Einsteigerfrage zu Dobson

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Hallo liebe Astro-Fans,

ich bin auf der Suche nach fachkundiger Hilfe und denke, dass ich hier richtig bin.

Habe mir zu meiner Frage schon mehrere Diskussionen durchgelesen und hoffe, dass ihr mir auch meine Fragen gern beantwortet, obwohl wahrscheinlich die ein oder andere Frage schon mehrmals gestellt wurde.

Zu meinem jetzigen Stand: Ich besitze seit ca. 1 ½ Jahren den Bresser Venus 76/700 Newton. Als Einsteigergerät finde ich ihn gar nicht sooo schlecht, vor allem, weil er recht handlich ist. Natürlich ist mir bewusst, dass ich für 50 EUR keine Höchstleistungen erwarten kann. Nachdem ich nun schon einiges damit erkundet habe und gern einen Schritt weiter gehen würde, möchte ich evtl. ein neues Gerät anschaffen.

Hier schreibe ich mal etwas zu meinen „Ansprüchen“:
1) Ich wohne in einem kleinen Kaff am Feldrand, d. h. die Lichtverschmutzung ist hier relativ gering. Die nächste größere Stadt ist ca. 20km entfernt. Bei guten Wetterbedingungen ist es hier sehr schön, zu beobachten.
2) Von meinem Balkon aus habe ich einen Super-Blick (außer in Richtung Westen, aber in 5 Minuten bin ich ins Feld gefahren und kann dort alles sehen).
3) Mein Hauptinteresse gilt (zumindest zur Zeit) der Mond- und Planetenbeobachtung, mit etwas mehr Kenntnissen vielleicht auch Deep-Sky. Habe mit meinem Bresser mal versucht, den Mond zu fotografieren und man erkennt ihn sogar *ggg*, also das würde mich auf jeden Fall (als spätere Option) auch reizen.
4) Mein Budget bewegt sich bis ca. 500 EUR – im Rahmen der Mehrwertsteuererhöhung würde ich vielleicht noch dieses Jahr ein neues Gerät anschaffen *gg*
5) Bin mit Himmelsjahr und Sternenkarten (Cartes du Ciel, Drehkarte) ausgestattet und finde mich auch einigermaßen gut zurecht

So, ich hoffe mal, das reicht an Angaben. Nun zu meinem favorisierten Teleskop: Ich habe schon einiges über Dobsons gelesen und bin hier sehr neugierig geworden. Einmal hat man ja eine sehr große Öffnung und dann sind die Dinger anscheinend auch gerade für Anfänger recht bedienungsfreundlich. Hatte zwischenzeitlich auch mal so ein Meade ETX-Teil ins Auge gefasst, aber das war mir dann doch „etwas“ zu teuer und mit der Computersteuerung ist mir das ganze schon wieder fast zu langweilig. Will lieber selbst Dinge finden/herausfinden.

Was würdet ihr nun einer Fast-Einsteigerin wie mir empfehlen? Bei Ebay gibt es ja vom TS immer einige Angebote, ich finde auch diesen Okularkoffer für 149 EUR sehr gut – wie beurteilt ihr diesen? Und muss es gleich ein 10“ Dobson sein oder genügt mir auch erstmal ein 8“? Was muss ich hier alles beachten (habe schon einiges über Justierung usw. gelesen…)?

http://cgi.ebay.de/8-Dobson-Teleskop-mit...1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/10-Dobson-Teleskop-Su...1QQcmdZViewItem

Ich bin schon auf eure Antworten gespannt!
 
Hi,
es muß sicher nicht mindestens 8" oder gar 10" sein.
Ausgehend vom bisherigen Gerät wäre selbst ein 6" schon ein Offenbarung.

Zu einzelen Geräten würde ich derzeit gar nicht raten, sondern Dir schlicht und einfach empfehlen, die evtl. in Frage kommenden Dobsons mal in der Praxis anzusehen. D.h. Sternfreunde, Vereine, Gruppen etc zu kontaktieren und Dir ein Liveeindruck verschaffen. Nur das kann Dir wirklich vermitteln, wie Du dieses Geräte erlebst/erleben wirst. Und das wird den weiteren Gedankengang maßgeblich beeinflussen.
Daher viel Erfolg bei der Suche nach Gleichgesinnten.

