Einsteiger Teleskop

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mspittel91

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Hallo Community,

habe mich hier frisch angemeldet, da ich kompletter Neuling in diesem Thema bin, etwas Kaufberatung brauch und mir gerne ein Teleskop kaufen möchte :)

Habe mich schon hier und da zu dem Thema belesen und Informationen eingeholt. Auf was es ankommt und welches Teleskop für welchen Zweck gedacht ist. Problem ist nur die ganzen Anleitungen und Infoseiten gehen davon aus das man gleich eine riesen Menge Geld in die Hand nimmt und sich eines der Teleskope kauft die dort angepriesen werden. Da das Teleskop zur Planetenbeobachtung dienen soll, ist es Ratsam ein Teleskop mit einer Mindestvergrößerung zu nehmen und einer recht großen Öffnung. Weiß nicht ob das jetzt stimmt :/
Mein Interesse an der Astronomie war schon immer da, wurde aber durch das ausleihen und bewundern des Himmels mit einem Fernglas jetzt noch größer.

Da ich in einem leicht abgelegenen Gutshof wohne ist der Himmel auch kaum durch Stadtlicht erhellt. Ich wollte überwiegend mit dem Teleskop die Planeten begutachten. Ich weiß es ist nicht viel aber ich möchte momentan nicht mehr wie 120€ ausgeben.
Es soll aber trotzdem ein Teleskop sein was für die Planetenbeobachtung geeignet ist und man später auch mal neue und bessere okulare dazukaufen kann (Teleskop brauch Standardmaß für Okulare)

Ich habe mich natürlich auch schon bei Amazon umgeschaut. Da aber dort es unzählige Teleskope gibt, bin ich doch etwas überfordert, dass richtige aus der Masse herauszufinden. Dennoch habe ich schon mal eins gefunden:

HTML:
http://www.amazon.de/Seben-900-76-Reflektor-Teleskop-Zubeh%C3%B6r/dp/B00652O9TU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1447414451&sr=8-1&keywords=teleskop

Weiterhin denke ich wäre es ratsam ein Buch dazuzukaufen damit ich mich im All erstmal zurecht finde und ich hier und da auch was sehe :) Könnt ihr mir da eins empfehlen so eine Art Einsteigerbuch.

Danke schon mal an alle die hier Antworten und mir bei der Auswahl helfen :)

 
Hallo

ein gutes Einsteigerbuch wäre z.B. das hier:

Welcher Stern ist das?

ein seit Jahrzehnten beliebter Klassiker.
Mit vielen Sternkarten um sich am Himmel zurecht zu finden und kennenlernen der Sternbilder.

Gruß
Tilo
 
Hallo Unbekannter,

sieh Dir mal diesen Thread an: http://forum.astronomie.de/phpapps/...37/Suche_verzweifelt_Teleskop,_Ra#Post1187437

Wenn Dein Budget tatsächlich nur bei 120,- liegt, würde ich es nur für Literatur investieren und mir die hervorragenden Bilder von NASA etc. ansehen. ... und als Planetariumssoftware gibt's Stellarium unentgeltlich.

Ich fürchte für 120,- bekommt man soviel neues Teleskop wie für 300,- ein neues Fahrrad: Nämlich nur fabrikneuen Schrott.

Wenn's dann doch ein Instrument werden soll, würde ich mal Sternwarten / Vereine durchtelefonieren, ob die für Dich was Gebrauchtes haben und Dir das Handling zeigen können.
 
Hi Fremder (wir Duzen uns hier üblicherweise, dein Vorname wär daher nett)

Mit 120 Euro lässt sich leider kaum etwas machen; was trotzdem gehen könnte, erläuter ich gleich.
Zuerst aber zu dem verlinkten Teleskop: 1. Man schaut auf Amazon nicht nach Teleskopen. 2. Man schaut auf Amazon nicht nach Teleskopen.
Die Nutzermeinungen sind da leider nutzlos und es wird allerlei Schund als Supertoll beworben. Das velinkte Teil ist zwar nicht direkt Schund, aber auch nicht empfehlenswert. Ok - falls es für 15 Euro auf dem Flohmarkt auftaucht, kann man darüber nachdenken.
Wenn es neu sein soll, dann schau dich bei richtigen Fachhändlern um, die sind auch nicht teurer, im Gegenteil. Und man hat zumindst theoretisch die Chance, ein geeignetes Teleskop zu finden.

Bei 120 Euro aber wie erwähnt nicht möglich - außer gebraucht.
Meine erste Wahl wären da der "Skylux" - von Lidel/Bresser. Ein Refraktor mit 70/900 und einer parallaktischen Montierung, die gut genug trägt, was sonst im Einsteigerbereich fast nie der Fall ist.
Alternativ ein 114/900 Spiegelteleskop. War bis vor 20 Jahren ebenfalls "das" Einsteigerteleskop und damals oft auch noch etwas brauchbarer montiert. Falls die Montierung nix taugt bzw. nur der Tubus angeboten wird, kann man mit etwas handwerklichem Geschick dafür eine Dobson-Plattfor bauen.
Beide sind gebraucht mit Montierung für deutlich unter 100 Euro zu haben.

