Eindrücklichste (immersive) Mondbeobachtung - Eure Erfahrungen?

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Astrograph

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Mich interessiert Eure beeindruckendste Beobachtung des Mondes durch ein astronomisches Gerät.
Dabei meine ich durchaus das subjektive Erlebnis.
Nebenfrage wäre, ob hier ein Ethos 4.7mm (oder 6mm oder 3.7mm) ein besonderes Erlebnis ermöglicht am 8" f/6 Dobson.
 
Ich komme mit den kleinen Okularen beim besten Willen nicht zurecht. 10mm ist die Schmerzgrenze.
 
Hallo,

meine eindrücklichste Mondbeobachtung? Das war der allereste Blick auf den Mond durch das allererste Teleskop - ein 30-fach vergrößerndes "Baumarkt-Teleskop" war das.

Gruß
Thomas
 
Das tolle ist an der Mondbeobachtung, wie plastisch die Krater gerade am Rand bzw. am Terminator hervorstehen. Allerdings war meine höchste Vergrößerung am 8"-f8-Dobson mit 10mm und 2x Barlow.
 
Ich mag die schmale Sichel des Mondes immer sehr und durch das Teleskop oder Fernglas sieht man auch seinen größeren dunklen Teil. :-)
 
Danke Euch soweit. Ich fasse mal zusammen: Es scheinen eher geringe Vergrösserungen bevorzugt zu werden und wenn der Mond eher eine schmale Sichel bildet - letzteres ist sicher darauf zurückzuführen, dass das Sonnenlicht dann von der Seite kommt und daher Konturen deutlicher herausgearbeitet werden.
Interessant, dass bisher niemand diese 100°/110° Okulare erwähnt hat bei hoher Vergrösserung.

Ich war gerne mit meinem Antares Speers-Waler Zoom 5mm-8mm (modifiziert auf ca 3.5 bis 7 mm) unterwegs für den Mond (mit angehängtem Polfilter) und hab mich immer gefragt, ob es nicht noch eindrücklicher wäre, bei solcher Vergrösserung auch noch ein riesen Gesichtsfeld zu haben ...
 
Hallo,

für mich war der größte Eindruck, als ich den Mond zum ersten Mal mit einem Binokularansatz beobachtet habe. In hoher Vergrößerung und trotzdem mit beiden Augen. Mir hat immer das Betrachten von sehr hellen Objekten wie dem Mond mit nur einem Auge Probleme bereitet. Ein sehr unangenehmes Gefühl, kurz vor Kopfschmerzen, so dass ich es immer nur kurze Zeit ausgehalten habe. Mit dem Binokularansatz war das schlagartig weg und langes Beobachten des hellen Mondes ist jetzt ein Genuß. Am Gesichtsfeld hat es mir dabei nie gefehlt.

Den zweitbesten Mondeindruck habe ich anlässlich einer Mondfinsternis beim Blick durch das Miyauchi 15x60mm Fernglas einer Kollegin bekommen. Eine dunkelorangerote Kugel, die dreidimensional im Raum vor den Hintergrundsternen schwebte. Dieses Fernglas habe ich mir danach auch gekauft.

Grüße
Maximilian
 
Hallo zusammen,
Meine schönste Mondbeobachtungen war auch gleichzeitig meine erste, dass war in einer warmen Sommernacht. An diesem Tag hatte ich wahnsinniges Glück, weil das Seeing gut und die Tranparenz gut waren.
Meine Beobachtung machte ich mit dem alten Bresser 60/800 bei 40x.
Nun zur Beobachtung:
Meine erste Beobachtung war das Juragebirge am Angrenzten Sinus Iridium. Es am Tag wo man den goldenen Henkel zu sehen war. Zu dieser Zeit wusste ich noch nichts über den Mond und habe „einfach drauflos beobachtet“ und habe mir das Helle Juragebirge angeguckt das Abgegrenzt vom dunklen Sinus Iridium war. Es war wunderschön und ich war begeistert. Dies war eine Beobachtung die ich nie vergessen werde.

