Eine Frage zum DOBSON 8 Zoll

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SambaQueen

Neues Mitglied
Hallo alle zusammen,

und da ich neu bin in diesem Forum, nochmal ein dickes extra hallo.
So, nun zum Thema. Ich habe lange drüber nachgedacht und jetzt ist es soweit.Ich möchte mir mein allerstes Teleskope zulegen. Nachdem ich einige Themen mit Tips hier durchlesen durfte, habe ich mich für ein DOBSON 8 Zoll 200/1200 enschieden, da es wohl die erste Wahl für Einsteiger ist.

Betrachten möchte ich gerne Sterne, Planeten und was es halt alles so gibt in den unendlichen weiten des Universums.

So, nun zu meiner Fage. Das Gerät gibt es in 2 verschiedene Ausführungen. Einmal das "normale" DOBSON 8 Zoll, sowie als DOBSON 8 Zoll PYREX wobei der unterschied wohl ...

Zitat:
"Die neuen Parabolspiegel der DOBSON-PX-Reihe werden aus Pyrex hergestellt. Der Pyrex Spiegelträger besitzt eine wesentlich geringere Ausdehnung als z.B. das gängige BK7 Glasmaterial. Die Ausdehnung von BK7 ist nämlich über 2x größer als bei Pyrex. Dieser Spiegel verzieht sich nicht sonderlich stark, deswegen behält er in der Auskühlphase wesentlich besser seine geometrische Form als ein Spiegel aus BK7 Glas. Dadurch bietet der Spiegel auch eine bessere Abbildungsleistung in der Auskühlphase. Außerdem lässt sich Pyrex besser parabolisieren. Allerdings kühlt er nicht schneller als ein anderes Spiegelmaterial ab." liegt.

Also meine frage bezieht sich darauf ob PYREX nun bessser ist und sich die Mehrinvestition lohnt ? Oder reicht das "normale" DOBSON.

Ebenso frage ich mich welches Zubehör sinnvoll wäre oder sogar ein muss sein solten wie z.B.Mondfilter usw.

Für jedliche Tips wäre ich dankbar.
 
Hi

die Mehrinvestition in Pyrex ist nicht unbedingt nötig, da die Auskühlphase bei beiden Versionen soweit keine Rolle spielen, da beide Geräte auskühlen müssen.
Dies natürlich beim Wechsel des Gerätes aus einer geheizten Umgebung in die Kälte (also hauptsächlich im Winter).

Entscheidend ist aber die Spiegelqualität, die wegen der verschiedenen Materialien aber nicht verschieden ist.

Als weiteres sinnvolles Zubehör wäre eine 2xBarlow und vielleicht ein Nebelfilter, ebenso ergänzende(s) weitere(s) Okular, vielleicht in 2".

Schönen Gruß
 
Hallo Namenloser,

also für normale Anwendungen reicht der normale Dobson völlig aus. Die Spiegel sind (zumindest bei GSO) eigentlich fast immer ok. Wie das bei Skywatcher ist, weiß ich nicht. Aber du kannst dir ja eine bestimmte Genauigkeit beim Kauf garantieren lassen und reklamieren wenn dies nicht eingehalten wird. Der Aufpreis für Pyrex lohnt meiner Ansicht nach nicht.

Als Zubehör würde ich empfehlen:

- 3 Okulare: eins für geringe (ca. 40x) , eine für mittlere (ca. 100x) und eins für hohe (ca. 180x) Vergrößerungen.

- Drehbare Sternenkarte

- Karkoschka "Atlas für Himmelsbeobachter"

- Wenn du den Mond beobachten willst, ist für angenehmes Beobachten ein 13% oder 25% Graufilter empfehlenswert, aber kein muss.

- Für Sonnenbeobachtungen brauchst du zwingend einen geeigneten Objektivschutzfilter, sonst besteht Erblindungsgefahr. Den kann man z.B. aus Baader Sonnenfilterfolie leicht selbst bauen.

Das sollte für den Anfang erstmal ausreichen.

viele Grüße

Carsten
 
Moin!