So Du im Großraum Mainz beheimatet bist, bist Du herzlich eingeladen Dir bei mir/uns Liveerlebnisse zu verschaffen.
CS
 
Hi Star_Beteigeuze,

ich besitze jetzt schon seit über einem halben Jahr den Skywatcher 8" Dobson und ich muss dir sagen das ich mehr als zufrieden mit meinem Dob bin.
Er taugt wie für DS so auch für Planetenbeobachtungen, ein sehr schönes Gerät und da du ja selber Dinge finden möchtest würd ich dir doch einen Dobson für den Anfang empfehlen.
Nur mit der Justage muss man sich halt befassen aber das bekommt man normalerweise ohne Probleme auf die Reihe.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" /> Ich hab's auch geschafft, obwohl ich nicht umbedingt der geduldigste Mensch bin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Wenn du dann auch noch Spass am werkeln hast, kannst du ja mit der Zeit das eine oder andere ausbessern, was sich auf jedenfall lohnt, war bei mir jedenfalls der Fall.

Weiteres hat Antares schon angesprochen, denn am besten kann man sich dann doch wirklich entscheiden wenn man mal die einzelnen Teleskope untereinander vergleichen kann.


CS

Christian

PS: Das Bresser Venus 76/700 hatt ich auch mal, das waren noch Zeiten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Star_Beteigeuze

Ich habe vor 3/4 Jahren auch mit einem kleinen Newton 76/600 angefnagen zu beobachten.
Vor Weihnachten hab ich den GSO 200/1200 gekauft.
Wie Antares schrieb, es war eine Offenbarung. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Was auf den Internetangeboten nicht auffällt ist die Grösse
und das Gewicht dieser Dobsen (GSO 8" ca 20Kg, Skywatcher ca. 26Kg).

Darum ist es wichtig, die Geräte mal life anzuschauen, am besten mit Sternfreunden mal ausprobieren, ob du damit klarkommst.

Mein umgebauter GSO ist nur noch 8,5Kg schwer, steht im ungeheizten Gartenhäuschen und wenn mal klare Sicht ist, stelle ich in raus und kann sofort loslegen.

Liebe Grüsse Daniel
 
Hallo zusammen,

schonmal ganz vielen Dank für die Antworten. Werde mich mal umschauen, wo ich hier in der Nähe Gleichgesinnte finden kann.

Ja, das 76/700 ist schon ein "Mords"-Apparat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />

Ich habe aber noch ein paar Fragen:

Wie schnell wäre denn ein Dobson einsatzbereit bzw. kann ich ihn auch guten Gewissens in der Gartenhütte lagern? Was müsste ich dabei denn beachten?

Und kann vielleicht nochmal jemand was zu diesem Okularkoffer vom TS sagen - habe in anderen Threads schon gelesen, dass man sich eher anderweitig Okulare beschaffen sollte... Ich mag aber solche "Komplett"-Pakte ehrlich gesagt lieber...

Und bei meinen Recherchen habe ich noch zwei Bücher entdeckt; kennt die jemand bzw. wären die für Fast-Einsteiger empfehlenswert? Habe das Gefühl, dass ich mich mit dem fachlichen Drumherum zu wenig auskenne...

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/39...7017717-1788814

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/39...7017717-1788814

Ganz lieben Dank für euer Feedback!
Jule
 
Hallo Jule,

einen Dobson kannst du ohne weiteres in einer Gartenhütte lagern. Nur der Tubus sollte vorn und hinten verschlossen werden, damit kein Ungeziefer einzieht und die Optik einsaut.
Die Zeit bis zur Einsatzbereitschaft ist je nach Konstruktion des Gerätes unterschiedlich und dürfte bei einer Lagerung in einer entsprechend temperierten Gartenlaube zwischen 0 und 15 min. liegen, bei der Lagerung in einem beheizten Wohnraum dürfte die Zeit zwischen 30 und 60 min. liegen.

MfG

Rainmaker
 
Hallo Jule,

einsatzbereit ist ein Dobson in ~1 Minute. Das einzige was du machen musst, ist die Rockerbox auf eine ebene Fläche zu stellen und den Tubus einzuhängen. Danach muss das Teleskop natürlich noch an die Umgebungstemperatur angepasst werden - sprich auskühlen. Das dauert unterschiedlich lange, je nachdem wie groß die Temperaturdifferenz zwischen Beobachtungs- und Lagerort ist. Wenn du ihn in der Gartenhütte lagerst (wie gut das für das Teleskop ist müssen andere Beurteilen) wird es ziemlich schnell gehen.

