Einsteiger Ausrüstung

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Luk22

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Hallo Leute,

Ich bin 16 und interessiere mich schon länger für Astronomie, bisher hatte ich aber noch keine Ambitionen mir ein Teleskop zu kaufen, das hat sich nun geändert.

Mit dem Teleskop würde ich gerne:

-Weite Objekte (Galaxien u.ä.)
-aber auch Planeten und Monde

beobachten können.

Es sollte außerdem die Möglichkeit bestehen später mal Fotos mit dem Ding machen zu können.

Ich hatte mal so ins AUge gefasst :
Newton-Reflektor 130/900mm .
oder N-Reflektor 150/1200mm.
Ist/sind das (ein) gute/s Anfänger Teleskop? (Ich bin durchaus bereit auch nen bsichen Zeit zu investieren es sollte auch eine gewisse herausforderung da sein und nicht alles so von der hand gehen)

Dann noch: Welches Stativ/Halterung würdet ihr mir empfehlen ? auch im anbetracht das ich später mal mit kompakter (oder vll. auch slr) kamera fotos machen will

Ich habe ein Angebot gefunden mit EQ2 oder EQ 3-2 Halterung , aber durch lesen einiger Forenthreads, meine ich verstanden zu haben das die vll. zu schwach sein wird.


Obergrenze sollte so bei 400-500 € liegen.

Als letztes: Kennt jemand ein Fachgeschäft für Teleskope usw. in der Gegend Dortmund, Soest ?

Bin jetzt ne woche in urlaub würd mich freun wenn ich danach ne paar tipps hätte...

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Lucas (?),

ich würde zum 150/1200 greifen, ein schönes Gerät, gerade für Planeten. Bei deinem angepeilten Buget wäre aber auch ein 8" f6 drin (200/1200mm). Diesen Würde ich als Dobson nehmen und an den Ausbau mit Montierung erst später denken, nachdem man sich eingewöhnt hat. Kostenpunkt um die 350-400 Euro. Da wäre dann auch noch ein gutes Übersichtsokular in 2" Steckdurchmesser, 30mm Brennweite und 65 Grad scheinbares Gesichtsfeld im Buget.

Parallaktisch gibt man sehr viel Geld für die Montierung aus und weniger für die Optik. Später merkt man dann, daß man einen Fehler gemacht hat, verkauft wieder und hat Lehrgeld bezahlt.

Vorteil Dobson: kein Aufbau, einhängen und loslegen. Ist er später dann mal parallaktisch montiert (zur Fotografie z.B.), dann hat man zum schnellen Spechteln immernoch die Rockerbox.

Mogliche Geräte: Skywatcher/GSO/Galaxy. Alle liegen in der Preisklasse zwischen 300 Euro in der "Standardausstattung" und 400 Euro mit besserem Zubehör.

CS
Winfried
 
Hi Luk22(?),

für beide Geräte sind beide Montierungen zu schwach, vieleicht für den 130/900 ginge gerade noch so die EQ3-2 aber auch nicht mehr optimal (betreibe ein 130/720 auf EQ3-2 und sehe ihn visuell schon fast am Limit).

Ein 130/650 auf EQ3-2 gibts für unter 300€ und ist sicher montiert, der zeigt sicher schon einiges, aber noch keine Ooh und Aaah Schreie erwarten, ausser bei einigen Objekten vieleicht.

Als Obergrenze für parallaktisches Gerät wäre ein 6" f/5 (150/750) auf einer Astro5, dann bleibt aber nahezu nix mehr für Zubehör...

Ich bin wie Winfried der Meinung, dass der Einstieg visuell erfolgen sollte und dass du dich mit dem THema Fotografie später auseinander setzen solltest wenn du dich zurecht findest und bereit bist mehr als nur 500€ in die Hand zu nehmen, so das vierfache ;) Es geht natürlich auch mit erheblich weniger (z.B. mit 6" f/5 auf Astro5) aber sofern die Kamera noch nicht vorhanden ist kostet das auch mehr und erfordert vor allem viel Erfahrung.
Kannst dir ja mal auf meiner Seite den Artikel "Astrofotografie" durchlesen, mit Beispielbildern zu entsprechendem Equipment.

CS Benny
 
jo schonma danke.

Also meint ihr für den Einstieg wäre ein Dobson besser, ein parallaktisches aber auch möglich, wenn ich das so richtig gedeutet habe.?

Nochmal die Frage kenn jemand einen Laden in der Nähe von Dortmund oder auch Münster ?
 
moin,

von wo aus willste überhaupt in die sterne gucken? im ruhrpott geht doch eh nicht viel in richtung galaxien und so. dafür mußte schon nen stück weg und dir nen dunklen himmel suchen. da man als 16 jähriger nicht so mobil ist, sollte man da nicht mehr in richtung planeten gehen, denn dafür sollte der himmel von deinem balkon auch langen. ich würde zum 130/900 auf ner eq3-2 raten. warum kein dob? weil man bei planeten hoch vergrößert und da ist das viel einfach mit einer montierung nachzuführen. der dobson ist ja auch ein newton, nur halt nicht paralaktisch montiert, sondern in einer box. beim nachführen "schubst" man das ganzen teleskop weiter, bei der paralaktischen montierung muß man nur an einem rad drehen. damit verringern sich die schwingungen beim nachführen und man kann schön weiter beobachten. vorallem, wenn man nen motor dran hat.

hast du die möglichkeit einen dunklen himmel anzusteuern (also keine künstlichen lichtquellen in der nähe), dann ist sicher der 8" dob für das geld ne gute investition, da damit deutlich mehr im deepsky-bereich geht als mit dem 130er.

eins sollte aber klar sein, will man möglichst viele details an planeten sehen, braucht man brennweite des teleskops und ne ordentliche nachführung. da spielt die öffnung keine so entscheidene rolle.
will man galaxien sehen, ist öffnung wichtig. da braucht man nicht so die dolle nachführung, weil man bei diesen objekten nicht ganz so stark vergrößert.
will man beides, braucht man geld, denn dann schnallt man nen 8 zöller auf ne teure paralakttische nachführung.

tschau norman
 
ah danke, also ich wohn relativ am ende eines 5000 einwohner dorfs. in einer sackgasse, auf zwei seiten ist wald.
Es sind halt ne paar Straßenlaternen da.

Da wir Flachdach haben habe ich die möglichkeit über ne treppe aufs dach zu kommen und von da aus zu gucken
 
Dass es lokal dunkel ist, sagt noch nicht viel über den Himmel aus. Siehts du an einer durchschnittlich klaren Nacht die Milchstraße? Dann ist Deep Sky viel möglich. Ansonsten bleiben Sonne Mond Planeten, das ist ja auch etwas. Wirkt sich aber auf die zweckmäßge Ausrüstung aus.
 
Hallo Luk22,

Dobson zum Einstieg ist bestimmt nicht schlecht. Die meiste Optik fürs Geld.
Aber wenn es unbedingt parallaktisch sein sollte, kann man auch den TAL 150/750 oder den TAL 150/1200 auf MT-3S in Erwägung ziehen (kostet leider ca 600 €). Auch fotografisch ist da wohl so einiges drin (siehe talianer). Habe diese Kombination (150/1200 auf MT-3S) selbst und bin damit sehr zufrieden (nur visuell, keine Fotografie).

Zur Info: Bin auch noch Anfänger, meine "Kombination" wurde von einem "alten Hasen" für gut befunden. Ich gebe aber auch zu, dass ich durch seinen 8"/f6-Dobson mehr gesehen habe (sind ja auch 2"-mehr Öffnung).

Viele Grüße
Thomas
 
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