Was Literatur angeht:
Ab in die nächste Bücherei. Stadtbibliotheken sind gerade im Einsteigerbereich gar nicht schlecht ausgestattet - und da wären dann auch gleich wieder ein paar Euro gespart. Ebenfalls kostenlos gibt es die Software Stellarium zur Orientierung udn auch Sternkarten zum Ausdrucken (da könnt ich noch nach einem Link suchen, findet man aber auch per Suchmaschine.

cs
Jürgen
 
Hallo,

danke für die schnellen Antworten :)
Sorry das wusste ich nicht mit dem duzen.
Meine Name ist Maximilian.

Das ist leider sehr schade das mein Budget nicht ausreicht für etwas ordentliches :/

Das mit Lektüren sind super Ratschläge da werde ich mich mal umschauen um was tolles zu finden.

Was das Teleskop angeht habe das Teleskop von Nasus(Jürgen) gesucht, was mich dann aber wundert das das Teleskop für 90-110€ angeboten wird neu!

Auf jeden Fall werde ich auch mal nach einem gebrauchten Ausschau halten.
So wie ich das gelesen habe sollte der Refraktor mindestens bei 70/900 liegen damit ich paar Planeten beobachten kann oder ?

 
Hallöchen Maximilian und wilkommen im Forum,

:huhu:


...Problem ist nur die ganzen Anleitungen und Infoseiten gehen davon aus das man gleich eine riesen Menge Geld in die Hand nimmt und sich eines der Teleskope kauft die dort angepriesen werden.

120 Euro ist für einen Schüler viel Geld, für nen berufstätigen Erwachsenen nicht wirklich. Leider gibt es für diese Summe kein neues "rundum sorglos Komplettpaket".

Eventuell gibts dafür einen gebrauchten Teleskoptubus, hier im Biete-Bereich, bei Ebay Kleinanzeigen oder Ebay. Dann fehlen aber noch Okulare, ne Rotlichttaschenlampe zum Lesen von selbstgedruckten Karten und die "Montierung".

Aber: wer auf nem außerhalb liegenden Hof lebt, hat meist Holzreste, Werkzeug und keine "2 linken Hände". ;)

Du könntest Dir also selber ne "Rockerbox" bauen. So nennt man eine einfache, aber stabile Montierung. Dann könnte es schon klappen mit dem Teleskopwunsch und den 120 Euro...

Da das Teleskop zur Planetenbeobachtung dienen soll, ist es Ratsam ein Teleskop mit einer Mindestvergrößerung zu nehmen und einer recht großen Öffnung. Weiß nicht ob das jetzt stimmt :/

Teilweise. ;)

Du brauchst ne Mindestöffnung (Durchmesser Spiegel ca. 10 cm oder Linsenteleskop so ab 80 mm aufwärts) und die Vergrößerung ergibt sich dann durch den Wert "Brennweite vom Teleskop" geteilt durch "Brennweite vom Okular".

Bei den Okularen gibt es sehr viele verschiedene Brennweiten zwischen 55 und 2,5 mm. Und verschiedene Bauformen. Günstige Okulare in 1 1/4" Bauform wären Kellner oder Plössels. Manchmal sind die bei den Angeboten mit den Tuben schon dabei. Die typischen Einsteigerokulare sind meist 25 und 10 mm. Okulare mit kürzeren Brennweiten zwingen Dich dazu, mit dem Auge quasie ins Okular reinzukriechen und die Wimpern streifen übers Glas. Das ist unangenehm. Daher nimmt man dann ne "Barlow-Linse", steckt die in den Okularauszug am Teleskop und da rein dann das Okular.

Das 25 mm ist eher ein Übersichtsokular, was man zum Suchen nimmt, das 10er ist dann mehr was für den vergrößerten Anblick.

Beim angesprochenen "Liedel-Teleskop" (70/700) wäre das 700 mm Brennweite vom Telesko / 10 mm Okularbrennweite = 70 fache Vergrößerung.

Ne 2-fach Barlow-Linse macht aus den 25 mm dann 12,5 bzw aus den 10 mm dann 5 mm Brennweite. Damit kämst Du auf 140 fache Vergrößerung.

Beim Mond ist damit der Anblick der Krater schon atemberaubend, bei Planeten wirst leider blos ein stecknadelkopfgroßes, helles Scheibchen sehen.

Mit etwas Übung erkennt man die Ringe des Saturn als seitliche "Henkel" und eventuell auch schon 2 Wolkenbänder auf Jupiter, die Sichelform der Venus und Mars als winzige orangene Kugel.

Willst mehr (= größere Planetenansichten), mußt zwingend mehr Geld in die Hand nehmen. Denn dann brauchst ein Teleskop mit mehr Öffnung.

Ich habe mich natürlich auch schon bei Amazon umgeschaut. Da aber dort es unzählige Teleskope gibt, bin ich doch etwas überfordert, dass richtige aus der Masse herauszufinden.

Wenn Du ein Spiegelteleskop möchtest (wo man seitlich reinschaut), dann achte beim Suchen auf das Stichwort "Parabolspiegel" in der technischen Beschreibung. Nur dann kannst wirklich scharf stellen. Wenn garnix angegeben ist, sind es meist "Kugelspiegel" und die sind ein "Nogo".