Der TS Okularkoffer ist schon ok. Für den Anfang reichen die Okulare vollkommen aus. Auch an dem 10" f/5 Newton sind sie noch brauchbar, obwohl f/5 schon gehobenere Ansprüche an die Okulare stellt. Am 8" f/6 sollte es gar keine Probleme geben. Wenn du 3 TS Superplössen + Barlow + Graufilter einzeln kaufst, kostet es sogar mehr als der Koffer.

Die beiden Bücher sind für Einsteiger echt super. Ich habe sie mir damals auch gekauft.

Falls du sie noch nicht kennst/ hast: Der Atlas für Himmelsbeobachter ist ein super Buch für die deep sky Beobachtung und Astronomie für Einsteiger gibt auch viele gute Tips.

Gruß

Carsten
 
Hallo nochmal,

vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Die beiden Bücher werde ich mir auf alle Fälle besorgen, den Atlas für Himmelsbeobachter wollte ich mir auch schon kaufen. Danke!

Im Moment tendiere ich immer mehr zu einem 8" Dobson (mit dem Zubehörkoffer). Ich denke, der Unterschied zu meinem Bresserle wird da sowieso gigantisch sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ich frage mich nur, wie es denn mit der Lieferung von so einem Riesen-Teil aussieht. Da ich zu weit weg wohne, und ich es mir gern bei TS bestellen möchte, komme ich um die Lieferung nicht drumherum. Aber kommt da auch wirklich alles gut an?

Und wie schätzt ihr einen 8" für Fast-Anfänger denn ein; ich hätte eigentlich gern einen, denke dann aber immer "hmm, vielleicht ist das eine Nummer zu groß"...

Und nun noch eine praktische Frage: Wie sieht es denn mit der Planetenbeobachtung aus; habe hier auch schon einiges gelesen und einige waren der Meinung, Dobsons wären da nicht so gut geeignet...

1000 Dank und viele Grüße
Jule
 
Ich frage mich nur, wie es denn mit der Lieferung von so einem Riesen-Teil aussieht. Da ich zu weit weg wohne, und ich es mir gern bei TS bestellen möchte, komme ich um die Lieferung nicht drumherum. Aber kommt da auch wirklich alles gut an?

Hallo,

ich habe bereits zweimal bei TS größere Teleskope bestellt. Zuletzt meinen GSO 10" Dobson. Kam alles heile hier an. Somit sollte der Versand kein Problem sein.
 
Hy Jule!

Und wie schätzt ihr einen 8" für Fast-Anfänger denn ein; ich hätte eigentlich gern einen, denke dann aber immer "hmm, vielleicht ist das eine Nummer zu groß"...

ich war(bin) auch noch ziemlicher Anfänger, als ich mir meinen 8" Dobson angeschafft habe
davor hab ich ein halbes Jahr mit meinem 70/700 FH beobachtet und ich muss schon sagen, das war ein Sprung, wie von einem Go-Kart zu einem Ferrari <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
aber so ein Dobson ist eigentlich ein relativ einfaches und intuitives Ding, was die Handhabung angeht, der Aufbau und die Handhabung sind für einen Anfänger sicherlich viel leichter, als der Aufbau einer parallaktischen Montierung z.B.

das einzig problematische ist nur der Transport, 20kg sind schon ganz schön stolz und würde ich nicht über allzu weite Strecken schleppen wollen


Und nun noch eine praktische Frage: Wie sieht es denn mit der Planetenbeobachtung aus; habe hier auch schon einiges gelesen und einige waren der Meinung, Dobsons wären da nicht so gut geeignet...

also da bin ich anderer Meinung, 8" sind zwar im wahrsten Sinne des Wortes eine Offenbarung im bereich DeepSky aber auch den Genuss von Mond, Jupi und Saturn mit seinen herrlichen Ringen, ist nicht zu verachten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

greetz
 
... OK, also um Transport und Lagerung müsste ich mir keine Gedanken machen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> Das wäre doch schonmal Top!

chief04: Wie sieht es denn mit der Betrachtung von Planeten aus; in vielen Artikeln habe ich gelesen, dass man sich z. B. eine farbliche Darstellung von einem Nebel nicht wünschen braucht, da das nur auf Fotos so rüberkommt (naja, und mit den 76/700 sowieso nicht). Und wie ist es mit Planeten? Das würde mich echt mal interessieren.

Und irgenwie bin ich immer noch am Überlegen, welches Equipment ich so brauche. An einem 8" von TS ist z. B. ein 6x30 Sucher montiert. Habe aber schon öfters gehört, dass 8x50 wesentlich besser wäre - warum? Weil man dann mehr im Blick hat???

Fragen über Fragen - ich hoffe, ihr antwortet mir geduldig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />

Danke euch!
 
