Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidung

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sithlord

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Hallo!

ich habe derzeit ein 200/1200er Newton auf Dobsonmontierung, bin noch ein Neuling und möchte DeepSky+Planeten beobachten.

Aufgrund der bekannten schwächen möchte ich auf eine GotoMontierung mit Nachführung umsteigen.

Nun habe ich die Möglichkeit zum Kauf einer EQ6 von Skywatcher mit ca. 5 Bogenminuten Genauigkeit + Zubehör um meinen bestehenden Tubus weiter zu verwenden.
Incl. Strom und Zubehör ca. 1300€

Oder aber zum Kauf eines neuen Komplettsystems SchmidtCassegrain welches mich preislich nicht wesentlich teurer kommt jedoch durch erhöhte Brennweite attraktiver erschein.
1 Angebot mit 8 Bogenminuten Genauigkeit ca. 1200€

Was meint Ihr?
Wie wichtig ist die Genauigkeit von Goto's?

Vielen Dank!!
mfg

 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo,

Gegenfrage: Wie wichtig ist Dir das wahre Gesichtsfeld, welches beim SC durch die höhere Brennweite flöten geht? Und wie wichtig ist Dir die sehr wahrscheinlich kleinere Obstruktion des Newtons, welche die bei Planeten positive Bilddefinition verbessert? Andererseits: Wie wichtig ist Dir ein kompaktes Gerät?

Die Genauigkeit von Goto-Steuerungen ist nur soweit wichtig, als daß das typische Objekt nach dem Goto-Vorgang gut im Gesichtsfeld des Aufsuchokulars stehen sollte.

Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Mich würde am meißten interessieren, ob du visuell oder fotografisch dein Hobby vollziehen willst?
Ich bin vom Dobson auch mal auf eine EQ6 umgestiegen und ich
habe es bitterböse bereut.
Als rein visueller Beobachter war das Aubauen und einnorden auf den Polarstern für mich mit dem Polarsucher einfach nur die Hölle.

Für rein visuelle Beobachtungen gibts mittlerweile GOTO Dobsons.
http://www.astroshop.de/skywatcher-.../p,21051?sid=22b0712034c02af7ce8720607a95fd9d
Link zur Grafik: http://nimax-img.de/Produktbilder/normal/21287_0.jpg
Ich habe selbst die 14" Variante aber ich habe mir beim Tag der offenen Tür den 10" angeschaut.
Das Teiil ist klein, praktisch und locker in einem sehr kleinen Auto transportabel.
Vom Gewicht her tippe ich das komplette Ding auf rund 30kg.
Die Rockerbox und der Tubus ist sehr leicht von einander zu trennen und kann schön auf eine Rücksitzbank platziert werden.

Also auch wenn die EQ6 billig sein sollte, wäre diese Umstellung vom Dobson für rein visuellen Spaß am Nachthimmel eher ein Rückschritt. Und mit 1169€ ist der Dobson sogar in deinem Preissegment.
 
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Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Stiko,

ich frage mich immer, wer den rein visuellen Beobachtern erzählt, man müsse eine parallaktische Montierung einnorden, am Ende noch genau. Wenn die Gegengewichtstange ohne Teleskop "runterhängt" und dabei grob im Norden ist, reicht's völlig. Man braucht ja keine fotografische Genauigkeit und wenn man alle 5 Minuten bei hoher Vergrößerung mal korrigiert - meine Güte...

Ein Dobson macht wirklich eine Menge Spaß, aber eine Nachführung ist auch eine feine Sache. Die Dobsons die jetzt mit Nachführung kommen haben keine ordentlichen Tuben mehr - reichlich verhexte Sache. Anstatt den Dobson endlich rund zu machen, sorgen sie dafür, dass die Dinger dann anderweitig wieder eine konstruktive Meise haben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

Zitat von sithlord:
...mit ca. 5 Bogenminuten Genauigkeit...
...1 Angebot mit 8 Bogenminuten Genauigkeit...

