Mond heute im optimierten 76/700 Tschibo-Torpedo | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Mond heute im optimierten 76/700 Tschibo-Torpedo

Nik Skysurfer

Mitglied
Wow!
Ich muss gleich berichten, bin echt überrascht, was möglich ist.

Wäre klare Sicht nach oben derzeit nicht so rar, ich hätte heute abends ja ganz sicher nicht auf den fast vollen Mond geschaut, der sich durch die Wolkenlücken mit wechselndem Erfolg durchkämpfte. Aber die Verlockung oder mein Hunger nach Himmel waren dann doch zu groß und ich ging hinaus in den Garten.

Welches Teleskop nimmt man für so eine spontane Aktion? Das leichteste, das auch schnell auskühlt. Also mein "Tschibo-Torpedo", ein 76/700 Bresser Newton mit simpler, aber vibrationsarmer azimutaler Montierung mit der typischen verchromten Gewindestange zur Höheneinstellung. Außen wunderschön blau, innen pechschwarz ausgekleidet und fein justiert, alles keine Hexerei. Mit Skianorak und Wollhaube schau ich erst mit einem günstigen 20mm Okular (35x Vergrößerung), ob das Seeing wirklich so schlimm ist, wie auf meteoblue.com für die Wolkenlücke um 22h vorhergesagt. Na ja, wie erwartet nicht berauschend scharf, die Krater, aber trotz kühlem Lagerraum müssen sich Spiegel und Tubus ja erst an die Umgebungstemperatur anpassen.
Ich nutze die Zeit, um ein hochkarätigeres Okular ins Spiel zu bringen: Trau's mich ja fast nicht zu sagen, ein Ethos 8mm. Über jeden Zweifel erhaben, hat es mich neu ca. 50 mal soviel gekostet, wie dieses Teleskop auf willhaben.at. Und gut so, der Anblick ist gleich ein anderer: Endloses Blickfeld, der Mond eine riesige Kugel, hell strahlend, kontrastreich und die Schärfe legt bis zum Rand spürbar zu, auch deshalb, weil die höhere Vergrößerung den Astigmatismus meiner Augen besser kompensiert. Noch besser wird's nach Entfernen der 20cm langen Taukappe, die scheinbar das Tubusseeing verstärkt. Ich genieße den Anblick feiner Details und die Luftunruhe macht sich nur mehr durch ein dezentes Zittern und Wabern des Bildes bemerkbar, von matschig keine Spur. Wir sind bei ca. 90-facher Vergrößerung. Absolut beeindruckend, das würde man diesem Gerät gar nicht zutrauen!

Die Wolken legen wieder zu und ich hatte schon beschlossen einzupacken, als mir die Idee kam, doch einmal mit beiden Augen zu schauen. Meinen Lacerta-Binoansatz, den ich (natürlich) auch dezent streulichtoptimiert habe und optisch absolut gut finde, befreie ich vom ADC und schraube die kleine, aber feine, komakorrigierende 3-fach Düring-Barlow direkt an den Binoansatz. Die Okulare sind 18mm Fujiyama-Orthos, super scharf und kontraststark, aber mit knapp unter 50° Gesichtsfeld doch eine andere Liga als die Ethos, sollte man meinen. Mit ca. 6mm effektiver Okularbrennweite kommen wir auf fast 120-fache Vergrößerung, nahe dem theoretischen Limit der auf 70mm abgeblendeten Spiegeloptik, die ja angeblich nur ein Kugelspiegel ist. An der Bildschärfe merke ich das jedenfalls nicht: Ich bin überwältigt! Die zusätzliche Vergrößerung und das beidäugige Sehen bringen ein plastisches, ausgewogenes und an deutlich sichtbaren Details unglaublich reiches Bild, zudem von Tunnelblick keine Spur. Das Seeing hat sich weiter verbessert, und obwohl (oder weil?) immer wieder Wolken die Show unterbrechen, ist nur mehr ein feingrießiges Zittern zu registrieren, eine meiner schönsten Beobachtungen des Mondes überhaupt. Interessant, dass immer beim Durchziehen von Wolken, die das Bild verschieden abdunkeln, plötzlich Tönungen der Mondoberfläche in den Maria erkennbar werden, die sonst durch die gleißende Überstrahlung des hellen Erdtrabanten unsichtbar sind. Man erkennt sowohl Farb- als auch Helligkeitsabstufungen. Es gibt tatsächlich viele klar erkennbare, etwas dünklere, bläuliche Gebiete.
Dies bringt mich auf die Idee, auch mal ein Rotfilter auszuprobieren. Damit erwisch ich wirklich nur mehr die Letzten Wolkenlücken, aber der Eindruck ist ein ganz majestätischer, wie ein tiefer Ton in einem guten Science-Fiction Film, wenn sich ein gigantisches Raumschiff nähert: Der Mond als schummrig-tiefrot beleuchtete, riesenhafte Skulptur von unglaublicher Würde und Schönheit. Immer wenn die Wolken einen Blick zulassen, stehen Berge, Rillen und Kraterringe im Streiflicht im Osten - und auch im Süden, wegen der Libration - klar und reglos da wie ausgestanzt. Es gibt kein Seeing mehr, auch nicht am messerscharfen Mondrand. Das hab ich so noch nie gesehen!