Dennoch habe ich schon mal eins gefunden:

HTML:
http://www.amazon.de/Seben-900-76-Reflektor-Teleskop-Zubeh%C3%B6r/dp/B00652O9TU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1447414451&sr=8-1&keywords=teleskop

Finger weg, die Kombination taugt nur zum wegwerfen. Teleskope kauft man beim Teleskophändler. Oder halt gebraucht von anderen Sternfreunden.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Maximilian
Zitat von mspittel91:
Das ist leider sehr schade das mein Budget nicht ausreicht für etwas ordentliches :/
Heey - die beiden vorgeschlagenen Teleskope sind "Ordentlich".
Cassini-Teilung in den Saturntingen, Bänderung von Jupiter, einige helle Nebel, Sternhaufen und auch Galsxien sind drin. Bis man alles gesehen hat, was so ein "kleines, billiges Telsköpchen" zeigen kann, vergehen Jahre.
Klar - für 50 Euro mehr geht auch mehr. Für 150 Euro deutlich mehr etc. Und manch einer legt alleine bei einem Okular noch 300 Euro zusätzlich drauf, damit es 20" mehr Feld bringt und randscharf abbildet.
Oh, noch ein Link, was man so in etwa zu erwarten hat: http://www.binoviewer.at/
Zitat von mspittel91:
Was das Teleskop angeht habe das Teleskop von Nasus(Jürgen) gesucht, was mich dann aber wundert das das Teleskop für 90-110€ angeboten wird neu!
Wo? Also die beiden Typen gibt es natürlich immernoch, aber soweit mir bekannt nur mit sehr wackeliger Montierung oder eben zu einem merklich höheren Preis.



Zitat von mspittel91:
Auf jeden Fall werde ich auch mal nach einem gebrauchten Ausschau halten.
So wie ich das gelesen habe sollte der Refraktor mindestens bei 70/900 liegen damit ich paar Planeten beobachten kann oder
Gebraucht spart man insbes. im Einsteigerbereich ungemein viel Geld.
Und ab 70mm Öffnung fangen Teleskope abseits von Kaufhäusern bzw. Kaufhausqualität mittlerweile an - von alten Zeiss-Optiken und Spezialisten für die Sonnenbeobachtung mal abgesehen. 900mm Brennweite sind hier nur indirekt wichtig - daraus ergibt sich eben das Öffnungsverhältnis, also Brennweite (900mm) geteilt durch Öffnung (70mm). Je höher das ist (hier: ca. F12), desto weniger haben Linsenteleskope einen Farbfehler und desto weniger ist bei Spiegelteleskopen die Spiegelqualität entscheidend; bei den kleinen billigen wird fast immer sogar nur ein Kugelspiegel verbaut, anstatt einem Parabolspiegel. Und auch da gibt es noch Qualitätsunterschiede.

cs
Jürgen
 
Woooww danke für die ausführlichen Antworten, werde mir jetzt mal die letzten Nachrichten genau studieren und dann mal auf die Suche gehen und mich bei euch wieder melden, vieeelen Dank für die ganzen Infos. :)
 
Woooww danke für die ausführlichen Antworten, werde mir jetzt mal die letzten Nachrichten genau studieren und dann mal auf die Suche gehen und mich bei euch wieder melden, vieeelen Dank für die ganzen Infos. :)
 
Hi Maximailian

viele Infos gabs es schon. Das Thema selbstbau Dobson würde ich gerne vertiefen, denn das scheint mir evtl eine Option zu sein.
Wie sowas geht, findest Du hier und 4,5" Dobson:
http://avila.star-shine.ch/astro/eigenbau/eigenbau.html

Dazu ein Tubus kaufen z.B: 114/900mm Newton
ein einfaches 8-24mm ZoomOkular und Du kannst loslegen.

Mal so als Idee in den Raum geworfen.
CS
 
Hallo Maximilian,

für das hier musst Du noch 50 Euro zulegen,

http://www.teleskop-express.de/shop...nsteigerteleskop-mit-Montierung---Stativ.html
das ist aber ein wirklich brauchbares Einsteiger Teleskop, darunter gibst nicht viel Vergleichbares!
Diese Montierung dazu ist das vernünftige Minimum!

Wenn Du sowas gebraucht angeboten bekommst ist oft die viel schwächere EQ 1 oder EQ 2 dabei, bitte dadrauf achten!

Wenn man Platz hat zur Aufstellung einer festen Selbstbau - Säule, dann kann man mit der EQ 3-1 und dem 114 / 900 Newton wunderbare Beobachtungen an alle Objekten machen, denn der größte Schwachpunkt ist das Stativ, hauptsächlich wegen der Verdrehung = Torsion der 3 Stativbeine, bei dem großen Teleskop - Hebel!

Ich selbst habe das 1967 erfahren mit meinem 114 / 900 Newton auf EQ 1!
Erst auf einer Säule und verbesserter Montierung ( Achsen in neuem Gehäuse gelagert ), erreichte ich die Stabilität einer EQ3-1 und habe damit über 6 Jahre lang erfolgreich beobachtet, Mond und Planeten - Zeichnungen und Fotos daran gemacht!

Den Selbstbau einer Dobson - Montierung für Exkursionen, kannst Du ja dann in Angriff nehmen!
Das ist kein Hexenwerk, lässt sich alles mit Heimwerker Werkzeug herstellen!

Nach ersten Beobachtungen kannst Du auch beurteilen, welche Erweiterungen und Zubehör Du noch gewinnbringend einsetzen kannst!

Die 50 Euro mehr wären dann aber gut angelegt!