Hi Jule,
wie Deepsky aussehen könnte, habe ich im Artikel "Beob.ziel DS" auf der HP bildlich hinterlegt. Das ersetzt zwar nicht selbst gucken, aber gibt zumindest einen Vorgeschmack darauf.
Planeten sieht man farbig, weil sie sehr viel heller als DS-Objekte sind. Die Menge des gesammelten Lichts entscheidet über Farbe oder nicht Farbe.
Sucher - es gibt durch aus sehr gute 6x30 Sucher, aber selten im Paket mit einfacherem Chinagerät. Die dort feilgebotenen einfachen Sucher sind oft wenig erbaulich, weswegen ein größerer 8x50 oft empfohlen wird. Neben der Qualität ist auch hier die Lichtsammelleistung entscheident, die im 8x50 zumindest für einige DS Objekte reicht. Man kann sie schon im Sucher gut sehen. Wenn man einen solchen Sucher nimmt, ist es von Voteil einen zu kaufen der aufrecht und seitenrichtig abbildet. Alles andere erschwert die Sucherei, ist aber billiger.

Neben den kleinen Refraktorsuchern gibts noch Peilvarianten. Diese Variante favorisiere ich, weil sie viel intuitiver und auch preiswerter ist, wenn man die Leuchtpunktsucher nimmt. Wie man diese verwendet steht auch auf der Hp.
CS
 
Hallo Jule,

mit dem Sucher ist das so eine Sache,
ich hatte an meinem Skywatcher 8" Dob einen 8x50 Sucher dran, alles nicht schlecht aber der blick durch den Sucher ist spiegelverkehrt, was mich doch so ziemlich am Anfang verwirrt hat.
Hab mich da aber so ziemlich schnell eingelebt, jetzt hab ich mir noch ein Telrad zugelegt, hab es aber noch nicht ausprobiert da das Wetter z.Z. eher schlecht als recht ist.
Dennoch der 8x50 Sucher ist schon Klasse und erleichtert die Suche doch um einiges.

Der Dobson ist echt Klasse für Anfänger muss ich aus eigener Erfahrung sagen und bei Planetenbeobachtungen wirst du auch voll und ganz auf deine Kosten kommen, ich hab jedenfalls meinen Allrounder gefunden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

CS

Christian
 
Hi zusammen,

kann mir vielleicht noch jemand erklären, was genau dieser Telrad-Sucher ist und wie er funktioniert? Habe mir mal ein paar Internetseiten dazu angesehen aber bin nicht so schlau daraus geworden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

@Antares: Eure Seite ist echt spitze. Da hab ich nun schon einiges entdecken können! Danke für den Tipp.

Bin halt jetzt am Überlegen, ob ich mir direkt ein "Komplett"-Paket (z. B. bei TS über ebay) holen soll, oder lieber selbst alles zusammenstellen sollte... Gerade auch was den Sucher und die Okulare angeht... Wobei ich ja irgendwie "Fan" von diesem Koffer geworden bin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ach und was ich noch fragen wollte: Bei TS gibt es einmal die Normal-Variante und dann noch eine "De Luxe" Variante von den GSO-Dobsons. Da wäre dann z. B. ein 8x50 Sucher dabei und ein Weitwinkel-Okular. Wozu brauche ich das denn und warum sind diese besseren Teleskope dann gleich (fast) 200 EUR teurer?

Danke euch für die Unterstützung!!!
Gruß
Jule
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi!

kann mir vielleicht noch jemand erklären, was genau dieser Telrad-Sucher ist und wie er funktioniert?

Beim Telrad-Sucher schaut man in Blickrichtung des Teleskops auf eine um 45° geneigte Plexiglasscheibe, in welche mit rotem Licht Zielkreise von 0,5°, 2° und 4° projeziert werden. Man sieht so den Sternenhimmel 1:1, allerdings mit den Zielkreisen, deren Helligkeit man durch einen Dimmschalter anpassen kann. Schablonen mit denselben Zielkreisen (muss man sich ausrechnen, selbst basteln oder kann sie für verschiedene Maßstäbe auch kaufen) kann man auf eine Sternenkarte legen und findet sich so am Sternenhimmel perfekt zurecht.

Ich verwende den Telrad auf meinem Dobson stets neben einem 8x50-Sucher; beide ergänzen sich. Mit dem Telrad reicht ein Anpeilen, mit dem Sucher erfolgt dann die Feinarbeit. Wenn ich nur auf Planeten oder den Mond aus bin, benutze ich auch nur den Telrad und verzichte auf den Sucher.

