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L0rdNik0n

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Ich bin gerade auf die Seite hier gesoßen und habe mich ein wenig umgeguckt.

Allerdings habe ich mal eine Frage:

Was ist der Unterschied zwischen dem Newton 114-500mm Sky View für 298EURO und dem Mak 102 1400mm Astro 1 für 298EURO

Die Brennweite ist ja völlig unterschiedlich schließe ich daraus richtig das man mit dem Mak 1400mm weiter und mehr Details sehen kann?!

Wäre nett wenn ihr mir diese Fragen beantworten würden. - Mit welchem kann ich weiter sehen?
Welches würdest ihr empfehlen?

Und würde vielleicht zum Anfang auch das Newton 114-500mm mit einer EQ 1 Montierung für 169EURO reichen??

Ich bin ganz neu in dieser "Branche" wäre nett wenn ihr mir bei der Entscheidung helfen könntet. :-)

Mit freundlichen Grüßen

Markus
 
Hallo Markus,

die beiden von dir genannten Geräte haben abgesehen vom Durchmesser der Optik wenige Ähnlichkeiten. Das fängt schon bei der Montierung an: Die SkyView ist eine sehr schöne und stabile Montierung und um ein Vielfaches stabiler und weniger wackelig als die Astro-1. Das sieht man schon wenn man die Montierungspreise einzeln vergleicht: 98 Euro (häufig in Angeboten deutlich weniger) für die Astro-1 vs. 229 für die SkyView.

Bei der Optik ist der Unterschied eher umgekehrt. Der TS Mak hat meist eine sehr schöne Abbildungsleistung, lediglich ist nicht selten ein starkes "Spiegelshifting" vorhanden (d.h. das Objekt verschiebt sich deutlich im Gesichtsfeld während du scharf stellst). Der Newton ist wegen seiner kurzen Brennweite und dem nur anparabolisierten Hauptspiegel optisch deutlich unterlegen.

Lass mich noch ein drittes Gerät in's Rennen werfen: Den konventionellen Newton 114/900 auf EQ-2 oder wesentlich besser auf SkyView für 349 Euro. Wenn es dir nicht unbedingt auf die Kompaktheit des Gerätes ankommt (der Newton ist gute 85 cm lang) ist dieses Gerät beiden von dir genannten überlegen.

Wenn's aus Gründen der Kompaktheit einer der beiden kurzen sein soll, dann ist der Newton nur dann vorzuziehen, wenn du dich auf Großfeld-Beobachtungen werfen willst (größere Gesichtsfelder wegen geringerer Brennweite). Ansonsten sollte der Mak die schärferen und schöneren Bilder bieten.

Beste Grüße,

Patrick
Teleskop-Service und Astrostation M.O.R.D.O.R.
Member of ALBiREO
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The Bible contains six admonishments to homosexuals and 362 to heterosexuals. This doesn't mean that God doesn't love heterosexuals, it's just that they need more supervision.
 
Hallo,

also der Newton 114/500 ist ein absolutes Spezialgerät für DeepSky Beobachtung und deshalb
auch wenig für Planetenbeobachtung geeignet. Der Mak ist dafür eher ein Planetengerät und hat
dafür den Nachteil des kleineren Gesichtsfelds, das ist zum Beispiel nicht so gut, wenn man
die Plejaden am Stück sehen möchte, sonst gibt es aber visuell keine Nachteile bei DeepSky.
Es sind beides Geräte, die ich für den Anfang eher nicht empfehlen möchte. Falls Du nur
visuell beobachten möchtest, würde ich einen Dobson mit 150/1200 von GSO empfehlen. Ist auch der
spätere Einstieg in die Fotografie geplant, ist ein 114/900 auf Skyview zu empfehlen, weil Du
für Fotografie eine equatoriale Montierung brauchst, und parallel zum Rohr eine Kamera mit
Teleopbjektiv befestigen kannst.
 
Hallo Lord Nikon!
Also, mit weiter sehen hat das recht wenig zu tun! Entscheidend sind Parameter wie Öffnung, Qualität, Obstruktion und ob es sich um einen enfachen Fraunhofer Refraktor oder um ein hochkorrigiertes Gerät handelt.
In weiterem Sinne siehst Du am " Weitesten " , wenn Du eine möglichst grosse Öffnung wählst, da diese entscheidend für das Lichtsammelvermögen verantwortlich ist. Ebenso wichtig ist der "Unterbau" eines Teleskopes, die Montierung. Hier ist auf genügende Stabilität zu achten. Weiterhin wäre es angebracht zu wissen, was Du mit dem Gerät zu beobachten wünschst. Es gibt für alle Bereiche der astronomischen Betätigung mehr oder weniger gut geeignete Systeme!
Die beiden Teleskope , die Du Dir ausgesucht hast, haben z.B. entgegengesetzte Optimas. Das 114/500 ist ein Widefield- Reflekor wogegen der Mak mit seiner hohen Brennweite in die Richtung Planetengerät geht.
Also es stellt sich die Frage: In welche Richtung geht Dein Interesse und wenn Du diese Frage nicht beantworten kannst, schlage ich Dir vor mal auf eine Volkssternwarte zu gehen und dir mal die vielfältigsten Moglichkeiten zeigen und erklären zu lassen.
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
 
Hallo Markus!