Gruß Günter


 
Hallo,

dieses Teleskop wäre auch mein Vorschlag. Die Montierung ist sozusagen die kleinste brauchbare für ein derartiges Instrument, aber für einen Einsteiger reicht das ja. Die meist angebotene EQ2 oder gar EQ1 reicht für einen 114/900 nicht aus.

Was das Teleskop anbelangt: Mein ATT-Mitbringsel mit seiner katastrophalen Mechanik zeigt auch mit einem 5-mm-Okular noch ein gutes Bild!

Das mitgelieferte 25-mm-Kellner ist vermutlich in Ordnung, beim 10-mm bin ich mir nicht sicher. Augenkrebs wird es wohl kaum geben, dennoch schlage ich nach Möglichkeit den Erwerb diverser Plössl-Okulare vor. Sie schonen den Geldbeutel und bringen eine gutes Bild zustande. Insofern halten sich die notwendigen Investitionen in Grenzen, während die Möglichkeiten für die Planetenbeobachtung ziemlich gut daherkommen.

Da Weihnachten ansteht, kann man sich Zubehör schenken lassen und somit die Kosten dafür deutlich senken. ;)

Noch ein Hinweis zu den Filtern: Rot-, Blau- und Dunkelgelbfilter habe ich selber am 114/900 ausprobiert, sie sind IMHO die wirkungsvollsten Farbfilter dafür. Der UCF braucht etwas Übung, inzwischen muß ich ihm eine merkliche Wirkung am Jupiter und eine manchmal entscheidende am GRF attestieren. Nur am Mond sind mir keinerlei Vorteile aufgefallen. Dort würde ich zum ND0,9 greifen, der gerne empfohlene ND0,6 wäre mir zu schwach. Schade, daß Wolfi keinen ND1,2 im Sortiment hat, ich würde nämlich gerne einen kaufen.

Grüße

fquadrat
 
Nachtrag: Das "ATT-Mitbringsel" war nicht von Wolfi und hatte eine etwas unterschiedliche Montierung. Die ist aber bauähnlich zur Astro3 und diese wiederum zur EQ3-1.

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

gar kein Problem, Heliopan hat auch einen 16x, also ND 1,2, im Angebot und ICS vertreibt den als 1,25" sowie als 2". Ich denke mal, dass für diesen wie für alle Filter gilt, dass auch noch andere Händler die im Angebot haben.

Meine Erfahrungen mit Farbfiltern würde ich anders differenzieren. Der Baader Skyglow ist wohl Vorbild für den UCF gewesen. Damit habe ich bei der Marsbeobachtung und bei der Jupiterbeobachtung Erfolge gehabt und konnte feststellen, dass auch weniger Erfahrene Beobachter einen Nutzen daraus ziehen konnten.
Beim Graufilter denke ich, dass bei 114mm Öffnung ein 4x Grau gar nicht so falsch ist. Bei 0,7mm AP ist der Mond nicht mehr so hell, dass man sich nicht daran gewöhnen kann bzw. spätestens mit Umgebungslicht sollte es keine Probleme geben. Mit 4x Graufilter erhalten 1,5mm AP dieselbe Helligkeit und das entspricht am 114er nur noch 75-facher Vergrößerung. Dann passt der Mond komplett, bequem und mit Rand in ein Plössl Okular. Auch 90x mit dem gern beigelegten 10mm Okular sind machbar, dann ist bei 50° SGF aber praktisch kein Rand mehr da oder je nach Verzeichnung passt der Mond eben gerade nicht mehr voll hinein - was eigentlich egal ist, weil man sich den gerade interessanten Bereich ohnehin in die Bildmitte holt. Weniger als 75x wird man eigentlich kaum vergrößern. Wenn man vom Seeing auf weniger als 75x gedrückt wird, sollte man vielleicht doch etwas anderes beobachten...
Und selbst wenn jemand die Bildhelligkeit von 0,5mm AP wegen individuell stärkerer Blendempfindlichkeit vorzieht, so dämpft der 4x Grau eben eine AP von 1mm auf diesen Wert, wodurch man beim 114er eben bei 114-facher Vergrößerung landet. Die Mondtotale geht dann im 50° Gesichtsfeld vieler einfacher Okulare nicht mehr, aber im 66° Okular geht es definitiv. Ein 60° Okular ist hier ähnlich knapp zugeschnitten, wie das 50° Okular im obigen Beispiel bei 75x. Persönlich würde ich 100x bis maximal 180x als vielversprechendsten Vergrößerungsbereich für den 114er bei der Mondbeobachtung sehen.

Somit würde ich sagen, dass der 4x Grau bei 114mm Öffnung durchaus den sinnvollen Bereich an Vergrößerungen abdeckt. Und den gibt's praktisch bei jedem Händler.
Entspricht dann auch meiner praktischen Erfahrung. Den 8x habe ich mir zum 8-Zöller geholt. Da kann es sein, dass man durch Seeing in denselben Vergrößerungsbereich muss, wie mit dem 114er, und dann muss eben entsprechend stärker gedämpft werden.