Die Wolken ziehen zu und ich geh in 2 Minuten rein, inclusive Verstauen meines nun liebsten Grab'nGo-Scopes.

PS: Wie viele matschige, unscharfe Monde hatte ich schon mit viel größeren Geräten gesehen! Einziger Wunsch meines Genicks: den seitlichen Einblick am Tschibo-Torpedo auf schräg umbauen...

Gruß und CS aus Wien, Nikolaus
 
Hallo Nikolaus,

das kann ich nachvollziehen, auch ich beobachte den Mond öfter mit meinem uralten Tasco 76/1200mm Refraktor auf der Porta-Montierung, wenn ich keinen Bock zum Aufbauen der Big Guns habe. Oder, bei Midlife-Crisis Anfällen, den Tasco 60/1200mm, meinen Jugendtraum. Ich bin immer wieder begeistert von der Detailfülle, die die beiden Optiken am Mond zeigen!

Viel Spaß beim Torpedieren, Gerd
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo Nik,

das kann ich nachvollziehen. Ich hatte auch mal einen 76/700-"Torpedo" von Celestron. Am Mond war der prima, sogar fotografisch - schnell aufgebaut und einfach. Irgendwann habe ich ihn dann gekürzt, um einen 76/300er Spiegel als "Minitorpedo" einzubauen. Den 76/700er Spiegel habe ich noch. Vielleicht mache ich da mal mit einem neuen Tubus wieder einen "Torpedo" drauß.

Gruß

Heiko
 

Nik Skysurfer

Mitglied
Danke für eure Kommentare!
... Nur um Enttäuschungen bei Mitlesenden vorzubeugen: Mit den standardmäßig beiliegenden Okularen:eek::n::teleskop: und ohne Verbesserung am Streulichtschutz sind solche Eindrücke nicht möglich. Aber der Spiegel selbst hat gezeigt, was er kann.
Gruß, Nikolaus
 
Hi,

ja, die Standardokulare sind in der Sammlung, nicht im Einsatz. Da nutze ich 1.25" Orthos und ein Erfle. Beide Rohre konnten ohne Zerstörung umgerüstet werden. Trotzdem empfehle ich Neubesitzern solcher Teleskope zunächst den kurzfristigen Einsatz der Originalokulare, um einschätzen zu können welche Verbesserung modernere Okulare bringen!

Grüße, Gerd
 

lunarus

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Hallo Nikolaus,

als bekennender Tchibonaut kann ich deine Begeisterung gut nachvollziehen. Auch ich habe mein Torpedo etwas aufgemotz (Umbaubericht hier im Forum) und
vor allem die Standard Okulare relativ zügig ausgetauscht und beobachte am liebsten mit dem Baader Zoomokular Hyperion Mark IV (8 bis 24) und der dazugehörigen Barlowlinse Hyperion Zoom 2,25. Der Wert des Zoomokulars und der Barlow übersteigt den Wert des Teleskops auch deutlich aber ich
finde es elegant und unkompliziert ohne Okularwechsel ganz entspannt den Nachthimmel zu erkunden. Zusätzlich habe ich mir noch ein Super Plössl
32 mm als Übersichtsokular gegönnt womit ich (fast) alle sinnvollen Vergrösserungen abdecke.

