Ein Fernglas mit 40X70

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So pauschal würde ich das nicht formulieren. Allerdings ist es mit den Vorteilen eines Fernglases gegenüber einem Teleskop damit natürlich nicht mehr allzu weit her:

1. Das Gesichtsfeld liegt selbst bei WW Okularen deutlich unter 2 Grad.
2. Das Ding muß aufgrund der hohen Vergrößerung recht stabil montiert sein -> Gewicht!

Vorteil ist natürlich der binokulare Einblick.

Es gibt sicherlich Objekte, die in diesem Instrument nett anzusehen wären. Ich denke vor allem an diverse kleinere offene Haufen, Mond und Sonne.
 
> Es gibt sicherlich Objekte, die in diesem Instrument nett anzusehen wären.

Wenn die Kollimation stimmt, dann möglicherweise ja. Bei der hohen Vergrößerung käme eigentlich nur eine Einzelokulareinstellung infrage. Um bei 40-facher Vergrößerung und Mitteltrieb eine ordentliche Justierung der beiden Fernglashälften auf längere Zeit zu garantieren, müßte schon einiger Aufwand in die Mechanik investiert werden. Das hat dann sicher auch seinen Preis.

Frank.
 
Hallo Thomas,
also, ein echtes 40x70 ist mir noch nie über den Weg gelaufen (ein 30x70 liegt hier allerdings herum, benutze ich eher nicht) ...
Aber ich nehme an, du meinst eines dieser mit "LB40x70" gelabelten Gläsern: ich habe mal eines neugierhalber auf dem Flohmarkt von einem Osteuropäer gekauft, und bei ebay werden die tatsächlich öfter fälschlich als 40x70 (Breaker 2, Dustproof) angeboten.
Es handelt sich um 12x60-Gläser, wie sich meist auch klein(sieb)gedruckt aus der Glasaufschrift ergibt, meist mit Rotvergütung.
Mit meinem bin ich recht zufrieden trotz des Blaustichs, es hat recht gute Weitwinkelokulare, die ein Sichtfeld von ca. 87m/1000m bei guter Schärfe ergeben. Aufpassen muß man beim Kollimationszustand - wie man die nachstellt, mußte ich noch nicht ausprobieren.
Hoffe, dies hilft!
Gruß und Gutes Neues,
Dietmar
 
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