter Tschibo Torpedo und sonstigen Nammen, sind aber prinzipiell alle gleich.
Habe schon zwei von den Teilen etwas aufgemöbelt und so schlecht sind die nicht, für den Anfang.
Das "windige" Holzstativ ist schon Mal, wenn alle Schrauben
gut angezogen sind und es nicht zu weit ausgefahren wird
(im Sitzen Beobachten), besser als die derzeitigen Alustative. Informier Dich Mal über die Suche (Tschibo)
wie man diese Teile aufpeppen kann (jede Menge Lesestoff).
Dann z.B. drei Plösselokulare oder zwei Okus und ne Barlowlinse, eine drehbare Sternenkarte und Du
bist mit dem alten Teil und ~100 € voll im Geschäft.
Viel Geld ausgeben kannst Du, wenn Dein Interesse von Dauer ist.

CS, *entfernt*
 
Warum ich dir vom Newton abrate: Die kurze Bauweise des Newtons ist nur durch den Einsatz einer integrierten Linse möglich (nach Funktion einer Barlowlinse halt). Auf diese Linse bist Du angewiesen (Entfernen funktioniert bei den wenigsten Geräten, wenn überhaupt).

Kollimieren bedeutet den Spiegel im Teleskop zu justieren. Hierbei treten oftmals einige Probleme auf, schaue einfach mal nach katadioptrischen Newton im Forum. Gibts einige weniger schöne Geschichten zu.

Achte einfach bei einem Newton darauf, dass er nicht katadioptrisch ist, dann hast Du schonmal was gewonnen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Grüße

Florian
 
Hi Sven,
das 4er Oku ist nicht so toll. Das 20er sollte gehen. Wichtig ist bei dem Teleskop der Okularauszug. hat er 1,25" Steckmaß, dann kann es sich lohnen ein wenig zu investieren. Ein 10mm Barium Kellner z.B. für wenig Geld.
Wenn die MOntierung nicht paßt und Du handwerklich ein wenig Geschick hast, kannst Du sie entweder verbessern oder Du kaufst ne LIDL Montierung gebraucht und baust Dir Schellen für Das Scope aus Holzreststücken.
Alternativ, wenn das alles gar nichts sein sollte, kannst Du ein komplettes LIDL kaufen (wird bei Ebay immer mal angeboten ).
Das wären meine Vorschläge für den kleinen Geldbeutel.
CS
 
Warum erzählen so viele Leute hier, dass man ein Verlierer ist, wenn man ein Cat-Newton System besitzt?! Ich kann wetten, dass die meisten noch nicht einmal durch so ein Gerät geschaut haben . . . . Will hier auch nix unterstellen. Ich muss aber auch zugeben, dass es zu aller erst wirklich nicht leicht war, mit meinem Megastar klar zu kommen. Mitlerwile bin ich aber echt sehr zufrieden. Ich denke mal, dass man zwar handwerklich begabt und geduldig sein muss, jedoch ist ein Cat-Newton nicht von Grund auf schlecht. Es kommt bei so einem Gerät sehr stark auf den Benutzer an!
 
HallO!

Also auf das Teleskop von Ebay würde ich auch verzichten. Denk vor allem dran, dass die angepriesene 500-fache Vergrößerung zwar theoretisch erreicht werden kann (4mm Okular mit Barlowlinse), praktisch jedoch keinen Nutzen beringt, weil das Bild unscharf ist.

Für ein schönes Einsteigergerät schau mal hier:

http://www.teleskop-service.de/Astro/Reflektor/reflektor.htm#114

Bei diesem Händler bekommst du außerdem fachkundige Beratung.

viele Grüße

Carsten
 
Hallo Sven.

Ich könnte Dir 3 mögliche Lösungsvorschläge anbieten; alle beinhalten "kauf' nicht dieses Teleskop".

Möglichkeit 1:
(die günstigste Variante)
Behalte den 76/700, schmeiss das Stativ und die Wackelmontierung weg & baue daraus einen Dobson.
Ist nicht schwierig, guckst Du hier:

http://www.zellix.de/selbstbau/kldobson.htm
ganz unten

Möglichkeit 2:
(die etwas teurere)
Kauf'Dir für den Vorhandenen 76/700 eine anständige Montierung; soo schlecht ist dieses Scope nicht.

z.B. hier: http://www.teleskop-service.de/schnaeppchen.htm
Die EQ-2 für 40.- oder die Astro-3 (=Lidlmontierung) zu 59.- Euros. Für beide kannst Du, falls gewünscht, auch einen Nachführmotor dazu kaufen.
Diese Möglichkeit bietet auch die Option, später mal ein etwas grösseres Gerät (z.B. 114/900 gebrauchtkauf-Tubus) auf die Montierung zu schnallen.

