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Manaxy

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Hallo liebes Astronomie-Forum,

schon als kleines Kind wollte ich immer ein Teleskop zum Geburtstag oder zu Weihnachten, habe jedoch nie eines bekommen.
Jetzt bin ich 25, fast ausgelernt und will immer noch eines.

Also dachte ich mir: "wenn du jetzt nicht endlich mit diesem wundervollen Hobby beginnst, dann nie". Und nun sitze ich hier und brauche ein paar Einsteigertipps von euch!:)

Mein ganzes bisheriges Wissen bezieht sich auf das Buch "Astronomie für Einsteiger" von Werner E. Celnik und Hermann-Michael Hahn und das durchforsten des Einsteigerboards hier im Forum.

Nun habe ich mir Teleskope rausgesucht. Dazu vorher aber noch kurz ein paar Worte.
Einen Maximalpreis habe ich mir nicht gesetzt. Trotzdem habe ich mir "billige" Teleskope ausgesucht, warum? Weil (ich auch hier im Forum) oft genug gelesen habe, dass erfahrene Amateur-Astronomen mit Lidl- oder Alditeleskopen begonnen haben. Ich will meine eigenen Erfahrungen machen, mich über mein erstes Teleskop ärgern dürfen und mich dann nach und nach bewusst verbessern und (hoffentlich) später meine Erfahrungen hier im Forum weitergeben.
Das es immoment jedoch keine Aldi-Teleskope gibt, habe ich mich im Internet erkundigt und mich hauptsächlich auf Kundenrezssionen verlassen. Dabei sind mir diese zwei besonders ins Auge gefallen:

Omegon Teleskop N 130/920 EQ-2
Omegon Teleskop AC 90/1000 EQ-2

Beide kosten 250 Euro und meine anfänglichen Ziele (die da wären: Mond, Planeten unseres Sonnensystems + deren Monde) sind damit hoffentlich auch verwirklichbar.

Meine Frage an euch ist jetzt: Reichen die beiden Teleskope für diese Ziele? Weches der beiden soll ich nehmen? Oder besser doch ein ganz anderes? Oder vielleicht reicht auch erstmal eins für 100 Euro?

Ich weiß das es in dieser Preiskategorie nichts besonderes gibt, aber so wie ich mich kenne, bin ich schon von meinen ersten unscharfen Mondbildern so begeistert, dass das mein Interesse an der Astronomie in keinster Weise schmälert.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Hobby genau das richtige für mich ist, da ich auch in der Naturwissenschaft arbeite und die Astronomie schon mein ganzes Leben ein Traum von mir ist.

Ich entschuldige mich für den langen Text und bedanke mich jetzt schon für die Tipps, die ihr mir geben könnt.

Liebe Grüße
schweiganaut :-)
 
Hallo,

ich denke beide Teleskope sind für einen Einsteiger brauchbar. Ich persönlich würde zum Refraktor (Omegon Teleskop AC 90/1000 EQ-2) tendieren, das ist aber Geschmackssache.
Bedenke aber, das bei beiden die Montierung EQ-2 recht wackelig sein wird.
 
Hallo,

Vornahme als Anrede wäre gut!

sehr wichtig ist:

Der Besuch bei Astrofreunden oder einer Volkssternwarte in deiner Nähe wäre gut, um auszutesten ob Dir ein Dobson oder Parallaktisch montiertes Teleskop zusagen!

Da Du ja das Sonnensystem als vorrangige Beobachtungsziel genannt hat, ist eine stabile Montierung mit zumindest Handnachführung über biegsame Wellen Sinnvoll.

http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Edelstahlstativ---Teleskope-bis-10kg.html

Damit kannst Du an Mond und Planeten entspannt im sitzen gut beobachten!

Eine EQ3 würde auch reichen, aber der Preisunterschied sind nur 70,-€ die erhöhten zukünftigen Einsatzmöglichkeiten sind das aber Wert!

Darunter kommt beim warten auf ein ruhiges Bild wenig Freude auf!

Ein 90 -100 mm Refraktor, ein 4" - 5" Maksutov oder ein 150 / 750mm sind geeignete Startgeräte für gute Beobachtungen mit dieser Montierung.
Teleskope darunter sind aber der Erfahrung nach oft nur Übergangslösungen!

Für den Preis bekommt man aber auch einen 200/1200 Dobson und hier mit hat man dann schon ein Teleskop, dass alle Beobachtungsbereiche in so einem Maße besser darstellen kann, dass es nicht selten auch das Endgerät geblieben, oder sogar wieder nach anderen kostspieligen Ausflügen geworden ist!

Viele Mond, Planeten und selbst DeepSky Zeichnungen und Beobachtungsberichte zeugen davon!

Gruß Günter

 
Hallo und herzlich willkommen auf Astronomie.de!


