Einsteigerfragen

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sunshadow

Mitglied
Hallo zusammen,

ich hatte vor ca. 10 Jahren bei einem Bekannten mit einem TAL-2M hantiert, allerdings hatten wir damals was die Justierung angeht keine Erfahrung. Die Ergebnisse beim Beobachten von z.B. Nebeln und Galaxien waren recht überschaubar. Ein paar verwackelte Einstellungen vom Orion Nebel waren aber schon dabei, Saturn mit Ringen konnte ich ungefähr gerade so erkennen (Stecknadelkopfgröße) und beim Jupiter hat man auch den roten Fleck erahnen können.

Inzwischen habe ich wieder richtig Lust auf die Himmelsbeobachtung bekommen und bevor ich sinnlos Geld ausgebe, will ich erstmal wissen, was für mich in Frage kommt und was ich vom Equipment erwarten kann und was nicht.

Zuerst sollte ich mal ein Budget festlegen. Sagen wir mal, für den Anfang sollte es sich im Rahmen von ca. 1100-1300€ bewegen.

Anforderungen
- sehr Platzsparend und gut transportierbar
- Gute Bedienbarkeit
- Nachführung
- Erweiterbar (z.B. GoTo)


Einsatzbereich:
- Hauptsächlich Deep Sky

Grundsätzlich würde mich interessieren, was ich im Vergleich zu meinen ersten TAL2-M Erfahrungen bei den aktuelleren Teleskopen zu erwarten habe, wenn ich durch das Okular schaue. Habe da immer die kleine verwackelten Planeten im Kopf. Gibt es irgendwo Vergleichsbilder oder Grafiken, wie sich z.b. ein 500€ Teleskop von einem 1500€ Teleskop unterscheiden kann?

Bin schon über ein Dobson gestolpert, allerdings nicht sicher, wie es mit dem Platzbedarf, Transport und Aufbau aussieht. Auch die Nachführung scheint problematisch zu sein.

Ich hoffe, ihr könnt mir etwas weiter helfen.


 
Hallo und willkommen im Forum,

zunächst zur Frage nach der Grafik. Einen Größenvergleich findest du hier:

http://www.astroshop.de/blog/?tag=teleskopvergleich

Wie sich die Teleskopbilder, also das, was man sieht, unterscheiden, hängt nicht vom Preis, sondern von der Öffnung und der sog. Austrittspupille (Öffnung in mm dividiert durch die Vergrößerung, anschaulich der Durchmesser des Lichtkreises, wenn man das Teleskop auf denn hellen Taghimmel richtet), ab. Hier gibt es gute Simulationen:

http://binoviewer.at/beobachtungspraxis.htm

Mit den Dobsons ist das in deinem Fall so eine Sache. Bei dem wohl besten Allrounder überhaupt, dem 8" f/6 Dobson, bist du mit 400€ dabei. Es bleibt also bei deinem Budget noch genug Luft für Zubehör. Du schreibst, du möchtest ein "sehr platzsparendes" Teleskop. Hier ist der klassische Volltubus-Dobson nicht die erste Wahl. Nur beim Abstellen in der Wohnung nimmt er nicht viel Platz weg (Tubus zeigt nach oben), beim Beobachten auf dem Balkon hingegen schon:

Wo möchtest bzw. musst du beobachten und wie möchtest/musst du es transportieren? Diese Frage muss geklärt sein, bevor dir ein geeignetes Teleskop empfehlen können.

Der Dobson-Aufbau geht kaum einfacher: Rockerbox hinstellen, Tubus draufsetzen, Okular rein und fertig. Das Teil muss dann nur noch auskühlen. Die Nachführung ist nicht problematisch: Sind die Lagerungen leichtgängig, ist das behutsame "Nachschubsen" des Tubus auch von absoluten Anfängern leicht zu bewältigen. Ab welcher Vergrößerung das schwierig bzw. nervig wird, empfindet jeder Beobachter verschieden. Bei mir liegt die "Schmerzgrenze" bei etwa 150-fach, die meisten Beobachter machen das bis etwa 200-fache Vergrößerung und einige sogar bis über 400-fach. Mehr als 200-fach ist seeingbedingt (Luftunruhe) nur selten möglich. Für den Transport wird jedoch ein PKW benötigt.