Der Telrad ist eine raffinierte Erfindung, allerdings mit einem kleinen Haken: Tau scheint Telrads besonders zu bevorzugen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Es gibt übrigens auch andere sog. "Peilsucher" neben dem Telrad, z.B. den "Riegel Quick Finder", den ich zwar nicht selbst kenne, der aber ähnlich funktioniert und - aufgrund seiner kleineren Bauweise - eher für kleinere Teleskope geeignet ist.

Viele Grüße

Serenitatis
 
Hallo nochmal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Also die Frage an mich, bezüglich der Planeten, wurde ja jetzt eh schon beantwortet.
Obwohl man das sicher auch etwas kritischer betrachten sollte, weil so wie die Hochglanzbilder von Hubble oder den Raumsonden wirst du die auch nicht zu sehen bekommen.
Jupiter und Saturn sind ziemlich hell und erscheinen fast weiss, wobei aber natürlich die Kontraste zwischen den hellen Bereichen und den dunklen Bändern (bei Jupi zum Beispiel) sehr gut hervortreten, noch besser, wenn du dir einen variablen Polfilter anschaffst.
Mars ist natürlich schön rot, aber leider relativ selten wirklich gut zu sehen.
Und der Mond is ja eh wie gewohnt aschgrau.
Soviel zu meiner Sicht darüber.


zum Gerät selber:
Ich hab meinen GSO wie du sagtst als "De Luxe"-Version gekauft.

Ein guter Grund war natürlich der 8x50 Sucher. So einen 6x30 hatte ich an meinem alten FH und der ist echt grauenhaft. Mit dem 8x50 komm ich wirklich super zurecht; klar am Anfang war das auf dem Kopf stehende Bild etwas ungewohnt, aber man kann eh ungefähr anpeilen, worauf man das Scope richtet und dann mithilfe der helleren Sterne navigieren. Is natürlich gewöhnungsbedürftig und viele behaupten deshalb, zurecht, dass man sich mit Telrad oder aufrechtstehenden Suchern leichter tut, aber ich komme jedenfalls mit dem was ich habe auch prima zurecht.
Geschmackssache würde ich sagen.

Der zweite und sicherlich wichtigste Grund war der stabilere Crayfordauszug (der da auch den Löwenanteil der 200€ Preisunterschied ausmacht), von dem ich viel positives gehört habe, vorallem weil ich mit dem OAZ von meinem 70/700 FH viel zu kämpfen hatte.
Der Crayford ist im Vergleich dazu eine ganz ander Welt.

Das Okular-Koffer Set hab ich übrigens auch genommen, obwohl mir einige Leute erzählt haben, dass die Okus nicht unbedingt das Wahre sind.
Einerseits hatten sie natürlich recht, vorallem das Oku mit 6mm Brennweite hat ein furchtbares Einblickverhalten, speziell für Brillenträger - man kann es aber trotzdem verwenden (so ist es auch nicht). Die Barlow ist nicht wirklich zu gebrauchen, maximal das abschraubbare 1,5x Element. Und die Farbfilter hab ich auch so gut wie nie eingesetzt, weil mir das echtfarbene Planetenbild einfach viel besser gefällt (Ausnahme natürlich der Graufilter).
Andererseits sind z.B. das 32mm und das 15mmWW echt Klasse Okus und auch das 9mm ist gut zu gebrauchen.

Man hat auf jedenfall mal n paar Okulare, die an dem Gerät gut funktionieren, einen schönen Koffer und ein paar Filter zum Experimentieren.
Eigentlich alles was man braucht, zwar nicht unbedingt das beste was es am Markt gibt, aber es erfüllt seinen Zweck auch recht zufriedenstellend.


ich hoffe ich hab dir damit n bisschen weiterhelfen können

greetz
 
Huhu, ich schon wieder!

Ok, dann werde ich mir das mit dem 8x50 Sucher gut überlegen. Und evtl. auch das mit dem Okular-Koffer nochmal überdenken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ich hoffe ich stelle nicht zu viele Fragen, aber es ist einfach eine schwierige Entscheidung - und es geht ja nicht mal gerade um 20 Euro...