Diesen Jahr habe ich Mars, Jupiter und Saturn mit einer ZWO ASI 120 MC abgelichtet (Bilder hier im Forum) und das Baader Zoomokular hat den Vorteil, das ich schon ziemlich nahe am Fokus bin und beim Wechsel auf die Kamera die Planeten bereits in der Vorschau sehe und nicht lange suche muß.

Als nächstes möchte ich mich sowohl mit dem Mond beschäftigen als auch die für das Torpedo erreichbaren DeepSky Objekte.

Einziger Wunsch meines Genicks: den seitlichen Einblick am Tschibo-Torpedo auf schräg umbauen...

Ich habe meinem Torpedo zwei Rohrschellen spendiert und kann den OAZ deswegen in jede beliebige Position bringen. In Kürze bin ich mit meinem DIY Mini Dobson, einschl. DIY Prismenklemme und DIY Prismenschiene fertig, den ich auf dem normalen Dobson befestigen. Ich kann damit mein Torpedo auf drei Varianten benutzen.

1. Nur mit dem Mini Dobson auf dem Terassentisch
2. Auf der normalen Rockerbox
3. Mit dem auf der normalen Rockerbox montierten Mini Dobson

Sobald ich ganz fertig bin werde ich davon berichten, vielleicht ist das ja die Lösung für dein Genick.

cs

Peter

 

Specht

Mitglied
Moin Nik!

Ja, eine Velours-Auskleidung macht einen riesigen Unterschied. Eine krasse Erhöhung des Kontrasts, an Mond, Planeten und auch bei Deep Sky-Objekten! Manchmal kaum zu glauben, wenn man nach der Optimierung durchschaut. Beim Einkleben habe ich nach der ersten Bahn Velours mal in den Tubus fotografiert:
velours.jpg
Ich war auch lange mit Orthos visuell unterwegs, damals waren das die Baader Genuine Orthos. Richtige kleine Transmissionswunder, mein Lieblingsortho war dabei das 18mm der Serie. Noch heute mag ich Orthos, irgendwie auch eine Erinnerung und Verbindung an die gute, alte Refraktorzeit...

Ebenfalls beeindruckend: Okulare vom Typ "reversed Kellner". Ich hatte lange das 8mm Edmund RKE, am Planeten einfach unschlagbar...

salü+cs, volker.
 
Zuletzt bearbeitet:

FrankFu

Mitglied
Ebenfalls beeindruckend: Okulare vom Typ "reversed Kellner". Ich hatte lange das 8mm Edmund RKE, am Planeten einfach unschlagbar...
Hallo Volker,
Nur zur Info...RKE steht für Rank-Kellner, benannt nach Dr. David Rank, da er wohl ein bisschen mehr gemacht hat, als nur die Linsen des Kellner-Designs umzudrehen ;)
Ich finde die Edmund optics RKE Okulare auch ganz toll:)

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 

Specht

Mitglied
Nur zur Info...RKE steht für Rank-Kellner, benannt nach Dr. David Rank, da er wohl ein bisschen mehr gemacht hat, als nur die Linsen des Kellner-Designs umzudrehen
Moin Frank,

ähnliche Okulare mit diesem Linsenaufbau und Kennung RK wurden später auch unter anderen Labels vertrieben, zum Teil unter "Super" zu Niedrigstpreisen, mit trotz Serienstreuung und nur schwacher MgF2-Vergütung oft erstaunlicher Abbildung.

Als es noch längst kein Internet gab und nur wenig Hintergrundinfos, wurde RKE als Reverse(d) Kellner Eyepiece interpretiert. Irgendwie hielt sich das, obwohl es natürlich genau so ist, wie Du schreibst... ;-)

salü+cs, volker.
 

snoopy1

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Hallo Nik,

Sehr schöner Bericht ,hatte viel Freude beim lesen und es kamen auch Erinnerungen hoch.Mein erstes Fernrohr war auch ein 76/700mm Reflektor .Ich erinnere mich noch gut an die verchromte Stange die immer ein kleines bisschen weiterrutsche als ich es brauchen konnte. Wie oft habe ich diese Konstruktion verflucht. Habe aber mit diesem Teleskop angefangen und sehr schöne Bilder vom Mond, Jupiter und Saturn gesehen und auch zum erstenmal Uranus .Auch der Orionnebel ist mir in guter Erinnerung. Wie Du schon schreibst ein tolles Gerät das doch erstaunlich gute Bilder liefert mit den richtigen Okularen .

