Eine Stunde Jupiter am 2.3.2014

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Zitat von JDF:
Besonders schwierig war es den Schattenaustritt sauber zu morphen.
Hallo Jan-David,

eine derart sauber durchgeführte Animation des Schattenaustritts habe ich noch nicht gesehen - Gratulation! Die Animation gefällt mir insgesamt sehr gut mit den gegenläufigen Monden. An den Monden selbst hatte ich mit PaintStar bei jeweils nur einem Referenzpunkt bislang keine Probleme mit Ausfransungen. Welche Software benutzt Du zum Morphen?

Gruß, Jan
 
Hi Jan-David,

sehr schöne Animation. :super:

Eventuell solltest Du das nächste Mal die Kamera um 180 gedreht in den Okularauszug stecken. Dann erscheint der überzeichnette Rand durchs Schärfen auf der anderen Seite. Durch die Phase ist er dann nicht so ausgeprägt sichtbar.

Kommen die "Ausfransungen" am Mond vom Seeing?
 
Zitat von Sternenfee123:
Dann erscheint der überzeichnette Rand durchs Schärfen auf der anderen Seite.
Hallo Fee,

das würde ich nicht erwarten, da es sich hier nach meiner Erfahrung nicht um einen Kamera-Effekt handelt, sondern um einen Bildbearbeitungseffekt, der durch den besonders hohen Helligkeits-Kontrast am beleuchteten Planetenrand ausgelöst wird. Dieser Efekt lässt sich erheblich abmildern, indem man diesen Planetenrand durch entsprechende Maskierung einer im Vergleich zum Zentrum der Planetenscheibe verminderten Schärfungsprozedur unterzieht. Am unbeleuchteten Planetenrand ist der Helligkeitsverlauf vergleichsweise flach, so dass dort Überschärfungseffekte kaum in Erscheinung treten.

Gruß, Jan
 
Hallo miteinander,

danke für die netten Kommentare.

@Jan:
Ich habe lange mit PaintStar und FantaMorph rumprobiert. Kürzlich habe ich dann "MorphMan" entdeckt, ein etwas älteres, aber umfangreiches Programm, das auch eine Auswahl verschiedener Morph-Algorithmen erlaubt.

Bei den Monden habe ich jeweils einen Punkt gesetzt, evtl. sollte ich da mal drei wählen. Ich war so auf den Schattenaustritt fixiert, dass ich den verzerrten Io gar nicht registriert habe. Auf das Seeing kann man das nicht zurückführen, das ist eher ein Problem beim Morphen, denn dort wo er so elongiert erschscheint sind nur interpolierte Bilder vorhanden. Die gesamte Animation besteht aus nur drei Einzelbildern.

So sieht das übrigens mit Referenzpunkten aus:
Link zur Grafik: http://jdfoerster.de/astronomie/aag/ref_pts_morph.jpg

Das Schärfungsartefakt am rechten Rand maskiere ich auch üblicherweise. Drehen der Kamera nützt da leider nichts. ;-)

Seltsam finde ich, dass ich am linken Rand beim letzten Bild ein Ringartefakt habe. Es ist wahrscheinlich, dass ich mir dieses durch WinJupos beim Derotieren eingehandelt habe. Ich bin noch relativ unerfahren mit diesem Programm..

Einige Artefakte lassen sich auch darauf zurückführen, dass die Animation aus nur 128 Graustufen besteht. Das sieht bei mir im Original etwas glatter aus. Mehr kann ich euch jedoch aufgrund der Dateigröße nicht zumuten.

Grüße,
Jan-David
 
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