Einsteigerausrüstung

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johannes3

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Hallo alle zusammen

Nachdem ich schon einige Zeit mit einem Teleskop geliebäugelt habe, ist die Entscheidung nun endlich gefallen.
Beobachten will ich Planeten und Deepsky, wenn mir das Hobby zusagt kann ich mir immernoch spezialisierte Teleskope besorgen, bis dahin muss ein Allzweckgerät her.
Da ich auch ganz gern schwierigere Sachen fotographiere (zB. HDR) und eine DSLR Kamera da hab (bzw. in kürze da haben werde), würd ich mich auch gern an der Astrophotographie versuchen. Dobson scheidet damit also aus.

Meine Schmerzgrenze liegt bei 1000€, weiter wollte ich erstmal nicht gehen, und auf den letzten € muss das auch nicht gleich ausgeschöpft werden.
Auto mit großem Kofferraum ist vorhanden (in der Stadt würde ich wahrscheinlich eh nix sehen), dachte daher an einen 8" Newton auf einer parallaktischen Montierung.

Nach langem Lesen und Suchen hab ich bei astroshop 2 interessante Angebote gefunden, einmal das

Bresser N203/1000 auf MON-2 + 3 Plössel und 2x Barlow für 580€,
( http://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher/spiegelteleskope--reflektoren-?p_id=4116 )

und das

Skywatch N200/1000 auf EQ-5 für 550€ (nach dem was ich bisher so gelesen hab werd ich mit den Okularen Super10 und Super20 garantiert nicht hinkommen).
( http://www.astroshop.de/teleskope/s...kope--reflektoren-/skywatcher-n-200-1000-eq-5 )

Wären die beiden denn brauchbar? Bin natürlich auch offen für andere Vorschläge. TS hat zB. auch ein 200/1000 Celestron auf ADM GoTo ohne Motoren in der selben Preisklasse ( http://www.teleskop-express.de/shop...n-200-1000mm-komplett-auf-Montierung-ADM.html ).
Was von denen nun wirklich besser ist kann ich nicht einschätzen.

Da sowohl Astroshop als auch TS nicht so arg weit weg sind (80 bzw. 130km) würd ich aber gern bei den beiden bleiben, da kann ich's abholen und mir vor Ort nochmal angucken. Oder halt einem anderen in der Nähe.

Ein paar Fragen konnte ich mir bisher noch nicht beantworten:
- brauch ich zum Photographieren gleich von anfang an Motoren? Oder nur für Deepsky?
- die Newtons haben ja (fast) alle f/5. Kommt man da mit guten Okularen bei Planeten auch auf die selbe Qualität wie zB. bei f/10? Also wie wichtig ist das Öffnungsverhältnis wirklich?
- sind die Montierungen brauchbar?
- lohnt sich ein 2" Okularanschluss? Das Bresser hat 1.25", die anderen 2".


Schonmal danke für alle Antworten.
 
Hallo Johannes,

so ähnlich bin ich vor zwei Jahren auch wieder eingestiegen:
GSO Newton 200/1000 auf ADM, später einfache Motoren & T2 Kameraadapter.

Für ein paar Erinnerungsphotos (Orionnebel, Komet Holmes, ...) durch die DSLR im Primärfokus hat's gereicht, bis 30sec Belichtungszeit, daneben Mond und Planeten. Für echte Deep Sky Astrofotografie durch den Newton ist mehr nötig, da ist die Montierung mit dem Rohr eindeutig zu wackelig und die Mechanik zu wenig exakt. Aber ich werde weiter versuchen was möglich ist.

Die Motoren zur Nachführung sind auch bei Mond und Planetenfotografie wichtig, da bleibt das Objekt im Bildfeld der Webcam, auch wenn man sich kurz mit dem Laptop beschäftigt.

Für mich war es trotzdem ein guter Einstieg, ich kann das Rohr mit Stativ und Montierung durch den Garten tragen. Bei der EQ-6, die ich für die Fotografie mit dem Rohr bräuchte, müßte ich die Teile bereits auseinandernehmen und mehrmals laufen, das Gesamtgewicht ist zu groß.

Auf einen guten 2" Okularauszug würde ich nicht verzichten, einerseits wegen dem Bildfeld, andererseits wegen der Stabilität. Mit Kamera, schweren Okularen oder Bino ist auch ein 2" Auszug nicht gerade unterfordert, am 1.25" muß man große Abstriche machen.

Frag mal nach, wie groß bei Skywatcher und Celestron der Fangspiegel ist. Seinerzeit war er 50mm, glaube ich, und dann ist das vignettierungsfreie Bildfeld ca. 0mm groß, wenn man mit einer DSLR den Fokus erreichen will. Da bin ich dann zum GSO ausgewichen.

Zu den Okularen: nett für die ersten Versuche, aber ich habe mir sofort ein paar low cost Weitwinkel dazugekauft (und sie später zum Teil ersetzt):
32mm TSWA 2", 20mm Goldkante, 9mm und 6mm Goldkante (~TSWSWM6,9,20). Das 32 und 20 war ganz gut, den unteren Bereich habe ich später durch Speer Waler 13.4 und 5-8mm Zoom ersetzt. Eventuell wären da auch die Planetary sinnvoll, wenn man nicht die starken Weitwinkelokulare liebt.

Viel Erfolg beim neuen Hobby

Arnold
 
Hallo Johannes,

der 8" F5 wird auf einer eq5 untermontiert und auf einer adm grenzwertig montiert sein - visuell!
Fotografisch wird das vermutlich keine Freude mehr machen.

Ja, zum Knippsen brauchst Motoren und ne Steuerung und wenn Du länger belichten willst ein Leitrohr. Sonst bist Du in den Belichtungszeiten arg beschränkt. Und eine dslr heisst Deep Sky Fotos machen - für Planeten reichlich ungeeignet.

Das Öffnungsverhältnis kommt dann ins Spiel, wenn man sehr lichtschwache Objekte beobachten will. Dazu braucht man eine große Austrittspupille (AP=Okularbrennweite/Öffnungsverhältnis). Mit einem F10-Teleskop bekommst Du maximal 5.6mm AP, und das nur in 2". Ansonsten kommts auf die Okulare und die Qualität des Fernrohrs an ob Du hohere Planetenvergrößerungen gut realisieren kannst.