Oder Möglichkeit 3:
(die teuerste)
Kauf'Dir beim oben genannten Link (oder auch hier, gebraucht) ein komplettes 114/900 auf EQ-2 oder Astro3. Das vorhandene 76/700mm Teleskop kannst Du vielleicht irgendwo verticken.


So oder so würde ich Dir das Buch "DeepSky-Reiseführer" (neue Auflage) und ein 32mm Plössl (und ggf. noch ein 15er und/oder 9er, falls nicht schon im Zbh.)
und einen Leuchtpunktsucher (Riegel "Quickfinder", Baader "Skysurfer" oder Telrad) empfehlen,
vielleicht auch ein gutes Holzstativ dazu selber bauen?
Guckst Du hier: http://www.eifeltwister.de/basteltippsbuchenholzstativ.htm
 
Mein Mathelehrer, Jugend-Forscht und Astronomie-Arbeitsgemeinschaftsleiter (ein Mann, vor dem ich sehr große Achtung habe, danke hier nochmal für alles) sagte bei der Rückfahrt von Jugend-Forscht in Lüneburg zu einer Gruppe, welche nicht verloren, aber nicht das erreicht hatten, was sie wollten. Er sagte, es gäbe drei Wege Weisheit zu erlangen (bzw ein Ziel zu erreichen).

Der erste Weg ist der der Nachahmung gegangene.
Der zweite Weg ist der aus Erfahrung erkannte.
Der dritte Weg ist der durch Nachdenken gefundene.

Dabei ist der erste Weg der einfachste,
der Zweite er härteste und
der Dritte der weiseste.

Du kannst das Teleskop nicht kaufen, weil dir andere sagen, du sollst es nicht kaufen.
Du kannst es kaufen, und bemerken, dass du es hättest lieber nicht machen sollen.
Du kannst aber auch darüber nachdenken, dass das teleskop von seinen optischen Leistungen nicht das sein wird, was du dir erwünschst, und es deshalb nicht kaufen.

Seltsamerweise wählen viele Menschen den zweiten Weg, wo doch dieser der unkomfortabelste ist, nicht wahr?

Meiner Meinung nach ist das Teleskop nichts für dich. Gebe lieber etwas mehr Geld für etwas vernünftiges aus als für ein Teleskop, welches du nach einem jahr wegstellst und welches dir evtl sogar den Spaß am Hobby nimmt.
Und ja, ich gehöre auch zu jenen, die den zweiten Weg gegangen sind, ich habe in den vergangenen jahren viel Geld in China-Teleskope gesteckt, welche das Geld nicht wert wahren. Aber ich bin auch zum Ziel gekommen, ich weiß, dass ich es nicht noch ein mal machen werde.

Was du tust, bleibt dir überlassen, aber ich rate dir von dem Teleskop ab.

Viele liebe Grüße,

Raphael
 
Hallo Andi.

Nein, man ist kein Looser mit einem katadioptrischen Newton: Jedes Teleskop hat seinen Himmel!

Wenn dazu der kat.Newt aufgrund seines kürzeren Tubus noch zu klaren Himmeln transportiert werden kann - ein "reiner Newton" mit gleicher Brennweite aber nicht mehr, dann ist der katadioptrische ganz klar im Vorteil.
Ausserdem zerrt er weniger an der Montierung als die
langen Hebel eines "reinen Newton".


Fact ist aber, dass er die schlechten Eigenschaften des Spiegelteleskopes (Koma, Obstruktion, Justierung) mit den schlechten Eigenschaften einer Linse (Farbfehler und wenig RichField-Eignung) in einem Teleskop vereint <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Dazu kommt, dass beim Newton nur 2 Flächen optisch wirksam sind (also ihren "Restfehler" zur Gesamtabbildung beisteuern) und beim kat.Newt sind's 4..6 (2 Spiegel und 1..2 Linsen im OAZ)
Das ganze, gepaart mit einem möglichst günstigen (um nicht zu sagen "billigen") Preis, kann zwar trotzdem ein interessantes Teleskop ergeben - es gibt aber zum gleichen Preis leistungsfähigere Teleskope. Ob diese dann "besser" sind, (Montierung, Mobiität) das lasse ich bewusst offen...

