Einsteiger Teleskope

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meguro

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Hallo,

nachdem das hier mein erstes Posting ist, möchte ich mich zuerst einmal vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt und wohne ca. 20 KM östlich von München. Astronomie begeistert mich seit je her aber bis vor gut einem Jahr hatte ich nie das nötige Kleingeld um mir entsprechendes "Einsteigerequipment" zu kaufen. Ich selbst bin stlozer Besitzers eines 8" Newton von Celestron (der C8N von TS gekauft) auf einer Celestron ADM (um später einmal "bessere" Geräte auf die Montierung packen zu können) und nachdem ich schon sehr bald festgestellt hab dass das Ganze nicht unbedingt so ohne weiteres in mein Auto passt hab ich mir Anfang des Jahres noch den TS Achromat 102/660 - als "Reiseteleskop" quasi - zugelegt.

Nun zu meinem eigentlichen anliegen: ich war in den letzten Monaten hin und wieder mal in der Pampas und konnte den einen oder anderen klaren Nachthimmel zum beobachten nutzen. Meiner Meinung nach konnte ich auch einige Objekte finden und sehen (hab den Karkoschka zur Orientierung bzw. Auffindung benutzt), doch leider bin ich mir bis heute nicht 100%tig sicher ob ich wirklich das gesehen hab was ich sehen wollte. Die Andromedagalaxie zb. war nur eine sehr kleine difuse "Scheibe" und der Orionnebel war grad mal so als dunkelgrauer Schleier zu erkennen. Nachdem ich mit beiden Teleskopen das selbe in etwa erkennen konnte bin ich mir echt nicht sicher ob ich was falsch mache oder die Geräte einfach nicht mehr hergeben - aber nachdem beim C8N bei der Homepage von TS steht das man diverse Kugelsternhaufen zumind im Randbereich auflösen kann, dachte ich mir das ich grad bei Andromeda bzw. Orionnebel mehr erkennen muss. Es ist mir schon klar das ich mit diesen Teleskopen nicht mit den hübschen Bildern mithalten kann, die wie sie zb. auch im Karkoschka abgebildet sind, aber zumind mehr als verschwommene Objekte sollte man doch erkennen können (richtig scharf waren die Teleskope eingestellt - Jupiter bzw. Saturn gehen wunderbar rein).
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Geräten? Mich würde einfach interessieren was man damit nun wirklich erkennen/sehen kann.

Danke schonmal,
Meguro

PS: Sorry wenn noch nicht alles so professionel geschrieben wurde aber ich bin ja noch am Anfang <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi Meguro

Schreib uns noch, mit welchen Okularen (Brennweiten) Du ausgestattet bist.
Auf welche Vergrößerungen kommst Du?
Ich hab auch einen 8Zöller. Je nach Okular wird der Orionnebel mit Sternenhintergrund,
formatfüllend oder im Detail abfahrbar abgebildet und es sind jede Menge Strukturen erkennbar.
Keine Panik, da muß mehr gehen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

CS, *entfernt*
 
Re,

sorry hab ich ganz vergessen zu schreiben. Ich hab ein 20mm und 10mm Plössl und hinzu noch den Okularkoffer von TS (müsste ein 32mm, 15mm, 9mm und 6mm sein wenn ich mich recht erinnere *schande über mich das ich das nicht auswenidig weiss*) - alles 1 1/2" und ein 26mm 2" Okular.

Alle Objekte wurden mit max. 10mm betrachtet, da ich inzw. gelernt hab das Vergrösserung nicht das Wichtigste ist (oder irre ich mich da jetzt doch?). Brennweite des Newtons ist 1000mm, d.h. max. Vergrösserung die ich hergenommen hab ist 100fach, beim Apo halt dementsprechend weniger.