Wer gibt denn diese Genauigkeiten so genau an?
Davon aber abgesehen, mit einem 8" SC f/10 und einem moderaten Weitwinkelokular mit 65° sGF kommst Du bei Vergrößerungen um die 300x auf etwa 0,2° wahres Gesichtsfeld. Liegt also das Goto 8' daneben, solltest Du die Objekte trotzdem leicht im Bildfeld finden. Das setzt aber ein 'glückliches' Alignment voraus, also Alignmentsterne, die nicht zu nahe beieinander stehen und der Alignmentprozess darf nicht unnötig lange dauern, z.B. durch erst langes Nachschlagen, wo welcher Stern zu finden ist.

Im Übersichtsoku aber ist das alles kein großes Thema.

Zu Deiner Frage, es hängt von Dir ab. Ein 8" Newton plus EQ6 plus Gegengewichte plus Spannungsquelle ist schon eine ordentliche Schlepperei. Das 8" SC, ich nehme mal an azimutal gabelmontiert hat zwar auch so ein Gewicht, ist aber wesentlich kompakter.

Die höhere Brennweite des SC ist nicht zwangläufig attraktiver, es sei denn, Du möchtest gezielt mit Okularen mittlerer Okularbrennweite und einhergehendem angenehmeren Einblickverhaltens eben höher Vergrößern. Dann macht die Sache Sinn, die meisten DS-Objekte brauchen jedoch die 'von Haus aus' höhere Vergrößerung eines SC nicht.

Noch ein paar Werte aus eigener Erfahrung:
Ein SC ist lange nicht so schlecht, wie es oftmals rein Redens gemacht wird. Es hat seine Vorteile (höchst kompakte Bauweise) und auch so eine Macken (längere Auskühlzeit, höhere Tauanfälligkeit, schwieriger zu kollimieren als ein Newton).

Ein parallaktisch montierter Newton sollte meines Erachtens immer auf ein sehr tiefes Stativ gestellt werden, tiefer als es die mitgelieferten Stative der Montierungen so hergeben. Muss ja nicht sein, daß man bei einem 8" f/6 Newton schon bereits eine Stufe braucht um im Zenit zu beobachten.
Weiterhin muss man den parallaktisch montierten Newton öfter mal in den Rohrschellen drehen, zumindest am Anfang bis man für sich herausgefunden hat in welcher Reihenfolge man ab Besten den Himmel abgrast.

Du siehst, ein kleiner Auszug verschiedener Vor- und Nachteile beider Systeme und ich könnte an dieser Stelle zunächst keinen Vorzugstip geben. Von meiner Seite aus hatte ich als Anfänger ebenfalls einmal ein Goto-System, hatte es in Ermangelung an für mich ausreichender Öffnung wieder verworfen um zunächst einigen Jahre der Dobsonschubserei und dem Kennenlernen des Himmels zu widmen und bin nun erst wieder bei einem Goto herausgekommen, da ich nun gelegentlich fotografieren möchte.
 
ich frage mich immer, wer den rein visuellen Beobachtern erzählt, man müsse eine parallaktische Montierung einnorden, am Ende noch genau.

Niemand sagt das. Nur wenn man die EQ6 nicht richtig einnordet, dann macht das GOTO nach rund einer halben Stunde mit dir, was es gerade will und man findet keine Objekte.
Grob Richtung mag bei der Nachführversion funktionieren, fällt aber bei GOTO leider aus.
 
Danke schonmal für die rege Diskussion.

zu den Fragen von Euch:
ich bin mir selbst noch ncith ganz sicher was ich will,
daher sollte das jeweilige system möglichst vielseitig sein.
D.h. auch Fotos sollten möglich sein, ebenso möchte ich gern z.B. den Saturn und auch DS anschauen können.

Was ist eine Obstuktion? ;-)

Andere Frage: ist es "einfach" durch nen Polsucher sein GOTO zu adjustieren? oder benötige ich dafür tiefere Kenntnisse, bzw. hat die 1/2/3-Sternealignment vorteile?!
Da bin ich leider noch recht unerfahren.

