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Sheldon1

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Guten Abend.

Ich bin neu hier :)

Heute habe ich ein Teleskop geschenkt bekommen, ein Mak 90/1250. Sonst habe ich mit einem Fernglas auf einem Fotostativ in den Himmel geschaut.

Der Mak passt auf das Stativ, aber es ist [zensiert] schwer mit dem Stativ das Objekt einzustellen.

Könnt ihr mir ein Stativ empfehlen, damit ich alles in Ruhe einstellen kann? Bitte einen Link posten, damit ich es mir ansehen kann (Danke :))Ich habe selber schon mal geschaut, aber 1000€ wollte ich für ein Stativ nicht ausgeben. Ich habe rund 230€ die ich dafür max. ausgeben möchte.

Ich habe gesehen, es gibt aut Motoren für die Stative, ist ein Motor zu empfehlen?

Ich habe eine Canon EOS 550D, kann ich die an das Teleskop anschließen und Bilder vom Mond Planeten machen?
Wenn ja, was brauche ich dafür?
Ich habe kurz Belichtungsbilder vom Nachthimmel gemacht und war hin und weg :) Kann ich mit dem Gerät auch Galaxien usw. aufnehmen? Oder ist das noch zu viel für den Anfang?

Danke für eure Hilfe :)


Viele Grüße


 
Hallo Sheldon1 (wie ist dein richtiger Name?)

wilkommen im Forum

ich habe auch mit einem Maksutov 90/1250 meine ersten Erfahrungen gesammelt, nachdem ich jahrelang den Sternenhimmel mit einem Fernglas beobachtet hatte.

Für Deep Sky (-Fotografie) ist die Öffnung zu klein und die Brennweite zu lang, da viele Nebelobjekte usw. lichtschwach sind.

Für Mond, Sternhaufen und Planeten ist dieses Gerät meiner Meinung nach sehr gut geeignet. Natürlich kommt es auch darauf an, wo du beobachtest (Stadt, Land...) wegen der Lichtverschmutzung. Bei dem Gerät braucht es relativ dunklen Himmel, um einige Deepsky Objekte zu erkennen.

Interessant wäre, welche Erfahrungen du bereits mit diesem Hobby gemacht hast.

Fotografisch setze ich das Gerät gerne für den Mond ein, auch bei Okularprojektion liefert das Teleskop hierbei gute Ergebnisse.

Als Montierung würde ich mindestens eine EQ3, oder besser eine EQ5 vorschlagen, denn auf eine EQ5 kannst du später aufbauen, wenn das Teleskop mal größer werden soll. Für dein Budget bekommst du schon eine gebrauchte EQ5 Montierung.
Soll dann noch eine motorische Nachführung angeschlossen werden wird das Budget jedoch knapp. Dazu noch Equipment fürs fotografieren....Okulare.....

Mein Fazit ist, das dieses Gerät auf der richtigen Montierung für Beobachtungen/Erkundungen für Anfänger gut geeignet ist.

Viel Spass bei Deinem neuen Hobby!

Grüße Marco






 
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Abend.

Danke für deine Antwort :)

Es soll eigentlich nur bei dem kleinen bleiben. Es sieht für die Zukunft nicht so aus, dass ich weit aufs Land komme.

Bei den Deepsky Brothers steht, dass die EQ2 auch super geeignet ist. Beim TS Service, gibt es auch ein Angebot wo ein Motor und ein Adapter dabei sind. Kann man mit der EQ2 das Gerät auch gut/sehr gut nutzen? Die Montierung sollte transportabel sein (Also nicht zu schwer).

Bis jetzt konnte ich meist nur den Mond, Planeten (Jupiter) anschauen, Andromeda war schön zusehen Orion Nebel. Alles halt was man aus der Stadt (Randbezirk) gut beobachten kann. Macht den eigentlich auch ein 80/400mm Teleskop Sinn in der Stadt? Oder bringt der nichts wegen dem hellen Himmel?

Viele Grüße
 
Hallo Sheldon1,
(nun kennen wir deinen richtigen Namen immer noch nicht)

die EQ2 ist visuell für das Maksutov 90 Gerät noch ok, fotografisch ist es grenzwertig, dann lieber EQ3, die ist noch transportfähig, allerdings nicht unbedingt mit dem Fahrrad.

