Einrichtung eines Beobachtungsplatzes

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Thorskel

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Hallo Gemeinde,

meine Anfrage zielt auf die Einrichtung eines Beobachtungsplatzes.

Ich wohne in einer 1 1/2-geschossigen Doppelhaushälfte. Da die Bebauung um unser Haus fortgeschritten ist und die Bäume der Nachbarn in den letzten Jahren sehr hoch gewachsen sind, kann ich nicht mehr aus dem Garten heraus beobachten. Ich plane deshalb, einen Teil des Daches im Bereich des Spitzbodens zu öffnen, um dort mittels einer Dachterrasse einen Beobachtungsplatz für Mond und Planeten zu schaffen.

Wer kann mich bei der Kostenabschätzung, Projektierung und Durchführung unterstützen? Es soll keine "Architektenlösung" geschaffen werden, sondern mit möglichst geringen Kosten eine akzeptable und preisgünstige Heimat für meine astronomische Ausrüstung erstellt werden.

Gruss aus dem bewölkten Bonn
Wilhelm
 
Hallo Hubert,

vielen Dank für die Antwort. Mein Problem liegt eher im organisatorischen Bereich; z.B. welche Genehmigungen muss ich einholen, wie koordiniere ich die verschiedenen Gewerke etc. Ich denke, da muss Statiker, Zimmermann und Dachdecker tätig werden.

Gruss
Wilhelm
 
Hallo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Hatte das auch vor, bevor ich mir dann doch eine Schiebedachsternwarte im Garten gebaut habe.

Ich wohne unter dem Dach in meinem 3-Familienhaus mit meinen Eltern. Wollte dann einen ungenutzten Stauraum zu einem Dachbalkon umbauen. Sah ganz einfach aus, einfach nur das Dach an der entsprechenden Stelle kürzen und den Boden wetterdicht machen.

Problem war die Stadt, oder besser gesagt, die Gemeinde. Die erlaubten mir die baulichen Maßnahmen nicht. Es würde einfach nicht in die bebaute Umgebung passen. Ich solle mir erst mal das OK von den Nachbarn holen. Den Nachbarn war es eigentlich egal, was ich da oben treiben würde, ganz im Gegenteil, sie haben sich gleich zur Beobachtung angemeldet. Aber auch davon ließ sich die Stadt nicht abbringen. Jetzt mit dem Argument, die bauliche Maßnahme müßte erst mit einem Statiker geklärt werden und es dürfte nicht mehr als 10m² ausmachen ...

Egal, es war mir dann zu blöd ! Hab mir meine Sternwarte dann in den Garten gebaut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Thomas
http://www.sternhimmel-ueber-ulm.de
 
Hallo,

aber wenn der Garten doch zugewachsen und umbaut und möglicherweise sowieso zu klein ist, hilft die Idee mit der Gartensternwarte nix. Bei mir ist es nämlich genau so.

Das Öffnen des Daches ist nicht ohne, ich würde die Gewerke nicht selber koordinieren, sondern einem den Hut aufsetzen, z.B. einem Architekten oder einem der Handwerker, der dann für alles verantwortlich ist.

Aber vielleicht gibts ja auch eine kleine Lösung? Ich weiß natürlich nicht, wie das Dach aussieht, möglicherweise lassen sich zwischen den Sparren Velux Fenster einbauen. Da gibt es Versionen zum Herausklappen; das Fenster liegt dann quasi von äußen auf dem Dach. Das kann man alles ohne Baugenehmigung machen, glaube ich. Wo man aufpassen muss, ist die Last, die man auf den Boden bringt. Normalerweise sind ja so Kriechböden nicht mit einem Betonboden versehen, sondern einfach mit MDF-Platten belegt.

Die Lösung von Hubert finde ich übrigens spitzennmäßig.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Ja ja, die Velux-Fenster <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> So zwei Stück zieren mein Dachboden auch. Wirklich prima Teile. Die Fenster gehen zu 2/3 zur Seite weg. Hab die größte Version davon. Somit ergeben sich bei mir dann 2 ca. 1x1m große Guckluken. Für den Anfang war ich damit ganz glücklich. Mit der Zeit wird man aber anspruchsvoll. Visuell ist das sicher noch kein Problem. Aber fotografisch stößt das an Grenzen. Die warme Luft aus dem Haus läßt photografisch nicht viel zu und auch der Boden aus den MDF-Platten ist einfach zu "weich".