Möchtest du visuell oder fotografisch beobachten? Bei letzterem ist ein großes Teleskop für den Einstieg weniger gut geeignet. Möchtest du fotografieren, sollten wir uns darüber separat unterhalten, da visuell und fotografisch zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Antwort und die sehr hilfreichen Links!

Also ich plane mit dem Auto auf eine Wiese/Acker zu fahren. so ca. 1,5km von den Ortschaften weg. Von meiner Wohnung aus wird kein sinnvolles Beobachten möglich sein. Beleuchtete Straße und verbaute Sicht. Hätte zwar zwei große Dachfenster (Ost- und West Ausrichtung), aber ich denke, dass das nicht praktikabel ist.

Jetzt kommen wir wieder zur Größenproblematik. Meine Wohnung ist im Dachgeschoss (kein Aufzug), Auto in der Tiefgarage. Dazwischen noch 3 Brandschutztüren. Keller ist winzig, ca 5m² und mit Regalen und Getränkekisten voll. Könnte mir vorstellen, einen Regalboden irgendwie freizuräumen, aber mit Dobson wirds wohl von den Abmessungen ungünstig.

Primär will ich visuell beobachten. Astrofotografie würde mich zwar auch reizen, aber ich denke, da brauche ich viel teureres Equipment, um anständige Resultate zu bekommen. Zeit ist auch ein Faktor. Ich möchte möglichst schnell und unkompliziert loslegen, wenn Zeit und Wetter passt.

Wackelt ein Teleskop beim manuellen Nachführen nicht extrem? Beim alten Teleskop war das ein riesen Problem.
 
Hallo nochmal,

eine Beobachtung im Haus durch das Fenster bringt nichts.

Das "Wackelproblem" stellt sich bei einer stabilen Montierung, egal welcher Art, nicht. Auch hier bieten Dobsons einmal mehr das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein Volltubus-Dobson wäre bei DEM Platz in der Tat schwierig. Kann das Teleskop in der Garage aufbewahrt werden? Ist in dem Auto der Transport eines Tubus mit ca. 25cm Durchmesser und ca. 1,20 Meter Länge möglich? Ein vernünftig parallaktisch montiertes Teleskop braucht zur Aufbewahrung auch viel Platz.

Weisst du schon, welche Objekte du hauptsächlich beobachten möchtest du einen Allrounder? Ich frage so detailliert nach, weil ich nicht möchte, dass unnötig Geld verbraten wird.

VG Christian
 
Freut mich ja, dass mir geholfen wird. Frag ruhig alles :)

In der Garage aufbewahren ist ungünstig. Gemeinschaftsgarage mit ca. 30 Parteien und keine Abgrenzung. Für Autoreifen ok, aber nicht für ein Teleskop ;-)

Ich denke mal, dass ein Allrounder am sinnvollsten wäre. Am meisten interessieren mich derzeit Nebel und Galaxien.


Kofferraum:
max. Länge bei umgekippten Sitzen: 1,52m (sonst 0,7m)
max. Breite: 1,27
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ok, dann steht dem Transport des Dobsons im Auto nichts im Wege.

Wie sieht es mit der Aufbewahrung in der Wohnung aus? Der beschriebene Tubus wiegt ca. sieben bis acht Kilo, die Rockerbox ca. neun Kilo. Bist du bereit, solche Komponenten fünf Etagen hoch und runter zu schleppen?

VG Christian
 
In der Wohnung ist dafür stehend leider kein Platz. Welche Abmessungen hat denn die Rockerbox ohne den Tubus. Evtl. könnte ich den Tubus im Keller lagern und die Box in der Wohnung. Ich will nur ungern mit dem Tubus durchs enge Treppenhaus und überall anecken.