Ein 80/400 ist mein Lieblingsgerät, trotz der Farbfehler, die sich als blaue Kreise um helle Objekte bemerkbar machen, vor allem bei der Fotografie. Es ist leicht zu transportieren, schnell aufgebaut und sinnvoll bis 100-facher Vergrößerung. Für Mond und Planeten ist der kleine Refraktor eher nicht geeignet, eher für ausgedehnte Deepsky Beobachtungen wegen dem großem Sichtfeld, und das funktioniert auch am Stadtrand bei gutem Seeing ganz plausibel. Ich selber beobachte ebenfalls meistens vom Randbezirk unserer Stadt. Es gibt noch Stadtlichtfilter, aber da wäre mir der Hintergrund wieder viel zu dunkel, das muss jeder selbst austesten.

Als Zweitgerät kann ich ein 80/400 oder eine Nummer größer empfehlen.

Grüße Marco

 
Er nennt sich Sheldon. Warum genügt Dir das nicht?

Gruß, Günther.
 
Hey guten Abend :)

Von welcher Firma ist der 80/400mm? Ich habe gesehen, dass es eins von Skywatcher oder Orion gibt.

Sieht man ggf. mit einem größeren Fernglas mehr? Aktuell habe ich ein Bresser 8*40. Ich würde dann folgendes nehmen:

http://www.teleskop-express.de/shop...twinkel-Fernglas-mit-besserer-Verguetung.html

Das zweite Teleskop / Fernglas soll wirklich nur für etwas Ds sein, also Sternenhaufen, helle Galaxien und Nebel. Wie gesagt leicht und transportabel soll es sein.

Was meint Ihr?


Viele Grüße

 
Hi Sheldon,

ist das dein richtiger Name oder hasst du zu viel BigBang therorie geschaut? ;)

Der 80/400 wird wohl der Skywatcher sein. Wenn dir ein Farbfehler wenig ausmacht so gibt es einige die mit diesem Gerät sehr zufrieden sind.
Ein Fernglas in deiner vorgestellten Bauart ist sicher eine nette Sache. Vergessen solltest du dabei aber nicht, das es eben nur eine Vergrösserungsstufe gibt.
Angenehmer ist da ein kleines Bino mit 45° Prisma, welches auch 1,25" Okulare aufnimmt. Da steigt der Preis aber deutlich.
An meinem Teleskop hab ich auch einen 50/200 FH Farbwerfer als Sucher, der aber auch mal zum spechteln und nicht nur zum aufsuchen dient.
Der SW ist günstig und hat den Vorteil eben andere Okulare aufzunehmen. Spass kann er machen wenn es auch eben farblich nicht perfeckt sein muss.
Hoffe dir bei deiner Überlegung etwas helfen gekonnt zu haben.

LG Silvio
 
Von welcher Firma ist der 80/400mm? Ich habe gesehen, dass es eins von Skywatcher oder Orion gibt.

Hallo Sheldon,

- mein 80/400 ist von Celestron, der Nexstar. Ich benutze ihn zum Schnellspechteln, aber auch für ausgedehnte DeepSky Beobachtungen. Wie gesagt mein Lieblingsgerät.

Sieht man ggf. mit einem größeren Fernglas mehr?

- Der 80/400 ist mit einem guten Fernglas zu vergleichen, nur monokular.

Das zweite Teleskop / Fernglas soll wirklich nur für etwas Ds sein, also Sternenhaufen, helle Galaxien und Nebel. Wie gesagt leicht und transportabel soll es sein.

- dann wäre der 80/400 doch perfekt.


Grüße Marco
 
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Moin!

Zitat von Sheldon1:
Von welcher Firma ist der 80/400mm? Ich habe gesehen, dass es eins von Skywatcher oder Orion gibt.
Fallen beide vom gleichen Band (bei Synta). Mein 80/400er hatte übrigens einige Probleme mit der Justage, die auch nach Umtausch gegen ein zweites Gerät nur etwas besser wurden. Behalten habe ich das, weil hohe Vergrößerungen bei mir durch einen Mak abgedeckt werden.

