gardalon
Aktives Mitglied
Einen schönen guten Morgen miteinander,
Hier mal wieder einige Beobachtungen, die ich gestern mit dem 76/700er-Newton unternahm. Zunächst-gegen 20.30-sah die Himmelslage nicht gerade vielversprechend aus: Außer Jupiter und dem brennenden fast-Vollmond kein Himmelsobjekt zu sehen, und von Westen zogen Wolken heran. Fast trotzig wagte ich mich dennoch zunächst an die Jupiterbeobachtung. Nachdem der Göttervater mit dem 20mm Okular aufgespürt und gut zentriert war, stellte ich mit dem 6mm-Okular einige Detailbeobachtungen an. Die beiden Hauptwolkenbänder kamen sehr schön zum Vorschein, vor allem war die schöne, tief dunkelbraune Farbe so schön wie selten zu sehen. Noch interessanter gestaltete sich jedoch die Beobachtung der galileischen Jupitermonde-alle vier waren schön säuberlich links des Planeten aufgereiht (Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob sich nicht vielleicht ein Stern dazwischengemogelt hat ;-)). Obwohl ich den Mondfilter leider zu Hause vergessen hatte, wagte ich mich anschließend an eine kleine Mondbeobachtung. Die zentralen Mondregionen wurden vom Sonnenlicht stark überstrahlt und boten wenige Details-dafür wurde ich von Clavius und Tycho, die ich zum ersten Mal beobachtete, voll entschädigt. Auch Kopernikus und Kepler mit ihren Nebenkratern waren noch recht hübsch zu beobachten. Nach diesen Detailbeobachtungen betrachtete ich den Trabanten noch mit dem 20er-Okular in der schönen Globalansicht. Mittlerweile war auch Saturn, mein persönlicher "Lieblingsplanet", am Himmel gut sichtbar geworden. Nachdem ich ihn (nach einigen Kämpfen mit dem Sucher ;-)) aufgesüurt hatte, wurde der Ringplanet sogleich mit dem 6er-Okular in Augenschein genommen. Die Ringöffnung, die in diesem Monat ja ihren Höchststand erreicht, war wundervoll zu sehen. Nach etwas Feineinstellung konnte ich den Riesen längere Zeit sehr scharf beobachten. Inzwischen hatte sich der Himmel völlig verdunkelt und ich tauschte das 6er gegen das 20er-Okular, um etwas auf Deep Sky-Jagd zu gehen. Anfangs grub ich den Himmel recht ziellos den Himmel ab und war doch erstaunt, welche Masse an mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Sternen sichtbar wurde. Nahe Jupiter spürte ich schließlich nach kurzer Suche den offenen Sternhaufen M44 auf, das erste Deep Sky-Objekt in meiner astronomischen "Laufbahn". Wunderschön waren hier unzählige Einzelsterne den in unterschiedlichsten Größen, Farben und Helligkeiten zu sehen-es ist doch jedes mal erstaunlich, was man mit etwas Geduld aus dem Tchibo herausholen kann. In diesem Sinne,
Gruß, Gardalon
Hier mal wieder einige Beobachtungen, die ich gestern mit dem 76/700er-Newton unternahm. Zunächst-gegen 20.30-sah die Himmelslage nicht gerade vielversprechend aus: Außer Jupiter und dem brennenden fast-Vollmond kein Himmelsobjekt zu sehen, und von Westen zogen Wolken heran. Fast trotzig wagte ich mich dennoch zunächst an die Jupiterbeobachtung. Nachdem der Göttervater mit dem 20mm Okular aufgespürt und gut zentriert war, stellte ich mit dem 6mm-Okular einige Detailbeobachtungen an. Die beiden Hauptwolkenbänder kamen sehr schön zum Vorschein, vor allem war die schöne, tief dunkelbraune Farbe so schön wie selten zu sehen. Noch interessanter gestaltete sich jedoch die Beobachtung der galileischen Jupitermonde-alle vier waren schön säuberlich links des Planeten aufgereiht (Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob sich nicht vielleicht ein Stern dazwischengemogelt hat ;-)). Obwohl ich den Mondfilter leider zu Hause vergessen hatte, wagte ich mich anschließend an eine kleine Mondbeobachtung. Die zentralen Mondregionen wurden vom Sonnenlicht stark überstrahlt und boten wenige Details-dafür wurde ich von Clavius und Tycho, die ich zum ersten Mal beobachtete, voll entschädigt. Auch Kopernikus und Kepler mit ihren Nebenkratern waren noch recht hübsch zu beobachten. Nach diesen Detailbeobachtungen betrachtete ich den Trabanten noch mit dem 20er-Okular in der schönen Globalansicht. Mittlerweile war auch Saturn, mein persönlicher "Lieblingsplanet", am Himmel gut sichtbar geworden. Nachdem ich ihn (nach einigen Kämpfen mit dem Sucher ;-)) aufgesüurt hatte, wurde der Ringplanet sogleich mit dem 6er-Okular in Augenschein genommen. Die Ringöffnung, die in diesem Monat ja ihren Höchststand erreicht, war wundervoll zu sehen. Nach etwas Feineinstellung konnte ich den Riesen längere Zeit sehr scharf beobachten. Inzwischen hatte sich der Himmel völlig verdunkelt und ich tauschte das 6er gegen das 20er-Okular, um etwas auf Deep Sky-Jagd zu gehen. Anfangs grub ich den Himmel recht ziellos den Himmel ab und war doch erstaunt, welche Masse an mit dem bloßen Auge nicht sichtbaren Sternen sichtbar wurde. Nahe Jupiter spürte ich schließlich nach kurzer Suche den offenen Sternhaufen M44 auf, das erste Deep Sky-Objekt in meiner astronomischen "Laufbahn". Wunderschön waren hier unzählige Einzelsterne den in unterschiedlichsten Größen, Farben und Helligkeiten zu sehen-es ist doch jedes mal erstaunlich, was man mit etwas Geduld aus dem Tchibo herausholen kann. In diesem Sinne,
Gruß, Gardalon