EdgeHD 8 Kollimierung und M51

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliges Mitglied 31195
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Ehemaliges Mitglied 31195

Hallo,

am Wochenende habe ich mein EdgeHD 8 ausprobiert. Eigentlich wollte ich Jupiter aufnehmen, aber am Ende war das Seeing so schlecht, daß ich M51 anvisiert habe, da die Strudelgalaxie wenigstens nahe am Zenith stand (anbei das Bild ohne Guiding, ca. 400x15 Sekunden mit ASI178MC).
Beim Test am Stern habe ich festgestellt, daß die Beugungsringe bei Defokusierung deutlich exzentrisch sind (Beispiel an Mizar anbei). Wie kann ich das am Besten justieren? Es gibt drei Schrauben am Sekundärspiegel, die aber bei mir ziemlich fest sitzen. Ich will da keine Gewalt anwenden. Ist das normal? Hat da jemand einen Tip?

Viele Grüße

*entfernt*
 

Anhänge

  • 2018-05-19_M51_EHD8_178MCsmall4a.jpg
    2018-05-19_M51_EHD8_178MCsmall4a.jpg
    91,8 KB · Aufrufe: 1.453
  • Bbild.jpg
    Bbild.jpg
    8,8 KB · Aufrufe: 1.332
Hallo Heiko,

anbei mal das Manual:

https://s3.amazonaws.com/celestron-site-support-files/support_files/1247509962_edgehd91030inst.pdf

Im Bild sieht man sehr stark ausgeprägte Koma infolge einer Dekollimierung.
Mit den Kollimationsschrauben solltest Du behutsam umgehen, und diese nicht reihum immer wieder lösen. Denn irgendwann kann der Fangspiegel ins innere des Edge HD purzeln. Zu festes Anziehen kann einen Asti hervorrufen. Also mußt Du hier mit absoluten Fingerspitzengefühl hantieren. In Deinem Fall sind alle Schrauben fest.
D.h. die Schrauben an der Du drehen könntest, kommt nicht weiter rein, weil die anderen diese festhalten. Deshalb solltest Du diese anderen Schrauben minimal lösen. Nicht mal eine viertel Umdrehung, und das sagt sich so leicht.

Daher betätigt man die Schrauben reihum, man zieht sie eher fest. Sollte es auf der Seite nicht gehen, löst man die anderen ein wenig. Wichtig ist das Festdrehen. Auf diese Weise bleibt der FS in Position und es kann nichts passieren. Der Fangspiegel sitzt vermutlich auch bei Celestron auf einem Stift, um den dieser wiederum kippt. Durch feinfühliges festziehen einer schraube und ggf lösen der anderen, bleibt die Position im Mittelpunkt bestehen. Ebenso wie der Abstand. Der Vorteil des Edge HD ist, daß sich die Koma über das Feld fast gleichmässig verteilt. So ist das erneute zentrieren des Kontrollsterns auf der Achse nicht soooo wichtig, wie beim normalen SCT.
Ich würde mir für den Schraubenzieher eine Handschlaufe fertigen. DAmit dieser nicht auf die Schmidtplatte fällt.

Alles weitere kannst Du im Web selbst recherchieren. hinweise in welche Richtung mit welcher Schraube justiert wird, findet man auch an verschiedenen Ecken. Die Kollimationskontrolle mithilfe der Kamera ist eine gute Sache.

In Firecapture kannst Du mehrere Aufnahme Mitteln. Das macht dann Sinn, wenn man im Fokus bei hoher Vergrößerung (ca. 1000x) kollimiert. Noch besser geht das in Metaguide. Sollte hier der erste Begungsring unterbrochen sein oder assymetrisch, dann wirst Du sptäer mit Koma zu tun haben. Zur Kontroller bedarf es aber schneller Belichtungszeiten an einem zu 80% gesättigten Stern. 100% nicht, weil sonst der erste Beugungsring nicht sichtbar wird (Übersättigung). Die Maßnahme ist spannend für hochauflösende Planeten oder Mondfotos. Und mehr was für Fortgeschrittene.

Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,

danke für die ausführliche Antwort und die Tipps. Ich werde jetzt versuchen die Schrauben zu lösen ohne hoffentlich etwas kaputt zu machen und dann vorgehen, wie von Dir vorgeschlagen. Von meinen Newtons kenne ich es, daß die Kollimierungsschrauben am Fangspiegel ohne Probleme zu drehen sind. Ich habe mich deshalb gefragt, ob die Schrauben vom EdgeHD dort überhaupt zur Kollimierung gedacht sind.

Viele Grüße

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

bitte sie mir nicht böse. Es ist eine allgemeine Feststellung.

Hier im Forum wird ein Fehler gemacht:
man kauft ein Gerät. Aber den Service sucht man hier.
Grundsätzlich habe ich damit kein Problem. Und ich möchte es auch nicht als "Anschiss" verstanden wissen. Aber insgesamt wird der Vertrieb, der so groß Service im Namen stehen hat kaum konsultiert. In Anbetracht der Preisspanne, die hier in EU für die Geräte beim Händler liegen bleibt, kommen die Brüder ganz schön günstig weg.

Vorab kann ich Dir nur eins mit auf den Weg geben. Wenn Du dir unsicher bist, dann recherchiere das Thema Kollimation von SCT's für Dich ganz pinibel. Nicht das es schwer ist. Aber macht Dir klar, was da passiert.

Natürlich werde ich gerne weitere Fragen beantworten. Du kannst mich dazu auch gerne persönlich ansprechen.

Dein Fotoergebnis ist für den ersten Einstieg in die SCT Welt doch schon gelungen, aber ausbaufähig. Kompliment. Ich denke, Du wirst mit der Kombination lange freude haben.

https://skywatch.brainiac.com/collimation.pdf


Beste Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,

ich bin auf jeden Fall für deine Antwort dankbar. Aber ich erwarte nicht, daß Du den Händlern die Serviceverpflichtung abnimmst oder mir alles zur Kollimation von Teleskopen erzählst. Ich weiß, daß ich dazu viel im Internet finde.
Ich hatte nur festgestellt, daß die Justierschrauben bei meinem neue EdgeHD sehr fest sitzen und wollte wissen ob das normal ist und jemand einen Tip dazu hat. Vielleicht ist das oben etwas mißverständlich rübergekommen.
Ist dafür nicht auch so ein Forum da - daß man Erfahrungen (auch schlechte) weitergibt und sich gegenseitig mit Rat hilft?

Trotzdem nochmal Danke

*entfernt*
 
Hallo,

ich habe versucht die Tips von Gerrit zu berücksichtigen. Jetzt sieht es am künstlichen Stern so wie unten aus. Ich denke das ist besser. Wenn noch jemand Ratschläge hat, sind die mehr als willkommen.

Viele Grüße

*entfernt*
 

Anhänge

  • Summe3.jpg
    Summe3.jpg
    43,2 KB · Aufrufe: 1.106
Hallo Heiko,


das sieht deutlich besser aus als vorher. Mehr als über den Sekundärspiegel zentrisch justieren bleibt ja nicht an Möglichkeiten.

Die Schrauben halten nur wenig Gewicht und brauchen nur wenig Anzugsmoment schließlich halten die Bob's Knob's auch und die haben wenig Hebel am kleinen gerändelten Schraubenkopf. Das als Hinweis wie wenig Kraft da völlig ausreichend ist. Oft sind Justierschrauben angezogen wie Radschrauben das ist total übertrieben und kann wie von Gerrit beschrieben auch zu Verspannung führen.


Viele Grüße Felix
 
Nun geht man immer näher an den Fokus und kollimiert weiter. Am Schluss sorgt man dafür, dass der 1. Beugungsring vollkommen gleichmäßig ist. Der Zielzustand ist hier noch nicht erreicht.
 