Ich würde aber zu gerne mal ein gut justiertes 114/900 mit einem gut justierten "BigBoss" oder "Megastar" vergleichen. DeepSky hell (Sternhaufen) & dunkel (Nebel, Galaxien) sowie Mond & Planeten.
Das wäre wahrscheinlich sehr interessant...


Langer Rede kurzer Sinn: auch ein "BigBoss" kann und wird seinem Besitzer Spass machen, aber vorbehaltslos empfehlen kann ich es nicht. "Vorbehaltslos empfehlen" kann ich aber auch kein Edel-Teleskop - des Preises wegen. Und auch kein "Grosses" - der eingeschränkten Mobilität wegen.

Ergo: es ist immer ein Kompromist.


P.s. "gänzlich befriedigen" tut ja schainbar nichtmal das VLT mit seinen 4stk Spiegeln zu je 10m Durchmesser!
Es ist schon ein 30m und ein 100m Spiegel (OWL) in Planung..
Meine Theorie: auch diese Teleskope werden dann (trotz neuen Erkentnissen & tollen Bildern) wieder mal mehr Fragen aufwerfen als beantworten.

Das Universum ist&bleibt unbegreifbar - genau darin liegt ja die Faszination - und diese Faszination kann JEDES Teleskop vermitteln!

Einige Leute spüren diese Faszination schon auf dem "nackten Auge". Genau in diesem Zeitpunkt kommt dann vielleicht der Wunsch nach einem eigenen Teleskop auf. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> um die Faszination zu verstärken.
 
Hi Andi,
ein Verlierer ist niemand der ein Teleskop kauft oder hat. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Dieses System ist an sich nicht optimal. Es wird meist ein schneller Spiegel, der an sich schon meist fehlerhaft ist, mit einem nicht grade optisch perfekten Linsen(-konstrukt) was weitere Fehler produziert kombiniert.
Insofern ist es optisch gesehen nicht zu empfehlen.
Dazu kommt Justage, die nicht vom jedem verstanden wird und somit zu weiteren Verschlechterungen führt/führen kann.
Gebaut wird es, weil viele eben dies nicht wissen und es nehmen und weil die Komponenten mit Sicherheit sehr sehr preiswert maschinell hergestellt werden können, was im übrigen weitere Nachteile mit sich bringt.
Man bekommt zwar meist die meiste Öffnung für das Geld, aber leider nur zu oft auf einem nicht wirklich annehmbaren Niveau.
Astrooptiken sind und müssen hochpräzise sein und das geht eben mit maschinellen Herstellungsverfahren nur mit sehr sehr hohem Aufwand, den man auch bezahlen muß. Wenn man dannnoch bedenkt, welche Basiskosten (Transport, Material etc) anfallen und wer alles damit noch was verdienen will, muß einem eigentlich klar sein, dass diese Geräte nur von bescheidener Qualität sein können. Du magst das vielleicht anders sehen, hast ja einen Megastar gekauft, aber ob das Weise war.....
Spätestens wenn Du mal eine qualitativ höherwertigere Optik gleicher Öffnung zum Vergleich hast, wirst Du es erkennen. Eben genau deshalb ist "geiz ist g.." der falsche Ansatz zum Teleskopkauf, wenngleichich nicht bestreiten will und kann, das man mit einem solchen Teleskop zufrieden sein kann. Das ist persönliches Empfinden und somit nicht weg zu diskutieren.
Ändert in meinen Augen nichts daran, das dieser Bautyp ein "fauler Kompromiß" ist. Genügend Ausführungen etc dazu finden sich hier zu Hauf von erfahrenen Usern. Und das nicht ohne Grund. Du hast die Dinge offensichtlich für Dich verworfen - ok, ist Deine Sache - ändert aber wenig an den Gegenheiten.
CS
 
Hey super für die vielen Antworten und Anregungen.
Also gut das eBay-Teleskop ist gestorben.
Was ich mir aber noch zulegen werde sind bessere Okulare. (ja ist ein 1,25" Öffnung)
Kann mir da jemand einen Händer empfehlen? Oder besser gleich ne Marke empfehlen? Also 9mm 12,5mm und 6mm hab ich jetzt auch schon öffters gelesen. Die werdens wohl werden.

