Einsteiger braucht Hilfe

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Andreas_Wa

Neues Mitglied
Hallo miteinander,

als Neuling darf man ja hier nicht all zu viel. Jedenfalls bei Such&Find.

Eigentlich Suchte ich ein Spektiv für die Naturbeobachtung.
Ich hab ja schon ein Fernglas, mit Zoom 8-20 fach.
Ohne Stativ wackelts da schon ganz schön.
Dann gab´s den Blick zu Mond. Auch schön! Würd´ ich gern mal Fotografieren.

Nun hab ich mich belesen.
Farbfehler, Vergrößerung, Brennweite, großese Sichtfeld...
Nun bin ich bei den APO Refraktoren gelandet.
Kompakte Bauform und dazu gute Qualität!

66-70-80mm ?
Meine Samsung NX300 möchte ich vielleicht auch zukünftig mal anschließen.
Triplet muss es nicht sein.
Neupreise sind ganz schön stolz.
Und Zubehör braucht es ja auch noch.

Nun suche ich was Gebrauchtes.
Montierung auf nem Fotostativ sollte ja für den Mond reichen.

Was für ein Einsteiger-Refraktor sollte es sein?

Passt das Zubehör Produktübergreifend?
Hat jemand ein paar Einsteigertipps zur Vermeidung von Fehlern.

Grüße an die Gemeinde!
 
Hallo Andreas,

für den Einsatz als Spektiv braucht man keine hohen Vergrößerungen, da kannst Du alle drei angegebenen Öffnungen einsetzen. Aufnahmen von Teilgebieten des Mondes sind damit ebenfalls möglich. Für die (visuelle) Beobachtung von Details ist mehr Öffnung immer sinnvoll, also eher das 80-mm-Objektiv als das mit 66 mm Durchmesser.

Ein Fotostativ ist bei höheren Vergrößerungen, wie man sie für Details auf dem Mond braucht, nicht gut geeignet. Du könntest es mit einem Getriebeneiger als Kopf probieren, aber eine richtige azimutale Montierung dürfte besser zu handhaben sein.

Das meiste Teleskopzubehör ist universell einsetzbar: Okulare, Barlowlinsen, okularseitige Filter, Zenitprismen oder -spiegel, viele Sucher. Bildfeldebner werden aber vom Hersteller speziell zu seinem Produkt angeboten, sie lassen sich nicht gut austauschen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

und Danke für die Tipp´s.

Gerade was die Montierung angeht. Werd ich wohl noch mal überdenken müssen.
Es passiert sicher schnell, dass mann falsch und doppelt kauft.

Am Anfang steht jedoch der Refraktor.
Zur Öffnung... da werd ich wohl noch suchen, vielleicht finde ich einen guten gebrauchten 80mm APO Refraktor.
Brennweite sollte wohl um die 420mm betragen.
Die Unterschiede werden ja nicht sooo groß sein, wie z,B. zum 500mm.

Der könnte mir gefallen
http://www.teleskop-express.de/shop...-3--Crayford-Okularauszug---wei-er-Tubus.html


Nochmals Danke!
Andreas
 
Hallo Andreas,

80/420 kannst Du nicht bezahlen, wenn in guter Qualität gebaut. Nimm ab 480 mm Brennweite. Das von Dir verlinkte Instrument hat 560 mm und somit ein für einen ED dieser Größe entspanntes Öffnungsverhältnis. Das Teil sollte eine gute Abbildung haben.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

danke für die Tipps.
Dann werde ich mich mal umschauen und weiter belesen.
Vielleicht lass ich mich doch auf ein Neues ein. Gutes Gebrauchtes ist sicher schwer zu finden.

Dann braucht es ja auch noch Zubehör.

Ich hab gelesen, dass Vergrößerungen bis 100 gut machbar sind.
Welches Okular bietet sich da an.
Ich hab von Zoom-Okularen gelesen, oder sind ein, zwei feste Größen sinnvoller.

Grüße Andreas
Bei uns ist gerade der Himmel zugezogen.

 
Hallo Andreas,

welche Vergößerungen machbar sind, hängt vom Teleskop ab. Ein 80/480er Triplett sollte deutlich höher vergrößern können, ein 70/420er FK-61-Dublett nur etwas.

Dementsprechend und generell abhängig vom Öffnungsverhältnis muß/kann man die Okulare aussuchen. Und natürlich auch abhängig vom Finanzrahmen. ;)

Sinnvoll ist es, im Bereich der hohen Vergrößerungen feiner abzustufen. Prinzipiell reichen schon Plössl oder Orthos, aber bei höchsten Vergrößerungen haben die einen geringen Augenabstand oder sind mit der Brennweite nicht mehr erhältlich. Alternativ kann man daher eine gute Barlowlinse nehmen, um längerbrennweitige Okulare dafür einsetzen zu können.

Zoomokulare mit guter Qualität sparen Platz und sind daher sinnvoll, wenn das Teleskop auf Reisen gehen soll. Allerdings sind sie bei guter Qualität nicht ganz billig. Das TS 7-21 mm beispielsweise kann gut sein, muß dies aber leider nicht. Unterdurchschnittliche Qualität ist bei Mondbeobachtungen nicht angesagt.

Zu beachten ist auch, wie das Teleskop montiert ist. Azimutal mit Nachführautomatik (oder parallaktisch) vereinfacht die Anwendung von Okularen mit durchschnittlichem scheinbaren Gesichtsfeld im Bereich hoher Vergrößerungen deutlich.

Wenn Du nicht viel Geld ausgeben möchtest: ein Okular für viel wahres Gesichtsfeld, also mit langer Brennweite und viel scheinbarem Gesichtsfeld, zum Aufsuchen, der Rest darf aus preiswerten und leichten Plössln bestehen. Da die kaum unter 4 mm Brennweite angeboten werden, kann man, ein Öffnungsverhältnis 1:6 vorausgesetzt, bei einer guten Optik noch ein 3- oder 3,2-mm-Okular anderer Bauart hinzukaufen, um sich maximaler Vergrößerung anzunähern. Bei 1:7 wäre es eher eine Brennweite von minimal 3,5 mm.

Grüße

fquadrat

PS
Hier ist der Himmel recht klar, ich habe aber keine Zeit für richtige Beobachtungen.
 
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