Meine persönliche Meinung ist - ich schreibe das extra so, weil das Thema hier meist sehr kontrovers diskutiert wird - bei einem 8"-Dobson von der Stange nicht primär auf den Spiegelträger schauen sollte. Ein Pyrex-Spiegel zeigt im ausgekühlten Zustand genauso ein gutes Bild wie einer aus was-weiß-ich-Glas. Wenn man natürlich sein Teleskop in der warmen Wohnung aufbewahren muß und dann in die kalte Nachtluft rausschleppt, dann hat Pyrex einen gewissen Vorteil, er ist u.U. schneller einsatzbereit für höhere Vergrößerungen. Mir war dieser Unterschied bisher den Mehrpreis nicht wert, aber das ist - wie vieles im Leben - Ansichtssache.

Thema Okulare: Da würde ich an Deiner Stelle mal ins Okulare-Board dieses Forums schauen. Im Groben braucht man erstmal ein Übersichtsokular (hier lohnt sich 2"-Steckmaß), eins für mittlere Vergrößerungen und ein oder zwei Okus, um höher zu vergrößern, wenn man mal an die Planeten o.ä. ran will. Beim Dobson sind Okus mit großem Gesichtsfeld (meist so um 68-80° scheinbares Gesichtsfeld) zweckmäßig. (Genaue Modelle werde Dir sicher andere hier nennen, ich halte mich bei solchen Sachen gerne raus. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> )

Was braucht man noch? Mondfilter kann man zu Anfang mitnehmen, muß man nicht. Ähnliches gilt IMO auch für Nebelfilter (meist UHC bei dieser Teleskopgröße). Das sind aber Sachen, die man sich auch noch später anschaffen kann, die Erstausrüstung ist u.U. schon teuer genug.

Was vielleicht sinnvoller wäre: Ein Leuchtpunkt-Sucher oder Telrad. Gerade Anfänger haben oft mit dem Anblick in den mitgelieferten Suchern ihre Probleme. Da fällt einfaches Peilen leichter.
Für die Objektsuche ist IMO der Karkoschka "Atlas für Himmelsbeobachter" nahezu unentbehrlich - (dazu vielleicht noch das "Kosmos Himmelsjahr", damit man auf dem aktuellen Stand der Geschehenisse am Himmel ist). Um den nachts erkennen zu können, braucht man eine Rotlichtlampe: Einfachste Version ist ein abgeklebtes batteriebetriebenes Fahrrad-Rücklicht, edlere Varianten besitzen in der Helligkeit dimmbare LED. Man kann natürlich auch jede billige Taschenlampe zweckentfremden, so daß sie ein nicht zu helles Rotlicht liefert.
 
Hallo,
zum Thema Okulare für einen 8" Dobson finde ich diesen Beitrag sehr gut.
Da die dort genannten Okulare aber ziemlich ins Geld gehen, würde ich mich für den Anfang erst einmal auf 2. und 6. beschränken und dazu das Seben Zoom 8-24mm.
Das Gesichtsfeld ist im Vergleich zu den Speers Waler zwar winzig, aber damit kommt man für das Geld schon aus.
Später kannst du die Lücke zwischen 8 und 30mm dann mit Festbrennweiten-Okularen stopfen und evtl. noch ein besseres 2" Übersichtsokular anschaffen.

Bei Filtern würde ich noch warten, später aber auf 2" setzen.

Guten Kauf!
Alex
 
Hi SQ,
mit einem solchen Dob hast Du ein recht universelles Gerät im Visier. Damit fangen viele inzwischen an und die meisten sind wohl auch zufrieden.
Zubehör, kann vieles sein.
Sucherwahl - ich würde z.B. tauschen gegen einen Peiler
Okulare - sind ne Frage des Budgets und der Forderungen. Aus Abbildungsgründen müssen es nicht die für ganz schnelle System korrigierten Okus sein, dennoch würde ich hier nicht empfehlen zu sparen und die einfachsten nehmen.
Mondfilter brauchts nicht unbedingt gleich - mir wäre eine Nebelfilter wichtiger.
Ansonsten steht ne Justierhilfe an dem Wunschzettel und Karten.

Wie immer rate ich Dir das auch mal live unterm Himmel alles anzusehen und zu probieren. Ich griefe mal einfach ein Beispiel raus - Augenabstand beim Okular.
Da gibts größere Unterschiede in der Distanz und entsprechend im eigenen Erleben. Hier wäre es also gut, Du könntest Deine Forderungen und Erwartungen benennen.
CS
 
Hallo Antares,

das Dob habe ich mir haupsächlich duch die vielen positiven empfehlungen hier im Forum ausgewählt. Zur anderem wäre der SkyWatcher D200/F1000mm PEQ-5 Interessant gewesen wobei ich dieses nicht erwähnt habe da ich bei meiner suche hier im Forum keine genauen aussagen zu diesem finden konnte. Evt. haben es nicht viele oder keiner. Genaue ausagen über diesem habe ich jedenfalls nicht gefunden. Obwohl mich ein Erfahrungsbericht wirkich Interessiern würde ob ein SkyWatcher D200/F1000mm anstelle von dem DOBSON 8 Zoll eine allternative wäre bzw gleich gut.
 