Clear Skies
Sven
 
Hallo fquadrat,

Mist, das sehe ich ja jetzt erst! Die Montierung im verlinkten Angebot ist doch wieder irgend so ein EQ-1 bis EQ-2 Mischling, also wie immer zu schwach! Es ist völlig wurscht, welchen Aufkleber man in China da drauf klebt. Gerne EQ-2015, sie bleibt die zu schwache Lösung, die man an dem langen 114/900 gar nicht haben will.
Sorry, aber wenn man das Fass Montierung aufmacht, dann sollte man ganz klar ansagen, dass diese Montierung zwar das Teleskop halten wird, aber keinen besonderen Spaßfaktor erbringen wird.
Ich möchte hier auf die Tabelle der Deepsky-Brothers verweisen:
http://www.deepsky-brothers.de/SinnvKombiTEL_Monti.htm
Es sollte schon etwas sein, das einer EQ-3 oder Skyview entspricht.
Ich möchte dazu mal ein Bild hinzufügen, das mal einen optischen Vergleich gibt:
Link zur Grafik: http://www.zudensternen.de/Bilder/EQ-3_Original_Nachbau_Beschriftung.jpg
Stammt von hier: http://www.zudensternen.de/Teleskop%20Skywatcher%201501200%20auf%20EQ3-2.html

Wie gesagt: Mit dem EQ-"Zahlenmisch", immer gut erkennbar an dem gelochten Zahnrad, kann man leben, aber auch das Hobby verfluchen. Je nach Leidensfähigkeit.
Bei kleinem Budget muss man eben schauen, wo man die Abstriche macht. So ein 114/900 auf EQ-Wackeldings ist aber auch ein Gerät, was alle Jubeljahre für 30-50 Euro und Selbstabholung das Online-Auktionshaus verlässt. Und an der Stelle sei für den "Raum Ruhrgebiet" mal auf den anstehenden Termin "HATT" in Hattingen hingewiesen. Lässt sich Googlen.

Clear Skies
sven
 
Hallo Sven,

da muß ich doch wirklich mal bei ICS nach den ND1,2 Ausschau halten. Bisher ist mir nur Lajos aufgefallen.

Mit Skyglow und UCF liegst Du richtig, es sind beides Neodymglasfilter und sich sehr ähnlich. Der UCF kommt mir noch eine winzige Spur besser vor, hat also vermutlich eine etwas andere Dichte.

Mit ND0,9 habe ich Erfahrung an 114/900, 150/1200 und 90/1250, und zumindest an den beiden Newtons ist er mir um Vollmond (Albedostrukturen) etwas zu schwach. An zu kleiner Vergrößerung kann es nicht liegen, weil ich eher höher vergrößere. Ein 25-mm-Plössl ist gut für die Übersicht, aber ich finde die beiden Orthos mit 7 und 5 mm Brennweite ganz nett. Bei Störlicht wird eher ein 6,5-mm-Plössl benutzt, da es eine Augenmuschel mitbringt.

Nun ja, meine Augen sind wirklich recht lichtempfindlich, besonders von Frühling bis Spätsommer, da heuschnupfengeplagt.

Vielen Dank für die Infos sagt

fquadrat
 
Hallo Sven,

die Montierung ist in die Astro3-Klasse einzuordnen, die bei den Deepsky Brothers den 114/900 noch mit der Note 3 trägt. Mit meiner Pseudo-Astro3 kann ich das bestätigen. Die TS-EQ3-1 macht einen etwas schmaleren, aber sonst ganz ordentlichen Eindruck.

Was den dortigen Newton von meinem deutlich unterscheidet: Ersterer hat einen problemlos justierbaren Hauptspiegel. Bei meinem Instrument muß ich die HS-Zelle komplett bewegen und dann sehr vorsichtig festschrauben.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Maximilian,

schau doch einfach mal nach gebrauchten Teleskopen in Deiner Nähe.

Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Idee wie Du, hab mir ein billiges gebrauchtes beschafft und damit erste Erfahrungen gesammelt und auch Spaß damit gehabt.
( Es war auch nur ein 900/114 auf Wackelmontierung mit 0,96" Okularen ...)

So was gibt es immer wieder angeboten, es sollte aber wirklich preiswert sein - mehr wie 50,- bis 60,- Euro darf es inkl. Zenitspiegel, Barlow, 2-3 Okularen nicht kosten.
( bei 1,25 Zoll Okularen darf es teurer sein ! )

Da ich nur wenig Zeit in das Hobby investiere, auch nur wenig Male im Jahr durch das Teleskop schaue, hat es für mich eine Zeit lang seinen Zweck erfüllt.

Zwischenzeitlich habe ich das billige Teleskop wieder verkauft, finanziell alles sehr überschaubar :)

Schau einfach mal bei den gebrauchten, poste hier was zu kriegen wäre und man wird Dir sicherlich hier sagen können, ob der Preis gerechtfertigt / akzeptabel ist.

Ob es zu Anfang nun ein kleines Spiegelteleskop oder ein kleines Linsenteleskop wird, das ist in meinen Augen eher nebensächlich.

mfg
Roland

 
Hallo fquadrat,

tja, ich kenne das konkrete Modell nicht. Daher kann ich es nicht einschätzen. Du scheinst das TS Produkt zu kennen.
Ich persönlich habe (sachlich nicht haltbare, auf Indizien beruhende) Zweifel. In einer Zeit, in welcher der Markt künstlich groß gebaute Okulare in Samtkisten verlangt, soll ein unscheinbares Billigst-Produkt mehr sein, als wonach es aussieht?
Ich wünsche es mir, doch ich kann es einfach nicht glauben.