2" heisst mehr sichtbares Feld am Himmel bei kleinen Vergrößerungen - für manche Objekte fast ein muss. Für Fotografie durch den Newton ist das auch fast ein Muss weil erst dann Komakorrektoren verwendet werden können. Es geht auch ohne, dann ist aber die Haelfte des Fotos unscharf bzw. verzerrt - konstruktionsbedingt.

Die Montierungen sind brauchbar. Die Frage ist nur, wofür?
Für Deepskyfotos mit 8" kaum.

Wenn Du wirklich ins Knippsen einsteigen willst, wäre für Dein Budget ein 6"-F5-Newton auf ner adm eine Möglichkeit. Wenn Du durch den Newton fotografieren willst, wirds Okulare dann nur noch einige wenige in der unteren Mittelklasse geben. Alternative: Piggyback mit Teleobjektiv und bessere Okus.

Als rein visuelle Alternative gibt es für 1000EUR einen sehr gut ausgestatteten 8"-Dobs oder einen mittelmäßig/grade ausreichend ausgestatteten 10"-Dobs, durch den Du deutlich mehr als durch eine 6-Zöller sehen wirst.

Rein fotografisch gesehen wäre ein kleiner ED-Refraktor, ein kleines Leitrohr und ne adm oder eine gebrauchte gp von Vixen denkbar.

Erste Schritte für Dich: lesen:

www.deepsky-brothers.de www.sven-wienstein.de

Zweiter Schritt: nochmal das Knippsen überlegen.

Soweit meine Gedanken zu Deinem Vorhaben.

CS

Klaus

 
Kann man mit einem Dobson denn wenigstens zB. den Mond fotographieren? 200/1200 Dobson liegen bei 300..350€. Dazu vielleicht schonmal Kameraadapter+Komakorrektur um mal auf den Mond zu halten, der müsste ja eigentlich so hell sein, dass man nicht nachführen muss... oder?

Hatte auch überlegt 6" Newton auf einer sehr guten Halterung und dann später auf 8" zu wechseln, aber da klingt es besser mit einem 8" Dobson anzufangen, und später eine passende parallaktische Montierung dazuzukaufen (hatte an sowas wie EQ6 gedacht).


Nach einigem Lesen hatte ich eigentlich auch vor mit Okular zu fotographieren, weil die Vergrößerung dann nicht durch das Teleskop festgelegt ist. Von daher wär das Öffnungsverhältnis dann nicht soo entscheidend... oder ist die Bildqualität dann unbrauchbar? Also etwa so:

http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmetechniken/grundlagen.okularprojektion.php

Wo ich grad dabei bin - warum soll eine DSLR für Planeten eigentlich ungeeignet sein? Die Pixel haben ja ähnliche Abmessungen wie zB. bei der Phillips Webcam, und die Olympus E520 schafft immerhin kontinuierlich 3.5fps mit voller Auflösung. Also 100 Bilder in 28 Sekunden, auf eine 1GB Karte passen 200 davon, 4GB gibt's für 15€. Hat auch LiveView mit 10x Zoom zum manuellen fokusieren.


Alternative wär dann wohl das Celestron 8" auf ADM. Die größeren Montierungen haben leider alle Goto, brauch ich aber eigentlich nicht, ein Motor zur Nachführung würde mir reichen... oder ist das nicht genau genug? (für mich als Anfänger)

Ich könnte auch gleich die ADM Goto mit Motorisierung nehmen ( http://www.teleskop-express.de/shop...sche-GoTo-Montierung-Advanced-GoTo---CAM.html ), aber mehr trägt die halt auch nicht.
 
Hallo,

Kann man mit einem Dobson denn wenigstens zB. den Mond fotographieren? 200/1200 Dobson liegen bei 300..350€. Dazu vielleicht schonmal Kameraadapter+Komakorrektur um mal auf den Mond zu halten, der müsste ja eigentlich so hell sein, dass man nicht nachführen muss... oder?

Selbstverständlich geht das, sowohl hochaufgelöste Detailaufnahmen mit Webcam, wobei hier sicher viel FIngerspitzengefühl gefragt ist wenn's ums nachführen geht. Die Kamera ans Okular gehalten geht ohnehin immer und selbst wenn man auf die Idee kommt das ganze mit DSLR fokal zu machen ist der Mond ein dankbares Objekt...

Link zur Grafik: http://www.taunus-astronomie.de/galerie_gfx/sonnensystem/mond_071208.jpg

Das ist jetzt zwar weder besonders scharf noch mit dem Dobs gemacht aber freihändig (!) mit 500mmm Brennweite, soll nur zeigen wie kurz die Belichtungszeiten sein müssen in so fern ist eine Nachführung m.E. nicht unbedingt nötig, anders ist es natürlich wenns um längere Belichtungen geht (Mofi, aschfahles Mondlicht usw.).

CS Benny
 
Freihändig mit 500mm ist das 'ne echte Leistung. Mit Bildstabilisierung? Hab vor kurzem mal mit einem 300mm Vollformatobjektiv an einer EOS 1000D rumgespielt (effektiv auch ~500mm), das war alles andere als einfach.

Aber dann bin ich ja beruhigt. Ich denk dann ist es die beste Variante jetzt einen guten 8" Dobson mit gutem Zubehör zu kaufen (der von GSO sah nicht schlecht aus), damit eine Weile rumzuspielen und dann später zB. die EQ6. Das scheint mir die stabilste Halterung für einen vertretbaren Preis zu sein, und sollte das Dobson dann doch im Keller landen, war's nicht so teuer.
Ohne Koma-Korrektur kosten die Adapter für die Kamera <50€, für erste Versuche sollte das auch reichen. Wenn mir der Mond dann gefällt kommt noch die Korrektur dazu.

Lohnt sich eigentlich der 1:10 Okularauszug an den GSO Dobsons? Die kosten abzüglich Zubehör knapp 100€ mehr, ist's das wert? Bekommt die Dobsonhalterung mit 500g Übergewicht vorn Probleme?


