Einsteigerglas unter 150€ gesucht

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Amandus

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Hallo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Obwohl ich zuerst gleich ein Teleskop kaufen wollte, habe ich mich nun entschieden erst einmal mit einem guten Fernglas zu beginnen. Dazunehmen würde ich auch das Stativ von TS Astro und den Adapter. Nun kann ich mich aber nicht entscheiden zwischen dem 10x50 Weitwinkel und den 2 Großferngläsern darunter.*Klick* bzw. *Klick*

Vielleicht könnt ihr mir auch ganz andere Alternativen nennen, der Preis soll aber 150€ nicht überschreiten, besser so um die 100€. Vielen Dank für eure Beratung.

Amandus
 
Hi, so einen Adapter bekommst Du für 7 Euro von Bresser und praktisch für Lau, wenn Du eine fotografische Blitzschiene aus der Grabbelkiste um 90 Grad abknickst.

mit dem angenhm großen bildwinkel des 10*50 hätte ich sorge (baby auf arm), dáß die Randschärfe sehr leidet. Dann gibt es große Unschärfekreise und die Flä#chenhelligkeit wird zu gering, um Sterne zu sehen. Gute Weitwinkelferngläser sind teuer, billige in der Regel nicht gut. Und in dieser Preisklasse mußten Riesenkompromisse gemacht werden. Bei Tage und dreidimensionalen Objekten wie Straßenszenen macht das nicht viel, dann ist eben ein anderer Teild er Straßenszene scharf. Bei astronomischen Beobachtungen liegen aber alle Objekte genau in einer Ebene <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> nämlich unendlich weit weg.

Ich würde ruhig auch mal bei Ebay vorbeischauen, und zwar nach Gläsern der Marke Subal Clover. Meine Empfehlung gilt nur für diese eine Marke. Erhältlich als 7*50, 10*50, 7*50 deLuxe und eventuell auch anderen, ich kenne bisher nur diese. Eine ältere, nicht mehr angebotene Konstruktion aus dem Subaru-Konzern, hier weitgehend unbekannt und deshalb eher niedrigpreisig zu bekommen. Meines Erachtens mit Zeiss-Jena-Gläsern zu vergleichen und der 100-Euro-Schiene komplett überlegen, bei 200 Euro kann man überlegen, was einem wichtig ist und rundum bessere Geräte kosten leicht vierstellig. Bis zu etlichen hundert Euro wird es immer Kompromisse geben und Du mußt herausfinden, ob er Dir paßt. Da kann schon die Frage, ob die Augenmuschel zu Deiner Augen- und Stirnpartie passen über Wohl und Wehe entscheiden.

Da es billig sein soll: Bei photo dose in Hannover in der Filiale Hauptbahnhof werden derzeit Hama-Gläser ausverkauft, darunter ein gar nicht so unebenes 7*50 Waterproof III für 39 Euro (Bak-4-Prismen, Vollvergütung, Stativanschluß, Gummiarmierung)

Was Großferngläserm angeht würde ich ein gebrauchtes Tento 20*60 in Erwägung ziehen, zwischen 15 und 50 Euro bei Ebay. dat Dingen macht wirklich Spaß.

Ok, ist eigentlich noch nicht fertig, aber für Dich vielleicht interessant:

Kleiner Fernglasvergleich:

Fernglasvergleich

Mein erstes Fernglas war ein 8*30 Feldstecher in Porro-Prismenbauweise, den ich irgendwann als Jugendlicher bekam. Keine bekannte Marke, an Einzelheiten kann ich mich kaum noch erinnern. Schwarz, Kunstlederbelederung, nierenförmiger Köcher rot mit Stoff ausgeschlagen und mit schwarzem Kunstlederüberzug. Lebhaft in Erinnerung ist mir allerdings immer noch das Generve mit den vier einzelnen Deckelchen für Objektive und Okulare, die ständig vom Verlust bedroht waren. Dieses Schicksal ereilte irgendwann, irgendwo und irgendwie den ganzen Feldstecher. Es folgten ein paar glaslose Jahre.