Cs,
Lukas
 
Hallo,

meine eindrücklichsten Mondbeobachtungen, die mich für immer an den Mond gebunden haben, waren zunächst mit dem 7x50 Feldstecher meiner Tante bei nahezu Vollmond und dann die folgenden mit meinem Geburtstagsgeschenk, einem 30x30 Auszugsfernrohr von Neckermann. Da war ich 12 Jahre alt. Damit sah man dann Krater, Berge, etc - WOW! Hirnschaden....Astro-Rüstungsspirale...etc!

Gruß, Gerd
 
Immersiv wenn:
  • es binokular war und ein Beobachtungstuch involviert war
Eindrücklich wenn:
  • ich mich an die Dokumentation "Apollo 11" erinnere und den Mond betrachte
  • zwischen Mond und meiner Optik Fledermäuse/Tiere/unerwartete Objekte auftauchen
  • die Projektion durch das Okular den Mond auf Flächen/Haut abbildet
  • ich die Freude und Begeisterung von Freunden/Gästen/Besuchern wahrnehme wenn sie den Mond betrachten und es überhaupt nicht darum geht mit größerer oder teurerer Optik mehr Begeisterung einzukaufen
 
Hallo,

ich hatte auch schon viele eindrückliche Mondbeobachtungen. Die Eindrücklichsten (weil plastischsten) jedoch sämtlich mit Bino bei mittlerer Vergrößerung. Und Ja, auch ich bin Opfer der Astro-Rüstungsspirale: erst letzte Woche habe ich mit meinem neuen Leica-Bino den Terminator abgefahren und war völlig von den Socken über die 3D-haften Strukturen und Schärfentiefen der Gebirge, Kraterwände im Schattenspiel - irre!

CS Roman
 
Hallo Astrograph,

das Bino stammt von einem Mikroskop und ich beobachte auch mit Mikroskop-Okularen, da mir die Adaption auf 1,25" zu kompliziert ist. Ich habe einige Binos getestet und kann Dir jede Art von Bino gerade am Mond empfehlen! :) Du hattest ja eigtl. nach Vergrößerungen gefragt: Ich beobachte meistens so um die 100-fach, das ist eher eine detaillierte Übersichtsvergrößerung - aber die Geschmäcker sind verschieden.

CS Roman
 
...mich hat ein Bino lange Zeit abgeschreckt, wegen der Kosten, doppelte Okulare, komplizierte Adaption usw. Über die Jahre habe ich viele Einzelokulare angehäuft, die auch Geld gekostet haben, aber trotz ihrer Vorzüge und individuellen Qualität den plastischen Effekt eines Binos - gerade am Mond nicht erreichen. Binos sind heute erschwinglicher, Glaswegkorrektoren kein Hexenwerk und oftmals gibt es schon zwei Okulare im Set dazu. Beim Binosehen muss man auch Vergrößerung neu denken, da - zumindest subjektiv - die Objekte anders erscheinen.

CS Roman
 
Eine meiner eindrücklichsten Mondbeobachtungen war gerade erst Ende Januar. Da hatte ich mein Doppelteleskop auf zwei 90mm-Optiken umgebaut und erstmals wirklich getestet.

Im Prinzip ist schon der binokulare Blick mit 40-facher Vergrößerung (12,5 mm/84°) eindrucksvoll und dank der beidäugigen Beobachtung auch sehr immersiv. Mit den 6 mm Ethos bei gut 80-fach ist das einfach noch ein Stück besser, weil man die Details leichter erkennt. Aber auch die extreme Übervergrößerung mit 200x (0,45mm Austrittspupille) ist beidäugig noch entspannt und im Bildeindruck ästhetisch, auch wenn die Kontraste dann nicht mehr so knackig sind wie bei geringeren Vergrößerungen. Dank der 82° scheinbarem Gesichtsfeld in den Nagler 2,5mm Okularen steht man gefühlt mitten in der Szene. Das sollte mit 100°/110° nicht schlechter sein. ;)

Aufgrund dieser Erfahrung werde ich jetzt meine Zwischenstufe bei der Hochvergrößerung (derzeit 3,4 mm, ~150x) auch aufrüsten, von den bisher 60° auf 110°. Zumindest perspektivisch, sobald sich mein Konto von der Investition in die neuen Objektive etwas erholt hat.