Es ist erst mal total gut, dass du dir dein erstes Wissen im Hobby Astronomie mit einem guten Einsteigerbuch angelesen hast. Ich schaue auch immer wieder in mein erstes Einsteigerbuch rein, um noch mal dies und das nachzuschauen.


Von den beiden von dir vorgeschlagenen Teleskopen bin ich nicht überzeugt. Auch bin ich nicht der Ansicht, dass du zuerst Geld für minderwertige Teleskope und Zubehör ausgeben solltest.


Den Kundenrezensionen kann man offenbar nicht trauen. Da scheinen eine Menge Leute überhaupt keine Ahnung von halbwegs guten Teleskopen zu haben. Klingt komisch, ist aber leider so. Die Kundenrezensionen auf astroshop.de kannst du zur Einstufung also vergessen. Orientieren dich lieber an dem Rat wirklich erfahrener Sternfreunde in diesem und anderen Foren.


Beide Teleskope sind zu schwach montiert und das Zubehör ist nicht besonders hochwertig und es taugt deshalb höchstens zu ersten kläglichen Versuchen.


Normalerweise wird in diesem Preisbereich zu einem Dobson geraten. Wenn du etwas mehr Geld drauflegst, wirst du einen 150/1200 [mm/mm] Dobson kaufen können. Auch das nächstgrößere Modell, der 200/1200 [mm/mm] Dobson, ist sehr beliebt und zeigt sehr viel fürs Geld.


Als andere Alternative kann man im Gebrauchtmarkt alte Teleskope von der Firma Vixen für günstiges Geld ergattern, die von der Qualität deutlich besser sind als die von dir vorgeschlagenem Teleskope. Der Gebrauchtmarkt ist auch eine gute Quelle, um günstig eines der genannten Dobson zu kaufen.


Ich würde mich an deiner Stelle im Forum und wenn möglich auch praktisch am realen Teleskop beraten lassen. Überdenke auch deine Rahmenbedingungen nochmals, um für dich das beste Teleskop zu finden.




Grüße,
Christian
 
Hi,
vorbereiten ist gut, mehr vorbereiten ist besser. :)
Sternfreunde suchen und die Einsteigerseiten von Sven oder mir z.B. sind weitere Fundgruben für Dich.

Wenn Du wirklich bewußt mit einem preiswerten Einsteigergerät einsteigen willst und in Kauf nehmen magst, dass DU Dich öfter ärgerst, wären so manche Einsteiger Kombinationen bei den großen Händlern dazu prädestiniert.

Da gibt es so viele Möglichkeiten, dass es schwer ist etwas herauszuheben. Vllt gehst Du den Weg den man früher ging und probierst Dich einmal an einem 114/900 Newton parallaktisch.
Zusammen mit einer Vixen NP könnte das dann auch vom Alter her so sein, wie es vor 20-30 Jahren normal wahr, wobei diese Monti stabil genug ist. :)

cs

 
Hallo schweiganaut,

Zitat von schweiganaut:
Hallo liebes Astronomie-Forum,
Trotzdem habe ich mir "billige" Teleskope ausgesucht, warum? Weil (ich auch hier im Forum) oft genug gelesen habe, dass erfahrene Amateur-Astronomen mit Lidl- oder Alditeleskopen begonnen haben.
hatten diese Leute damals Alternativen im Vergleich zu heute?
Ich will meine eigenen Erfahrungen machen, mich über mein erstes Teleskop ärgern dürfen und mich dann nach und nach bewusst verbessern und (hoffentlich) später meine Erfahrungen hier im Forum weitergeben.
Du findest es toll, Dich zu ärgern und kaufst lieber zweimal? Mir würde das nicht soviel Spaß machen, aber Du kannst mit Deinem Geld natürlich machen, was Du willst.

Wenn Du diesen Entschluss schon gefasst hast, dann bräuchtest Du hier eigentlich nicht nachfragen. Du könntest einen Würfel darüber entscheiden lassen, welches Teleskop Du kaufen sollst. Schließlich ist es ja Dein Ziel, Dich zu ärgern und nicht eine vernünftige Wahl zu treffen. Oder etwa doch nicht?

Warum suchst Du nicht Kontakt zu Hobbyastronomen in Deiner Umgebung und schaust Dir die Geräte in der Praxis an? Ist Dir das zu aufwendig? Dann hättest Du ja einen Grund, Dich darüber zu ärgern, was Dir ja offensichtlich Spaß bereitet.
Ist es nicht aufwendig, dann ärgerst Du Dich zumindest am Ende darüber, dass Du das richtige Teleskop kaufen wirst. Ist doch auch nicht schlecht. :smiley47:

Gruß

Ronald

 
Hallo,

erst einmal danke für die zahlreichen und raschen Antworten. :)
Ich werden eure Tipps beherzigen und morgen bei einer Sternenwarte in der Nähe anrufen (bei uns im Saarland gibt es ja nur eine ;)).