Anfang der 90er in Stendal, Sachsen-Anhalt. Die Optiker-Kette Fielmann eröffnet eine Filiale, zu den Eröffnungsangeboten gehört ein Feldstecher für 30 Mark. Ich bat eine Kollegin, mir einen mitzubringen und möglichst mal durchzuschauen – von wegen Kollimierung und so. Den Trick mit den schielenden Tuben kannte ich damals immerhin schon, sonst wußte ich weiter kaum was über Ferngläser. Es war nicht mein Termin als Lokaljournalist, sonst wäre ich selbst hingegangen. Ich gab ihr 50 Mark mit. Sie kam zurück mit zwei großen Plastiktüten voll Eröffnungsangeboten, und ich dachte, hey, das war ein Mißverständnis. Eigentlich wollte ich die übrigbleibenden 20 Mark in bar zurück. Da legt sie mir Tüten und Fuffi auf den Tisch. Fielmann hatte ihr den ganzen Kram geschenkt, darunter das Fernglas. Kollimierung hatte sie nicht geprüft, war aber in Ordnung. Von Vergütung stand nix drauf, wenn ich mich richtig erinnere, störende Reflexe habe ich aber auch nicht in Erinnerung. Wie gehabt ein schlichter schwarzer 8*30 Porro-Feldstecher. Keine konkreten Erinnerungen mehr außer den ewig störenden losen vier Deckeln. Eines weniger schönen Tages hatte ich dann ohne für mich erkennbaren Grund Probleme beim Einblick und dachte, das war’s nun. Irgendein unbemerkter Sturz oder Rempler hat das wenig genutzte Glas ruiniert. Ich bot es als defekt für fünf Mark per Kleinanzeige an. Der Käufer sah durch, fand keinen Fehler und freute sich über das Schnäppchen. Es folgten ein paar glaslose Jahre.

2001 in Hannover, ich mittlerweile verheiratet und Vater. Ein Urlaub steht vor der Tür, will aber nicht hereinkommen. Die norddeutsche Fotoladenkette Photo Dose hat gerade Ferngläser für 20 Mark angeboten, 8*20 wenn ich mich richtig erinnere, ganz originell sollte es mit dem Kurzen ins kleinkindtaugliche gemäßigte dänische Klima gehen. Sand wäre kaum zu vermeiden gewesen. Nur – das 20-Mark-Glas schielte. Die anderen, die ich probierte, schielten ebenfalls. Auch eine ganze Preisklasse höher war nix zu machen. Die 30-Mark-Gläser schielten genau so. Kann natürlich auch sein, daß ich einen Wunderknick in der Optik habe. Der verschwindet dann auf wundersame Weise immer, wenn ich ein hochwertiges Glas auf der Nase balanciere. Kreuz und quer durch Hannover suchte ich das Schnäppchenglas und fand die billigen alle mehr oder weniger schielig und/oder unscharf. Nicht selten beides. Vielleicht hatten mich knapp 30 Jahre Fotografie auch einfach verdorben, was meine Ansprüche an Bildschärfe anging.

Für 50 Mark sah die Angelegenheit unwesentlich besser aus, in dieser Preisklasse fand ich Eschenbach-Kompaktgläser, die nicht schielten sondern nur gräuslich verzeichneten. Eine größere Auswahl an Ferngläsern dann bei Galeria Kaufhof, darunter auch edle Stücke von Leica weit außerhalb meines Budgets. Eine Verkäuferin ließ mich, trotz deutlicher Kaufunabsicht damit alleine experimentieren. Tja, als ob da hinten jemand das Licht angemacht hätte, und mein ominöser Knick in der Optik war durch Spontanheilung auch verschwunden. Oder sollte es doch an den Gläsern gelegen haben? Das Brillenträger-Okular des kleinen Wetzlarers hielt ich allerdings für einen schlechten Witz. Meine Frau ist Brillenträgerin, ich hatte deshalb zum Testen extra meine Sonnenbrille mitgebracht. Der Einblick war lausig, allerdings deutlich erkennbar etwas weniger lausig als bei den Billigferngläsern.