Ach ja, größere Dachfenster müssen auch "genehmigt" werden. Du kannst max. eine Nummer größer reinmachen, als schon drin war. Habs aber trotzdem gemacht ;-)

Thomas
http://www.sternhimmel-ueber-ulm.de
 
Hallo Leute,
Manchmal kann es finanziell günstiger und auch seeingtechnisch besser sein, an eine Giebelseite ein "Krähennest"
anzuhängen.
Quasi einen kleinen Balkon in Holz- oder Stahlrohrkonstrunktion mit Bodengründung oder, wenn
machbar, an der Hauswand befestigt.
Zugang über eine Tür vom Spitzboden oder, wenn die Höhe reicht, von der Wohnung aus (doppelter Nutzen).
CS
*entfernt*
 
Hallo Andreas, Thomas und Günther,

vielen Dank für Eure Beiträge. Ich habe mittlerweile eine Firma in der Nähe gefunden, die damit wirbt, dass sie alle Handwerkergewerke aus einer Hand organisiert. Ich will mal sehen, was dabei herumkommt und berichten.

Die Idee mit Velux hatte ich auch schon, aber ich hätte auch gerne mal wieder eine Möglichkeit meinen Blick frei in die Umgegend schweifen zu lassen und da eignet sich eine Dachterrasse wohl am besten.

Der Garten selbst ist für die Beobachtung zu klein und wie schon geschrieben, wachsen die Bäume in Nachbars Garten gen Himmel.

Gruss
Wilhelm
 
Hallo Günther,

die Ideee ist nicht schlecht und ich werde sie mir mal bautechnisch durch den Kopf gehen lassen.

Gruss
Wilhelm
 
Hallo Wilhelm,
Eingriffe in die Dachkonstruktion sind immer genehmigungspflichtig und häufig mit erheblichen
statischen und technischen Problemen behaftet.
Das gilt schon für Dachfenster, die größer sind als ein Schornsteinfegerausstieg. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />
Bei einem Balkon - "Anbau" gibt es höchstens Probleme mit Grenzabständen zum Nachbarn oder der Bauflucht.
CS
*entfernt*
 
Hallo Wilhelm,
und die Bäume der Nachbarn in den letzten Jahren sehr hoch gewachsen sind,
kann ich nicht mehr aus dem Garten heraus beobachten .
Da würde ich Dir ein eindringliches Gespräch mit dem Nachbarn empfehlen,
evtl. das Ganze mal nach 5 Bierchen bei einer Grillparty bequatschen,
bringt diese Maßnahme keinen Erfolg ,ist der Kauf von Kupfernägeln eine überlegenswerte Alternative. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
per aspera ad astra........
Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de
Niemals den Kopf , im Zweifelsfalle immer den Zweig hängen lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pfeif.gif" alt="" />
 
Hallo Gerd,

bringt diese Maßnahme keinen Erfolg ,ist der Kauf von Kupfernägeln eine überlegenswerte Alternative

Soll er da ein Schild daran aufhängen: "Dieser Baum stört!" ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Oder soll er damit seinen Nachbarn an die Garage nageln, während er den Baum fällt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Spaß beiseite - es ist eine Legende, das Kupfernägel irgendwas bei Bäumen bewirken. Außer einer braunen Verfärbung rund um den Kupernagel passiert nämlich nichts...

Gruß
André
 
Hallo Gerd,

bei dem Nachbarn habe ich schon alle Register gezogen, von einer freundlichen Anfrage bis zur Androhung von rechtlichen Schritten - leider ohne Erfolg. Der Blitz soll ihn beim Sch... treffen.

Gruss
Wilhelm
 
Hallo Wilhelm

Ich konnte meinen Nachbarn bestechen, ich habe 50% der Fällkosten übernommen. Jetzt kann ich auch nach Norden sehen. Die 2 Lampen von Nord, die ich vorher nicht bemerkt hatte, stören mich dafür jetzt.
 
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