Clear skies Markus
 

Nik Skysurfer

Mitglied
Danke für eure Kommentare.

Zum Thema Velours, dessen Effekt in Volkers Foto sehr schön und realistisch zu sehen ist: Ganz besonders bei den 76-700 und 76-900 Newtons ist die Tubusrückwand rund um den Hauptspiegel ein wunder Punkt. Einerseits weil der Tubus geradezu vorbildlich überdimensioniert ist, der daraus resultierende, breite Ring der Rückwand spiegelt aber meist so unverschämt, dass er den Kontrast völlig ruiniert.

Unlängst ist mir - eher zufällig - aufgefallen, dass paradoxer Weise auch eine schwarze Hochglanzfolie (das ist kein Scherz) richtig eingesetzt gute Dienste leistet und das Velours sogar manchmal schlagen kann. Nämlich dann, wenn die Reflexionsrichtung wieder genau ins Schwarze zielt. Dann ist das Spiegeln in eine Vorzugsrichtung vorteilhaft und aus den übrigen Richtungen kommt noch weniger Streulicht durch als beim Velours, das ja Streiflicht wenig spiegelt und eher Licht aus allen Raumrichtungen gleichmäßig weitergibt.

Ein Beispiel ist die dem Okularauszug gegenüberliegende, vom Okular aus um den Fangspiegel herum sichtbare Tubusinnenwand beim Newton. Nachdem ich lang herumgegrübelt habe, wie ich da mit schrägen Lamellen oder ähnlichen Streulichtfallen etwas verbessern könnte, kam die Idee, einfach satte, schwarze Hochglanzfolie (DC-fix aus dem Baumarkt) im Sichtbereich flach aufzukleben, wie eine Eingebung: Ja, sooo geht's!!! ... Und tatsächlich: so simpel, aber der Unterschied ist m.E. eindeutig, auch bei den real vorkommenden Beleuchtungsverhältnissen. Wichtig ist dabei, dass die Rückseite des FS und dessen Halterung auch schwarz sind, ebenso wie die tubusseitige Ansicht des OAZ und seine Umgebung.
Das gleiche gilt auch für die im OAZ sichtbare, zylindrische Oberfläche des FS-Halters. Auf all diese Flächen fällt der Blick so, dass die Reflexionsrichtung wieder die schwarze Tubusinnenwand trifft. Man muss aber natürlich im Unterschied zum unproblematischen Velours drauf achten, dass sich wirklich keine Reflexe einschleichen, beispielsweise durch Knicke, Kanten oder Falten. Hier sollte ich eigentlich ein Foto für so eine unverschämte Behauptung reinstellen, werde das nachholen.

Vor ein Paar Tagen hatte ich übrigens Gelegenheit, ähnliches mit dem Skywatcher 6"f8 Dobson (ja, ich hab auch größere Geräte...) am Mond auszuprobieren, dazu folgt noch ein Bericht.

LG Nik
 

Nik Skysurfer

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Hier ein Vergleich von Velours (oben), schwarzer Hochglanzfolie (unten) und original Tubuslackierung (der helle Rest) bei demontiertem OAZ und FS am 76/700 Torpedo. :cool:
Gruß, Nik
 

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lunarus

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Hallo Nik,

wieso nicht den ganzen Tubus auskleiden, dann schaut das wunderbar dunkel aus. Ich habe den Fehler gemacht und FS und HS zusammen ausgebaut,
was dazu geführt hat, dass ich eine komplett Justierung machen mußte, da ich weder auf FS Justierung noch auf der HS Justierung aufbauen konnte.

Heute würde ich erst den HS ausbauen, den unteren Teil des Tubus auskleiden und dann den HS wieder auf den noch justierten FS justieren. Im zweiten
Schritt dann FS ausbauen, oberen Teil des Tubus auskleiden und dann den FS wieder auf den bereits justierten HS justieren.
 