Sieht man ggf. mit einem größeren Fernglas mehr?
Jein. Mehr Bildfeld, aber die Vergrößerung ist geringer. Mit meinem 8x30 habe ich viele Objekte am Himmel beobachtet, einige von ihnen nur damit. Mit dem 80er dagegen habe ich die Sommermilchstraße in dem und nördlich des Schützen angesehen (M8, M20, M17, M16), aber auch erstmals visuell den Rosettennebel erblickt. Ein Fernglas hat hier Probleme, ausreichende Details zu zeigen, weil seine Vergrößerung dafür nicht reicht.

Dennoch: Mein 8x30 würde ich nicht einmal gegen ein Teleskop aus dem Profibereich eintauschen.

Grüße

fquadrat
 
Danke für den Input.

Ich werde mir den kleinen 80/400mm kaufen :)

Hab auch heute unser Reiseziel im Sommer festgelegt, wir wollen nach Dänemark ein Ferienhaus am Wasser mieten. es ist ca. 1 Std. von Kopenhagen entfernt und mit viel Glück, kann ich dort schöne Nächte unterm Sternenhimmel verbringen!

Bringt eigentlich eine Barlowlinse am Mak etwas?
Bzw. was ist noch eine Sinnvolle Ergänzung zu dem Gerät?
Hab mir ein ZoomOkular von TS geholt um eine gewisse "Übersicht" zu haben.


Viele Grüße
 
Angesichts des geringen Öffnungsverhältnisses lohnt sich eine Barlowlinse nur, wenn Du hohe und höchste Vergrößerungen mit viel Augenabstand, aber ohne die Kosten für teure Okulare haben möchtest.

Ich nehme direkt Plössl sowie Orthos im entsprechenden Brennweitenbereich, Dein Zoom sollte den höheren Vergrößerungsbereich ebenfalls abdecken und besitzt ohnehin eine Barlowlinse.

Grüße

fquadrat
 
Abend.

Danke für die Info.

Bitte entschuldigt die komische Frage, aber womit "sieht" man eigentlich mehr?

Also mit mehr sehen, meine ich wenn ich z.B. Andromeda fotografieren möchte, sehe ich dann mehr Details bzw. wird das Bild mit einem 80/400mm + canon eos 550d besser, oder wird es besser wenn ein Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv genutzt wird?

Danke für euer Feedback.


 
Das kommt drauf an, was Du mit "mehr" meinst.
Mit 50mm Brennweite ist der Bildausschnitt größer, also mehr um die Galaxie drumherum.
Mit 400mm Brennweite passt M31 grad so in das Bildformat - durch die höhere Vergrößerung sieht man in der Galaxie natürlich mehr Details.
 
Es ist eigentlich genau die richtige Antwort.

Wäre eine Kombination möglich?
Also erst mit dem 50mm, um das Drumherum einzufangen und dann mit dem 400mm für die Details, alles dann in ein Bildbearbeitungsprog. fertig, oder ist dies nicht möglich?
 
Meiner Meinung nach nicht, denn Du müsstest entweder das 50er Bild per EBV hochskalieren, was Qualität kostet und unschöne Sterne bringt, oder Du müsstest das 400er Bild runterskalieren, damit es in das 50er passt - irgendwie nicht zielführend.
Da wäre eher ein 4-fach Mosaik mit dem 400er angesagt.

Ich seh grad weiter oben: der 80/400 ist ein einfacher Fraunhofer - versprich Dir da nicht zuviel von für Fotografie.
Die Sterne werden alle blaue Höfe bekommen und zum Rand hin werden sie immer länglicher, läßt sich auf Grund der Physik nicht vemeiden (Farblängsfehler und Bildfeldkrümmung sind da die Stichworte).
Die Lösung dafür hieße 80mm ED oder APO mit einem passenden Bildfeldebner dazu.

Übrigens: auch Dein EF 50mm 1.8 musst Du ordentlich abblenden, um damit einigermaßen erträgliche Abbildung am Sternhimmel hinzubekommen.
 
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