Danke,
Meguro
 
Hallo,

sorry dachte das wär auch dafür die selbe Abkürzung, oben hab ich ja auch Achromat geschrieben %).
Schon wieder was dazugelernt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Danke,
Meguro
 
Hi nochmal

Mhm...also mit dem 8er sollte selbst das 6mm Okular locker eine scharfe Abbildung hinkriegen,
wenn die Bedingungen stimmen.
100fach mit dem 10er Okular sollten immer gehen.
Wie sieht's denn am Mond aus? Krater mit Zentralbergen und strukturierten Abhängen, Kleinstkrater
in den Maaren, Rillen usw?...oder auch nur Matsch?
Hast Du Mal einen nicht allzu hellen Stern mittig in's Okular geholt? Ist der Stern
punktförmig oder sieht er z.B. wie ein Komet aus?
Schau Mal> www.deepsky-brothers.de < unter "Fernrohransichten" nach. Dort ist anhand des Kugelsternhaufens M 13 (Herkules - leicht zu finden und im Moment aktuell) dargestellt,
was Du in den Fernrohren siehst, wenn alles stimmt.
Passt das so nicht, geht es an die Fehlersuche.
Da gibt es Möglichkeiten von der Spiegeljustage über einen schief sitzenden Okularauszug
bis zu miserabeler Qualität der Optik (Reklamationsgrund).

CS, *entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Meguro,

hier findest du Beispiele, was mit deinem 8" Newton machbar ist:

http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm
http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_mars_real.htm
und vor allem hier:
http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_deepsky.htm

Wenn du das nicht siehst kommt in Frage:

- schlechte optische Komponenten (Teleskop, Okulare)
- mangelnde Beobachtungserfahrung
- schlechte Transparenz
- schlechtes Seeing

Check mal auf dieser Seite alle Punkte durch:
http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/planetenbeobachtung.htm

Bino-Tom
 
Hallo Günther,

Planeten und Mond sind schön scharf und strukturiert. Bei Satrun erkennt man sogar gut die Cassini-Teilung und auf Jupiter schemenhaft die Wolkenbänder. Sterne werden punktförmig dargestellt.
M13 konnte ich leider aufgrund des hervorragenden Wetters noch nicht ausprobieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
Grad bei der Andromedagalaxy hab ich am meisten an der "Qualität" des Newtons (oder an mir?) gezweifelt. Ein Kumpel hat ein Leica-Spectiv das qualitativ sicherlich um einiges hochwertiger ist, dürfte ca. 70mm Durchmesser haben, selbst hier ging nach meinem Eindruck nach die Galaxy besser/"detailreicher" rein. Wenn man mit dem Leica zb den Saturn anschaute dann sah man nur ein winziges Kügelchen und die Ringe waren gerade noch erahnbar. Hier hat mein Newton def. mehr gebracht.

@all: Bitte mich jetzt nicht falsch verstehen, es ist mir vollkommen bewusst das ich mit den Geräten - grad im unterem Preissegement - keine zu grossen Erwartungen haben darf. Aber das was ich mit den Geräten seh müsste doch eigentlich jeden neuen Hobbyastronomen zu grossen Entäuschungen treiben. Grad wenn man bedenkt das auch einige kleinere/leistungsschwächere Geräte verkauft werden - die müssen doch zwangsläufig in der Ecke landen, oder?

Grüsse,
Meguro
 
Hallo Bino-Tom,

danke für die Links. Bei der Seite von Jupiter hab ich fast den Eindruck das die Optik evtl. nicht richtig justiert ist, wenn ich mich recht erinnere sah er so ähnlich aus wie bei dem Bild wo das Bsp. von dejustierter Optik dargestellt wird.
Ich hoffe dass das Wetter bald mal mitspielt das ich es an M13 ausprobieren kann wie dieser zu erkennen ist.

Danke,
Meguro
 
Hallo Meguro,

Andromeda ist visuell fast immer eine große Entäuschung, man sieht mit 8-10" einfach nur einen mehr oder weniger großen, diffusen, strukturlosen Fleck.

Erst bei wirklich sehr gutem Himmel erkennt man etwas Struktur und vor allem die enorme Größe des Objekts.

Der Orionnebel sollte Dich hingegen mit 8" schon fast blenden (ok, ist etwas übertrieben), keinesfalls sollte der Eindruck jedoch der eines dunkelgrauen Schleiers sein.

Vielleicht hast Du wirklich etwas groß dejustiert. Fahr doch einfach mal zum TS hin, lass die Justage überprüfen und Dir zeigen, wie es geht. Das sollte als Kundenservice sicher drin sein.