Am liebsten würde ich mein system an einem schönen Abend aufbauen, und nach kurzer Adjustierung einige schöne Objekte ansehen bzw. auch freunden präsentieren
> schließlich will man ja Werbung für sein Hobby machen :-)

lg
eni
 
Also wenn du Fotos mit Langzeitbelichtung machen willst, dann musst du die EQ6 nehmen.
Ein GOTO Dobson ist zu ungenau, als das dieser für eine Nachführung für den Fotobereich geeignet ist.
Vielleicht könnte man es mit Webcamvideos versuchen, aber da ich es noch nie probiert habe und von Fotografie keine Ahnung habe, kann ich dieses auch nicht versuchen.

Wenn man weiß, wo der Nordstern und wo Kochab sind, dann ist das Einnorden der EQ6 kein Problem.
Für mich als visueller Beobachter ist ein GOTO Dobson aber halb so schnell aufgebaut wie eine EQ6.
Das, was du willst, kannst demnach nur du entscheiden.

Ein Teleskop, das schnell aufgebaut werden kann, das nichts wiegt, das GOTO hat, das für Fotos geeignet ist, das Deepsky und Planeten perfekt abbildet gibts nicht.

Daher muss man genau entscheiden, was man wirklich will.

Obstruktion WIKIhttp://de.wikipedia.org/wiki/Abschattung

@Helly, wenn die EQ6 nicht richtig eingenordet ist, dann ist es garnicht erst möglich ein erfolgreiches Alligment abzuschließen.
Dann kommt bei der EQ6 nämlich die berühmte Meldung "Alligment failed."

Teilweise habe ich das Gefühl, das du hier nur Informationen in den Raum wirfst und tatsächlich keine persönlichen Erfahrungswerte mit der EQ6 hast.

Bitte beschränke doch deine Aussagen auf tatsächliche und echte Erfahrungen.
Hörensagen und allgemeine Informationen sind hier in diesem Fall leider nicht immer hilfreich.

 
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Hallo,

Zitat von sithlord:

Bedingt durch Fangspiegeleinbauten bei Spiegelteleskopen und katadioptrischen Systemen kommt es zu einer Abschattung, der sog. Obstruktion, die sich aber Beugungsbedingt nicht als schwarzer Fleck im Okulat zeigt, sondern als verminderter Kontrast. Je kürzer nun die Strecke zwischen Haupt- und Fangspiegel, desto größer muss ja der Fangspiegel sein um den Strahlenkegel des Hauptspiegels aufzunehmen. Umso höher wird also dann auch die Obstruktion bzw umso schlechter die Kontrastleistung. Das aber nur mal als theoretischer Fakt, damit Du das Wort richtig einsortieren kannst. Rein praktisch schlagen Spiegelqualitäten wie Glattheit, ideale Parabel viel stärker ins Gewicht.

Zitat von sithlord:
Andere Frage: ist es "einfach" durch nen Polsucher sein GOTO zu adjustieren?

Ja, ist es. Aber... ;) das Einnorden, ob nun mit Polsucher oder auf andere Weise hat mit dem Gotobetrieb zunächst nur sekundär zu tun. Du musst Dir vorstellen, mit dem Alignment bringst Du der Anlage ja nur bei, so genau als möglich ein Objekt anzufahren. Wenn sie dann das Objekt angefahren hat, schaltet die Montierung um auf Nachführbetrieb. Ist hier dann die Montierung nicht genau eingenordet, läuft das Objekt früher oder später aus dem Bildfeld raus, jedoch reden wir hier von mehreren Minuten bishin zu, sagen wir mal, eine Stunde bis das passiert, also meist länger als man das Objekt ohnehin beobachtet hätte. Daher geht man auch davon aus, daß es für die rein visuelle Beobachtung völlig reicht, die Montierung nur so ungefähr in den Acker zu stochern. Da reicht wirklich grob doe Polhöhe und Kompassnord aus. Hat man nun einen Polsucher an der Montierung, kann man natürlich auch diesen benutzen. Für den Anfang reichts, den Polarstern auf die Fadenkreuzmitte des Polsuchers zu stellen und die anderen Abbildungen der Strichplatte zu ignorieren.