Danke soweit schonmal für die Beratung, nu kommt ja doch alles anders als gedacht ;)
 
Hallo,

für den mond brauchst keinen komakorrektor, da du den ja sowieso nur in der mitte des bildfeldes hast.

deine idee mit dem späteren aufrüsten auf eq6 ist gut, so billig ist es dann aber auch nicht mit der astrofotografie.

die standard eq6 kannst nicht autoguiden, also musst schonmal ne teurere version kaufen, dann brauchst noch leitroht/off axis guider, komakorrektor etc...

die liste ist schier endlos, so auch die geldausgabe. nette alternative ist ´s natürlich da du dann den dobson nicht mehr rumschubsen musst.

Grüße

Daniel
 
Hallo johannes,

wenn der Dobson kopflastig werden sollte, einfach ein Gewicht hinten befestigen. Magnete sind hier einfach zu handhaben (z.B. aus einem alten Lautsprecher).
Eine Feinfokussierung ist empfehlenswert. Mir waren die 100€ jedoch zu viel und so habe ich mir bei Reichelt einen Knopfautomaten (1:6) besorgt und adaptiert.

Viele Grüße
Chris
 
Immerhin kann ich mich dann noch entscheiden. Der 8" Dobs kostet etwa 320€, wenn ich dazu dann zB. die Celestron ADM Montierung nehme, bin ich bei 580€.
Das ist nicht viel mehr als das komplette Set gekostet hätte, und ich kann vorher längere Zeit ausprobieren.



Die einzige bleibende Alternative was das Bilder machen angeht, wäre dann doch auf 6" zu gehen, zB. damit:
http://www.teleskop-express.de/shop...0-750mm-komplett-auf-GoTo-Montierung-CAM.html


Na ich werd mal drüber schlafen.
 
Hallo,

ja dachte selber nicht dass das funktioniert aber es war ja nur 1/1000s und ganz scharf trotzdem nicht, naja war eine Spielerei...

mmerhin kann ich mich dann noch entscheiden. Der 8" Dobs kostet etwa 320€, wenn ich dazu dann zB. die Celestron ADM Montierung nehme, bin ich bei 580€.
Das ist nicht viel mehr als das komplette Set gekostet hätte, und ich kann vorher längere Zeit ausprobieren.



Die einzige bleibende Alternative was das Bilder machen angeht, wäre dann doch auf 6" zu gehen, zB. damit:
http://www.teleskop-express.de/shop/prod...ierung-CAM.html

Stellt ich die Frage wie du fotografieren willst? Die ADM dürfte zu wenig sein für einen 8" f/6. Dann eher 6" aber beschneide dir nicht zu Beginn die visuellen Freuden, es hat sich bewährt, dass auch die besten Fotografen erstmal mit dem Himmel und den Objekten vertraut machen und dann anfangen zu fotografieren, wenn du denn wirklich noch Geld über hast, kanns du dir ja eine einfache parallaktische Montierung zulegen und mit Piggyback anfangen.

Grüße Benny
 
Hi Johannes,

nochmal: der 8" F6 geht fotografisch auf der adm nur sehr eingeschränkt - ich hab das selbst probiert, Mond ist noch ganz nett, der Rest ist unangenehm.

Ich würde mir an Deiner Stelle auch nichts zurechtbiegen, z.B. naj, mit dem Dobs kann man ja auch Mondfotos machen. Natürlich geht das, Beispiele gibts genug. Die Frage ist aber ob das Spass macht auf Dauer.

Dann würde ich mal die Preise von Zubehör einholen. Wenn Du nen Dobs für 320 und ne adm für 580 nimmst - durch was für Okulare willst Du kucken und wie soll das Teil befestigt werden?

Stichwort DSLR und Planeten: klar kann man das machen, vielleicht kommt auch was hübsches raus. Das Problem ist nur, dass 80% der Aufnahmen unscharf sind wegen unruhiger Luft. Deswegen nimmt man in der Regel Videofilme auf und läßt per Software dies scharfen Augenblicke auswählen. Ausserdem kann mit ner Webcam sozusagen online fokussiert werden was bei höheren Vergrößerungen ansonsten sehr mühselig wird. Und für diese Methode ist dslr eben nicht gemacht. Vielleicht ändert sich das mit den neuen Liveview-dslrs.

CS

Klaus



 
Hi nochmal,

mit der DSLR gibts nur ein Problem: 100 Fotos in 28 Sekunden... 1000 sollte man Minimum mal schießen, dann ist nach 20 Planetenbildern die Kamera reif für eine sehr teure Reparatur weil normal nur eine bestimmte Anzahl an Auslösungen von der Blende mitgemacht werden, dann ist eine neue fällig, bei den EOSen mit dreistelligen Nummern sind das m.W. "nur" ca. 20.000 Auslösungen.

CS Benny
 
Hallo Johannes,

dazu kommt noch, dass Du mit Deinen 580€ nur eine ADM hast, aber noch keinen Nachführmotor. Da kommen im billigsten Fall nochmal 130€ dazu, mit besseren Motoren dann 200€.

Und da biste schon ganz nah an der HEQ-5, die doch deutlich solider ist. Ob diese allerdings den 8" fotografisch trägt kann ich nicht beurteilen.

CS
Volker
 
hallo,

Und da biste schon ganz nah an der HEQ-5, die doch deutlich solider ist. Ob diese allerdings den 8" fotografisch trägt kann ich nicht beurteilen.

ich hab meine heq-5 pro (also die goto version) zwar noch nie fotografisch genutzt, aber ich hatte eine zeit lang einen 8" f/5 newton fürs visuelle drauf. das ging für meinen geschmack schon nicht mehr vernünftig. ich bin aber, was die stabilität bzw. die vibrationsfreiheit angeht, sehr perfektionistisch. viele andere betrachten diese kombi vielleicht als "noch gut brauchbar", für mich war sie es nicht!

wenn ich dann aber höre, dass jemand einen 8" f/6 newton, der einen nochmal 15 bis 20 cm längeren tubus hat, auf ne heq-5 schnallen will um damit zu fotografieren, kann ich nur mit dem kopf schütteln...


allgemein wird hier viel zu oft etwas a la "geht gerade noch so" oder "grenzwertig aber möglich" empfohlen - *wieder kopfschüttel*

ich find es irgendwie verantwortungslos, dass hier niemand mal die klare ansage macht, dass zum angepeilten preis die fotografie mit 8" auf parallatischer monti und allem nötigen zubehör nicht wirklich möglich ist, schon gar nicht von einem neueinsteiger. und niemand erklärt hier, dass auch mit sehr viel kleinerer öffnung sehr schöne fotos gemacht werden können...


mein tip daher: kleinere optik auf etwas überdimensionierter monti fürs fotografieren (z.b. synta ed80 plus zubehör auf vixen gp oder clone) und gebrauchter 8" dobson fürs visuelle. und ganz wichtig: alles der reihe nach und nicht alles auf einmal!


viele grüße,
danilo
 
Hallo danilo,

das Problem ist halt, dass es mal wieder die Eierlegende Wollmilchsau werden soll.