Hi Sambaqueen,
mit der Frage landen wir in der Theorie.
Denn ein Gerät ist f/5 das andere f/6. Daraus ergeben sich bestimmte Dinge automatisch.
f/5 ist eher in Richtung DS orientiert. Das ist deutlich okularkritischer, dafür kürzer - vllt handlicher für Dich, ggf höher obstruiert und es sind größere Gesichtsfelder möglich.
GSO Oder Skywatcher ist in hohem Maß Geschmackssache. Beides sind Chinageräte, die out of the box funktionieren, aber diverse, unterschiedliche Dinge mitbringen, die verbesserungswürdig sind. Das gegeneinander abzuwägen, ist quasi unmöglich.
Was man so tun kann, steht auf der Hp unter Dobtuning total und opti, Skyw. Rockerbox. Ähnliche Maßnahmen erfordern auch die anderen Röhren.

Da die Spiegel maschinell gemacht werden, was mit immer größerem Öffungsverthältnis scheinbar immer schwerer wird, könnte es sein, das das Gurkenrisiko bei f/5 etwas höher ist. Man muß aber auch sagen, das sich in dem Bereich scheinbar erkennbare Verbesserungen ergeben haben - es sieht aus als wäre das besser geworden als es früher war - und das man inzwischen auch recht problemlos die Mindestforderung "begungsbegrenzt" an optischer Qualität mit denm Händler vereinbaren kann. Selbst da, was früher ofter mal angeführt wurde ergibt sich kein wirklich eindeutiges pro oder Contra für eines der Geräte.

Es bleibt also die Geräteauslegung und ggf. das Okularbudget als Entscheidungskriterium als wesentlichstes. Dazu muß Du Dir ne Meinung bilden.
CS
 
Hallo S...Q...,

verrate Mal Deinen Vornamen, dann "redet" es sich besser.

ich an Deiner Stelle würde beim 8" F/6 Dobson bleiben und mir einen parallaktisch montierten F5er nicht antun.
Du bist Beginner, noch nicht so drin in der Justierung und da tust Du dich mit F/6 wesentlich leichter.
Weiterhin gehen viele durchaus gute, vor allem aber bezahlbare Okulare bei F/5 schon in die Knie,
welche am F/6ert noch gut zu gebrauchen sind.

Schau Mal, Du holst Dir einen "Billignewton, der wenn das Preis-/Leistungsverhältnis gut ist, beugungsbegrenzt
abbildet (das solltest Du Dir garantieren lassen,
zumindest aber ein Umtauschrecht innerhalb einer angemessenen Frist bei Nichtgefallen).
Also schon Mal nicht die unbezahlbaren (?) und kaum herzustellenden 98% Ausbeute.
Dann verschenkst Du zumindest am Anfang 10-20% Leistung aufgrund nicht ganz perfekter Justierung
und es geht weiter, mit Okularen, die oberhalb von ~17 mm Brennweite und unterhalb von 100 € Kaufpreis
schon am F/6er nicht randscharf abbilden können und am F/5er schon arg in Bedrängnis geraten.
Das bedeutet nichts anderes, als dass günstige Okulare zusätzliche Fehler in das Bild bringen, Du
bringst noch einige Zeit Justierfehler ein, die Optig ist gut aber nicht perfekt, das Seeing und
die Himmelsqualität allgemein ist auch nicht erste Sahne, dann noch F/5 und in der Summe......? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