Zitat von sithlord:
Am liebsten würde ich mein system an einem schönen Abend aufbauen, und nach kurzer Adjustierung einige schöne Objekte ansehen bzw. auch freunden präsentieren

Also wenns mit dem Wetter passt würde ich sagen, nach etwa 3-4 Trainingsnächten (Training nicht für die Montierung, sondern für den Operator, damit er weiß, wo er hinlangen muss) kannst Du mit einem Goto soweit kommen, daß Dir das gelingt.

Etwas mehr 'Vorarbeit' braucht es mit dem Dobson im Handbetrieb, bis eine Handvoll gängige Sternbilder aus dem FF am Himmel erkannt werden und man für sich eine gescheite Strategie entwickelt hat, ein Objekt auf einer Karte an den Himmel zu interpolieren, will heissen, den Dobson in die richtige Richtung zu drehen. Ab dann aber ist der Dobsonaut jedem Goto in Sachen Geschwindigkeit haushoch überlegen.
Und, er braucht kein Alignment, keine geografischen Daten, keine Himmelskoordinaten und nur sehr kurze Aufbauzeit für sein Equipment.
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Toni,

eine Anmerkung zu
Zitat von raziel28:
Hat man nun einen Polsucher an der Montierung, kann man natürlich auch diesen benutzen. Für den Anfang reichts, den Polarstern auf die Fadenkreuzmitte des Polsuchers zu stellen und die anderen Abbildungen der Strichplatte zu ignorieren
Bei Skywatcher lohnt es sich nicht, die anderen Abbildungen zu ignorieren, zumindest nicht, wenn der Polsucher ungefähr dem der EQ5 entspricht. Die "anderen Abbildungen" sind eigentlich nur der Große Wagen und Kassiopeia, dazu Oktant. Man dreht einfach die Stundenachse, bis die Stellung von UMa bzw. Cas an Himmel und im Polsucher übereinstimmt, und kann dann Polaris genau in den kleinen Kreis stellen, der recht genau die Position zum Himmelspol angibt. Das dauert nicht wesentlich länger als eine Einnordung auf Polsuchermitte, gibt aber ein genaueres Ergebnis.

Grüße

fquadrat
 
Hi,

Zitat von Stiko:
@Helly, wenn die EQ6 nicht richtig eingenordet ist, dann ist es garnicht erst möglich ein erfolgreiches Alligment abzuschließen.
Dann kommt bei der EQ6 nämlich die berühmte Meldung "Alligment failed."
ich hab' meine Montierung noch nie eingenordet, der Kompaß mußte reichen, und das Alignment hat bisher immer funktioniert.

Teilweise habe ich das Gefühl, das du hier nur Informationen in den Raum wirfst und tatsächlich keine persönlichen Erfahrungswerte mit der EQ6 hast.
Ich habe keine EQ6, richtig. Die brauche ich auch nicht, um Erfahrungen mit der SynScan-Handbox zu sammeln. Dafür tut's auch eine HEQ5 Pro.

Bitte beschränke doch deine Aussagen auf tatsächliche und echte Erfahrungen.
Hörensagen und allgemeine Informationen sind hier in diesem Fall leider nicht immer hilfreich.
Halte Dich gefälligst mit Deinen unverschämten Phantastereien zurück.
Daß Du Deine EQ6 nicht im Griff hast, ist nicht meine Schuld.

Markus
 
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Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo,

Zitat von fquadrat:
Man dreht einfach die Stundenachse, bis die Stellung von UMa bzw. Cas an Himmel und im Polsucher übereinstimmt, und kann dann Polaris genau in den kleinen Kreis stellen, der recht genau die Position zum Himmelspol angibt. Das dauert nicht wesentlich länger als eine Einnordung auf Polsuchermitte, gibt aber ein genaueres Ergebnis.