Theoretisch wäre dann ja sowas ganz interessant:
Skywatcher Dobson
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo nochmal,

die Rockerbox müsste der Abbildung nach gut einen halben Meter Basisdurchmesser und ca. 75 bis 80 cm höhe haben. Die genauen Maße wirst du wohl oder übel beim Händler erfragen müssen.

Möchtest du noch Okulare und Nachführung dazukaufen, sind wir jedoch schon am Rand deines Budgets.

VG Christian
 
Schade, das bekomme ich wohl in der Wohnung leider nicht unter. Wobei ich die Rockerbox vielleicht alleine in der Tiefgarage in ein Eck stellen könnte... Da ist ja nicht wirklich viel dran.
 
Hallo sunshadow,
die anderen kennen mich alle und meine Meinung dazu und es läuft gerade eine Diskussion was einen Einsteiger weiter bringt. Ich rate dem Einsteiger er soll mal auf eine Sternwarte in der Nähe fahren, meistens sind dort AstroClubs angeschlossen und die können Dir weiter helfen und Du kannst das eine oder andere Gerät testen und Dir das Gerät aussuchen was zu Dir passt! „Nicht jeder mag blonde Frauen!“ Die alten Hasen können Dich über alles informieren und Du bekommst das richtige. Es kann auch sein, das Du von einem ein gebrauchtes Teleskop erwerben kannst, denn 1000€ sich schnell ausgegeben! Ich sag immer „erst gucken, dann kaufen“ und die Sterne laufen Dir nicht weg.
Grüße aus Dresden
Lothar
Übrigens: Vermessungsstativ – Giro und Du kannst draufmachen was Du willst und trägt bis zu 20Kg bei 3,2kg Eigengewicht passt unter jedem Autositz!
 
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Hallo Lothar,

welche Adapter benötigt man, um eine Montierung an ein Vermessungsstativ zu adaptieren?

VG Christian
 
Hallo Christian,
wenn Du die http://www.teleskop-express.de/shop...r-2-Teleskope---die-Alternative-zur-GIRO.html von TS nimmst musst Du eine Bohrung für ein M10 Gewinde rein machen und Du kannst die GIRO von unten festschrauben oder ein Stativ wie von der EQ3 oder Advanced, du kannst Dir aber auch die GIRO sparen, bei uns im Verein hat einer das mit 2“ Wasserrohren gemacht und es geht, es muss nicht immer teuer sein, aber um die ersten Erfahrungen zu sammeln reichts! Gute Einfälle und etwas handwerklicher Geschick „ Und sie dreht sich doch“ frei nach Galileo Galilei.
Grüße aus Dresden
Lothar
 
Hallo Lothar,

vielen Dank für die Erläuterung und den Link. Ich glaube, die Montierung ist genau das, was ich immer gesucht habe.

VG Christian
 
Ich danke euch für die vielen Antworten. Werde mir den Rat von Lothar zu Herzen nehmen und vor dem Kauf bei einer Sternwarte vorbei schauen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

ja, die Rockerbox könntest Du sicherlich ohne großes Risiko in der Gemeinschaftsgarage stehen lassen. Das Teil ist nicht besonders wertvoll und sieht auch nicht danach aus. Kaputt machen kann man daran auch recht wenig. Eventuell einfach auch eine Satz Reifen stellen und mit einer Plane abdecken.

Das Teleskop müßtest Du in die Wohnung hoch nehmen. Ein 8"-Dobson-Tubus ist sicherlich noch recht transportabel aber schon ein odentliches Rohr.

Evenutell wäre ein 6"-Dobson eine Alternative. Der Tubus läßt sich besser unter den Arm klemmen.

Je größer der Aufwand ist, das Teleskop zu transportieren und aufzubauen, desto höher ist die Hemmschwelle, es auch tatsächlich zu nutzen.

Viele Grüße
Martin



 
Mein Lagerungsproblem hat sich insoweit gelöst, dass ich in der Tiefgarage eine Nische habe, welche ich mit einer Gittertür absichern kann.