Da stehst du also am F/5er, hast durchaus realistische Ansprüche an die Abbildungsqualität und
bist....unzufrieden.
Der F/6er kann dich da günsitger, preiswerter und insgesammt einfacher zufrieden stellen.
Ich gehe sogar so weit, dass Beginner/Einsteiger, selbst wenn sie sich einen 10" F/5 leisten können,
gut beraten sind, einen 8" F/6 mit mehr/besserem Zubehör zu wählen. Der theoretische Rückschritt ist in
vielen Fällen ein augenscheinlicher Fortschritt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Zubehör gehe langsam an. Zum Einstieg sind die Beipackokulare Verhandlungsmasse,
auch ein Sucheraustausch oder zusätzlich einen Starpointer kann mit dem Händler besprochen werden und
wenn ein Mondfilter dabei ist ok, für den Anfang langt er als "Dämpfungsglas" auch wenn das Teil
meist grün ist und der Mond aussieht als müsste er gleich kot..! Ein Stück Baader-Sonnenfolie visuell
für die volle Öffnung ist sicher auch von Anfang an Pflicht, die Bastelanleitung für den
Filter ist dabei und im Netz gibt es noch einen Haufen feine Anleitungen.

Soooo....Okulare und Filter? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Da müsste man für das Übersichtsokular zunächst Mal wissen, wie gut Deine Beobachtungsbedingungen
am bevorzugten Standort so sind. Stell Mal einfach die Sterngrenzgröße (FST=faintest Star) dort fest.
Die die Größe feinsten erkennbaren Sterne dort ist Deine Grenzgröße in Mag. und darübe kommen wir dann
näherungsweise zum Okular.
Hast Du 6 mag sollte die Austrittspupille des Übersichtsokulars um 6 mm liegen, bei 5 mag um 5 mm.
Eine Ausnahme gibt es für die Benutzung von Nebelfiltern, (O III, UHC pp) da darf die AP höher sein,
grundsätzlich um 7 mm, aber nicht wesentlich darüber.

Oder einfach...für den Anfang, wenn man keinen exterm dunklen Himmel dafür aber ein begrenztes
Budget vorfindet, ist eim Übersichtsokular um 30 mm Brennweite am 8" F/6 Dobson kein Fehler.
Da hast Du im Prinzip zwei bis drei Möglichkeiten.

Skywatcher/Synta-Händler bieten meist ein 30 BW mit 80° Feld (oder das Okular unter einer anderen
Bezeichnung Moonfish,UWA...)im Programm an. Ich habe so ein Teil und bin sehr zufrieden damit.
GSO/TS und Anhang bieten das 32er TSWA. Ich würde unbedingt eines dieser beiden Okulare als Aufsuch- und
Weitfeldokular in das Startpaket nehmen, egal was als Beipack sonst angeboten wird.
Beim Meade Lightbride, soweit 8" F/6 sollte es das 36er QX sein, es müsste (lt. Aussagen Anderer) in Ordnung sein.
Diese Okulare liegen um 100 €.

Eine Abstufung nach unten, wie ich sie nutze, hast Du ja schon verlinkt bekommen, das ist auch
wirklich ein sehr erfreulichert Okularpark mit hohem Spassfaktor und ich würde nicht unter
diesem Qualitätsniveau kaufen, eher die eine oder andere Brennweite zunächst weglassen.
Man kann möglicher Weise das (teure) 22er LVW weglassen und sich zunächst mit einem 20er UWA der Fa. Reese
sehr erfreulich über Wasser halten. Es ist das oben genannte 30er UWA mit aufschraubbarer Barlow,
also zwei Okulare in Einem und der Aufpreis ist sehr moderat 30er 89€, 20(30)er 109 €. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Dann ein 10er Speers für ca. 100 € + Hülse (für 8 mm Brennweite 25 €) und dann auf das neue
Zoom warten und hoffen dass die Hülse auch passt (was wegen geänderter Mechanik noch nicht bekannt ist).
Die 2" Barlow vom 20er BW lässt sich auch in das Filtergewinde der 2 auf 1 1/4" Reduzierung
des OAZ schrauben, womit das doppelt gebarlowte Speers bis etwa 5 mm Brennweite gedrückt werden kann.
Dabei besteht aber immer die Gefahr von Einbußen in der Abbildungsqualität, das muss man ausprobieren.
Trotzdem kann man mit diesen zwei Weitwinkelokularen (~80° Feld) für den Anfang schon ordentlich loslegen
und hat noch (!) nicht zu viel Geld ausgegeben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Das kommt dann schon, wenn Dich tatsächlich faszinert, was Du zu sehen kriegst. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/appl.gif" alt="" />
Beispielsweise kosten 2" Nebelfilter (O III oder UHC)durchaus Mal lockere und sehr lohnende 200 €. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo Günther, und Namenloser!

