Thalion
Neues Mitglied
Hallo allerseits!
Vor anderthalb Wochen habe ich mir ein Tschibo-Teleskop ausgeliehen, und in den wenigen kurzweiligen Momenten klaren Nachhimmels auch schon meine ersten euphorischen WOW-Erfahrungen an Jupiter, Saturn und Mond gemacht, aber auch ernüchternde mit M31 und M13.
Da ich die letzten (leider ziemlich trüben) Tage dazu genutzt habe, mir ein wie ich hoffe gesundes Basiswissen zu erGoogeln, und auch von euren Erfahrungsaustausch in diesem Forum profitiert habe, besitze ich nun eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welches Teleskop ich mein Eigen nennen möchte.
Ein Dobson solls sein, etwas genauer das "GSO-680"! Bei meinem enggeschnürten Budget, der für mich ideale Kompromiß zwischen einer guten/soliden Basis (das Teleskop selbst) und nachträglicher Aufrüstbarkeit.
Soweit ich das in diesem Forum herausgelesen habe, bieten die GSO-Optiken eine gute bis sehr gute Qualität?!
So, nun ein paar Fragen an euch.
Wie stabil ist diese "Dobson-Rockerbox-Motierung"? Wie gut ist die Nachführung bei hoher Vergrößerung, beispielsweise bei 300x? Läßt sich da mit etwas Übung und Gefühl akzeptabel ein Planet über einen längeren Zeitraum betrachten - sprich, ohne kopfschmerzträchtige und verschwommene Zitterorgie? Wie bequem oder unbequem ist so ein Beobachtungserlebnis mit einem Dobson? (Wobei mir natürlich bewußt ist, daß es an die komfortable Nachführung einer parallaktischen Montierung nicht herankommen kann)
Bei "Teleskop-Service" werden zwei Varianten des Teleskops angeboten, die bisherige mit BK7-Spiegel für 478,-, und seit kurzem die 680E mit Float Glas für 388,-. So wie es auschschaut, ist bei der Float Glas-Ausführung kein Ronchitest (und vielleicht auch kein Test am künstlichen Stern) im Preis enhalten. Die 90 Euro Differenz von Float Glas zu BK7 beinhaltet wohl auch den (oder die) Test(s), und betrifft nicht nur das Material. Wie groß ist denn der wertmäßige(EUR), aber auch der qualitative Unterschied zwischen den Materialien? Nach dem auskühlen soll es natürlich keinen Einfluß auf die optische Leistung haben. Ich frage mich nur, ob ein billigerer Floatglasspiegel bei der Herstellung die gleiche Sorgfalt genießt, wie ein etwas teuerer BK7 Spiegel? Was meint ihr, sollte mir das die 90 Euro Wert sein?
Nichts wäre bei meinem kleinen Geldbeutel schlimmer als einen absoluten "Blindgänger" zu erwischen. Selbsverständlich kann man unabhängig vom Material immer einen schlechten Spiegel erwischen, aber ich ziehe eben alles in Betracht um so etwas zu vermeiden.
Zum Dobson wird noch ein Justierlaser für 60,- statt sonst 90 Euro angeboten. Eine lohnenswerte/gute Investition?
Puhh, nun ist es doch ein Roman geworden, na ich hoffe ihr verzeiht mir mein vorübergehend gesteigertes Sendungsbewußtsein, das mußte wohl einfach raus. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Gruß
Lars
Vor anderthalb Wochen habe ich mir ein Tschibo-Teleskop ausgeliehen, und in den wenigen kurzweiligen Momenten klaren Nachhimmels auch schon meine ersten euphorischen WOW-Erfahrungen an Jupiter, Saturn und Mond gemacht, aber auch ernüchternde mit M31 und M13.
Da ich die letzten (leider ziemlich trüben) Tage dazu genutzt habe, mir ein wie ich hoffe gesundes Basiswissen zu erGoogeln, und auch von euren Erfahrungsaustausch in diesem Forum profitiert habe, besitze ich nun eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welches Teleskop ich mein Eigen nennen möchte.
Ein Dobson solls sein, etwas genauer das "GSO-680"! Bei meinem enggeschnürten Budget, der für mich ideale Kompromiß zwischen einer guten/soliden Basis (das Teleskop selbst) und nachträglicher Aufrüstbarkeit.
Soweit ich das in diesem Forum herausgelesen habe, bieten die GSO-Optiken eine gute bis sehr gute Qualität?!
So, nun ein paar Fragen an euch.
Wie stabil ist diese "Dobson-Rockerbox-Motierung"? Wie gut ist die Nachführung bei hoher Vergrößerung, beispielsweise bei 300x? Läßt sich da mit etwas Übung und Gefühl akzeptabel ein Planet über einen längeren Zeitraum betrachten - sprich, ohne kopfschmerzträchtige und verschwommene Zitterorgie? Wie bequem oder unbequem ist so ein Beobachtungserlebnis mit einem Dobson? (Wobei mir natürlich bewußt ist, daß es an die komfortable Nachführung einer parallaktischen Montierung nicht herankommen kann)
Bei "Teleskop-Service" werden zwei Varianten des Teleskops angeboten, die bisherige mit BK7-Spiegel für 478,-, und seit kurzem die 680E mit Float Glas für 388,-. So wie es auschschaut, ist bei der Float Glas-Ausführung kein Ronchitest (und vielleicht auch kein Test am künstlichen Stern) im Preis enhalten. Die 90 Euro Differenz von Float Glas zu BK7 beinhaltet wohl auch den (oder die) Test(s), und betrifft nicht nur das Material. Wie groß ist denn der wertmäßige(EUR), aber auch der qualitative Unterschied zwischen den Materialien? Nach dem auskühlen soll es natürlich keinen Einfluß auf die optische Leistung haben. Ich frage mich nur, ob ein billigerer Floatglasspiegel bei der Herstellung die gleiche Sorgfalt genießt, wie ein etwas teuerer BK7 Spiegel? Was meint ihr, sollte mir das die 90 Euro Wert sein?
Nichts wäre bei meinem kleinen Geldbeutel schlimmer als einen absoluten "Blindgänger" zu erwischen. Selbsverständlich kann man unabhängig vom Material immer einen schlechten Spiegel erwischen, aber ich ziehe eben alles in Betracht um so etwas zu vermeiden.
Zum Dobson wird noch ein Justierlaser für 60,- statt sonst 90 Euro angeboten. Eine lohnenswerte/gute Investition?
Puhh, nun ist es doch ein Roman geworden, na ich hoffe ihr verzeiht mir mein vorübergehend gesteigertes Sendungsbewußtsein, das mußte wohl einfach raus. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Gruß
Lars