Viele Grüße
Sebastian
 
Die eindrücklichsten Mondbeobachtungen hatte ich mehrmals als der Neumond die Sonne verdeckte. Dann wird etwas sichtbar, was man niemandem wünscht, und sogar der Mond selbst erscheint als schwach beleuchtete Scheibe im Strahlenkranz. Aber wie gesagt, das wünscht man sich heute nicht mehr. Ich mir auch nicht.
 
Es scheinen eher geringe Vergrösserungen bevorzugt zu werden und wenn der Mond eher eine schmale Sichel bildet
Nicht unbedingt, plastisch ist es auch sonst, wenn nicht gerade Vollmond ist, und wenn die Luft es zulässt, gehen hohe Vergrößerung bis zum Limit. Riesen Gesichtsfeld (z.B. Ethos-Okulare) ist auch sehr beeindruckend, aber noch immersiver, plastischer und feine Details wie zum Angreifen erlebe ich beidäugig (mit Binoansatz), auch wenn die Okulare kein besonders großes Gesichtsfeld haben. Siehe meine Beschreibung hier: https://forum.astronomie.de/threads/mond-heute-im-optimierten-76-700-tschibo-torpedo.301166/.
Inzwischen sind Mondbeobachtungen mit 6" f8, 8" f6, 12" f5 und 18" f4.5 Dobsons bei verschiedenen Mondphasen dazu gekommen, meist mit Rotfilter und Bino, und bei sehr gutem Seeing.
Vergrößerung und Detailreichtum sind entsprechend der Öffnung gewachsen (bis fast 500x bei 18").

Mein Rezept:
  • Optik (fast egal welche) wenn nötig justiert und jedenfalls gut ausgekühlt
  • Nacht mit sehr gutem Seeing, bei Newtons Hände und Atemluft weg vom Strahlengang, lieber nicht über Hausdächer oder vom Balkon oder Fenster aus beobachten
  • Bequeme Beobachtungsposition
  • Zeit nehmen
  • Binokularansatz (oder Doppelfernrohr) ev. mit Barlow-Linse für hohe Vergrößerung (Austrittspupille ca.1mm und darunter). Manche Bino-Ansätze machen wegen fehlender Blenden Geisterbilder, die beim Mond stören und erst durch kleine "Operationen" ausgetrieben werden müssen... war zumindest bei mir so.
  • m.E. am besten Rotfilter, oder anderen langwelligen Filter wie Beige oder Orange. Ist Geschmackssache. Jedenfalls nicht den "Moon and Skyglow-Filter", der gehört nicht dafür, sondern wenn schon dann für Jupiter und Mars
  • Auf Details achten und die Stille und Einsamkeit auf sich wirken lassen
  • Hier im Forum einen Bericht schreiben ;)
CS Nikolaus
 
Den Mond beobachte ich meist mit meinem CPC925, bequem mit Nachführung und Binoansatz. Bei gutem Seeing eine Wucht.
Auch der Dobson profitiert an Mond und Planeten vom Binoansatz. Mit einem 2-fach Glaswegausgleich kommt man normalserweise mit jedem Dobson in den Fokus.

@Astrograph - wenn ich mit dem Dobson speziell Mond und Planeten beobachten wollte, würde ich mit dem Geld, das ein Ethos kostet, einen Binoansatz mit einfachen 50°-60° Okularen und ggfs eine EQ-Plattform für die Nachführung kaufen. Wenn aber Deep Sky ebenso wichtig ist, würde ich das Ethos oder alternativ APM XWA Okulare kaufen.
Gruß
Robert
 
@Nikolaus: super Beschreibung! (Auch wenn ich persönlich kein Fan von Farbfiltern bin)
@Robert: sehe ich genauso, ich nutze nur Dobsons und habe auch einen ca. 2-fachen GWK
 
@Nikolaus: Wie hast du deinem Bino die "Geister" ausgetrieben? Ich habe bei hellen Objekten auch Geisterbilder. Kommt von den Prismen aber nur auf der rechten Seite. Ich glaube nicht, dass man die mit Blenden so einfach abstellen oder verringern kann. Ich habe einen WO Binoansatz. Wie hast du das gelöst?
Gruß Robert
 
@Wintergatan: hältst Du Dir ein Tuch vor den Mund? Ich halte immer die Luft an wenn ich ins Okular schaue, oder atme durch die Nase nach unten aus. Ich stehe auch immer auf der Ostseite meines Dobson, was bei häufigem Westwind positiv ist.
 