Allerdings sollte auch der kleine Refraktor ein schönes und beeindruckendes Bild von Orionnebel zeigen. Wie war denn die Grenzröße bei Deinen Beobachtungen? War es richtig klar oder dunstig?

Viele Grüße
Andreas
 
Hi Meguro

Nun ja, gerade die Andromeda ist dafür bekannt, dass sie nur unter besten Bedingungen
einige ihre Strukturen zeigt (visuell). Gerade diese launische Diva ist nicht
das Vorzeigeobjekt wo größere Öffnung immer mehr zeigt.

Jede Einschätzung ist sicher sehr abhängig von der individuellen Erwartungshaltung.
Was Dich ernüchtert, begeistert mich ständig auf's Neue.
Zum Beispiel sieht man Farbe im plakativen Sinne nur auf Fotos oder mit riesigen Teleskopöffnungen.
Schöne, deutlich erkennbare Farbunterschiede gibt es aber bei vielen Doppelsternen,
auf dem Mond oder bei den Planeten zu sehen. In Nebelgebieten mit 8" Öffnung
neben einigen Graustufen auch noch Andeutungen von Farbe zu erkennen, gelingt aus unterschiedlichen
Gründen nur wenigen Menschen.
Mit steigender Beobachtungserfahrung kann man die eigene Wahrnehmungsfähigkeit deutlich
verbessern. Indirektes Sehen und aufmerksames aber gleichzeitig entspanntes Beobachten
wollen gelernt sein.

Nun, was Du schreibst deutet nicht darauf hin, dass Dein Newton völlig unbrauchbar oder dejustiert ist.
Dennoch kannst Du Dich mit dem Thema Justage ein Mal auseinander setzen. Empfehle> www.pteng.de <.

CS, *entfernt*
 
Hallo Meguro,

wie Du bereits beschrieben hast, darf der Anblick bei der visuellen Beobachtung nicht mit Fotografien verglichen werden. Ggf. versprichst Du Dir aber immer noch "zuviel" vom Objekt!?

Speziell die Andromedagalaxie ist häufig enttäuschend. Kann sie bereits bei mittelmäßigen Beobachtungsbedingungen mit dem bloßem Auge ausgemacht werden, zeigt M31 auch im Teleskop bei der visuellen Beobachtung relativ "wenig". Die Bezeichnung "wenig" muss aber wieder differenziert gesehen werden. Mit entsprechender Beobachtungserfahrung ist eine ganze Menge zu sehen. Dennoch sieht man leider keine helle, detailreiche Galaxie.

M42 sollte aber kein dunkelgrauer Schleiersein, wenn ich diese Äußerung mal als negativ auffasse <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Der Orionnebel zeigt eine Vielzahl Strukturen, wobei man schön mit Vergrößerungen arbeiten kann.

Ich denke das Wichtigste ist weiter Beobachtungen und lernen richtig zu beobachten (soll nicht neunmalklug klingen). Ggf. kannst Du auch andere Amateure aufsuchen und gemeinsam Spechteln. In München gibt es mit Sicherheit den einen oder anderen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Weitere Tipp, die Dir mit Sicherheit nicht neu sind, wären, auf die Beobachtungsbedingungen achten, je nach Objekt mit Filterarbeiten, mit der Vergrößerung "spielen", "Indirektes Sehen" und vor allem sich bei der Beobachtung Zeit lassen und das Objekt wirken lassen.

Sollte es tatsächlich am Instrument liegen (z.B. Justage), wurden zur Information bereits einige gute Internetseiten aufgelistet.

Derzeit arbeiten Frank Hauswald und ich am Projekt "Das Zeichnen der Messierobjekte". Ein Messierobjekte wird mit definierten Bedingungen gezeichnet und somit kann der visuelle Anblick im Teleskop wiedergegeben werden. Erste Ergebnisse sind hier zu finden (aucn M42). In den nächsten Wochen/Monaten wir das Archiv weiter gefüllt (das Projekt läuft mehrere Jahre), so dass sich hin und wieder ein Blick lohnt.

Liebe Grüße, Christoph Lohuis.