Fotografisch hast Du mit dem ED80 recht, aber visuell ist der halt nicht allround!

Soll es unbedingt visuell UND fotografisch sein, würde ich bei dem Budget eher Richtung 6" Newton gehen.
Wobei ich auch generell zuerst einen visuellen Einstieg mit einem 8"er empfehlen würde und dann später entweder eine solide Montierung oder ein Zweitgerät wie den ED80 dazukaufen würde, wenn mich an das Thema Fotografie denn doch rantrauen möchte.

Die HEQ-5 habe ich nur ins Spiel gebracht, weil die ADM + Nachführung die gern übersehen wird, halt preislich schon nahe an der HEQ-5 liegt und die für mich auf der AME einen deutlich stabileren Eindruck hinterlassen hat. Allerdings nur beim anschauen, nicht in der Praxis.

CS
Volker
 
hi volker,

ich wollte ja auch nur anmerken, dass selbst die heq-5 für einen 8" f/6 zu instabil ist, da ich sie selbst besitze und demnach gewisse erfahrungswerte habe.

demnach ist auch die adm/cam und erst recht die vixen gp und ihre clone (also mon-2 und eq5) viel zu schwach für 8".

und wenn hier der thread-starter den wunsch hat, mit 1000 euro und 8" f/5 oder sogar f/6 auf parallaktischer monti zu fotografieren, dann muss hier mal endlich jemand sagen, dass das nicht geht! son rumeiern mit "grenzwertig aber vielleicht möglich, falls weihnachten und ostern auf einen tag fallen sollten" bringt doch letztendlich nix als frust und enttäuschungen...



off topic und bitte nicht als angriff auf den thread-starter verstehen:

ich habe im übrigen das gefühl, dass in letzter zeit immer mehr einsteiger immer weinger zeit in umfassendes informieren, sprich infos suchen und auch durchlesen, investieren. statt dessen werden die gleichen fragen immer und immer wieder gestellt. ich frag mich, wozu es suchmaschinen und -funktionen überhaupt gibt...


grüße,
danilo
 
Ich denke ich hab bisher schon eine ganze Menge gelesen, das Problem ist, dass häufig einfach keine klaren Aussagen dabei stehen.
Was ich zB. noch nicht gefunden hab, ist eine klare Okularempfehlung so ala "das, das und noch das dazu, fertig".
Muss ja nicht ewig reichen, wenn man selber Erfahrung gesammelt hat, kann man auch viel besser einschätzen wie teuer das 10mm Okular nun sein muss, und ob man's wirklich braucht. Aber im Moment kann ich da eben garnix einschätzen, und wüsste trotz diverser gelesener Empfehlungen nicht, was ich genau kaufen soll. Vom einen Anbieter gibt's das Plössel für 40€, vom anderen für 80€.


Wirklich Bilder machen wollte ich auf der ADM Monti nicht. Mir ging's nur darum: Der 8" Dobs + ADM ohne Goto kostet ähnlich viel wie das Komplettangebot Celestron 8" auf ADM ohne Goto (nämlich 580€) oder zB. Skywatcher auf EQ5.
Ich halt mir gern alle Optionen bis zum Schluss offen. Die 8"-Kombis fallen dann aber trotzdem raus, wollte ich sowas, könnte ich später immernoch die ADM für den 8" Dobs kaufen. Das macht die Entscheidung jetzt einfacher.
Außerdem sagt mir f/6 eher zu als f/5.

Das ich zum ordentlichen Fotographieren mit 8" die EQ6 bräuchte, ist mir inzwischen auch klar geworden. Die parallaktischen Montierungen haben ja aber nicht nur den Vorteil, Nachführung ist zum Beobachten ja sicher auch was nettes, oder? Demnach was ich gelesen hab, ist das Rumschubsen nicht jedermans Sache.

Nun könnte ich es zB. auch so machen, dass ich mit einem 8" Dobs anfange, mir zum bequemeren Beobachten später eine ADM Goto besorge, und zum Fotographieren einen 6" Newton. Da stört mich aber, dass 8" und 6" Newtons so nah beieinander liegen, die ergänzen sich nicht. Die 220€ gingen dann wohl doch besser in eine Monti für 8", also EQ6, wobei die eben mit selber Ausstattung doch wieder 600€ mehr als die ADM kostet.

Letztlich fangen beide Varianten mit dem 8" Dobs an, wenn mir die Sache langfristig Spaß macht, hab ich auch kein Problem da etwas mehr Geld zu versenken, und wenn ich wirklich richtig mit Fotographieren anfangen will, wird dann wohl auch noch eine Webcam abfallen. An den Verschluss der DSLR hatte ich nicht gedacht, die hält bei Olympus natürlich auch nicht ewig. Wobei Olympus immerhin 150k Aufnahmen garantiert, aber für Planeten runterreiten will ich die Kamera sicher nicht.


Alternativ könnte ich wie gesagt mit 6" Newton auf ADM ohne Goto anfangen, wenn's Spaß macht später Goto nachrüsten und Bilder machen. Noch später vielleicht einen 10" Dobs dazu.


8" hieße dann jetzt ~400€ für Teleskop zzgl. Zubehör, 6" wären ~600€ zzgl. Zubehör. Für 400€ müssten sich ja schon ein paar nette Okulare finden lassen, oder?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Johannes,

konkrete Zubehörempfehlungen können eingentlich erst kommen, wenn mal klar ist, für welches Rohr Du Dich entscheidest.
Zwischen F/8 und F/5 liegen bezüglich der Okularanforderungen Welten, unabhängig von der Öffnung.

Fotoambitionen und visuelle Beobachtung zunächst zu trennen hielte ich persönlich für eine weise Entscheidung, wenn sie denn getroffen wird.