Bei TS gibt es diese "De Luxe" Variante "GSO Dobson GSD 200 BCR" zur Zeit für 448,- EUR. Gleichzeitig wird aber auch ein 10"er zum gleichen Preis angeboten... Wie schätzt ihr das ein? Ist zwischen den beiden, was die Beobachtung angeht (DS, Planeten...) ein RIESEN-Unterschied? Oder ist für den Anfang ein 8" erstmal "genug"?
Hier mal der Link zu den beiden, ihr müsst dann halt zu GSO springen:


http://www.teleskop-service.de/Aktion/Komplettgeraete/teleskope.htm#Dobson


Ich bin schon wieder verwirrt, lege mich immer zwei Tage auf ein Gerät fest und dann finde ich doch wieder was anderes... Ist das eigentlich normal oder übertreibe ich?? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Und mir ist noch was eingefallen: Wie ist das mit dem "Nachschubsen" gemeint, von dem viele sprechen? OK, wenn mir z. B. Jupi in meinem 76/700 aus dem Bild rutscht, muss ich auch nachstumpen, aber da bin ich immer länger beschäftigt, weil die Montierung so "genial" ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

Danke euch für eure Geduld :-)))

LG
Jule
 
Guten Abend Jule

Ja genau, dass was Du selbst erwähnst, das ist mit "Nachschubsen" gemeint. Da der Dobson keine automatische Nachführung besitzt, (d.h. Du bist die automatische Nachführung ;-) ) muss man von Hand Nachführen, also den Dobson nachschubsen. Daran hat man sich sehr schnell gewöhnt und geht leicht in Fleisch und Blut über. Ich selbst sehe das schon eher als einen Vorteil an, denn so lernt man nicht nur die Sternbilder usw. schnell kennen, auch die Himmelsmechanik versteht man so leichter. So macht Beobachten viel mehr Spass als nur aufs Knöpfchen drücken und die Motoren fahren die gewünschten Objekte selber an.

Bevor Du Dich noch wahnsinnig machst mit der Auswahl Deines Gerätes saug doch bei einem Astroverein an oder evtl. findest Du hier im Forum jemand aus Deiner Nähe die entsprechende Geräte besitzen. Da kannst Du sicher mal durchschauen und schon wird vieles leichter. Ausserdem ist die Transportmöglichkeit auch ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Die Rockerbox wird schnell gross um nicht riesig zu schreiben. In Live sehen und erleben, natürlich mit Fachsimplen mit den entsprechenden Besitzern und schon sieht man sehr viel klarer.

Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Jule,

ich würde beim 8er bleiben, da

1. der 10" F/5 höhere Anforderungen an die Okulare stellt als der 8" F/6, was bei preiswerten Okularen
(z.b. die aus dem Koffer) zu Problemen mit der Randschärfe führt.
2. der 10-Zöller erheblich unhandlicher (dicker/schwerer) ist
3. die Anforderungen an die Justiergenauigkeit höher sind
4. die Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit des Spiegels bei F/5 höher sind, was im
"Billigpriesbereich" -und da bewegen wir uns- die Möglichkeit, einen nicht so guten Spiegel zu erwischen, erhöht.
5. der Leistungsgewinn von 8" F/6 auf 10" F/5 nach meinen Erfahrungen recht gering ist.
6. der 8er etwas mehr Geld für Zubehör (gute Okulare/Filter/Telrad pp) übrig lässt.

Häufig wird bei den günstigen Preisen für das Gerät an sich das Zubehör unterschätzt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Darf es zur Justierung ein Chesire oder ein Laser sein?
So ein 8-10" Gerät hätte gerne mindestens 4 bis 5 gute Okulare, lohnt den Einatz von 2" Nebelfiltern,
z.B. O III und UHC, ein variabler Polfilter kommt am Mond und je nach Blendempfindlichkeit des
Nutzers am Planeten auch nicht schlecht, ein Sonnenfilter über die komplette Öffnung kostet im
Selbstbau noch das wenigste Geld, ebenso wie die erforderlichen Tunigmaßnahmen
(Veloursfolie/Gleitlager pp).

Schon hat man 1000-2000 € am Bein, ohne unsinnig Geld verschwendet zu haben,
sondern nur um auch das Potential des Gerätes ordentlich zu nutzen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />

CS und gute Wahl
*entfernt*

PS: Ein 8-Zöller kann ein Leben lang reichen. Reicht er nicht, ist auch ein 10-Zöller zu wenig. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Jule,
ich weiß was Dir die Entscheidung schwer macht: Das Fehlen eigener Erfahrungen.

Wir reden hier ja meist über eigene Erfahrungen, auf Basis derer wir Empfehlungen aussprechen oder abraten. So manche Dinge sind einfach schwer einzuordnen, wenn man das nicht mal selbst gesehen hat. U.a. deswegen empfehle ich immer wieder kontakte zu suchen und vor dem Kauf mitzugucken.