Nach sehr viel Lesen, habe ich mir nun auch bei einem Astronomiefreund aus der Nähe eine EQ-6 SynScan Montierung angeschaut und fast alles über den Haufen geworfen. Ich muss mein Budget erweitern ;-)

Neuer Plan ist eine hochwertige und zukunftssichere Montierung. Ich denke, mit einer guten Montierung macht man erstmal nichts falsch und ich verbaue mir auch nicht die Möglichkeit, in ferner ferner Zukunft einen Gehversuch mit Astrofotografie zu versuchen. Nachdem ich zuviel gelesen habe, interessiert mich das Thema nun leider doch auch, will es aber auf jeden Fall hinten anstellen.

Also wäre nun mein nächster Schritt, die Montierung günstig zu bekommen (am besten gebraucht). Gibt es noch andere ähnliche Montierungen wie EQ-6 SynScan?

Grüße,

Patrick

 
Hallo Patrick,

hast Du die Montierung auch mal hochgehoben?
Ich meine, dass man für die Fotografie dann einkaufen soll, wenn man damit beginnen will, bzw. natürlich erstmal schaut, was schon da ist. Ich meine, dass viele Sternfreunde zu Beginn mehr oder weniger das falsche kaufen, weil da diese abstrusen Foto-Gedanken sind.
Nun, es gibt ja Sternfreunde, die gucken nur noch wenig und machen umso länger belichtete Fotos. Denen hilft ja ein visuelles Teleskop mit "könnte auch mal Foto" nicht. Und es gibt Sternfreunde, die machen Fotos und schauen während der Autoguider läuft mit einem einfachen visuellen Teleskop in den Himmel. Auch die haben da zwei spezielle Teleskope und nicht ein klobiges "ich kann alles, aber nichts richtig". Und es gibt Sternfreunde, die beim visuellen gucken bleiben. Auch denen ist mit der Option auf Foto nicht geholfen. Und das Budget dafür wäre lieber für Okulare draufgegangen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

danke für die Antwort. Was wäre denn aus Deiner Sicht das Richtige? Sollte ich also eher an der Montierung sparen, das Geld in gute Okulare + Teleskop stecken und mir später dann ggf. noch ne zweite Montierung kaufen?
 
Hallo Patrick,
Die EQ6 wiegt ca 24 kg mit Stativ !
Da wiegt z.B. ein 12" Reisedobson von Hofheim MIT Okularen weniger zeigt aber deutlich mehr !
Du wolltest doch Deepsky gucken oder ?
Grüße Alex
 
Zitat von Nachtschwalbe:
Hallo Patrick,
Die EQ6 wiegt ca 24 kg mit Stativ !
Da wiegt z.B. ein 12" Reisedobson von Hofheim MIT Okularen weniger zeigt aber deutlich mehr !
Du wolltest doch Deepsky gucken oder ?
Grüße Alex

Deep Sky ist schon richtig und gegen 12" Öffnung kann man natürlich nichts sagen. Aber was mir am Dobson fehlt, ist die Nachführung. Das anschubsen ist nicht so mein Ding.
Gewicht ist nicht unbedingt so sehr das Thema, seit ich nen Lagerplatz direkt neben dem Auto habe. Werde auch komplett zum Beobachtungsplatz mit dem Auto fahren können.