Unter dieser Voraussetzung ist der visuelle Einstieg mit einem 8" F/6 Dobson m.E. absolut okay.
Unterhalb einer EQ 6 wird der aber später nicht langzeitfotografisch nutzbar sein.
Ob man das überhaupt in Erwägung zieht, muss und kann dann hinterfragt werden, schon ein Einstieg mit 6" ist da sehr ambitioniert, es erscheint günstiger, mit kleineren Öfnungen und Brennweiten zu beginnen, also Stichwort "Piggyback".

Gruß und CS
*entfernt*
 
hallo johannes,

Was ich zB. noch nicht gefunden hab, ist eine klare Okularempfehlung so ala "das, das und noch das dazu, fertig"

das liegt daran, dass die okularfrage wohl der individuellest aspekt überhaupt ist. es gibt soviel, worauf man beim beobachten achten muss, vieles fällt einem erst auf, wenn man eigene (meist negative) erfahrungen gemacht hat. dabei kommt es auf bevorzugtes gesichtsfeld, augenabstand, bildfeldwölbung, kontrast, streulichtunterdrückung, transparenz, brennweite, achsschärefe, feldschärfe, okulargewicht, äusseres design, etc. an. einige punkte hast du dabei vielleicht noch garnicht betrachtet, weil du garnicht weisst, wie sie sich beim beobachten bemerkbar machen. ich wüsste auch nicht, wie man dir die entscheidung der okularwahl abnehmen sollte. viele der genannten faktoren hängen vom teleskop ab und du weiss ja noch nicht mal, was für ein teleskop am ende angeschafft wird. erst wenn diese entscheidung steht, kannst du dich an die okularauswahl machen!

kleines beispiel:
man liest immer sehr viel davon, dass viele sternfreunde ihre okulare nach und nach durch die nächst höhere stufe verbessert haben. durch diese art der optimierung versenkt man langfristig viel geld, hat aber den vorteil, dass man genau sieht welche vor- bzw. nachteile in den verschiedenen preisklassen vorherrschen. nach dem motte: lernen durch schmerzen...

ich hab durch solche berichte damals folgende strategie für mich gewählt: meine ersten 3 zu gebrauchenden okus haben zusammen nicht mehr als 100 euro gekostet. damit hab ich meine ersten erfahrungen gesammelt, geschaut was geht und was nicht. dann alles wieder verkloppt und ab dann nur noch richtig gutes (auf meine zugegebenermaßen hohen ansprüche abgestimmtes) zeugs gekauft. gesamtwert von vier okularen: über 1000 euro. (von den okus fürs bino will ich hier nichtmal reden, das ist ein anderes kapitel weil purer luxus...)

wenn du nun also unbedingt einen tipp haben willst, was du für okulare brauchst, kann ich dir meine marken und typen nennen. ich kann es aber auch lassen und dir okus im gesamtwert von 100 euro empfehlen. nur weiss ich nicht, in wieweit dir das helfen sollte....



zurück zu deinem eigentlichen anliegen:

Nun könnte ich es zB. auch so machen, dass ich mit einem 8" Dobs anfange, mir zum bequemeren Beobachten später eine ADM Goto besorge, und zum Fotographieren einen 6" Newton. Da stört mich aber, dass 8" und 6" Newtons so nah beieinander liegen, die ergänzen sich nicht. Die 220€ gingen dann wohl doch besser in eine Monti für 8", also EQ6, wobei die eben mit selber Ausstattung doch wieder 600€ mehr als die ADM kostet.
ich verstehe immer noch nicht, wieso es unbedingt ein 6" newton zum fotografieren sein muss. ein kleiner ed-refraktor tuts genauso. dann hast du große öffnung fürs visuelle und was kleines "scharfes" für die fotografie. 8" und 3-4" sind auch weiter auseinander und ergänzen sich ganz gut.
ausserdem hast du dann einen eindruck, was linse und spiegel für unterschiede (vor- u. nachteile) haben...


Mir ging's nur darum: Der 8" Dobs + ADM ohne Goto kostet ähnlich viel wie das Komplettangebot Celestron 8" auf ADM ohne Goto (nämlich 580€) oder zB. Skywatcher auf EQ5.
alle drei kombinationen sind totaler quatsch! die komplettangebote der händler sind dummfug noch und nöcher und ziehlen genau auf die art anfänger ohne entsprechende grundkenntnisse. ich sag nur finger weg davon!
ich geb dir nochmal den rat: verabschiede dich von dem gedanken, 8" auf adm/cam o.ä. würde gut gehen. auch visuell ist die grenze meiner meinung nach schon überschritten.



wenn es unbedingt 8" für fotos und visuell sein muss, gehts erst ab der eq6-klasse los. das ist dann viel schwerer und vor allem teurer. ich würde das für einen anfänger so nicht empfehlen!!!


viele grüße,
danilo



 
Hi Johannes,

zu den Okularen für den 8"-Dobs: schau mal bei www.sven-wienstein.de - dort ist eine gute Übersicht was mit verschiedenen Budgets an Okularen geht.

Dein Problem sehe ich darin, dass Du für 1000EUR knippsen und kucken willst - das ist zu machen, aber mit rechten Einschnitten auf beiden Seiten. Die Lösung dafür wäre z.B. der 6"-F5 auf adm mit 2-Motoren-Steuerung, kleinem Leitrohr, Fadenkreuzokular und recht spartanischer Okularausstattung. Oder eine gute kleinere Optik auf einer präzisen Montierung, auch nur gebraucht zu realisieren

Ein Gebrauchtkauf würde hier weiterhelfen.

Für Dich ist in erster Linie mal interessant, Infos zu sammeln.
Dann würde vielleicht auch klar werden, was Astrofotografie bedeutet, dazu gibts auch nen schönen Artikel auf Svens Homepage. Gerade in letzter Zeit gab es in diesem Unterforum viele Threads zum Thema. Stöbern würde sich für Dich wirklich lohnen!

Die Erfahrung, die viele gemacht haben lautet: Erst mal beobachten und dann vielleicht knippsen. z.B. mußt Du ja erst mal in der Lage sein, Objekte zu finden (!).

Mit 1000EUR kannst Du visuell schon richtig spektakuläre Sachen erreichen - das ist wirklich zu überlegen.