Was den Newton angeht... ja, soweit ist es nun schon gekommen. Es fiel mir ja schon beim neulich hier vorgestellten 114/500 auf, dass eine normale, justierbare Spiegelzelle neuerdings ein aufpreispflichtiges Feature gegenüber einer unjustierbaren Spiegelzelle eines damit eher unbrauchbaren Spiegelteleskops geworden ist.

Als nächster Schritt wird die Verspiegelung direkt auf's Plastik aufgetragen. Das glänzt auch, wenn man die Form poliert.

Wenn ich das so bedenke, ist es eigentlich tatsächlich unwichtig, wie gut nun die Montierung ist. Also nichts für ungut, ich wollte den Thread nicht stören.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

die Montierung hat in Deklination nicht den bei der EQ1 und der EQ2 eingesetzten Tangentialspindelantrieb, sondern ein Schneckengetriebe, was auf eine Verwandschaft mit der Astro3 hindeutet. Die Achsgehäuse sind etwas schmaler als die meiner Astro3, aber breiter als die einer EQ2. Wenn ich das Teil nach seinem sichtbaren Auftreten benennen würde, hieße es EQ-Astro2,7. Das "unscheinbare Billigst-Produkt" ist vermutlich nicht wesentlich mehr, als wonach es aussieht, aber eben auch kein Billigst-Produkt. In der Preisklasse wird es vermutlich kaum Konkurrenz haben, wenn man viel Öffnung und eine parallaktische Montierung verlangt.

Mein 114/900 ist allerdings keine neue Version, sondern von 2004. Man hat also damals schon Instrumente ohne vernünftige Justagemöglichkeit zustande gebracht, während man eine Optik mit diesen Daten auch heute noch als justierbares Instrument bekommen kann.

Vielleicht gibt es mal ein "Dachterrassentreffen" bei TS, dann schleppe ich das Teil nach Möglichkeit nach oben und schaue mir die Schwingungseigenschaften an. Vor dem Ladengeschäft wäre es einfacher, aber da sind mir zuviele störende Lichtquellen, was eine Beurteilung der Optik schwierig macht.

Grüße

fquadrat
 
Moin zusammen!

> Wenn ich das Teil nach seinem sichtbaren Auftreten benennen würde, hieße es EQ-Astro2,7. Das "unscheinbare Billigst-Produkt" ist vermutlich nicht wesentlich mehr, als wonach es aussieht,

Da merkt man schon mal, wohin diese Vernebelungstaktik der Händler hinführt: auf der einen Seite gibt es die bewährten Skywatcher-Montierungen EQ-1, -2, -3, -5, -6 -8 und dazu die HEQ-5. Das ist im Groben die Reihung.
Dann kam die Lidl-Montierung in zwei Varianten und seit einiger Zeit - um die Verwirrung komplett zu machen - die "EQ-3-1" - nichts weiter als die gute, alte StarSheriff- oder Megastar-Montierung. Dazu noch die "EQ-4" (keine Skywatcher, obwohl's die ganz früher auch mal gab), die bei Seben, anderen NoName- und Eigenlabel-Anbietern und bei Bresser (ehemals Meade) auch als Exos- oder Mon-1, sowie als GSO-Skyview (die allesamt etwas weniger leisten als die SW EQ-3) rauskam.

So sieht das Tohuwabohu im Moment aus. Welcher Neuling soll da noch durchsteigen, besonders wenn er seinen Kram bei Amazon oder eBay in irgeneiner Ramschecke kauft?!

Selbst hier im Forum sind mittlerweile einige der "Experten" im Forum mehr oder minder verwirrt ob der ganzen Montierungsvielfalt im Billigbereich, obwohl's im Grunde immer derselbe Wackelkram ist - ob er nun grün, weiß oder schwarz angemalt ist.
 
Moin Micha,

konkret korrekt.
Ich weiß/wusste das so auf den Punkt auch nicht.
Lass Deinen Beitrag doch im Einsteigerboard oben anpinnen, dann hat mans immer parat.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Maximilian

Bist Du noch da ?? Liest Du noch mit ??
Oder ist dir das mit der Astronomie schon vergangen ??

Vielleicht mal ein paar Tipps/Gedanken von jemanden, der vor 40 Jahren auch ganz wenig Geld hatte und trotzdem ein wenig in dieses Hobby eingestiegen ist:

1.)
Ich habe mir damals als erstes ein Buch gekauft. Leider gibts das nicht mehr in Buchhandlungen und auf dem "Altbüchermarkt" (nennt man Aquariat) ist es inzwischen recht teuer. Es heißt "Astronomie selbst erlebt" aus dem Aulisverlag.
ABER man kann es hier lesen:
http://www.didaktik.physik.uni-duisburg-essen.de/~backhaus/Astronomie_selbst_erlebt/
In dem Buch sind mit Zielgruppe Jugendliche jede Menge Beobachtungsaufgaben beschrieben. Außerdem sind hinten erste Sternkarten drin. Das "Selbstbaufernrohr" mit Brillenglas-Linse" braucht heute keiner mehr bauen, weil jeder von Papa, Opa oder Onkel geliehene Feldstecher mehr zeigt. Für mich als eine Lehre aus dem Buch ganz wichtig:
Es gibt jede Menge astronomische Dinge auch ohne Fernrohr zu beobachten !! Um allein alle von Dir aus sichtbaren Sternbilder kennenzulernen bist Du wohl schon fast 1 Jahr beschäftig...... Dabei kannst Du die Planetenschleifen beobachten, tagsüber den Sonnenstand messen, dir einen Jakobsstab bauen, du kannst veränderliche Sterne beobachten und und und..... In den heutigen Zeiten von Internet gibts sowas von viel Info, dass man fast kein Buch kaufen muss - und dann gibts ja noch die Stadtbüchereien.