Gruß,

Patrick
 
Hallo Sunshadow, ich bins noch mal
Die EQ 6 gib es schon lange und hat sich bewährt, Du kannst sie mit allen möglichen nachrüsten, aber eines möchte ich dazu bemerken, nimm die Montierung eine Nummer größer als angegeben ich würde auf die EQ 6 max. 15kg packen an sonst bekommst Du beim fotografieren Probleme.
Die andere Sache ist Du bekommst ein Dobson auch mit GoTo was dir liegt kann keiner von uns wissen und keiner beurteilen. Beim Dobson hast Du große Spiegel bei einem C11 hast Du hohe Brennweite was gut für z.B. Planeten und Kugelsternhaufen ist, so hat jedes Teleskop seine Berechtigung.
Ich spreche aus Erfahrung ich bin vom C6,C8 über C11 zum C14, habe aber auch ein 16“ Dobson mit Dig.Teilkreis es kommt immer darauf an was Du machen willst, Du kannst mit dem C14 in die Sonne, die kommt so groß, das Du meinst, Du fällst gleich rein. Du musst Dir einfach mal die Zeit nehmen und auf ein Teleskoptreffen fahren und dort das richtige Gerät finden aber ich sage Dir schon gleich es wird nicht bei dem einen Teleskop bleiben ich habe mittlerweile 12 oder 13Stück und zwei Koffer mit Okularen. Einen 80 Apo mit einer Sony a7s koaxial zum C14 für einen Livestream über HDMI auf ein TV Gerät. Macht was her Orionnebel in Farbe usw.
Nimm Dir die Zeit „Die Sterne laufen Dir nicht weg“ und erst gucken dann kaufen.
Grüße aus Dresden
Lothar
lowdd@web.de
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Patrick,

Dobsons muss man nicht schubsen, sondern man kann sie bei ordentlicher Bauart sanft schieben. Manche schieben sogar über die Auflage am Okular. Wenn man das nicht will, kann man natürlich den ganzen elektronischen Firlefanz kaufen, und läuft dabei Gefahr, dass man an so einen Wabbel-Dobson gerät, der aufgrund von konstruktiven Schwächen die Justage nicht hält. Daher sollte der erste Gedanke EQ-Plattform lauten und da diese nachrüstbar ist, kann man ja doch erstmal die Sache mit dem Schubsen in feinmotorischen Übungen verfeinern.

Natürlich kann auch eine Montierung die Lösung sein, nur was nützt es, eine tolle Montierung hat, die man alleine weder aufbauen noch ins Auto laden will? Dann bleibt der ganze Kram in 2/3 der machbaren Nächte in der Ecke liegen und erinnert an den versenkten Flugzeugträger, der nun ein künstliches Riff ist, mit dem Unterschied, dass statt Korallen nun Spinnennetze darauf wachsen.

Nun, im Prinzip kann ich kaum vorhersagen, was die richtige Option für Dich ist. Ich selbst überlade meine Gm-8 regelmäßig mit 12" f/4 als Leichtbau und tummle mich genauso oft an den Dobsons meiner Mitbeobachter. Ich habe mich gegen die Nachschubserei immer nur aus der Vorstellung heraus gewehrt, als ich mir das vorgestellt habe, wie ein Foto-Stativ mit Spiel in den Achsen. So benehmen sich aber selbst die günstigen Volltubus-Dobsons nicht. Wenn ich darüber nachdenke, kann ich nicht behaupten, eine Lernphase gefühlt zu haben.

Ich würde Dir raten, in einer aktiven Beobachtergruppe oder auf einem Teleskoptreffen einmal Bekanntschaft mit einem Dobson, ruhig so ein Volltubus von der Stange, zu machen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Patrick,
Zitat von sunshadow:
...Das anschubsen ist nicht so mein Ding...
wie viele Dobsons hast du denn schon "angeschubst"? Oder redest Du von disem (falschen) Sachverhalt wie der "Blinde von der Farbe"?

Also bei mir ist das eher ein gefühlvolles Ziehen bzw. Schieben.
Gut, ich kenne natürlich nicht die Qualität der von Dir getesteten Teleskope sowie die vorhandene Feinmotorik...
 
Ein Kollege von mir hat ein Dobson. Habe es mir angeschaut und etwas getestet => mag es einfach nicht.
Inzwischen habe ich eine EQ-6 Synscan, ein GSO 200 F5 und 3 ES Okulare und bin damit super zufrieden. Lagerung ist auch kein Problem, da alles schön in Einzelteilen ins Regal gelegt werden kann.
 
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