CS

Klaus
 
Hmm... ok, also bevor ich (über)nächstes Jahr noch überlege was ich für einen Tubus nehmen soll, sag ich jetzt einfach mal 8" f/6 Dobson, vermutlich einen GSO mit 1:10 Auszug.

Wie's dann weitergeht kann ich dann noch entscheiden, notfalls könnte ich den später auch verkaufen und durch 10" Dobson ersetzen, und/oder <=6"+ADM Goto dazu für Bilder, oder halt doch eine EQ6.


Unabhängig davon - lassen sich mit einer Webcam eigentlich Planetenbilder am Dobson machen? Bei 1/25stel liegt die Bewegungsunschärfe ja bei 0.6", mehr dürfte der Dobson auch nicht schaffen.
Hab mir mal ein Saturn-Bild genommen und um 0.6" verwischt, Unterschied war eigentlich nicht zu sehen. Möglicherweise kann man das sogar noch rausrechnen.
Die Bastelei damit hört sich jedenfalls interessant an, hab mir vor einer Weile aus einem linearen CCD ein kleines Spektrometer gebaut (inkl. Elektronik zum Auslesen vom CCD), weis also was zB. der Umbau auf s/w bedeutet. Aber ich würd sie mir nicht sofort dazukaufen.


Ich werd mich heut abend dann nochmal genauer mit den Okularen beschäftigen. Macht eigentlich eine gute Barlow Sinn?





 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hat etwas gedauert, die DSLR hat mich doch ziemlich in Beschlag genommen. :)

Entscheidung ist gefallen, es wird ein 8" f6 Dobson. Da ich den eh abholen werde, werd ich vorher auch nochmal ausprobieren ob mir die Schubserei zusagt, wenn's absolut nicht geht kann ich mich immernoch umentscheiden.

Wenn's Knipsen Spaß macht dann eben entweder EQ6 oder 6" und zB. ADM. Tendiere aber eher zur EQ6, ist zwar teuer, aber trägt dann auch alles was noch so kommen möge.

Mit der DSLR hab ich mal versucht ein paar Mondbilder zu machen, hat eigentlich auch Spaß gemacht. Hatte aber nur ein altes 80-200mm von Ebay für 35€, das kommt da ganz eindeutig an seine Grenzen.

Link zur Grafik: http://www.jfuhlemann.de/tmp/mond3.jpg
Aus dem RAW entwickelt, Kontrast angepasst aber nicht nachgeschärft. 100% Ausschnitt.



Nun zu den Okularen:

Auf www.svenwienstein.de wird als Übersichtsokular ein 2" 30..40mm <100€ empfohlen. Auf astroshop hab ich da nix passendes gefunden, außer Meade QX 30/36 für 95€/105€.
TS hat ein TSWA 2" 32mm 70° für 65€, das klingt schon besser. Wär das was? Die GSO Teile sind irgendwie deutlich billiger (40€)... sind die brauchbar, bzw. merkt man da einen großen Unterschied? Preislich ist's ja immerhin > Faktor 1.5. Für 15€ mehr gäb's das TSWA mit 38mm statt 32mm.
Die anderen bei TS sind alle >100€.


Die Idee erstmal ein Zoomokular zu benutzen um später genauer zu wissen welche Brennweiten man will, hört sich gut an. Bei TS ist ein 7..21mm preislich im Rahmen (40€, etwas bilig, oder?), der Rest geht bei ~200€ los. Bei Astroshop ist die Auswahl etwas größer, sollte man da eher so ~80€ rechnen, oder >100€? Für 145€ gibt's ein Meade 8-24mm, für 80€ ein "APO Superplössel"... von welchem Hersteller auch immer. (Nachtrag: Auf dem Bild ist Skywatcher auf dem Okular zu lesen)

6mm Skywatcher UltraWide gibt's bei astroshop für 60€.


Also bei den beiden wär ich mir sicherer, weil die Modelle eben genau der Empfehlung entsprechen:
- TWSA 2" 32mm 65€,
- Sywatcher 1.25" 6mm 60€

Macht schonmal 125€. Wieviel sollte man für das Zoom-Okular anlegen? Barlow-Linse klingt eigentlich auch verlockend, aber unter 40€ ist das nicht brauchbar, oder?







 
Hi Johannes
jaja die Okularfrage...
Elementare Frage ist für mich was steht da als Budget im Raum
ggf. in Teilschritten.
Und welche Anforderungen hast Du... Augenabstand, Brillenträger etc...

Dann kommt der Nachthimmel - wie gut ist er - Grenzgröße

ja nach Himmelsgüte ist das ÜBersichtsokular zu wählen
um bei der Beobachtung keinen zu hellen Hintergrund zu bekommen. TSWA 32/38 aber auch die QX sind ganz ordentlich
Damit kann man gut starten.

Das 6er Goldkante auch, wenn nicht mehr Geld geht.

Dazwischen kommt auf die Übersicht noch ein bischen an. Ich verweise da einfach mal auf meine Okuwahlartikel auf der HP und das Okularraster.

Generell stellt sich bei Okularen immer die Frage mit welcher Güte fange ich an.
Ich sage nimm so gut wie es nur irgendwie geht ruhig auch in Etappen, alle 1.2 Montate ein neues z.B.
Warum? Weil Oklure sehr wichtig sind und viel Sehverlebnis verhindern wenn sie wenig taugen. Auch ist ein gutes Okular ein Gegenstand den Du vermutlich länger behältst als das Teleskop. Jeder Aufstieg in eine bessere Liga kostet Geld weil das alte nur mit Verlust verkauft wird.

CS
 
Okularempfehlungen im Netz gibt's wie Sand am Meer, aber die wenigsten werden mal etwas spezifischer. Fragen wie "soll ich nun das Plössel für 40€, oder das für 140€ nehmen?" werden leider kaum beantwortet (oder ich bin zu doof die Antworten zu finden).
Wenn ich bei TS zB. nach TeleVue Zoomokularen gucke wird mir schnell klar, dass ich die am Anfang wohl nicht brauchen werde (>=245€). Aber ob es sich lohnt statt dem Skywatcher 8-24 nun das Meade 8-24 zu nehmen, weis ich nicht.
Es werden sich ja sicherlich immer mal wieder Okulare finden die ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben, und welche, die das Geld nicht wert sind.


Auf das 6mm Skywatcher und 32/38mm TSWA bin ich bei svenwienstein gekommen, da stehen auch mal ein paar Exemplare dabei.