8 oder 10" - nun Günther hat das Meiste dazu gesagt. Vielleicht noch so viel, ein 8" f/6 ist optisch zumindest eher der Allrounder, als der schnellere 10".
Reichen würde auch was kleineres, wobei natürlich die Frage ist, was Du erwartest. Jedes Rohr hat Grenzen - egal wie groß es ist. Da kann auch mit 16" im Besitz sich fragen, ob 24" vllt. besser sind oder der 20" Eigner grübelt ob es vllt. 30" sein müssen. Das geht endlos, wenn man will.
Ein 8" erreicht unter vernünftigen Bedingungen zig hundert DS-Objekte. Bis du die durch hast, vergehen schnell einige Jahre. Daher meine ich, 8" sind allemal genug zum Einstieg ob der Möglichkeiten.

CS
 
Hallo Jule,
falls Du dich für den preiswerteren GSO Dobson entscheidest mit dem 6x30 Sucher hätte ich einen 8x50, den ich dir günstig anbietet würde. Ansonsten rate ich dir ebenfalls zu dem f6 GSO Dobson. Ich habe mir das Gerät vor gut einem Jahr zugelegt und bin mitlerweile süchtig geworden. Bei Interesse für den Sucher - michaeljacob@web.de
Gruß Micha
 
Hallöchen,

@ Serenitatis

Ich konnte gestern meinen Telrad erfolgreich einweihen, das war echt ne super Investition von mir :-).
Ich kann es nur jedem weiterempfehlen.
In diesem Punkt geb ich dir dann auch noch recht, das Telrad zieht Tau magisch an, war ja fast schon beängstigend. :-)
 
Hallo Leute,
Tau an Leuchtpunktsuchern bekämpfe ich wie an normalen Suchern und Fernrohren.
Taukappe bauen und fertig. Einfach eine Röhre entsprechender Länge (L = mindestens 1-1,5x D/Öffnung) bauen.
Für meinen neuen Riegel-Quickfinder habe ich eine viereckige Röhre aus Hartpappe mit dem
Außendurchmesser des Sucherkopfes gefaltet und innen wie außen mit Veloursfolie beklebt.
Durch einen quadratischen Ausschnitt im Boden der Röhre passt genau der Sucherkopf mit
der tauempfindlichen Scheibe. Da das Ding exakt quadratisch ist, ergibt sich in Längsrichtung aufgesteckt
eine Tauschutzröhre ohne Funktionsbehinderung, quer aufgesteckt eine Staubschutzkappe bei Nichtgebrauch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Ok, das mit der Staubschutzkappe funktioniert beim flachen, länglichen Telrad nicht, aber eine Tauschutzkappe
sollte einfach und günstig herzustellen sein.
CS
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

danke schonmal für die vielen, hilfreichen Antworten.

Die letzten Tage habe ich nun erstmal damit verbracht, in meinen beiden neu erworbenen Büchern (s. o.) zu schmökern und habe dabei sehr viel Neues, in Bezug auf die Technik usw. gelernt.

Ich hatte ja in meiner ersten Frage bereits erwähnt, dass ich evtl. später mal an Astro-Fotografie interessiert bin. Die Bücher mit den vielen Tipps haben das ganze nun bestärkt so dass sich mir nun die Frage stellt, ob ich da auf Dauer mit einem Dobson auskomme. Habe auch gesehen, dass man die "umrüsten" kann auf eine andere Montierung, aber wäre es da nicht sinnvoller, das gleich einzuplanen und z. B. einen 150/750 Newton auf parallaktischer Monti zu kaufen??? Wie muss ich mir denn überhaupt die ganze Sache mit der Fotografie vorstellen? Eine Spiegelreflex- und eine kleine DigiCam besitze ich schon. Wie montiert man die nun an ein Teleskop? Das habe ich nicht ganz verstanden. Und wie verwendet man ein Leitrohr???

Was würdet ihr z. B. von dieser Kombi halten:

http://cgi.ebay.de/Teleskop-Newton-150-7...1QQcmdZViewItem


Nun, ihr seht, ich mache mir meine Entscheidung von Woche zu Woche schwieriger...

Wenn das Wetter (überhaupt irgendwann) mal besser werden sollte, mache ich mich auf und versuche mal andere Leute zu finden, bei denen ich mal mitgucken kann...

Viele Grüße!
Jule
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jule,
meine immer wieder gemachte und vielfach bestätigte Erfahrung ist, dass mit
8" Öffnung rein visuell eine sehr große Wahrnehmungsschwelle überschritten wird.
Kleinere Teleskope öffnen eine Tür. Mit dem 8-Zöller stehst Du mitten in der Tür.