Jau, klar. Brauchst mir nicht zu erzählen, wie der Polsucher funktioniert. Ich sage, bei der Flut an Informationen für den Einsteiger ist es visuell egal, ob Polaris aufs Kreuz oder in den Kringel gestellt wird. Natürlich, im weiteren Verlauf des Hobbies kann man sich natürlich auch an die Feinheiten machen, wobei dann die Kochab-Methode nochmal genauer ist als die Sternbildchen im Polsucher.

Und da haben wir noch nicht von der Polsucherjustage gesprochen, die bei der EQ6 reichlich spannend sein kann. Da wird nicht das Polsucherfernrohr, sondern nur die Strichplatte justiert. Eine gute Idee, möchte man meinen, jedoch über die drei Imbusmadenschrauben, die sich auch mal leicht zu weit reindrehen lassen, bis sie ins Polsuchergehäuse fallen und man mangels Feder eigentlich immer alle drei Schräubchen bedienen muss kann da echt entnervend werden... naja, zumindest mir ging das so.
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Ich habe keine EQ6, richtig. Die brauche ich auch nicht, um Erfahrungen mit der SynScan-Handbox zu sammeln. Dafür tut's auch eine HEQ5 Pro.
Halte Dich gefälligst mit Deinen unverschämten Phantastereien zurück.
Daß Du Deine EQ6 nicht im Griff hast, ist nicht meine Schuld.
Diese 2 Aussagen beissen sich doch, oder nicht?

Das ist das selbe, als würde ich sagen, das ein Porsche 911 und ein Porsche Cayenne gleich sind, weil ich weiß, wie der 911er funktioniert.
So nach dem Motto, kennt man einen, kennt man alle.
Oder ein Dackel ist genausogut wie eine Dogge. Sind beides Hunde.

Wenn du keine Ahnung hast, dann lass es doch einfach mal gut sein.
Es ging hier um spezifische Angaben eines bestimmtes Gerätes.
Du schreibst hier Sachen rein, die in Verbindung dieses Gerätes garnicht gehen.

Wenn das sogar mir als Laie auffällt, meinste da nicht, das du mal von deinem hohen Ross runter kommen solltest und
dich auf dein tatsächliches Fachwissen beschränken solltest?

Wenn du unbedingt im Mittelpunkt stehen willst, dann suche dir doch bitte ein Thema,
in dem du dich auskennst und höre auf hier rum zu heulen und andere Leute anzugreifen,
nur weil du die Wahrheit nicht verträgst.

Die EQ6 hatte ich übrigends nur 4 Jahre,
bis ich diese vor 3 Monaten verkauft habe.
Was weiß ich denn da schon.
Du hast Recht, ich habe meine Ruhe.
 
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Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo zusammen,

könntet Ihr bitte wieder in einen etwas freundlicheren Modus wechseln?

Viele Grüße,
Stefan

 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hi!

Zitat von raziel28:
Zitat von fquadrat:
Man dreht einfach die Stundenachse, bis die Stellung von UMa bzw. Cas an Himmel und im Polsucher übereinstimmt, und kann dann Polaris genau in den kleinen Kreis stellen, der recht genau die Position zum Himmelspol angibt. Das dauert nicht wesentlich länger als eine Einnordung auf Polsuchermitte, gibt aber ein genaueres Ergebnis.
Jau, klar. Brauchst mir nicht zu erzählen, wie der Polsucher funktioniert.
Es gibt verschiedene Polsucher, und der alte von Vixen ist wirklich umständlich zu bedienen. Den von der EQ6 kenne ich nicht, und wenn er dem der Vixen entsprochen hätte, wäre die Bedienung umständlich.

Der Unterschied zwischen "Fadenkreuzmitte" und "Kringel" liegt dagegen nur in einer Rotation um die Polachse und Vergleich mit der Lage eines Sternbilds, das dauert vielleicht 15 Sekunden oder eine halbe Minute. IMHO lohnt es sich nicht, diese Zeit zu sparen.

