Eigenbau Maksutov-Cassegrain

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Whynot

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Hallo Leute,
hat von Euch jemand schonmal sowas selbergebaut?
Zu Newtons, Dobsons etc. ist ja recht viel zu finden; ich hab beim Teleskopservice das Angebot für das Optikset des MK 91 gesehen, reizen tät michs schon....

Gruß Claus
 
naja, so viel schwieriger aös ein newton sollte das auch nicht sein, nur das der oaz am unteren ende sitzt, und nicht seitlich ;) ansonsten ist es doch dasselbe, tubus spiegelfassung, fangspiegelspinne, oaz. nicht mehr, und nicht weniger...
 
Hallo Claus,
ist sicher kein Hexenwerk und irgendwie zu lösen, aber doch wesentlich komplizierter als ein Newton.
Hilfreich wäre ein Original zum abschauen oder eben ein paar Maße (Abstand HS <-> Meniskuslinse, Länge Blendrohr etc.).
Du brauchst einen Tubus, der explizit rechtwinklig abgeschnitten ist. Könntest Du z.B. bei Gerd Neumann bestellen.
Außerdem brauchst Du wohl eine große Drehbank, oder jemanden der eine hat, denn die Fassung für die Meniskuslinse muß ja hergestellt werden (möglichst noch justierbar), sowie der Boden, der den OAZ aufnehmen muß (möglichst justierbar) und wohl ein paar Lüfter bei 9".
Ebenso eine Spiegelzelle.
Das Blendrohr ist im Original glaube ich konisch...

Schau doch mal beim Ralf Hofner auf die Webseiten/Shopseiten, der hat auch solche Bausätze. Und er hat sich seinen Intes MN auch selber gebaut und hätte ev. noch Tips / Teile für Dich.

Wenns klappt, lohnt der Eigenbau bestimmt, wenn man sich den Preis für das fertige Scope ansieht.

Viel Erfolg, falls Du es angehst! Berichte mal...

 
Hallo Julian,

ansonsten ist es doch dasselbe, tubus spiegelfassung, fangspiegelspinne, oaz. nicht mehr, und nicht weniger

Ein klassischer Maksutov-Cassegrain mit einer Fangspiegelspinne wäre mir neu ?) , der Fangspiegel wird an der Innenseite des Meniskus befestigt ( Rumak ) oder ist sogar ein verspiegelter Teil der Rückseite des Meniskus ( Gregory ).

Gruß

Manfred

 
stimmt, es war schon spät ;)
das cassegrain hat mich auf die falsche fährte geführt.... ein klassischer mak ist natürlich ein bisschen komplizierter, geb ich ja zu... :biggrin:
 
Hallo,
ich denke schon, dass sowas wesentlich aufwendiger zu lösen ist als ein Newton, gerade die Fassung der Korrekturplatte bzw. des Hauptspiegels scheinen mir nicht so ganz einfach lösbar zu sein; die Idee mit dem Nachsehen klingt gut, aber wer stellt sein Gerät zur Verfügung???

Gruß Claus
 
@ Ralf,
gib mir mal ne Webadresse von Ralf Hofner, hab zwar einiges gefunden, aber weder seine eigene Homepag noch Shop....

Danke
Claus
 
Hallo Claus,
wo sein Online-Shop momentan abgeblieben ist, kann ich grad auch nicht sagen. Es gab da in der letzten Zeit ein wenig HickHack wegen angeblicher Vermischung Teleskoptreffen/Verein/Astroshop, ev. ist da derzeit was offline...
Mail ihn doch einfach mal an unter astro-service-hofner©t-online.de