Hallo Heiko,

Du kannst die Kollimation bei Höchstvergrösserung - sofern es das Seeing nicht zuläßt - auch über folgenden Trick ein wenig kompensieren:

Du blendest ein Fadenkreuz mit Zielkreis (Bullseye) ein. Und versuchst, den defokusierten Stern an einem der Beugungsringe deckungsgleich zu setzen.
Bedenke, daß Deine Kamera einen Pixelsize von 2.9 Mikron hat. Das ist sehr genau.
Schon 5..10 Pixel fallen direkt auf. Damit hast Du auch einen quantiativen Anhaltspunkt, wie gut die Kollimation ist. Über die Radien kannst Du dann sehr genau überprüfen.

Diese Methode eignet sich sehr gut auch bei schlechten Seeing-Bedingungen wo höhere Vergrösserungen eigentlich nicht mehr für die Kollimation eingesetzt werden können. Ganz penibel gehts aber mit Metaguide.

Im Moment hast Du den vollen Farbmix in der ASI178MC. Das kann man zugunsten der Kollimation etwas einschränken und damit zu eindeutigeren Beugungsringen kommen, in dem man dennoch einen Interferenzfilter "Grün" vor die Kamera schraubt.

Man sieht auch hier erste Anzeichen für einen Asti. Gerade dann, wenn man von Intra - nach Extrafokal fokussiert. Das setzt aber beim SCT vorraus, daß man 0 Shifting im System hat. Beachte bitte, dass eine perfekte Zentrierung der SCT's sehr schwierig zu erreichen ist. Minimale Abweichungen kann es geben und sollten nicht beunruhigen. Sollten aber der Asti schon beim Defokussierten Stern bei minimaler Vergrößerung "Eier" oder "Dreiecke" sichtbar sein: Zurück mit dem Gerät zum Händler.

Beachte bitte, daß bei der Fokussierung der finale Schritt des HS in Richtung
Fangspiegel geht und bleibe bei dieser Methodik.
Den Mirrorlock würde ich im fokussierten Zustand via Kontrolle über das ganze Bildfeld behutsam betätigen. Dann mit einem OAZ weiter arbeiten.

Beste Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Spezialisten,
ich möchte Heikos Thread nicht kapern, doch steht bei uns
eine Justage am C9 an, und mit der Suchfunktion kam ich nicht weiter.
Mir geht es lediglich um den optimalen Abstand zum künstlichen Stern.
Ich lese über Abstände zwischen 3-4m bis zum 30-fachen der Brennweite.
Kann mir da jemand eine Tip geben?

Grüße aus der Wetterau und CS

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

hast Du den künstlichen Stern schon?
Evtl. ergibt sich heute die Möglichkeit, mal ein Setup vorzustellen, wie man das auf geringstem Raum machen kann.
Grüße,
Gerrit

 
Hallo Gerrit,
einen künstlichen Stern habe ich, und zwar den
Pocket Star von Pierro Astro, mit 9um .
Und dafür wüsste ich gern den richtigen (mindest)Abstand.
......aber Setup für Kollimation auf engstem Raum.......
klingt in jedem Fall auch interessant.
Grüße

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

es geht darum, den Stern zu verkleinern. Und so den geringeren Abstand zu erreichen.
Ich nehme dazu ein 5 mm Ortho. Setze es umgekehrt ins Teleskop ein (mit Adapter) und stelle das Teleskop vor die zu prüfende Optik. DAzu eignet sich Dein 107er Apo.

Die zu prüfende Optik fokussiere ich vorher auf unendlich.
über den kleineren Apo stelle ich dann den Stern in dem so vorbereiteten Teleskop scharf, nicht über das zu prüfende Teleskop. Erst dann kann man das zu prüfende Teleskop extra und intrafokal defokussieren.
Wichtig ist, daß man hier eine Lichtpunktquelle hat.
Mehr ist es einfach nicht.