2.) Mit dem geliehenen Fernglas (Quelle siehe unter 1.) kannst Du dich auf die Entdeckungreise von Sternhaufen und
Nebelfleckchen begeben. So recht viel mehr zeigt das Lidl-Scope auch nicht. Die aktuellen "Planetenstandorte" kannst du damit genauer feststellen und in eine Sternkarte übertragen, also die Schleifen genauer beobachten. Uranus und Neptun werden für diese Beobachtungen erreichbar. Es sind schon die ersten Krater auf dem Mond zu beobachten. Einzelheiten bei den Planeten sieht man damit nicht.
Die Anzahl der beobachtbaren veränderlichen Sterne steigt auf ein Vielfaches.

3.) Über den Kontakt mit Sternwarte und Sternfreunden kannst Du dir gemeinsam mit denen ein für dich passendes Konzept für dein Teleskop entwickeln, das auch zu deinem Budget passt. Sowas geht !! Außerdem kannst Du mal durch "richtige" Fernrohre schauen. Und glaube mir, es gibt ÜBERALL Nachwuchsmangel, deshalb haben richtig interessierte Jugendliche heutzutage in den allerseltensten Fällen einen "Unterstützungsmangel" wenn sie denn den Schritt wagen, zu einem Treffen zu gehen oder jemand aus der Nähe anzuschreiben oder anzusprechen.

4.) Überschätze nicht das, was man mit NEUEM 120-Euro-Equipment gegenüber einem Fernglas mehr sieht. Die Mondkrater werden etwas mehr, man sieht die Jupitermonde um ihren Planeten tanzen, am Jupiter selber kann man Streifen erahnen und am Saturn sieht man so ganz kleine Henkel, die man mit etwas Übung als Ring identifiziert. Die Nebelfleckchen werden ein klein wenig heller und ein paar mehr - aber sie bleiben kleine Nebelfleckchen (sogar die berühmte Andromedagalaxie zeigt noch gar nix von einer Spirale.........

5.) Wenn Du dich durch 4 nicht hast abschrecken lassen und evtl durch die Unterstützung aus 3.) zu einem guten gebrauchten Teleskop kommst, als Refraktor mit 70 bis 90 mm Objektivdurchmesser und als Spiegelteleskop 114 oder gar 150mm - dann gilt zwar immer noch "4", aber Du hast ein Gerät das vor 40 Jahren die durchschnittliche private Ausstattung der meisten Sternfreunde war!!

Jetzt lass vor allem mal wieder von Dir hören!!

Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Micha,

vorsicht mit der Farbe Grün in deiner Aufzählung. Die einzigen mir bekannten Montierungen, die jemals in Grün glänzten waren die Vixen SP, die Vixen GP und die Vixen GP-DX. Und die sind bekanntlich kein Wackelkram. Insbesondere die GP(Great Polaris) diente den Chinesen als Vorlage für eine ganze Batterie von Kopien, als da wären die Astro5(Hersteller?), die Skywatcher EQ-5, die ADM und die CAM von Celestron, die LXD75 und aktuell die LX70 von Meade, die EXOS2 von Bresser und wahrscheinlich noch ein paar andere, die ich 'grad nicht im Kopf habe. Selbst dem Nachfolger der CAM, der AVX, ist der Ursprung von der Vixen GP anzusehen. Man gebe dem Gehäuse und dem Polblock nur ein etwas anderes Design und schon trägt die Montierung 80% mehr(gegenüber dem Original). Oder man malt die EQ5(schwarz) weiß an und nennt die dann NEQ5 und schon steigt die Tragfähigkeit um 4kg. Was Farbe alles kann ist bemerkenswert. Wenn ich meine grüne GP jetzt lila streiche wird die dann zur GP-DX? Voll cool!

Hast du gesehen, mit welcher fotografischen(!) Belastung die SkyView inzwischen beworben wird? Sage und schreibe 10kg! Nahezu das doppelte der GP obwohl sie kleiner ist. Muss ich unbedingt kaufen ... :mauer:

Grüße,
Matthias

 
Nachtrag zum Buch "Astronomie selbst erlebt":
Habe Aufgrund meines Beitrags nochmal recherchiert - im Antiquariat gibts das ab 2,50 Euro.....das ist NACHGEWORFEN.
Vom (kleinen) Kapitel über Astrofotografie, der Bauanleitung fürs Brillenglas-Fernrohr und einigen Tabellen zu Planeten und Finsternissen abgesehen ist es jedem interessierten Jugendlichen zu empfehlen !!
Die heutigen Planetenstellungen bekommt man problemlos übers Internet. Die beschriebenen Aufgaben haben mich über Jahre beschäftigt (und begeistern mich noch heute).