Hallo!

Meine eindrucksvollste Beobachtung vom Mond war am 11. August 1999 - damals war der Mond zwar nur als schwarze Scheibe und ohne Krater zu sehen! Ach ja! ;)Oft sagt man dazu auch Sonnenfinsternis! Nein ehrlich, das war für mich das beeindruckenste was ich in Zusammenhang mit Weltall, Universum und Co. im Zusammenspiel Sonne und Mond erleben durfte. Ich hatte damals das große Glück einen Standort in München zu haben an dem tatsächlich rechtzeitig sich die Regenwolken verzogen und wir alle das Schauspiel und komplette Programm von Dämmerung, kühlere Temperatur, Vögel machen Abendgesang etc. erleben konnten. Wahnsinn! Mir stellt es jetzt noch die Haare auf wenn ich daran denke.

Ansonsten ist es immer wieder toll, wenn man durch sein eigenes Teleskop unbedarften Menschen die so zum ersten Mal den Mond beobachten, den Mond zeigen kann. Die Reaktion reichen von Entsetzen bis Dauergrinsen. Ganz im Sinne von John Dosbon : "Come see the moon!"

Viele Mondgrüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo,

auch erinnere ich mich, an meine erste Beobachtung mit dem Binoansatz am meinem C8, bei final 120 X - 180X bei gut eingescheinertem Teleskop, trieb das Bildfeld nur durch den Unterschied Sterngeschweindigkeit zur Mondbewegung über die Mondlandschaften.
Ich wähle dann immer, die Einblickposition vom Zenitprisma am C8 so, das diese Bewegung möglichst am Terminator entlang führt.

Das war wie ein Zeppelinüberflug, einfach grandios der Anblick der Region um das Schrötertal und die Bergspitzen und Kraterwälle am Terminator die so plastisch hervortraten das ich den Eindruck hatte, wann setzt Der nun endlich zur Landung an!

Gruß Günter
 
Den Mond beobachte ich am liebsten durch das Pentax SMC XO 2.5 Okular mit dem schmalbandigen Baader Solar Continuum Filter auf meinem sicherlich nicht für den Mond geeignetem 6" F/5 Synta Achro, dekoriert mit einem Zenithprisma.
Die Rimae, Catenae, und die Ejectae neben den großen Kratern sind wahrhaft eine Augenweide. Alan Dystrup schreibt hin und wieder in seinen Classic Moon Artikeln, etwas, was man sich dann auch gerne auf dem Mond anschaut.

An die grüne Farbe des Monds, durch den Baader Solar Continuum Filter, habe ich mich gewöhnt.

Für den Vollmond nehme ich dann doch das Leica APO Televid 82mm Spektiv, und freilich ohne Filter. Auch mit der Vergrößerung von nur 50x ist der Vollmond eine Augenweide.

Klaren Nachthimmel,
Jiri
 
...damals gab´s diese Zeitschrift YPS, da war mal ein Plastikfernrohr zum Selberbasteln dabei. Der erste Blick zum Mond damit, einfach geheimnisvoll, mystisch, fantastisch, unbeschreiblich.

