Hi,
besser ein verbogenes Bild als überhaupt keines(weil zugetaut). <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
CS
Guter Einwand! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Mal eine ziemlich grobe Überschlagsrechnung:
- Wärmeausdehnungskoeffizient von Fensterglas: a = 7,6*10^-6/K (Pyrex die Hälfte)
- sagen wir mal dt = 5° Temperaturdifferenz zwischen zwei schlimmstmöglichen Punkten auf dem Spiegel
- Spiegeldicke D = 20mm
- Wärmeausdehnung nach vorne wie hinten, daher Ergebnis halbieren
a*dt*D/2 = 0.00038mm
Das ist im blauen in etwa Lambda, also eine Katastrophe.
Nehmen wir jetzt ein Paar rettende Faktoren an:
- gleichmäßig verlegter Heizdraht mit 5mm Abstand: rechnen kann ich das nicht, aber ich schätze dass dann auf der anderen Seite (die spiegelnde) nur noch T-Differenzen von hunderstel bis maximal zehntel Grad ankommen. Da hätten wir dann Lambda/50, nicht ganz weil auf der Rückseite die Unterschiede größer sind.
- Wir heizen den Spiegel nur sehr minimal und beschränken die Temperaturunterschiede daher auf kleinere Werte.
Fazit: FS-Heizung ist eigentlich kein Problem, wenn man nur minimal auf eine gleichmäßige Verteilung achtet. Seeing habe ich jetzt aber ausgelassen.
Gruß, Henning
Ps: nebenbei bin ich davon überzeugt, dass es auf die Qualität eines FS allgemein im Vergleich zum HS noch mehr ankommt: eine Erhebung geht beim HS mit dem Faktor 2 in die Wellenfront ein, beim FS aber mit dem Faktor 2*sqrt(2). Deswegen muss er noch genauer sein.