 
Hallo Claus,

ich denke auch daß der Bau eines solchen Cassegrains nicht viel schwieriger umzusetzen ist als der Bau eines "normalen" Newtons. Ideal wäre es natürlich wenn dem Optikset eine Übersichtszeichnung beiläge, dann müßte man relevante Maße nicht selber ermitteln, was die Sache deutlich vereinfachen würde.
Der eigentliche Bau ist meiner Meinung nach überschaubar. Je nach Handwerklichen Fähigkeiten/Möglichkeiten würde ich nicht auf extrem präzise Fertigung setzen sondern auf genügende Justiermöglichkeiten-die allerdings justierstabil sein sollten. Wenn dann keine allzugroßen Ungenauigkeiten beim Bau auftreten müssen die Optikkomponenten "nur" noch zueinander justiert werden was auch bei übertrieben genauem Bau nicht vermeidbar ist. Das soll jetzt nicht den Eindruck erwecken daß man das Gerät schief und krumm zusammenschustert und es einfach hindreht, aber schon sehr kleine Abstriche bei der Präzision von Einzelteilen an zulässigen Stellen lassen viele Detaillösungen deutlich einfacher werden.
Die Tuben von Gerd Neumann geben schonmal die Möglichkeit einen Tubus mit rechtwinkligen Enden zu haben, außerdem ist das Material leicht zu bearbeiten (lackieren/bohren/sägen), hat ein gutes Gewichts-Festigkeitsverhältnis und reagiert mit recht kleiner Ausdehnung bei Temperaturänderungen.
Die Spiegelzelle halte ich auch nicht für viel komplizierter als die eines Newtons. Einzige Herausforderung ist die präzise Shiftingfreie Führung, da ist aber bei den Originalgeräten schon eine einfach nachzubauende Möglichkeit verwirklicht, die sich mit überschaubarem Aufwand nachbauen läßt.
Die Befestigung der Meniskuslinse ist dann schon die Letzte Hürde, aber im Prinzip nicht komplizierter als eine Justierbare Objektivfassung, nur etwas größer was die Herstellung aber eher vereinfacht, da für z.B. Justierschräubchen mehr Platz zur Verfügung steht.
Eine Belüftung ist wohl das kleinste Problem, aufgrund des geschlossenen Systems sollte eine Filtermatte oder ähnliches am Lufteintritt vorgesehen werden damit sich nicht jeder Fusel im Teleskop einnistet.

Eine Quelle für Teile die angefertigt werden müssen wäre diese Firma:

astronomisches Zubehör
feinmechanische CNC-Werkstatt
http://www.greatstar.de
info@greatstar.de

und einige Preise...

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Main/79577/Number/517985#Post517985

Macht auf mich einen guten Eindruck was Möglichkeiten und Preise angeht...

Viele größere Schreinereien verfügen heute über CNC Fräsmaschinen mit denen sich z.B. Rohrschellen oder Abschlussdeckel für einen Tubus aus Multiplex fräsen lassen, ist recht günstig und sieht gut aus. wenn man den Leuten etwas Zeit zugesteht geht vieles für Kaffekassenpreise... :/

Wenn man die Preise der fertigen Geräte mit den Preisen für die Optiksets vergleicht kann man schon schwach werden, ich denke daß sich der Aufwand lohnt, mit etwas Planung im Vorfeld ein sicher realisierbares Unterfangen ohne mittendrin die Krise zu kriegen weil es ncht weitergeht. Die Qualität der Optischen Komponenten soll ja sehr gut sein...entsprechend durchdacht mit Tubusverblendung und Belüftung könnte so ein unkritisches High-End-Gerät im Bastelkeller entstehen.Tipps und Hife wirst Du hier denke ich genug bekommen können, gibt hier mehr ATMler als man denkt und immer gesagt wird... :super:

Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden...

Grüße Felix
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

eine Bauanleitung für klassische Cassegrains und auch für optische Fenster(planparalle Glasplatten ) gibts im Buch von Jean Texereau "How to Make a Telescope".

CS Mike
 
Hallo,
das Buch habe ich auch; allerdings bin ich eher jemand, der das "begreifen" eher wörtlich versteht.
Ich schau mir so Konstruktionen eher live an und überleg mir dann, wie ich das, evtl. sogar besser oder einfacher umsetzen kann.
Fräsmaschine habe ich selber, drehen lassen kann ich mir Teile auch, davor brauchts aber erstmal nen Plan.


Gruß Claus
 
Hallo,
dankefür die Links, da sieht man schon recht viel vom Aufbau.
Ich bekomm jetzt ein 6"-Set, da kann ich erstmal damit ein kleineres Gerät basteln, bevor ich mich an den grösseren wage.

Gruß Claus
 
Fals du interesse hast an einen Tubus aus 1mm Edelstahl mit Innenblenden (geschnitten mit Laser) wie bei den Intes Geräten
melde dich bei mir.
Ich habe einen anfertigen lassen für 200 euro
Bilder kann ich dir auch schicken.
MfG
ilias
 
Hallo bin neu hir
Hab mir auch ein Intes Maksutov Cassegrain 8"F10 gebaut,
und habe Tabellen-Zeichnungen-Mase von 6"-14"
wer intresse hat?
MMU.Neumann@freenet.de

mfg MMU










 
Hallo saili,
das mit dem Edelstahltubus ist eine nette Idee, besonders, wenn man diese Magnetlagerung für die Spiegel verwenden möchte....

Momentan ist erstmal 6"-Bastelei angesagt, da werd ich erstmal mit billigerem Material arbeiten; wenn das mit dem grossen Optikset was wird und auch alles die genauen Maße feststehen, komm ich evtl. auf Dich zurück.

Gruß Claus
 
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