Deine zuletzt angepeiltes Gerät besser nicht, weil die EQ1 Montierung mit dem Teleskop schon zu wackelig wird!

Der 114/500 Newton Skyview ist in gewisser Weise ein Spezialgerät, nix für den Anfang!

Der MaK 102/1400 ist als Teleskop schon ganz OK, aber wieder ist die Montierung nichts das Stabilität verspricht, sondern einfach nur billig.

Also jetzt zum Lösungsteil dieser Mail:

Die Brennweite ist nicht die entscheidenste Größe an einem Teleskop.
Der Spiegel bzw. Linsendurchmesser ist für die Detailfülle und Helligkeit des Bildes erstrangig entscheidend. Je größer die Öffnung (Linsen-/Spiegeldurchmesser) ist, um so feiner werden die sichtbaren Details und um so größer kann man sinnvoll vergrößern! Je größer die Öffnung ist, um so heller wird Bild und um so tiefer kann man in den Raum sehen!
Vergrößerung ist zum einen über die Brennweite des Teleskops und zum zweiten durch die Brennweite des Okulars bestimmt. Der Quotient dieser beiden Brennweiten ergibt die Vergrößerung (z.B. 900mm Teleskopbrennweite kombiniert mit einem Okular mit 5mm Brennweite ergibt eine Vergrößerung von 180fach).
Wichtig für die Helligkeit, die wir im Auge erfassen ist die Austrittspupille(AP)! Diese berechnet sich zu ((Öffnung in mm)/ (Vergrößerung))!
Maximal sinnvolle Vergrößerung__liegt bei 0,7mm AP
Förderliche Vergrößerung________liegt um die 1mm AP
Minimal Vergrößerung____________liegt bei 6,5mm AP

Jetzt ein konkreter Vorschlag für ein vernünftiges Einstiegsgerät:

Der GSO580 Dobson mit 25mm und 9mm Okular!
Das Gerät hat 1200mm Brennweite was zu bei den gegebenen Okularen in
Vergrößerung 48x und einer AP von 3,2mm beim 25mm Okular und
Vergrößerung 133x und einer AP von 1,1mm beim 9mm Okular führt.

Das sind beides akzeptable Werte und lasssen noch Ausbaumöglichkeiten offen.
Das Ganze gibts für rund 300€.

Gruß
Winfried

 
Re: kleine korrektur...der korrektur

Hey binoviewer...
...pssssst...ein GEHEIMNIS.....
der Mann braucht doch eigentlich einen Dobson <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> ....psssst...nicht weiter sagen.

Gruß
Dr. Faultkult
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: kleine korrektur...

Hallo Tom,

den 114/900er newton auf skyview-montierung gibts
bei teleskop-service für 298,-

ja so habe ich das auch im Gedächtnis,Wolfi
schrieb das doch im Tal 1 Thread?! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Wenn Photographie keine Rolle spielt würde ich
auch zum 150/1200er Dobson raten.

MfG,Karsten
 
Re: kleine korrektur...

Hi Leute

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen antworten.

Allerdings wollte ich schon irgendwann Photographie betreiben. Ist es bei einem Dobson nicht möglich eine Webcam o.ä auf das Okular zu setzen und damit fotos zu machen??

2.

Mich interessieren auch Deep-Sky Objekte..
Kann ich mit einem Newton Reflektor 114mm Öffnung 900mm bzw 910mm schon anständig was sehen oder sieht man nur Punkte?

Ist das eben erwärnte Teleskop ein allroung Talent also hat es nirgendwo seine wirklichen stärken und kann man es für Planeten wie auch für Nebel und Galaxiebeobachtungen gut gebrauchen ??

3.
Sky View Montierung auf alle fälle nehmen ?

4. Eine Frage: Hat schon jemand ein Bild von einem Pulsar hingekriegt würd mich mal interessieren ob man solch weit entfernte Objekte mit Meaden 9 o 10 auch einfangen kann.

Danke für eure antworten...

Schönen Tag noch

Markus
 
Re: kleine korrektur...

Hi

noch ein Zusatz

Und zwar gefällt mir jetzt das kleinste Dobson 580 GSO
sehr gut und vielleicht wird das meine Wahl.

Nun meine Frage: Wie sieht das bei genau diesem Dobson mit Deep-Sky Objekten ,Planeten usw. aus ?
Kann man Nebel und Galaxien damit schon richtig erkennen und nicht nur nebelige Umrisse.??


Meine zweite Frage: Wo ist der Unterschied zwischem dem 580 Dobson und dem Dobson 6 Skywatcher?
Welches ist besser?
Wo liegen vor und Nachteile??
Und vorallem wie ist eigentlich die größte sinnvolle Vergrößerungszahl? Wieviel fache Vergrößerung ist max?
Danke

Besten Grüßen

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: kleine korrektur...