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Nik Skysurfer

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wieso nicht den ganzen Tubus auskleiden, dann schaut das wunderbar dunkel aus
:eek:Nein!!!!! - die Folie spiegelt extrem bei streifendem Lichteinfall, daher unbedingt nur dort verwenden, wo die reflektierte Blickrichtung wieder "ins Schwarze sieht". OAZ und Tubus brauchen Velours o.ä., sonst sieht das Okular eine grelle Spiegelung des Hauptspiegels, das ist ja der Fehler bei vielen Billigröhrchen, die dort schwarzes Plastik oder mäßig matte Farbe verwenden. Im Haupttubus würde ich das mit der schwarzen Folie nur ganz gezielt dort machen, wo ich es beschrieben habe, und auch noch kontrollieren auf Reflexe. Ein Blick in den OAZ genügt.
Heute würde ich erst den HS ausbauen, den unteren Teil des Tubus auskleiden und dann den HS wieder auf den noch justierten FS justieren.
Tja, man lernt immer was dazu, gute Idee. Der zerlegte Tubus ist übrigens nicht der, mit dem ich beobachte, sondern quasi ein Zweitgerät ;).

Für die neue Justage musste ich vor allem den FS wieder an die richtige Stelle bringen, sprich zentrisch in beiden Röhren (Tubus und OAZ), die sich in ihm kreuzen. Dann stell ich ihn so ein, dass er den HS abbildet, das hängt ja noch nicht von dessen Justage ab. Erst zum Schluss wird mit Filmdose statt Okular und Mittenmarkierung der HS justiert, dann wieder FS nachstellen, usw. Das geht natürlich erst, nachdem die Mechanik des FS-Halters leichtgängig gemacht wurde, zu alldem gibt's ja schon Beschreibungen hier. Von Werk aus waren meine FS-Halter unjustierbar festgeknallt, vielleicht damit keiner was verstellt und dass sie den Transport überleben.

Man kann mit der Folie übrigens auch gut Lichtfallen bauen, z.B. durch V-förmig gegenüberliegende Flächen etc, wenn man den Platz dazu hat. Ich denke, dieser Ansatz ist noch etwas "unterbelichtet"... In cloudy nights gibt es vereinzelte Konstruktionen solch einer Box gegenüber des OAZ, bin aber stolz, wenn das mit der simplen Folie auch geht :). Und ehrlich gesagt, ausreichend ist das Velours wohl allemal. Dass der Effekt, den ich am Foto gezeigt habe, noch merklich in die Bildqualität eingeht, will ich nicht behaupten. Aber schaden tut's nicht.

CS, Nik
 

lunarus

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@Nik Skysurfer
"wieso nicht den ganzen Tubus auskleiden, dann schaut das wunderbar dunkel aus ..... die Folie spiegelt extrem..."

nicht mit der Folien, mit Velour natürlich, deswegen habe ich auch die drei Bilder in den Anhang, um zu zeigen was für ein schönes "schwarzes Loch" dann entsteht.

cs
Peter
 

Specht

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...ich würde ihn innen wirklich auch ganz mit Velours tapezieren. Ich hatte das bei meinem dicken Dob unter Neonröhren gemacht, danach konnte das Auge im beidseitig offenen Tubus überhaupt nichts mehr erfassen, eine richtige Lichtfalle...

Ich habe beim Umbau auch den Bereich um den Spiegel mit Folie beklebt, die Luftschächte blieben frei (ok, unterm Spiegel hätt´s ja nicht sein müssen... ;))
spiegelzelle.jpg

salü, volker.
 

Nik Skysurfer

Mitglied
Peter: Ah ja, alles klar. Ich wollte auch vorbeugen, dass kein Missverständnis bei Mitlesenden entsteht. Und gratuliere, Bilder von einem Schwarzen Loch _wirbelsturm:mit dem 76-700! ;)

Volker: Ja genau, der Bereich rund um den HS wird frontal beleuchtet und ist immer im Bild. Und beim 76-700 ist der noch dazu besonders groß.
cs
Nik
 
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