Grüße

fquadrat


 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hi,

Zitat von Stiko:
Ich habe keine EQ6, richtig. Die brauche ich auch nicht, um Erfahrungen mit der SynScan-Handbox zu sammeln. Dafür tut's auch eine HEQ5 Pro.
Halte Dich gefälligst mit Deinen unverschämten Phantastereien zurück.
Daß Du Deine EQ6 nicht im Griff hast, ist nicht meine Schuld.
Diese 2 Aussagen beissen sich doch, oder nicht?

Das ist das selbe, als würde ich sagen, das ein Porsche 911 und ein Porsche Cayenne gleich sind, weil ich weiß, wie der 911er funktioniert.
So nach dem Motto, kennt man einen, kennt man alle.
Oder ein Dackel ist genausogut wie eine Dogge. Sind beides Hunde.
ich versuche mal, das sachlich zu erklären - auch wenn es mir bei Deinem unverschämten Ton sehr schwer fällt - damit andere sich ihr eigenes Urteil bilden können.

Die SynScan-Handbox der EQ6 hat dieselbe Software wie die der HEQ5 Pro. Es ist die Handbox, die das Alignment durchführt und nicht das Achsenkreuz. Das Achsenkreuz führt nur die Befehle der Handbox aus.
Daher ist es egal, mit welchem Achsenkreuz man Erfahrungen beim Alignment gesammelt hat.
Insofern sind Deine Vergleiche also nicht zutreffend.

Bei einem 2-Star-Alignment findet das Goto meiner HEQ5 auch nach Stunden noch ihre Objekte, trotdem die Montierung nur per Kompaß aufgestellt ist und die Polhöhe gar nicht angepaßt wurde.
Was aber bei schlechter Einnordung passiert, ist, daß beim Nachführen das Objekt langsam aus dem Bildfeld verschwindet. Das ist mir aber egal, da man dies mit den Richtungstasten korrigieren kann.

Den Rest Deines Beitrages fasse ich als üble Nachrede auf.

Markus
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Markus,

dieses Verhalten der Montierung ist unlogisch. Nicht unerklärbar, aber unlogisch.

Erläuterung:

Die Montierung findet lt Deiner Aussage auch nach Stunden noch Objekte. Diese Wandern binnen Minuten aus. Dies ist nur erklärbar, indem die Montierung sehr wohl die Fehlpositionierung der Achsen kennt, aber dennoch nach dem Anfahren des Objekts diese Tatsache ignoriert und in einen "stur parallaktischen" Modus wechselt, also nur den RA-Motor mit 1x laufen lässt. Oder es handelt sich um einen Bedienfehler indem die Montierung nicht so eingestellt ist, einem gefundenen Objekt laufend zu folgen.

Normal wäre es, dass eine Montierung ein eingestelltes Objekt im Bild halten will. Dazu nutzt die Steuerung die Alignment-Informationen. Verliert sie dabei das Objekt binnen Minuten, ist die Abweichung der Alignment-Info also so groß, dass die Montierung die Position des Objekts nicht mehr berechnen kann. Das geht dann aber auch für alle anderen Objekte nicht, so dass man das Alignment wiederholen muss.
Ist es aber so wie geschildert, dann war der Programmierer (oder der Pflichtenheft-Schreiber des Programmierers) hochgradig dumm. Denn bei derart großen Abweichungen kann man nichteinmal wegen Fotografie und Bildfeldrotation ein solches Verhalten für sinnvoll erachten.

Clear Skies
Sven
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Sven,

ein guter Ansatz. Aber kann es nicht auch einfach sein wenn ein Beobachter , sagen wir mal alle 20 Minuten, das Beobachtungsobjekt wechselt, er sich quasi jedesmal ein wenig korrigiert. Er stellt ja jedesmal das neue Objekt wieder in die Bildmitte. Somit gleicht er bei jedem Wechsel den Fehler immer ein wenig aus. Dann würde es so aussehen als wenn man stundenlang Objekte finden könnte.
Mach ich da einen logischen Fehler ?