...aus meinen mondigen Erfahrungen: besser jeweils einen Neutralfilter statt eines variablen Polfilters (ist immer schärfer), eher ein kleineres sGF ohne Verzeichnung (niemand mag verformte Krater oder einen bogenförmigen Terminator am Bildfeldrand), Okular-Festbrennweiten statt Zoom (ist immer schärfer), einen angenehmen Einblick (wichtig beim längeren Beobachten)

Als ideale Mondokulare sehe ich die alten TeleVue Radian und die aktuellen DeLite... :mondzunehmend:

meint volker.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den Mond sehr oft beobachtet, mit meist sehr guten Teleskopen von 2-10 Zoll Öffnung. Die beeindruckendsten Beobachtungen waren die an den wenigen Tagen mit "Null"-Seeing. Da lösten sich plötzlich "Flächen" in kleine Einzelheiten auf, und es waren Formationen zu sehen, nach denen ich oft schon lange gesucht hatte. Eine dieser besonderen Nächte war am 03.04.2009. Da hatte ich mit einem 6" f/10 Jaegers Refraktor beobachtet, und ich konnte mich stundenlang nicht vom Okular lösen. Im Beobachtungsbuch ist für diesen Tag eine Seite mit Namen kleiner Formationen vollgeschrieben, die ich den Terminator hoch und runter erkennen konnte. Die letzte Stunde dieser Session habe ich den Boden von Alphonsus gezeichnet, die Zeichnung hänge ich hier mal an...

Grüße und CS, Michael

Alphonsus_spieg.jpg
 
@Nikolaus: Wie hast du deinem Bino die "Geister" ausgetrieben? Ich habe bei hellen Objekten auch Geisterbilder. Kommt von den Prismen aber nur auf der rechten Seite. Ich glaube nicht, dass man die mit Blenden so einfach abstellen oder verringern kann. Ich habe einen WO Binoansatz. Wie hast du das gelöst?
Gruß Robert
Hallo Robert,
bei meinem Bino-Ansatz waren auf beiden Seiten Reflexe, die man nur links durch Blenden "von Außen", also direkt in die Okularaufnahme eingelegt, beheben konnte. Rechts musste ich die Verkleidung abnehmen und an eine Stelle zwischen den Prismen und dem Okular eine Blende (schwarzes Papier mit kreisförmigem Loch) in den Strahlengang einbringen, wo m.E. ohnehin eine Vorrichtung besteht, um eine Blende aufzunehmen. Damit waren die massiven Geisterbilder weg :giggle: :y:.
Möchte bei Gelegenheit noch Bilder dazu posten, bitte um etwas Geduld. Die Plastikabdeckungen ließen sich bei mir jedenfalls leicht entfernen und wieder montieren. Binos sind ja rechts und links nicht gleich aufgebaut, daher der Unterschied. Rechts ist das Okular weiter weg vom Prisma, deshalb nützt eine Blende beim Okular nicht viel und man muss diese so nahe wie möglich an die Prismenaustrittsfläche bringen, damit sie die Reflexe von den seitlichen Prismenflächen, die unvermeidlich sind, wegschneidet, ohne das Bildfeld zu sehr einzuengen.
Ich hab auch objektivseitig eine Blende unter die "Nase" des Binos gegeben um weitere helle Reflexe wegzubringen, entscheidend waren aber links die Blende beim Okular und rechts im Inneren des Binos direkt beim Prisma.
Viel Erfolg und Good Seeing, Nikolaus
 
Die eindrücklichste Monderfahrung, natürlich die erste als Kind.
Zuerst bastelte ich mit 2 Plastiklinsen, eckig, aus einem Diabetrachter ein Fernrohr. Man hatte viele Farben, wenig scharf....
Dann kaufte ich lang erspart für 29 Dm ein Ausziehfernrohr , Tasco, mit ca 25x30. Dann sah ich den Mond in seiner ganzen Pracht. Solange bis die Arme wehtaten. Ich habe noch ein Halter für ein Tiscklemmstativ gebastelt, aber der Okularteil hing zu weit runter ( 3xRohr zum zusammen schieben).
Mit anheben am Ende war es dann aber gut. Mich wunderte warum der Sand im unteren Bereich nicht abfiel....
Wie ich so lese haben auch andere ihr erstes mal als wirklich eindrücklich erlebt. Sollten wir Fernrohrbesitzer da nicht viel öfter mal die Kinder aus der Nachbarschaft einladen? Solch unvergessene, einprägsame Freude weckt auch für später das verlangen viel mehr von dem zu erfahren was um einen herum ist.
 
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