Martin

P.S.: den hohen Preis im Antiquariat hatte ich wohl von einem anderen Buch aus der gleichen Reihe in Erinnerung: "Radiotechnik selbst erlebt"

 
Hallo alle miteinander :)

ja ich bin noch da und lese fleißig mit. Ich werde erstmal noch etwas zu mir selbst preisgeben, damit alles verständlicher wird. Ich bin 24 Jahre alt und in einem festen Job. Bin glücklich seit über 1 Jahr verheiratet und habe einen kleinen Sohn von 2 einhalb Jahren. Es wurde ganz oben mal angesprochen das ein Schüler nicht viel Geld zur Verfügung hat für so ein Hobby und ein Arbeitnehmer schon eher. Dies ist bei mir nicht so der Fall, ich verdiene zwar seeeeehr gut aber durch meine große Wohnung, neuem Auto und Frau mit Kind bleibt da monatlich nicht so viel Geld übrig, deshalb die Entscheidung erstmal nicht so viel Geld auszugeben ;)

Ich habe in den vergangenen Tagen mir alle eure Beiträge durchgelesen vielen vielen Danke für die ganzen Infos, Vorschläge und Erklärungen. Muss aber auch leider zugeben das einige Beiträge dabei waren die ich nicht verstanden habe, da es zu sehr schon in die Fachsprache reinging, mit den ganzen Abkürzungen und dem Thema Farbfiltern.

So werde mal jetzt alles zusammenfassen was ihr mir so nahe gelegt habt, damit ich eine klare Übersicht bekomme:)

1. Auf keinen Fall bei Amazon ein Teleskop holen und mich von den Bewertungen beeinflussen lassen.

2. ein ordentliches Teleskop sollte für den Anfang mindestens die Werte 70/900 aufweisen bestenfalls die Kombination 114/900 die ich hier öfters las, wo mir das Teleskop von G2_Astro(Günter) schon sehr zugesagt hat, aber wie ich dann herauslesen konnte, sei die Montierung nicht so ganz ok wo wir zu 3. kommen.

3. Da ich noch nicht lange auf dem Gutshof wohne und immer ein Stadtkind war bzw. niemand hatte der mir sowas beibrachte, habe ich zwei linke Hände was das Thema angeht irgendwas aus Holz etc. zusammen zu bauen :( Weiterhin würde mir dazu auch die Zeit denke mal fehlen hier und da

4.Mindestöffnung sollte 10cm bei Spiegel und 80mm bei Linse sein.

5. Das Spiegelteleskop sollte Parabolspiegel haben

6. Die beiden Bücher "Welcher Stern ist das" und " Astronomie selbst erklärt" werde ich mir mal genauer anschauen, da die Bücher recht gut sein sollen.

7. So wie ich das gelesen habe, sollte ich am besten ein Teleskop nehmen wo 2,5" Okulare reinpassen

8. Die Montierung sollte eine EQ 3 Montierung sein z.b. bei einem 114/900 Teleskop

9. Und ja die Annahme das ich mit einem 114/900 Teleskop die Planeten z.b. Saturn nur Stecknadelkopfgroß sehe ist schon nicht sooo toll :/

10. Sollte die Okkulare zu kurz sein soll eine Barlow-Linse verwendet werden.

So das sind meine zusammengefassten Infos die ich mir hier raus geschrieben habe, ist das soweit alles von mir richtig verstanden ? Ich werde auf jeden Fall die Tage mal bei Ebay Kleianzeigen schauen ob da was schönes zu finden gibt.

Mein größter Wunsch wäre es natürlich ein Teleskop zu finden wo ich alle Planetet sehr gut sehen kann und was eine ordentlich Montierung besitzt, dann natürlich gebraucht. Mal schauen :) Einen schönen ersten Advent euch :)
 
Servus Maximilian,
wenn es neu eng mit dem Geld wird, versuche es doch mal bei e-bäh, ohne mit den Verkäufern was zu tun zu haben, hier

http://www.ebay.de/itm/Skywatcher-1...517252?hash=item21064b4644:g:mSsAAOSwgyxWWat5

oder hier

http://www.ebay.de/itm/Teleskop-Fer...149976?hash=item41a0976298:g:H0UAAOSwp5JWWCpe

oder hier

http://www.ebay.de/itm/TAL-1M-Siber...332127?hash=item2a5caaed1f:g:JXcAAOSwxN5WVv07

bekommst Du mit Sicherheit mehr Spaß als mit einem Neugerät für 120,-
Hab es selbst auch nicht den Reichtum gepachtet, aber mit vernünftigen Gebrauchtgeräten kann man viel Spaß haben.

Viele Grüße

Gottfried
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ein paar Anmerkungen:

5. Im Prinzip ja, aber das ist vor allem bei großem Öffnungsverhältnis wichtig.
Bei 114/900 ~= f/8 könnte man auch schon mit einem Kugelspiegel leben,
wenn man nicht gerade Fotografieren will. *wegduck* ;-)

7. Da ist dir wohl in Vertipper unterlaufen: Das muss 1,25" heißen.

9. Bei 100facher Vergrößerung sieht man schon ein bisschen mehr als Stecknadelköpfe. ;-)

Gruß
Holger
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke Gottfried für die Links sahen schon mal vielversprechend aus. Glaube 150/750 ist dann zu wenig oder ?

Danke Holger ja hab mich bei 5. verschrieben :)
Okay das hört sich schonmal gut an, sorry wenn ich das nochmal Frage aber bei z.b. 114/900 Teleskop wie groß wäre dann die Vergrößerung ?
 
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