Tschuldigung ist natürlich OT

 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

@helly, mein Ausbruch von heute morgen tut mir leid, da ich wohl auf deine Provokation ein wenig überreagiert habe.

Ich kann hier nur meine Erfahrungen schildern.
Nur weil sich meine Erfahrungen nicht mit deinen decken, heißt das nicht, das ich meine Montierung nicht im Griff habe.
Meine EQ6 scheint wohl ein anderes Verhalten zu zeigen wie deine HEQ5. Aber daran kann ich auch nichts ändern.
Eine Theorie deckt sich nicht immer mit der Praxis.

Ich erläutere mal meine Erfahrungen mit der EQ6.
Ich stehe in der Pampa und Stelle meine EQ6 in waage auf.
Norde diese ein und bestücke diese dann mit Gegengewichten und dem 10" Newton.
Beim Bestücken ist aber durch das Gewicht im weichen Untergrund ein Fuß ein wenig tiefer eingesackt, das der Polarstern nun am Rand vom Polsucher ist.
Bereits hier kam schon beim 3 Sternealligment die Meldung "Alligment failed."
Nachdem der Newton dann demontiert und die EQ6 neu ausgerichtet wurde klappte es dann.

Später habe ich dann eine Unterlegplatte benutzt um ein Versinken zu verhindern.

Da ich oft gelesen habe, das ein grobes Einrichten für Visuelle Beobachtungen ausreicht, habe ich das natürlich getestet.
Wie bei dir wanderten alle Objekte langsam im Okular und für das schnelle manuelle Aufsuchen von Objekten war das ausreichend.

Aber sobald ich GOTO nutzen wollte, bin ich hier bereits im Alligment gescheitert.
Habe ich meine EQ6 vor der Demontage in Parkposition gefahren und versucht das alte Alligment zu nutzen war dies auch nie von Erfolg gekrönt.

Das hier ist mal ein Bild von beiden Montierungen im Vergleich.
Link zur Grafik: http://astropic.heimat.eu/images/HEQ5-EQ6.jpg
Es ist klar, das beide Montierung die selben Computer nutzen.
Aber ist es möglich, das aufgrund der Dimensionsänderungen und der Entfernungsunterschiede des Teleskopes zum Polsucher, solche Unterschiede auftreten können?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Sven,

die SynScan führt nur in RA nach. Das steht auch so im Handbuch, siehe Anhang.
Ich hab' das sogar mal verifiziert, indem ich den Motordeckel meiner Montierung abgemacht und zwei Bilder von den Getrieben im Abstand mehrerer Stunden bei laufender Nachführung aufgenommen habe. Der DEC-Moter hat keinen Mucks gemacht.

Bzgl. Alignment steht im Handbuch übersetzt:
"Damit die SynScan korrekt auf Objekte zeigen kann, muß sie zuerst auf ein bis drei bekannte Positionen (Sterne) am Himmel ausgerichtet werden". Von Tracking steht da nirgendwo was.

Daß die Entwickler geschlammpt haben, ist ja nichts neues. Das erlebe ich im Büro jeden Tag.

Gruß
Markus
 

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  • SynScan Tracking Modes.jpg
    SynScan Tracking Modes.jpg
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Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hi,

Zitat von Stiko:
@helly, mein Ausbruch von heute morgen tut mir leid, da ich wohl auf deine Provokation ein wenig überreagiert habe.
na ja, sei's drum.

Es ist klar, das beide Montierung die selben Computer nutzen.
Aber ist es möglich, das aufgrund der Dimensionsänderungen und der Entfernungsunterschiede des Teleskopes zum Polsucher, solche Unterschiede auftreten können?
Mit einer Dimensionsänderungen und Entfernungsunterschieden hat das m.E. nix zu tun.
Vielleicht hat Dein Newton einen zu starken Konusfehler. Die Alignment-Sterne liegen ja in unterschiedlichen Himmelsregionen, und der Tubus dreht sich beim Anfahren des nächsten Sterns mit. Beim einen Stern muß man aufgrund des Konusfehlers in die eine Richtung korrigieren, beim gegenüberliegenden Stern, wenn die Montierung umschlagen mußte, in die entgegengesetzte. Dadurch kommt eine zusätztliche Fehlerquelle ins System, die im ungünstigsten Fall doppelt so groß ist wie der Konusfehler. Mit schlecht eingenordeter Montierung ist der SynScan der Gesamtfehler dann vielleicht zu groß und quittiert mit "Alignment failed".