8" Öffnung sind gleichzeitig für viele von uns die bezahlbare Obergrenze für spätere
parallaktische Montierbarkeit und Fotografie (Langzeitbelichtung).
Du stehst vor der Wahl, mit beginnender visueller Erfahrung gleichzeitig in die Fotografie einzusteigen,
was nicht unproblematisch ist oder
sehr erlebnisreich visuell einzusteigen und in die Fotografie später einzusteigen.
Webcam, eine günstige EQ-Plattform für den Dobson und damit Planetenfotografie könnte ein Einstig sein
oder Du packst den 8er auf eine passende (schwere/teure) Monti.
Wäre dem gegenüber nicht auch ein gut montiertes wesentlich kleineres Zweitgerät für Langzeitbelichtung
reizvoll (Foto und Reise)?
Ok, das sind Langzeitperspektiven, aber "step by step" vorzugehen ist in unserem Hobby schon sinnvoll.
CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

ich glaube, das genau ist mein Problem - ich will (wie wahrscheinlich viele Anfänger) ganz viele Dinge auf einmal abdecken und das am besten so günstig wie möglich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

Aber ganz Allgemein: Ist es sehr kompliziert und aufwändig, einen Dobson für die Zwecke der Astro-Fotografie umzurüsten? Oder kann ich mir guten Gewissens einen 8"er für die nächsten Jährchen nehmen, den ich dann später evtl. mal auf eine parallaktische Monti nehme?!

Ich möchte nur nicht unüberlegt einen Dobson kaufen, weil ich gern im Moment viel Öffnung hätte und mich dann später ärgern, weil ich nicht damit fotografieren kann... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Ist alles nicht so einfach... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Danke und Gruß
Jule
 
Hi Jule,
es ist kein Problem den Newton von seiner Rockerbox herunter zu holen und auf eine parallaktische
Montierung der EQ 6-Klasse zu setzen.
Newtons die von Anfang an für parallaktische Montierung vorgesenen sind, sind manchmal etwas
leichter gebaut und werden oft mit dem Öffnungsverhältnis F/5 geliefert. Das macht den Newton kürzer und
etwas leichter, womit das Ganze auch noch leidlich auf einer EQ 5 funktioniert. Auch kann man
mit F/5 für das selbe fotografische Ergebnis kürzer belichten, was geringere Anforderungen
an die Nachführung stellt.
Dafür handelt man sich andere Probleme ein, die schon genannt wurden.
Was mit einem Dobson immer geht, ist digitale Planetenfotografie, mit einer günstigen
Nachführplattform geht das sogar sehr gut.
Also...grundsätzlich ist ein 8" Dobson für den Anfang visuell ein super Einstieg und später
für durchaus ambitionierte Fotografie problemlos umzurüsten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Was ich aber so bei Leuten gesehen habe, die richtig geniale Fotos machen und sogar
ihr Geld damit verdienen sieht etwas anders aus.
Da steht ein Monster von Montierung auf einer fetten Säule in einem Gewirr von Kabeln und
das kleinste bewegliche Teil wird aus dem Handschufach des SUV geholt...das ist dann das Telesköpchen
durch welches die Bilder gemacht werden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/appl.gif" alt="" />
CS
*entfernt*
 
Hi Jule,
Astrofotografie, ist weder günstig noch einfach so zu machen.
Realistisch für den Einstieg mit kleinerem Budget also eher nichts.
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Ich möchte nur nicht unüberlegt einen Dobson kaufen, weil ich gern im Moment viel Öffnung hätte und mich dann später ärgern, weil ich nicht damit fotografieren kann...
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Wenn mir das Astroleben etwas gezeigt hat, dann ist einfach das, dass man nur schwer sagen kann wie man sich etwickelt. Es gibt zu viele Möglichkeiten praktische Astronomie zu betreiben, als das man sich alle Optionen offen halten und in einem Gerät realisieren kann. Und manchnmal brauchts seine Zeit bis man merkt wo man hin will.

Wer mit Astro beginnen will und sich zunächst der Beobachtung widmen möchte, ist mit einem vis. Allroundgerät auf dem richtigen Weg. Alles andere wird sich zeigen und ggf. dann gezielte "Spezialanschaffungen" nach sich ziehen. Ob das dann ein Reiseteleskop, ein Planetenkiller, die Fotoausrüstung oder die Deepskyröhre ist.....

CS
 
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