@Ronald
Leider habe ich bisher kein Teleskop besessen, noch weiß ich was die Leute "damals" für Alternativen hatten.
Aber du scheinst ja verstanden zu haben um was es mir geht. Ich werde gleich mal die Würfel raussuchen...
Mir ist es auch nicht zu aufwendig zu einer Sternenwarte zu fahren. Ich bin einfach unerfahren und frage euch deshalb. Es könnte ja auch sein, dass ich für meine Ziele unter 1000 Euro garnicht anfangen brauch. Und zum Schluss; nein mein Ziel ist es nicht mich durchgehend zu ärgern. Ich will mich nur nicht mit dem neuen Hobby übernehmen und klein anfangen... Mache ich gewöhnlich so mit neuen Hobbys.
Vielleicht habe ich mich auch einfach nur blöd ausgedrückt... ;)

@Günter
Ich werde mir mal ein 200/1200 Dobson genauer anschauen, danke :)


Liebe Grüße
Frederik
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Frederik,

ich hatte damals einen ähnlichen Ansatz- Nach einem Sternwartenbesuch war mein Interesse geweckt, aber ich wusste nicht ob ich viel Geld ausgeben wollte. Daraufhin habe ich mir bei eBay Kleinanzeigen einen 10€ "Tchibotorpedo" gekauft. Auch das Lidl Skylux findet man dort ab und an für ca. 20-30€.

Überhaupt ist der Gebrauchtmarkt oft eine ideale Lösung. Für unter 50€ und eine halbe Stunde basteln kann man einen 5" Dobson bauen, der sonst 200€ oder mehr kostet.

Ansonsten teile ich die Meinung Vieler hier: 200€ oder mehr für ein schlechtes bis mittelmäßiges Teleskop auf Wackelmontierung ausgeben lohnt sich nicht, ab 300€ gibt es bereits einen 6" Dobson, darunter ein kleines Maksutov was durchaus auch eine nette portable Lösung sein kann.


Ein 8" (oder 10") Dobson bietet einfach die meiste Öffnung fürs Geld. Was in einem 5-Zöller noch als schwacher Lichtfleck erscheint, kann im 8-Zoll unter dunklem Himmel schon erstaunliche Strukturen zeigen.

Trotzdem ist es keine Universalempfehlung; Je nach Standort und Mobilität kann auch ein kleiner Refraktor, Maksutov oder etwas wie das Heritage 130p eine "Rucksacklösung" darstellen, oder ein Reiseteleskop (Sowas). Andere sind vom visuellen Eindruck gänzlich enttäuscht und/oder wollen direkt in die Fotografie einsteigen. Doch spätestens dann kann es schnell sehr teuer werden, und viele unterschätzen den ungleich größeren Aufwand im Vergleich zur Fotografie am Tage :-)

Eine Alternative die noch nicht genannt wurde: Das Fernglas. Bereits mit einem einfachen Fernglas sind einige Nebel und Galaxien, Sternhaufen und Planeten sichtbar. Zwar schränkt die niedrige Vergrößerung ein (Saturnringe sind nicht sihtbar, dafür die hellsten Jupitermonde und die Phasen der Venus) doch ein Fernglas ist intuitiv bedienbar, es passt in jede Tasche/Rucsack, man lernt den Himmel kennen, und es ergänzt auch später das Teleskop sehr gut.

Klare Nächte! :-)
 
Hallo Schweiganaut,

Ich hatte, als ich noch mit Astronomie angefangen habe, die selben Ziele und Vorstellungen wie bei dir.
Diese habe ich mit einem Tasco Luminova 114/900mm versucht zu beaältigen wurde aber vom Montierung sehr im Stich gelassen.

Ließ mal auch hier im Forum bestimmt zu finden, das solche Montierungen wie EQ2 oder 3 sich furchtbar Gut anhören, die aber nichts weiteres ist wie billiges Zeug...

Such dir am besten einen Fachhändler auch im Internet und lass dich beraten

Lg Adem
 
Hallo Adem,
ich finde nicht daß die eq 3-2 billige Zeug ist, man muß nur wissen wie man mit so einer Montierung umzugehen hat und sie nich überlastet. Ich selbst mache seit Monaten aufnahmen von der Sonne mit dieser Montierung.
Gruß Rolf
 
Hi Rolf,

hier macht keiner die EQ3-2 schlecht, aber die oben angedachte EQ-2 ist von Haus aus Schrott. Genauer lesen...
;)

 
Hallo Silvia,
dann habe ich das wohl nicht richtig gelese, sorry
Gruß Rolf
 
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