Sternwarte Neuenhaus

NightSky - Zeitschrift von Amateuren für Amateure
 
Hallo Meguro

Das was du uns hier beschreibst ist das sozusagen "optische Erwachen" und ist die Ernüchterung über das was man wirklich mit blosem Auge sieht. Die einzigen Objekte die mit denn Hochglanzfotos konkurieren können sind die Planeten und die Sonne. Um das nach zu vollziehen können, was erfahrene Beobachter sehen, bedarf es einer jahrelangen Erfahrung, gutem Seeing und einem Qualitativ hochwertigen *entfernt*!
Eine erfolgreiche Beobachtung hängt von der idealen Abstimmung der Facktoren: Beobachter, Fernrohr und Umwelt ab. Das nennt man Beobachtungskunst, viel Erfahrung und Lehrgeld sind notwendig um erfolgreich zu sein, dabei lernt man nie aus und das ist es was dieses Hobby ausmacht!

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe,

ja da muss ich Dir recht geben. Ich selbst muss zugeben das zb. M42 beim ersten mal betrachten weit aus weniger Details darbot als bei den nächsten male wo ich ihn beobachten konnte - einfach weil allein das Auffinden schneller ging (wenn man weiss wo man schauen muss und daraus ergebend mehr Zeit hat sich mehr auf das Objekt zu konzentrien). Ich denke das ich einerseits die Optik nochmals kontrollieren sollte und anderseit einfach mehr praxis brauch (wobei zweiteres bestimmt überwiegt).
Wenn nur das Wetter besser wäre... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Danke,
Meguro
 
Hallo Christoph Lohuis,

danke für die Antwort. Ja auch hier muss ich Dir recht geben - lernen zu beobachten. Wie ich grad im vorherigen Beitrag geschrieben hab M42 brachte bei öfteren schaun mehr Details als beim Ersten mal.
Ich glaub einfach gut Ding braucht weile (und lange und dunkle Nächte).
Evtl. waren die Beobachtungsvorraussetzungen doch nicht so ideal wie ich am Anfang noch dachte. Schliesslich war von meinen Beobachtungsort der Münchner Flughafen nur ca. 20 km entfernt (ja ich weiss das ein Flughafen wohl wirklich Gift für beobachten ist, aber so dunkel wie an dem Ort hatte ich den Himmel schon lang nimmer gesehen *tod allen Skybeamern* (warum braucht ein Möbeleinkaufzentrum - das bei mir ansonsten in unmittelbarer Nachbarschaft ist - nach 21 Uhr eigentlich noch Skybeamer?!?!))
Btw. ist es eigentlich gesetzlich verboten Strassenlaternen auszuschiessen? (nicht ernst gemeint die Frage <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />)

Grüsse,
Meguro
 
Hi Meguro

Zitat: >Btw. ist es eigentlich gesetzlich verboten Strassenlaternen auszuschiessen?
(nicht ernst gemeint die Frage )<

Ja, es ist verboten, aber...
Beim Neubau meines Straßenzuges habe ich, ohne Probleme (weil's gar nicht mehr kostet),
den Einbau von umweltfreundlichen Straßenlampen mit oberem Abdeckschirm und rötlichem Licht,
welches die Nachtfalter nicht anzieht und daher auch nicht umbringt, durchgesetzt.
Durchgesetzt ist das falsche Wort, ich hab gefragt und meine Anfrage begründet, keiner hatte was
dagegen und das Licht wurde so installiert.
Andere Straßenzüge (Neubau) wurden gleich darauf, ohne weitere Anfrage, so ausgestattet.
Nein, ich bin nicht in der Politik tätig.

Die Festbeleuchtung privater Objekte, von Firmen und Großmärkten wird häufig
mit Sicherheitsaspekten begründet.
Auch dort kann man plausibel machen, dass der Himmel nicht beleutet werden muß und eine
Ausrichtung der Beleuchtung auf das Objekt und das bodennahe Umfeld nicht nur ausreicht,
sondern Geld spart und eine rötliche Beleuchtung (siehe oben) ohne Blendwirkung die
Sicherheit des Objetes und des Sicherheitspersonals deutlich erhöht, weil man auch
über die Lichtglocke hinaus noch etwas sehen kann.
Einflussnahme ist sicher schwierig, aber nicht unmöglich. Es wird einfach zu wenig getan,
bzw gesprochen.
Gegen Werbebeamer ist allerdings (noch) kein Kraut gewachsen.