Hi Markus!

Mit Sicherheit wird dir der Dobson mehr bzw. "bessere" Bilder zeigen als der 114/900er. Er hat ja auch ein wenig mehr Öffnung.

Jetzt ist natürlich die Frage, was du mit "richtig erkennen" meinst! Wenn du dich nicht bemühst etwas zu sehen bzw. einmal kurz auf 'ne Galaxie schaust und dir sagst "hey, so winzig und schwach und keine Details" und anschließend abbaust, so wirst du nichts "richtig erkennen". Die Details kommen erst so richtig, wenn man lange beobachtet und verschiedene Beobachtungstechniken (wie z.B. indirektes Sehen) anwendet. Das geht halt nicht so superschnell und muss leider erstmal "antrainiert" werden: Ohne Fleiß kein Preis!

Da du später ja evtl. fotographieren willst, müsste auch früher oder später eine _parallaktische_ Montierung für den Dobson angschafft werden. Eine solche Montierung ist für den 6"er teurer als für den kleinen Newton (da ist die Sky-View ja schon mit dabei).

Ach ja, einen Pulsar wirst du mit beiden Instrumenten NICHT sehen können!

Nachtrag:
Bedenke auch, dass mit dem Teleskopkauf noch lange nicht Schluß ist! Gute Okulare bzw. Zubehör (Barlow, Filter, ...) für die Zukunft haben auch ihren Preis!

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo LOrd!

Teleskopkauf ist immer eine schwierige Entscheidung...
Es ist ja meist so, daß man erstmal was "sehen" möchte! Bei einem Budget von ca.500€ z.B. ist der GSO680 eigentlich immer ein klasse Tipp! Dieser Dob ist ein guter "Allrounder."
(...wurde mir auch mal empfohlen, ich hab's nicht bereut!) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß
Andy










 
Re: Eine Auswahl fällt nicht leicht - Bitte helft.

Hallo

wenn Du fotografieren möchtest spare nicht am Stativ und der Montierung. Das Stativ meiner Astro5 (mit Refraktor 127/1200mm) taugt nichts. Habe dies nun bekommen: 22-200 533DK

http://www.goecke.de/shop/detail2-goecke.asp?HauptArtID=280

Relativ billig und sehr stabil. Ich wollte es erst nicht so recht glauben das das Stativ der Astro5 so "wackelt". Hatte auch mal eine Skyview hier, glaube dies Stativ war etwas besser. Schaue Dir am besten welche bei einem Händler an, wie verdrehsteif die sind. Sicher kommt es auch drauf an wie schwer und lang das Teleskop ist. Ich habe ein ein langes (Teleskop) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Wie es mit einer autom. Nachführung ist, da werde ich in den nächsten Tagen auch erst meine Erfahrungen sammeln müssen. SIcher für Mond Fotos nicht so sehr, aber für weiter entferntes sicher schon.

Als max. Vergrösserung sagt man so 2* Objektivdurchmesser.

Keine einfache Entscheidung, lege Dich auf einen Beobachtungsschwerpunkt fest. Später kann man immer noch ein zweites Gerät dazu kaufen.

 
Re: kleine korrektur...

Hi Markus,
kann es sein, daß Du noch nie durch ein Teleskop geschaut hast?
Wenn nein, dann wie immer: Suche Kontakt zu anderen Hobbyastronomen , Sternfreunden Sternwarte u.ä. und geh mit Ihnen mal beobachten.
Auf diese Weise kannst Du selbst sehen was welches Teleskop zeigt, was man wofür braucht und wie es funktioniert.
In meinen Augen ist das tatsächliche Erleben des Scope die beste Entscheidungshilfe. Und neue Leute kennen zu lernen macht noch Spaß dazu.
Zurück zu Deinen Fragen:
Der angeführte GSO Dobs sollte Dir schon hervorragende Planetenbilder liefern.
Ebenso am Mond. Dafür ist er auch eher gemacht als für DS. In Sachen DS geht schon einiges, aber ich befürchte Deine Erwartugnen sind da viel zu hoch. Ich hoffe Du nimmst keine Fotos als Maßstab. Um visuell da ran zu kommen bedarf es einer ganz ganz anderen Scopekategorie.
Skywatcher oder GSO - denke der Unterschied wird gering sein. Aus dem Bauch heraus und weil ich selbst einen habe üwrde ich zu GSO tendieren.
Über die sinnvolle Vergrößerung kann man streiten. Im allgemeinen ist Sie identisch mit dem Spiegeldurchmesser. In diesem Fall also 150 fach. Am Planeten darfst du unter optimalen Voraussetzungen sicher das doppelte annehmen, am Mond sogar noch etwas mehr. Bei DS hingegen wirst Du tendenziell
mit diesem Gerät unter 150 bleiben.
Btw, vielfältige Infos für Einsteiger gibt es u.a. bei www.intercon-spacetec.de.
CS
 
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