Wie man den Konusfehler beseitigt, steht im Appendix A - Cone error Calibration im Handbuch.

Ich nehme an, bei Dir scheiterte immer das 3-Star-Alignment bei schlechter Einnordung. Mit einem 2-Star-Alignment wäre Dir wahrscheinlich auch nicht geholfen, da diese den Konusfehler nicht berücksichtigt und dadurch die Goto-Genauigkeit wegen der Korrekturen in unterschiedlichen Richtungen herabsetzt.
Ein 1-Star-Alignment sollte es bei hinreichend genauer Einnordung aber vielleicht besser machen, da der Konusfehler hierbei nur einmal zum Tragen kommt.

Evtl. ist aber auch einfach nur der Spiegel Deines Newtons beim Alignment verrutscht oder der Tubus hat sich dabei verbogen und so einen zu hohen Fehler für das Alignment produziert.

Irgendwie paßt das alles zu Deinen Ausführungen bzgl. der Startposition in http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/828832/Re_EQ6_Goto_ungenau#Post828832 .

Gruß
Markus
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hi Sven,

Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Markus,
dieses Verhalten der Montierung ist unlogisch. Nicht unerklärbar, aber unlogisch.

Mag sein, ist aber so. Trotz Firmware Updates (letzter Stand ist die V 3.27) wurde so eine Funktion á la fehlerkorrigiertes Nachführen bisher noch nicht nachgezogen, genauso wenig wie eine, ich sag mal Inline Alignkorrektur während des Betriebes wie man ihn von den Meade LX her kennt, also ein nachträgliches Training anhand der Missweisung beim Anfahren eines Objektes.
Unverständlich auch, wieso sich die Kiste Datum und Uhrzeit nicht merken kann, ein Uhrmodul einzubinden hätte wohl nicht den größten Preistreiber an der Sache dargestellt.

Trotz dieser Schwächen muss man aber sagen, man bekommt hier ein gutes, preisgünstiges Goto-System, das allerlei Anforderungen gut erfüllen kann.
China-typisch bringt hier etwas Handanlegen eine Menge Benefit.

Ich persönlich muss aber sagen, daß ich vllt. über die fehlenden Funktionen der Handbox leichter hinweg sehe, da ich sie nicht nutze.
 
Re: Einsteiger mit Equip vor komplexer Entscheidun

Hallo Markus,

ich halte die Sache damit für erklärt, das ist der Nachweis, dass die Steuerung dieser Montierung kein wirklich vollständiges Goto enthält. Dies ist natürlich nicht Stand der Technik, da man ja alle nötigen Rechenfunktionen für das eigentliche Goto implementiert hat. Die parallaktische Aufstellung ist ja für Goto nur eine Sonderform mit schön einfacher Rechnung, so wie wenn man eine azimutale Goto-Montierung am (geogr.) Nordpol waagerecht hinstellt.

Für die Montierungen eine Einschränkung, die erstmal nicht groß erscheint, die aber dem visuellen Beobachter einen wenig vertretbaren Aufwand bei der Aufstellung bescheren kann. Zumal man dank Goto-Dobsons für visuelle Zwecke an der parallaktischen Montierung seine Zweifel haben darf. Wenn die Dobsons nicht in diesen Labber-Schiebestangen-Konstruktionen geliefert würden...

Ich frage mich, was so schwer daran ist, einen normalen Volltubusdobson mit Goto auszustatten. Die Antwort kennt das Marketing: Es sind nicht abgespaced aus...

Aber es muss ja genug Leute geben, die sowas kaufen... muss es einfach geben... so ganz unschuldige Kunden...

Clear Skies
Sven
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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