ich würde sogar soweit gehen, das für einen Anfänger ein 6" F8 Newton das ideale Gerät wäre, ja möglichst noch paral. Montiert mit einem Motor in der rek. Achse! Die Vorteile liegen klar auf der Hand, leicht zu justieren ( eine Filmdose mit 1mm Loch in der Mitte reicht! ), unkritsch zu allen Okulartypen ( gute Plössl und Orthos reichen aus ), geringe Obstruktion ( ca 20% )dadurch guten Kontrast und Sternabbildung, paral. Montierung, damit es bei hohen Vergrösserungen an Mond und Planeten auch Spass macht, gerade für Anfänger! Das Equipment ist komplett mit Okularen und zumindest einem Filter für knapp 1000 Euro zu haben und macht einen heiden Spass auch bei Deep Sky! Der Frust bei Anfängern kommt doch meistens nur daher, dass man viel Öffnung und schnelle Öffnungsverhältnisse haben möchte, die man justagemässig nicht beherrscht und dadurch nie in den Genuss kommt solch ein Gerät auszureizen, für teure Okulare, die einigermassen randscharf sind reicht das Geld meistens nicht oder man möchte nicht soviel dafür ausgeben! Ich lese immer häufiger von Beginnern in den Foren: Habe 8" oder 10" F4 - F5 Dobson sehe aber M13 nur als nebligen Fleck oder kann an Saturn die Cassini- Teilung nicht sehen usw., dass liegt meistens nicht an der schlechten Optik, sondern an der falschen Handhabung und Justage des Gerätes! Als Fahranfänger fängt man ja auch nicht mit einem Porsche oder Maserati an, warum in der Astronomie mit F4 oder F5 beginnen?

Gruss und cs Uwe
 
Hallo Leute,

ich würde Uwe (Fuchs) sofort zustimmen, wenn bei dem 6" F/8 die Optionen für Weitfeld und große AP
nicht doch schon erheblich eingeschränkt wären, zumal der 2" OAZ meist fehlt. Das Gerät ist von Haus
aus nicht der sehr gute Allrounder wie man ihn im 8" F/6 findet.
Ich hielte einen 6" F/6 Newton/Dobson für den idealen Einsteiger, leider wird ein solches
Gerät nicht angeboten. 6" F/8 ist zu lang für einen Allrounder, 6" F/5 zu kritisch in Handhabung
und Zubehörwahl, daher kommt man dann schon für den Einsteiger auf 8" F/6 und ist damit m.E. schon
beim größten bequem händelbaren(transportierbaren) Volltubusdobson angekommen, was den Vorteil hat, dass man mit einer guten Vollausstattung an
Okularen, Filtern und Zubehör so ganz allmählich zu einer Teleskopausrüstung kommt, die auch gehobenen
Ansprüchen gerecht wird, ohne gleich über ein neues Teleskop nachdenken zu müssen, obwohl
die Ausstattung ein vielfaches teurer werden kann als das Teleskop selbst.

Was Uwe (Pilz) anspricht, gehört zu den vielen Dingen, welche bei der Anschaffung eines solchen
Dobsons von Anfang an klar sind.
Man kann, so wie sie geliefert werden, schöne Beobachtungen machen. Die Geräte fordern aber geradezu
dazu auf, das "schlafende" Potenzial durch einige simple Heimwerkermaßnahmen zu wecken.
Tubusauskleidung mit Velousfolie, saugender Lüfter hinter dem HS, Selbstbautauschutzkappe,
Tubusisolierung, Verbesserung der Drehlager mit Ebonny-Star/Teflon, Vergrößerung der Höhenräder,
ja der komplette Eingenbau einer besseren Rockerbox oder der Umbau auf einen Reisegitterrohrdobson,
der Kauf oder Selbstbau einer EQ-Plattform und was man sonst noch alles finden kann.
Da muss jeder sehen, was persönlich als nötig, brauchbar, machbar empfunden wird.

Gleiches gilt für die Okulare. Eine Grundausstattung, die wie oben aufgezeigt aus zwei Okularen besteht
und sechs Vergrößerungen zwischen Übersicht und zuträglicher Höchstvergrößerung beinhaltet garantiert einen Einstieg mit hohem Spassfaktor, wird aber
erst durch die eine oder andere Ergänzung komplett. Da ist es dann aber gut, diese Anschaffungen aufgrund
gesammelter eigener Erfahrungen und selbst erkannter Bedürfnisse zu tätigen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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