Wenn Du in die Kamera in eine Prüfoptik einsetzt, sollte der kStern oder auch der echte Stern maximal 90% gesätzt sein. Das sieht man in SharpCap oder auch FireCapture im Histogramm. Achtet man hier nicht darauf, sieht man die Beugungserscheinungen im Fokus nicht. Dazu sollte man aber auch eine Barlow zwischen Kamera und Teleskop einsetzen. Ideal ist hier die 4 oder 5x Verlängerung.
Mitteln der Bilder ist ganz wichtig. Das macht man in Metaguide on the fly oder mittelt einzelne AVIS.

Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Felix42:
Hallo Heiko,


das sieht deutlich besser aus als vorher. Mehr als über den Sekundärspiegel zentrisch justieren bleibt ja nicht an Möglichkeiten.

Die Schrauben halten nur wenig Gewicht und brauchen nur wenig Anzugsmoment schließlich halten die Bob's Knob's auch und die haben wenig Hebel am kleinen gerändelten Schraubenkopf. Das als Hinweis wie wenig Kraft da völlig ausreichend ist. Oft sind Justierschrauben angezogen wie Radschrauben das ist total übertrieben und kann wie von Gerrit beschrieben auch zu Verspannung führen.



Viele Grüße Felix

Naja, da geht schon noch mehr. Bevor man den Fangspiegel justiert, sollte man schauen, ob er auch genau mittig im Strahlengang sitzt und ggf. die Schmidtplatte mit den dafür vorgesehenen Schrauben justieren.
Ahja und wenn wie hier vorgeschlagen ein Focuser am SC Gewinde zum Einsatz kommt, muss der auch penibelst genau justiert werden.

Gruß Jens
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Haramir:
Naja, da geht schon noch mehr. Bevor man den Fangspiegel justiert, sollte man schauen, ob er auch genau mittig im Strahlengang sitzt und ggf. die Schmidtplatte mit den dafür vorgesehenen Schrauben justieren.

Naja, daß man die Position des Sekundärspiegels kontrolliert BEVOR man justiert halte ich für selbstverständlich und die Erwähnung für Überflüssig. Gibt es wirklich Justierschrauben am Edge HD um die Schmidtplatte zu justieren? Von einem vorhandenen OAZ hat Heiko nichts erwähnt...


Viele Grüße Felix
 
Hallo,

erst mal danke für die doch noch vielen Vorschläge zum Kollimieren. Ich muß mal sehen was ich davon umsetzen kann. Ohne Not will ich die Schmidtplatte aber nicht anfassen. Erst mal schauen wie gut ich jetzt Sterne fokussieren kann nach normalem Justieren. Man hat ja auch immer die Gefahr, daß man "verschlimmbessert".
Noch genauer geht natürlich immer, aber was nutzt es Sterne bis aufs letzte Quentchen theoretischem Beugungslimit scharfstellen zu können, wenn ich dann z.B. mit Nachführfehlern und/oder einem Seeing von 4" als Hauptunschärfequelle zurechtkommen muß?

Viel Grüße

*entfernt*
 
Hallo Gerrit,
vielen Dank, daß Du Dir die Mühe gemacht hast,
diesen Prüf-Aufbau zu beschreiben.
Aber abgesehen davon, daß wir schon kein 5 mm Ortho haben,
fällt es mir schwer, den Aufbau zu verstehen.
Schaue ich mit der zu prüfenden Optik (SC) durch den
umgedrehten APO (also von vorn) mit umgedrehtem Okular auf den künstlichen Stern, der in Entfernung XXX steht??
Du siehst, ich habe keine Ahnung................
Außerdem weiß ich nicht, was der Heiko davon hält,
wenn ich hier in seinen Thema einen Parallel-Chat führe.
Daher meine (hoffentlich nicht zu unverschämte) Bitte:
Würdest Du (damit auch ich es vielleicht begreife) mal eine Skizze oder ein
Bild von dem Aufbau posten? Vielleicht sogar in einem neuen Thema?
Vielleicht bin ich ja nicht der einzige, den das interessiert.
Grüße

Dietmar





 
Hallo Dietmar,

wenn Du Zweifel daran hast, ein weiteres Thema in diese Diskussion einzuführen.
Dann mach doch ein eigenes auf! Davon mal abgesehen, stört mich genau diese Art von Themenabschweifen überhaupt nicht.