So langsam hab ich auch keine Lust mehr mir 1000 Empfehlungen durchzulesen, meistens steht ja doch nix konkretes dabei. Dank svenwienstein (übrigens Danke für den Tipp, der war bisher mit Abstand am besten) hab ich immerhin schonmal ein paar Anhaltspunkte, aber letztlich werd ich mich dann wohl einfach mal darauf verlassen ohne mir eine ähnlich konkrete, 2. Empfehlung anzugucken (einfach weil ich keine gefunden hab).

Wenn ich jetzt zB. was besseres als das 6mm Skywatcher wollte, wüsste ich nicht welches. Auf svenwienstein wird in einer anderen Zusammenstellung das Baader Genuine Ortho empfohlen, aber das hat ein kleineres Gesichtsfeld, und findet sich daher wohl auch in der Zusammenstellung zum Planetenbeobachten.
 
Hallo Johannes,

dann Mal konkret:

Mein 8" F/6 Dobson +
-38 mm TSWA 2"
-28er William UWAN 2" (vorher 30er BW)
-22er Vixen LVW
-16er William UWAN (vorher 18er Speers)
-13er Speers Waler
- 9er Speers Waler
- 7-4 mm Seers Zoom (Eigenbauhülse zur Brennweitenverkürzung, Original ist 5-8 mm

ist ununmehr für meine Bedürfnisse (weitwinklige Deepsky-Beobachtung hat Priorität, Mond und Planeten gehen gut)
okularseitig optimal ausgestattet.
Das 38er WA (deutlich), das 28er UWAN (merklich) und auch das 16er (minimal)
sind nicht ganz randscharf, Nagler waren mir zu teuer.
Hinzu kommen:
-variabler Polfilter für den Mond
-Baader O III
-Astronomik O III
-Astronomik UHC
-Thousant Oaks Hß
als wichtigste Ausstattung.

Das passt mir, was passt Dir, das ist eben die Frage die nur Du Dir selbst beantworten kannst.
Wichtig für den Anfang wären Mir die Brennweiten:

30-38 mm (je nach Himmelswualität, Sterngrenzgröße am Beobachtungsplatz ist etwa die erforderliche Aufsuch AP, also 5 Mag Himmel > 5 mm AP > 30 mm Okularbrennweite am 8" F/6)

~16-20 mm

~10-14 mm

8-5 mm

Ganz am Anfang hatte ich zum Dobs ein 32er Plössl, ein 20er und ein 10er Kellner und als Highligt eine 6 mm WW-Goldkante sowie einen UHC-Filter.
Hat auch Spass gemacht.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Johannes,
dann hast Du, muß ich leider konstatieren, eines nicht verstanden: Es gibt nichts individuelleres als die Okularwahl.
Von daher ist eine pauschale Empfehlung im Grunde nicht möglich. Und genau deshalb findest Du auch bei mir keine einzelnen Typen benannt, wie auf den meisten anderen Seiten.
Das istnicht gegen Sven gerichtet. Was er zusammen getragen hat, ist in der Summe in dem Fall eine Auswahl die sich bei verschiedensten Beratungen hier als mehrfach als Ergebnis dann gefunden hat. Aber nicht mehr. Und das heißt auch nicht, dass sie für Dich 100% paßt.

Und jetzt schon keine Lust mehr zu lesen...
Nun ist Deine Entscheidung ob Du unvorbereitet einfach was kaufst. Allerdings drängt sich mir grade die Frage auf, wenn man so schnell die Flinte ins Korn wirft, wie wird das dann erst sein, wenn Du unterm Himmel stehst und Schwierigkeiten auftreten oder Du nichts findest?

Dann geh mit anderen raus und guck Probe. Dann brauchst nichts lesen siehst aber. Das rate ich ohnehin jedem der anfangen will.

Schau mal, was ist besser?
Wir sagen Dir kauf dies und das oder Du hast dies und das probiert und entscheidest anhand Deines Eindrucks. ;)

Zoomokulare grade im niedrigeren Preisniveau sind qualitativ immer Festbrennweiten unterlegen. Ausnahmen sind die Zooms von Speerswaler. Ein Meadezoom ist schon etwas besser - ich habe selbst eines - als die TS oder Skywatcher oder auch da ist die Festbrennweite besser.

Keine Anhaltspunkte gefunden? Unwahrscheinlich wenn man liest.
Die Auswahl der Okulare beginnt mit der Austrittspupille und deren sinnvolle Anwendung. Das findest in meinen Artikeln detailliert. Daneben auch die Grundeigenschaften die Okulare unterscheiden und über das Auswahlraster kannst auch schon mal grob schaun welche Typen wofür in Frage kommen.
Brauchst nur noch zusammenstellen und beim Händler die Preise feststellen um für Dich abzuwägen was realistisch ist.

6er Skywatcher ist der preiswerteste Einsteig in die Weitwinkligkeit. Gemessen am Preis sind sie gut, absolut betrachtet gibts deutlich bessere Okulare. Das gipfelt am Ende im 6er Ethos das um 500 Euro kostet.
Ein Ortho ist in der Tat ein Planetenspezialist und an einem Dobson dank des geringen Gesichtsfeld nur bedingt zu empfehlen.
Auch hat es bei kleinen Brennweiten Augenabstände die sehr gering sind, was den Einblick schwer macht. Daher ist es in der Tat eher kein Einsteigerokular und zu dem Gerät auch nicht wirklich pauschal zu empfehlen. Enge Augenabstände stören die meisten Beginner sehr, wird mit der Zeit teils besser. Btw das hättst auch über Okularartikel und Raster herausfinden können.

Es gibt keine Patentlösung die man aus der Ferne mal eben servieren kann, die dann auch 100% paßt. Daher ist Eigeninitiative gefragt.

CS







 
Naja, das Problem ist doch, dass man als Einsteiger auch nicht weis was man will. Das wird sich erst im Verlauf vieler Nächte zeigen, aber dazu brauch ich erstmal ein Teleskop und Okulare... das typische Henne-Ei Problem. Und solange ich das nicht weis, kann ich da nunmal auch nix einschätzen. Mit sowas bin ich schon einige male auf die Nase gefallen.

