Gerd_Duering
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Hallo,
heute möchte ich mal ein ungewöhnliches Design eines Gregory Teleskops vorstellen.
Bei einem herkömmlichen Gregory befindet sich ja der konkave SP hinter dem Fokus des HS.
Das Teleskop wird so recht lang und daher hat sich ja das Cassegrain durchgesetzt und das Gregory führt ein Schattendasein.
H.H. Selby hatte jetzt die pfiffige Idee den Strahlengang im Fokus des HS abzulenken und den SP seitlich und damit außerhalb des Strahlenganges zu platzieren.
Dadurch befindet sich nur noch ein winziger Ablenkspiegel im Strahlengang, dieser muss nur so groß sein wie das gewünschte Feld im Primärfokus.
Nun hat man aber das Problem den Strahlengang nach der Reflektion am SP wieder am wenn auch sehr kleinen Ablenkspiegel vorbeizubekommen.
H.H. Selby löst dieses in dem der kleine Ablenkspiegel etwas aus der 45° Position gekippt wird, der SP bleibt aber unverändert rechtwinklig zur Optischen Achse des HS an der Tubuswand und mit seinem Zentrum auf Höhe des Fokus des HS.
Dadurch wird nur ein seitlich versetzter Teil des SP genutzt (dieser muss also größer dimensioniert werden) und so wird der Strahlengang am Ablenkspiegel vorbeigeführt.
So kann man zwar auf der Achse eine perfekte Abbildung erreichen aber im Feld schlägt ein sehr heftiger Asti zu weshalb das Konzept so wie es ist nicht unbedingt begeistert.
Ich habe dieses von Selby vorgeschlagene Konzept weiterentwickelt.
Im Gegensatz zu Ihm kippe ich sowohl HS wie auch SP.
Durch abstimmen der Parameter Winkel HS, Winkel SP, CC_HS, CC_SP, Versatz SP sowie Fokusabstand und Krümmungsradius SP ist es mir gelungen den heftigen Asti im Feld der im Uhrsprungskonzept so ärgerlich ist praktisch voll zu korrigieren.
Das von mir überarbeitete Konzept ist jetzt eine echte Konkurrenz zu klassischen Schiefspieglern.
Positiver Nebeneffekt meiner Überarbeitung, durch das kippen des HS rückt der kleine Ablenkspiegel zur Tubuswand, steht aber noch im Strahlengang.
Trotzdem wird man hier auf eine Spinne verzichten und den Ablenkspiegel mit kleinem Abstand direkt an der Tubuswand befestigen können.
Bezüglich Abschattung ist der kleine Knopf an der Tubuswand jetzt praktisch fast in der Größenordnung einer HS Halteklammer, also wirklich zu vernachlässigen.
Hier die Zeichnung für einen 150 / 19,6 mit f/8 HS.
heute möchte ich mal ein ungewöhnliches Design eines Gregory Teleskops vorstellen.
Bei einem herkömmlichen Gregory befindet sich ja der konkave SP hinter dem Fokus des HS.
Das Teleskop wird so recht lang und daher hat sich ja das Cassegrain durchgesetzt und das Gregory führt ein Schattendasein.
H.H. Selby hatte jetzt die pfiffige Idee den Strahlengang im Fokus des HS abzulenken und den SP seitlich und damit außerhalb des Strahlenganges zu platzieren.
Dadurch befindet sich nur noch ein winziger Ablenkspiegel im Strahlengang, dieser muss nur so groß sein wie das gewünschte Feld im Primärfokus.
Nun hat man aber das Problem den Strahlengang nach der Reflektion am SP wieder am wenn auch sehr kleinen Ablenkspiegel vorbeizubekommen.
H.H. Selby löst dieses in dem der kleine Ablenkspiegel etwas aus der 45° Position gekippt wird, der SP bleibt aber unverändert rechtwinklig zur Optischen Achse des HS an der Tubuswand und mit seinem Zentrum auf Höhe des Fokus des HS.
Dadurch wird nur ein seitlich versetzter Teil des SP genutzt (dieser muss also größer dimensioniert werden) und so wird der Strahlengang am Ablenkspiegel vorbeigeführt.
So kann man zwar auf der Achse eine perfekte Abbildung erreichen aber im Feld schlägt ein sehr heftiger Asti zu weshalb das Konzept so wie es ist nicht unbedingt begeistert.
Ich habe dieses von Selby vorgeschlagene Konzept weiterentwickelt.
Im Gegensatz zu Ihm kippe ich sowohl HS wie auch SP.
Durch abstimmen der Parameter Winkel HS, Winkel SP, CC_HS, CC_SP, Versatz SP sowie Fokusabstand und Krümmungsradius SP ist es mir gelungen den heftigen Asti im Feld der im Uhrsprungskonzept so ärgerlich ist praktisch voll zu korrigieren.
Das von mir überarbeitete Konzept ist jetzt eine echte Konkurrenz zu klassischen Schiefspieglern.
Positiver Nebeneffekt meiner Überarbeitung, durch das kippen des HS rückt der kleine Ablenkspiegel zur Tubuswand, steht aber noch im Strahlengang.
Trotzdem wird man hier auf eine Spinne verzichten und den Ablenkspiegel mit kleinem Abstand direkt an der Tubuswand befestigen können.
Bezüglich Abschattung ist der kleine Knopf an der Tubuswand jetzt praktisch fast in der Größenordnung einer HS Halteklammer, also wirklich zu vernachlässigen.
Hier die Zeichnung für einen 150 / 19,6 mit f/8 HS.