eine Name für ein 9x63 noname

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FStone

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Hallo

Ich hab vor einiger Zeit das abgebildete 9x63 erworben.
Leider hat es keinerlei Herstellerbezeichnung.
Das Glas scheint alles in allem hochwertig zu sein, ich nutze es sehr gerne.
Kennt jemand das Glas?

CS - Frank.
 

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Hi Frank,

das Glas sieht stark nach einem Lichter aus (made in Japan, allerdings unteres Preis- und Qualitätssegment). Ich habe, als Erbstück von meinem Großvater, ein 8x56 dieses Herstellers - das Teil sieht äußerlich genau so aus, allerdings ist auf der Abdeckkappe des Fokussiertriebs noch der Herstellername aufgedruckt. Lichter baut(e) ebenfalls ein 9x63.

Mann kann damit beobachten - die beste Figur macht es bei Tageslicht, vergleichbare Gläser von Docter und / oder Zeiss lassen das Lichter im direkten Vergleich deutlich und weit hinter sich zurück. Schwachstelle scheint insbesondere die (bläuliche) Vergütung zu sein...
 
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Hallo Frank,
ich habe eines von Eschenbach aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts; es sieht genau so aus, nur jagdgrün. Diese Gläser wurden unter verschiedenen Labels gehandelt und vermutlich in Japan gebaut. Die Leistung ist ganz ordentlich, aber moderne Gläser lassen sie in puncto Kontrast weit hinter sich. Auch die 10x50 Dekarem z.B. von Zeiss Jena sind deutlich besser.
Gruß Michael
 
Hallo Frank

Ich hab auch ein 9x 63 der selben Bauart-als Eschenbach gelabelt.
Mir kommt vor als sei die Vergrößerung schwächer als 9 x im Vergleich mit zb. 10 x 50 Feldstechern.
Es gab von der gleichen Baureihe auch 8 x 63 so daß das Toleranzen sein könnten.
Außerdem haben die Objektive 180 mm Brennweite, also 1 zu 3 was schon zu weichen Bildern führt.
Es ist auch fraglich, ob die Objektive überhaupt ausgeleuchtet werden - schwer feststellbar.
Ein Lidl 10 x 50 zeigt auch am Sternhimmel mehr.

CS Felix
 
Moin zusammen!

Das Glas oben sieht mir nach einem Japan-Import aus. Ich hatte jahrelang das gleiche, aber als 8x56, gekauft Anfang der 80er bei Revue / Foto-Quelle.

> Es ist auch fraglich, ob die Objektive überhaupt ausgeleuchtet werden - schwer feststellbar.

Das kann man sehr leicht feststellen: Bei CN ist das Verfahren beschrieben. Man setze eine LED-Lampe ca. 20-25 cm hinter das FG-Okular und messe dann den am Objektiv austretenden Lichtkreis aus. Das ist dann die effektive FG-Öffnung. Aber Achtung, man erlebt die dollsten Dinger! :augenrubbel:

> Ein Lidl 10 x 50 zeigt auch am Sternhimmel mehr.

Tja, das olle Lidl hat leider nach der eben beschriebenen Taschenlampen-Methode nur eine effektive Öffnung von 42 mm! Das wäre ja für das Japan-Dachkant oben ein absolutes Armuturteil.
BTW: Als ich den Makel beim Lidl-FG bemerkt hatte, habe ich mir ganz schnell ein russisches Tento 10x50 besorgt. Da leuchten die Prismen zumindest das Objektiv aus, wie sich das gehört.
 
Hallo Winnie,

Ihr nehmt einem wirklich jede Illusion.
Verglichen an meinem alten Minolta 7x50 oder ZEISS 7x50 war das Ding gefühlt klasse. Und nu – Lidl, Revue, Foto-Quelle!

Ich hab das mit der LED-Lampe mal auf die schnelle ausprobiert,
gemessen würde ich nicht sagen, da müsste man das irgendwie fest aufbauen,
aber trotzdem – es funktioniert.
Für das abgebildete Glas komme ich auf einen Lichtkreis von ca. 58 mm (zwischen 56 – 60), also keine 63mm.
Für ein Eschenbach 7x42 Farlux und ein Nikon 8x25EX kommt der Meß- oder besser Schätzwert sehr gut hin. Wieder was gelernt.

Übrigens, alle ausprobierten Gläser sind Dachkantengläser.
Es fällt bei allen ein dünne leicht dunklere Linie im Lichtkreis auf. Ist das eine Prismenkante?


Danke und CS
Frank.
 
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Moin Frank!

Tröste dich: mein Revue-Glas hat ein Fotofachhändler, der mit Zeiss und Leica handelt, ebenfalls für ein Zeiss gehalten. :)

> Es fällt bei allen ein dünne leicht dunklere Linie im Lichtkreis auf. Ist das eine Prismenkante?

Jip.

PS: Ich hatte bei der TL-Methode noch was vergessen. Den Lichtkreis projiziert man am besten auf eine weiße Fläche ebenfalls ca. 15-20 cm vor dem Objektiv. Das Messen geht dann ratz-fatz.
 
Hallo Frank, hallo Micha

klar war mein Eindruck eher subjektiv - bei mir ist bei großen Austrittspupillen das Bild generell weich was auch an den Augen liegt.
Das das Lidl 10 x 50 seine volle Öffnung nicht nutzt weiß ich und hab es deshalb schon lang zerlegt - die 20 mmm Weitwinkelokulare benutz ich an einem alten Zeiss -binokular - eigentlich für Mikroskope-
mit etwas MC Gyver - Technik auch am Fernrohr zu verwenden.
Etwas besonderes hat das 9 x 63 - es hat sog. Abbe - König -Prismen.
Im Gengensatz zu Porro oder Schmitt-Pechan können die komplett aus BK 7 bestehen und, wenn durchgängig verkittet hätten sie nur 2 Glasluftflächen - allerdings eine Innenfläche mit Dachkante.
Sie haben ansonsten den Nachteil, daß sie sehr lang bauen und deshalb langsam vom Markt verschwinden.
Deshalb werf ich es nicht weg und vielleicht bau ich mal andere Objektive dran.
Gruß

Felix
 
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