Noch ein kleiner Bericht, der Dir als Motivationsschub zum "Dranbleiben" dienen könnte.
Kürzlich unternahm ich, hauptsächlich um mein neues 2" Übersichtsokular zu testen, einen Spaziergang:
Nachmittags den 8er aufgebaut und mit Objektivfilter (Baader Sonnenfilterfolie
visuell, volle Öffnung) die Sonne bestaunt. Mit fortschreitender Dämmerung die Planeten
Saturn und Jupiter, von Jupiter zu den Galaxieen im Löwen und der Jungfrau, hoch bis zu
den Jagdhunden und dem Wagen. Ferne Welteninseln ohne Ende.
Wenig später Abtauchen zu den Nebelgebieten unserer Heimatgalxie, Sternentstehungsgebiete,
häufig mit bereits enthaltenen offenen Sternenhaufen, die Milchstraße hinunter, vom Schwan bis
zum Skorpion und den Doppelstern Albireo mit dem spektakulären Farbunterschied
nimmt man natürlich gerne mit.
Anschließend hauchen Sterne ihr Leben aus. Planetarische Nebel wie Dumbell, Eule, Ringnebel
und Cirrus. Viele dieser Nebel sind erst mit einem OIII oder einem UHC Filter gut sichtbar.
Schließlich die alten Kugelsternhaufen im Halo der Milchstraße, der Einfachheit
halber die Beiden im Herkules.
Huch, wird's schon hell? So spät/früh ist es schon? Ach ne, die Mondsichel klettert gerade
über den Hügel gegenüber, also noch Mal kurz zurück in's Planetensystem.
Unser unentbehrlicher Erdbegleiter zum Abschluß eines kleinen Spaziergangs durch
das Universum mit 8".

Cs, *entfernt*
 
Hallo Günther,

danke für den Motivationsschub - wär aber gar nicht nötig gewesen da ich ähnliches erlebnis bereits hatte. War allerdings bereits im Januar als ich mit Kumpel (er mit Spektiv, ich mit den C8N) bei -10 Grad uns in der Pampas den *rsch abfrohren). Wir ausgerüstet mit dem Karkoschka und haben uns auf die suche der Messier Objekte begeben. Wir haben in der Nacht - aus unserer Sicht - wirklich viel gefunden (ich schreib jetzt extra nicht gesehen, weil wie Anfangs schon beschrieben wir uns ned sicher waren ob es das wirklich war was wir gesucht haben - drum mein bedenken bzw anliegen "was kann ich mit dem GErät wirklich sehen/erkennen und wenn ja wie wird bzw sollte es aussehen).
Und ich sag es einfach mal so ganz ganz salop - uns ging wirklich beinahe einer ab (sorry für das vulgäre) als wir offene Sternenhaufen - die waren aus meinr Sicht auch schön zu erkennen - oder irgendwelche "difuse" Objekte im Okular hatten. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall weiter machen und kanns kaum erwarten bis diese depperten Wolken verschwunden sind! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

LG,
Meguro
 
Hallo,

vorab nochmals danke an alle. Ich wollte mich hier nur noch mal kurz melden. Ich habe vor ein paar Tagen mir mal mein Newton vorgenommen und ihn versucht zu justieren. In einen anderen Forum 'Teleskoppflege, - justierung' hat ich mal ne Frage gestellt, und siehe da es war wirklich extrem verstellt. Ich schrieb dort das ich meinen Fangspiegel oval sehe - dabei sollte er rund sein. Nun seh ich ihn rund <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Hatte gestern endlich mal klares Wetter und konnte mir M13 anschaun - einfach genial!!! Ich hoffe das ich die chance bei Neumond nochmal habe. Freu mich schon drauf!
Es lag also scheinbar wirklich zum grössten Teil daran dass das Teleskop verstellt war. Nu machts erst richtig Spaß!

Danke & CS,
Meguro
 
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