Ansonsten bin ich bei solchen Sachen recht hartnäckig. Das Mondfoto oben war zB. das Ergebnis von etwa 40 Bildern, vorher hab ich 'ne ausführliche Testreihe gemacht bei welchen Blenden das Objektiv am schärfsten abbildet. Schließlich hab ich danach noch ertestet, dass die Bildstabilisierung (bei Olympus am CCD) das Bild um 1..2 Pixel verwackelt (Freihand ist's so natürlich besser als 10..20px, aber auf'm Stativ stört das), daher will ich nochmal Bilder machen. Die letzten beiden Nächte war aber leider Nebel.
Ich hab mir dann auch nochmal die Zeit genommen das Bild etwas nachzubearbeiten, hab's mal angehängt.
Für ein 35€ teures Objektiv kann sich das denke ich sehen lassen. Eine hoffentlich bessere 200mm Festbrennweite ist unterwegs, ein 500mm steht noch auf der Liste.


Ich guck nu aber schon seit etwa dem 20.12. nach dem Teleskop/Zubehör. Ich will auch langsam mal was sehen ;-). Nach etwas Praxis kommt dann auch wieder das Interesse an der Theorie.



Dem Teleskop das ich mir ausgeguckt hab (8" Dobson von GSO mit 1:10 Auszug für 412€ bei TS) liegen noch 2 Okulare bei, ein "42mm 2" Erfle" und ein "9mm 1.25" Plössel". Von wem steht leider nicht dabei, aber besonders gut werden's wohl nicht sein.

Von daher macht das 32mm TSWA wohl mehr Sinn als das 38mm. Die Beobachtungsbedingungen sollten eigentlich recht gut sein, da ich etwa 15..20km aus der Stadt rausfahren werde (bergauf). Da ist das 42mm vielleicht auch brauchbar... muss ich mal sehen. Danach kann ich mir dann später ein hochwertigeres Okular im Bereich 30..40mm aussuchen.


Ich hab mir die anderen Sachen mal angesehen. Williams UWAN sprengt wohl erstmal mein Budget, später vielleicht. Vixen LVW genauso.
Speers Waler hab ich leider weder bei astroshop noch bei TS im Angebot gefunden. AS liegt auf dem Weg zu TS, von daher wär's praktisch. Das 8-5 Zoom ist im Moment auch zu teuer.
An der Ausstattung merkt man, dass später wohl noch einiges mehr in die Okulare fließen wird.

Zu dem Skywatcher 8-24 gibt's auf svenwienstein einen kleinen Test, der sich recht positiv gelesen hat (eigentlich ein Seeben 8-24, mit dem Hinweis, dass das Skywatcher baugleich ist). Also zumindest verglichen mit anderen Zooms in dem Preisbereich sollte es eigentlich ganz gut sein.


Dann werd ich mir die Sachen so wohl erstmal anschaffen (danke für die Filterliste, die hätt ich fast vergessen), und später, wenn ich genau weis was ich will, neues dazukaufen. Soweit kommen Okulare und Teleskop auf 616€, mit ~300€ in den nächsten 1..2 Monaten müsste sich ja ein bisschen was anstellen lassen (hab mal ~100€ für Filter gerechnet).


Danke soweit für eure Gedult ;)
 

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Hi Johannes,
das Problem hat man immer wenn man nicht genau weiß was man will. Hättest bei nem Auto auch, wenn Du aus dem Dschungel im Papua Neuguinea kämst und noch Auto gefahren wärst.
Einer sagt nimm VW der andere schwört auf Audi und andere sagen nimm Porsche. Und so stehst halt auch da - quasi.

Das ist bei Astro so, weil es schwer greifbar ist was man da sieht, wie das aussieht und dann noch der ganze technische Kram. Klingt erst mal viel, aber das ist es eigentlich gar nicht.

Ungemein erleichtert wird die eigenen Entscheidung - und die muß getroffen werden - wenn Du die Dinge für Dich einordnen kannst. Das ist m.E. das Hauptproblem für Beginner. Und eben deshalb sage ich Einsteiger geht Probe gucken. Ich garantiere Dir, nach der ersten Probenacht, wirst Du sehr viel weiter sein und im Idealfall Deine Entscheidung treffen können.

Das hab ich selbst schon mehrfach erlebt mit Beginnern. Auch bei erfahrenen Leuten geht das manchmal so. Ich sage nur Ethos. Ich hatte ein 14mm Speerswaler das seit 5 Jahren ein gerne genutztes Okular war. Vergleiche mit einem Nagler 13 bot mir zu wenig Mehrleistung als das ich aufrüsten wollte, was ich hätte jederzeit tun können. Ergo war es für mich ein endgültiges Okular bis, ja bis die Ethos kamen und ich die Chance hatte eines zu testen. Natürlich habe ich ob des Preises geschluckt aber schon der erste Einblick und die ersten Erfahrungen und es kam das HABENWOLLEN. Und ich hab es. Und siehe da in unserer Gruppe guckten alle fleißgi durch und schon ist hat sich jemand auch dafür entschieden.

lange Rede, probieren ist der Schlüssel.

Die Beilagen beim Dob sind fernöstliche einfachere Okulare mit denen man anfangen kann. Aber niemand zwingt Dich die Okulare unbedingt zu nehmen. Über die Beigaben kann man mit dem Händler reden und diese sofern nötig auch tauschen. Da hilft dann die Vorbereitung weil Du so schon mal dem Händler sagen kannst wie das Paket aussehen soll. Und dann noch mit weiten Mitteln im Hinterkopf kann man doch jetzt schon mal anfangen aufzubauen um in 2 Monaten zu komplettieren

Wenn AS und TS nicht so weit sind, dann hast auch Kollegen da unten im Umkreis zum probieren. Dann gehst mal mit und guckst probierst, achtest mal auf Gesichtsfelder und Augenabstand etc bei Okularen und welche es sind...

Das würde ich machen, und habs als ich wieder anfing auch so gemacht. 3 4 mal mit ner Gruppe gucken und probieren und dann entschieden was es wird.

CS

 
Hi johannes3

Das Dobson, welches du in deinem letzten Beitrag genannt hattest wird in den nächsten Tagen bei mir eintreffen.Ich bin absoluter Neuling in diesem Bereich, und kann dir ja gerne meine ersten Eindrücke melden.

Lg Zerot
 
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