Ja genau der Sucher auf dem Teleskop ist etwas... ähm sagen wir mal seltsam... da bräuchte ich auf alle fälle einen anderen.

Danke... de Sven...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Da wirft sich mir aber die Frage auf: Warum verkauft jeder Astrohändler dann solche billig-katadiopter? Wenn die Dinger nichts taugen und trotzdem hochgepriesen werden?
Teilweise werden sie als Ideales Anfängergerät gepriesen, aber spätestens wenn wie bei mir z.B. der FS mal eingestellt werden muss, dann möcht ich das Ding am liebsten ausn Fenster werfen.... Man könnte teilweise schon fast von Betrug reden (viel versprochen was das Ding aber nicht kann).

ich selber hab auch son Megastar, bin aber nach einigen Umbastelleien am Gerät und an der Montierung eigentlich zufrieden (für das Geld was ich bezahlt hab, viel weniger als der neupreis). Wenn ich das gerät so ausm Laden bekommen hätte hätte ich es sofort wieder zurückgebracht....
 
Hi gortosch,
schau mal nach nem Peilsucher, die gibts neu schon ab 19 Eier mit Adaption.
Okulare: 32er Plössl, 10mm Barium und für 6mm das TSSW (wegen dem Augenabstand)
Bei Plössl ist 6mm Okularbrennweite etwa 6mm Augenabstand, damit tun sich viele schwer. Das TSSW hat 20mm. Sind alles kein Topokus, sollten aber an Newton funktionieren.
Öfter liest man eben auch gutes über die SEBEN ED. Dazu kann ich aber nichts sagen.
CS
 
Re: Tchibo-Torpedo

Moin Sven,
hat Dich denn noch keiner auf den Klassiker hingewiesen?
Hier findest Du die Heimseite von Michael, der von diesen kleinen Tonnen schon diverse wieder hingebogen hat:
Tchibo-FAQ
Das Resultat war oft umwerfend für die Benutzer, obowhl die schon mit nichts mehr gerechnet haben.
Ansonsten, wenn Du fast kein Geld hast, schließe ich mich Slyv und seinem ersten Link an: Mach einen Dobson draus. Mr. Dobson hat seine Geräte ja bekanntlich auch fast zum Nulltarif zusammengeschustert.
Grüße von Hartwig
hjanus@gmx.net
 
schade... hab eben mal nachgemessen... ist doch kein 1,25" Okulareinschub...
Aber so wie es aussieht werde ich trotzdem meine ersten Gehversuche mit dem Teleskop machen. Vielleicht bau ich mir
sogar ein Dobson daraus. Nur es wird denk ich schwer möglich sein vernünftige Okulare für das Teil zu bekommen. Hab jetzt auch erst mal das Buch "Stars am Nachthimmel" gekauft. Nur einen vernünftigen sucher tu ich mich hart. Meint Ihr eigentlich das Teil auf dem Teleskop oder ein Okular das fast nicht verstärkt und ein Fadenkreuz/Rotpunkt hat?

de Sven...
 
Hallo Sven,

schau vielleicht noch mal nach, bei meinem Teleskop war der Auszug eigentlich auch nicht für 1,25 Okulare vorgesehen ob wohl das Rohr des Auszugs genug Öffnung hatte. Nach Entfernung der "Reduzierung" kann ich jetzt doch 1,25 Okulare verwenden siehe hier

gruß Aebby

 
Hallo,

hast Du schon mal über ein Fernglas nachgedacht?
Ein Fernglas für rd. 150EUR zeigt Dir einen tollen Sternenhimmel, man kann viele Objekte damit beobachten, man kann es auch tagsüber nutzen, es ist schnell auf ein einfaches Stativ geschraubt, man beobachtet mit zwei Augen, usw.
Ich persönlich habe einen 8" Newton und ein 10x60 Fernglas. Das Bild im Fernglas ist schöner, da man beidäugig beobachtet.
Grüße
Torsten
 
Hallo Gortosch !
Mache es nicht den ich habe nur ein drittel von dem preis bezahlt was es auf e-bay kostet . Ich war neugierig und schon nach kurzer zeit ging die Verschraubung am Fangspiegel kaputt was sich aber richten lies den oaz habe ich fast spielfrei bekommen und komme was die Vergrößerung angeht auf fast doppelten objektivdurchmesser aber das du bei diesem gerät ne gurke erwischen kannst ist meiner Meinung nach schon sehr sehr wahrscheinlich.
Gruß Timo
 
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