Man schaut durch die Optik, die man prüft.

Wenn ich Zeit hab, dann mach ich mal ne Sizze. Problem ist Zeit.
:)
Grüße,
Gerrit
 
Zitat von Felix42:
Mehr als über den Sekundärspiegel zentrisch justieren bleibt ja nicht an Möglichkeiten.
Doch schon, aber traut sich kaum jemand. Wenns denn notwendig wäre, z.B. bei einem 3-eckigen Asti, dann macht auch mal die Justage des Hauptspiegels Sinn.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Dietmar, Gerrit,

ich habe kein Problem damit, wenn ihr den Prüfaufbau hier weiter diskutiert. Am Ende kann ich davon auch nur noch Neues lernen.

*entfernt*

PS: Falls es euch interessiert, mein künstlicher Stern hatte 9um Öffnung und stand ca. 8m entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön daß Ihr das so locker seht.
In anderen Foren (nicht Astro) wird das nicht so gern gesehen,
was ich auch zum Teil verstehe, wenn das eigentliche Thema nach kurzer
Zeit nicht mehr zu erkennen ist........

Zur Justage:
Wenn es nun doch der einfache Aufbau wird,
aus Teleskop, kurzem Okular und künstlichem Stern,
wie groß müsste der Abstand dann mindestens sein?
(C 9,25“ 2.350mm , Stern 9um)

Bitte nicht missverstehen, der Aufbau mit dem APO interessiert
mich in jedem Fall weiter!

Grüße

Dietmar
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,


ja geht schon - z.B. über Verkippung des hinteren Tubusdeckels. Aber: wie justierstabil ist das? Ich hab da ehrlich gesagt meine Zweifel aber auch keine Langzeiterfahrung mit einem eigenen SC. Funktioniert das gescheit oder eher als Notlösung? Bei Maks habe ich auch schon eigentlich nicht justierbare Komponenten durch unterlegen dünner Folie und ähnliches justiert da läßt sich schonmal eine weitere Verbesserung erreichen. Ich sehe sowas wenn nicht konstruktiv vorgesehen aber als Behelfsmaßnahme. Justieren tue ich lieber über gegebenenfalls nachzurüstende Zug- und Druckschrauben als durch Lösen, dran rumtüdeln und dann vorsichtig wieder festschrauben von Teilen in der Hoffnung daß alles paßt. Geht aber ist irgendwie nicht das wahre...


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

da gibts noch andere Möglichkeiten. Selbst die Schmidtplatte ist ab Werk mit entsprechenden Abstandshaltern zentriert.

Ich habe mir eine Vorrichtung aus Multiplex gebaut, in der zwei Metalspitzen stecken die rotiert werden können. Darin kann ich den HS samt Halterung einspannen, abrollen und mit einem Laser die Dezentrierung prüfen.
Natürlich ist die HS-Halterung ausgerichtet: Sie beschreibt keinen Konus beim Drehen. Das wird mit einer Messuhr penibel festgehalten.

Natürlich kann man die HS-Zelle in eine justierbare Zelle umwandeln.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,


die Rotationsvorrichtung klingt gut damit kann man zumindest HS und zugehörige Mechanik sauber zentrieren und hat damit die hintere Hälfte des SCs oder Maks optimal vorbereitet. Praktisch wie auf der Drehmaschine zwischen den Spitzen gespannt nehme ich an?


Viele Grüße Felix
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben