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Einer geht noch! Ein MoFi-Komposit.

dominik.b

Mitglied
Hallo liebe Sternfreunde,

die Schleierwolken haben bei mir, im Rhein-Neckar-Kreis, nur zum Teil die Sicht erschwert. Natürlich war ich draußen und habe mir das Spektakel mit einem kühlen Bier angeschaut. Die Kamera war mit dabei. Ich habe entschieden, mich an einem Komposit-Foto zu versuchen. Viel anderes blieb mir auch nicht übrig, da sich meine
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Ausrüstung noch immer auf eine EOS 77D samt Kit-Objektiv beschränkt. Am Mittag habe ich ausgetüftelt wie ich das Vorhaben umsetzen kann und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich bei etwa 24mm Brennweite die ganze MoFi einfangen kann. Ich hab geschaut, wo sich der Mond zur gefragten Zeit befindet und wie ich etwa belichten muss. Dann bin ich mit dem Kompass in der Hand raus geradelt und habe nach einer passenden Komposition gesucht. Als ich am Abend an ausgesuchter Stelle ankam, musste ich feststellen, das ein Teil meines Vordergrunds in der Zwischenzeit zerstört wurde. Ein Weizenfeld:LOL:. Also musste kurzerhand umdisponiert werden.

Die Finsternis habe ich dann bei 55mm, f/8, ISO 400 und Belichtungszeiten zwischen 1/25s und 1/640s abgelichtet. Die Aufnahme des Vordergrunds habe ich zwischendurch bei 18mm gemacht. Sie ist kurz nach Beginn des Eintritts in den Kernschatten entstanden. Später waren die Schleierwolken so hell vom Mond erleuchtet, dass mir keine weitere Aufnahme gelang. Vielleicht gehe ich da zu klarer Stunde nochmal ran. Es wäre schön, wenn sich trotz Vollmond wenigstens einige Sterne zeigen.

Die Belichtung der Mondbilder habe ich in LR angepasst und dann samt Vordergrund als Ebenen in PS exportiert. Dort habe ich sie skaliert (ich glaube etwas zu groß, hab das nicht berechnet) und schließlich im Aufhellen-Modus über den Vordergrund gelegt. Nach finalen Anpassungen in LR ist das folgende Komposit entstanden.

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Wie habt ihr die Finsternis verbracht?

Viele Grüße
Dominik
 
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Anette_Aslan

Mitglied
Gaaanz einsam, wie immer! Viel rumgemurkst - weil ich das mit der Planetenkamera einfangen wollte und mangels Routine dann die Planetenkamera in den Zenitspiegel gesetzt anstatt in den Fokus, dabei kam auf dem Bildschirm ganz klar nur Kloßbrühe heraus, bis ich kapiert habe, dass die Kamera in den OAZ gehört.
Dann mit den Mücken herumgekloppt, fast auf ein Igelbaby gelatscht, hin-und hergerungen mit mir, ob ich nicht doch noch schnell nebenbei Jupiter und Saturn aufnehme, dann lieber sein gelassen und mich nur auf den Mond konzentriert .... alles in allem .... es war ein tolle Nacht, hab bis 02:30h durchgehalten und bin demensprechend chemisch heruntergefahren.
Hier noch ne Stakker-Bearbeitung vom bedeckten Teil des Mondes....
LG
Anette
 

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