Etwas rat- und glaslos zog ich von hinnen und stieß bei einem Fotogeschäft durch Zufall auf ein gebrauchtes Docter 8*22 , das 250 Mark kosten sollte. Neupreis 1996 laut vom Vorbesitzer beigelegter Preisliste etwa 450 Mark. Das Bild war scharf und kontrastreich, die umstülpbaren Gummiaugenmuscheln waren für Brillenträger keine echte Hilfe, die Nahgrenze von rund 1,5 Metern gefiel mir gut, das Glas ist gummiarmiert (die GA liegt allerdings nur lose auf und ist nicht durchgängig mit dem Gehäuse verbunden). Da das kleine Docter auch nicht schielte habe ich – erfolgreich – versucht, meine Frau vom Kauf zu überzeugen. Das war zwar nun deutlich mehr Geld als wir ausgeben wollten, aber für weniger war einfach nix Brauchbares zu finden.

Kleiner Zeitsprung ins Jahr 2003, inzwischen gehört auch das Subal Clover zur Familie. Daß das Bild bei einem 7*50 heller ist als bei einem 8*22 wird niemanden überraschen. Daß das Clover trotz der geringeren Vergrößerung feinere Details auflöst als das Docter überraschte zumindest mich. Nach einer Rumtestrunde durch hannoversche Fotogeschäfte war ich mit meinem knapp Dreijährigen noch am Bahnhof, Züge anschauen. Weil das Docter noch dabei war, schaute ich gelangweilt hindurch auf ankommende Loks und wollte meinen Augen nicht trauen: Bilderbuch-Reflexe, die offenbar von glänzenden Fassungsteilen verursacht wurden, schon durch die vergleichsweise schwachen Stirnlampen der alten E-Loks. Nix mehr zu sehen vom Fahrerstand. Schöne, bogenförmige Reflexe. Hatte ich in 30 Jahren Fotografie noch nie so erlebt, kannte ich aber aus Fototests. Verantwortlich ein glänzender Kunststoffring, der vor den Objektivlinsen sitzt. Nach Abkleben dieses Ringes mit schwarzem Velours waren die Reflexe verschwunden. Ich bin immer noch fassungslos über diese Schlamperei in einem renommierten deutschen Optik-Unternehmen der gehobenen Preisklasse. Durch weitere Vergleiche muß ich sagen, das Docter ist auch nach der Modifikation trotz seiner vergleichsweise tiefliegenden Objektivlinsen ausgesprochen gegenlichtempfindlich, das Subal ist deutlich unempfindlicher. Den Halogenlampentest schenkt man sich mit dem Docter besser, sonst kommt Frust auf. Frust auch bei anderen Anwendungen: Die Okularmuscheln sitzen nicht fest, die verstellbare am rechten Auge verrutscht immer wieder, was neues Justieren erfordert, um bei +/- Null korrekt anzusetzen. Das Okular selbst hat keine Markierung. Versuch und Irrtum ist angesagt. Das Okular verdreht sich zudem viel zu leicht. Die Entferungseinstellung hat ein winziges Rädchen, das mit hoher Steigung bei kurzem Verstellweg den großen Bereich zwischen unendlich und 1,5 Metern abdeckt. Oder anders ausgedrückt: Genaue Entfernungseinstellungen brauchen Geduld und Fingerspitzengefühl.

Ein Stativanschluß ist nicht vorhanden. Schade, der Winzling (wie aber auch alle diese Kompaktferngläser) wackelt wie ein großes mit der 1,5fachen Vergrößerung. Die Schärfe des Objektives läßt sich in der Praxis so kaum ausreizen. Mit dem kleinen Klemmanschluß von Eschenbach, der üblicherweise über den Mittelsteg von Porro-Gläsern geklemmt wird, kommt man nicht mehr über die Tubi. Für den großen Klemmanschluß drückt man im Einzelhandel schon rund 45 Euro ab.

Keine störenden Mehrfachbilder bei Mondbetrachtung, wegen der Wackelei aber auch kein Vergnügen. Keine Farbsäume. Konzentriertes Beobachten ist wegen der Wackelei nur eingeschränkt möglich. In der Praxis habe ich Schwierigkeiten, die Schärfe zu finden. Sie „springt mich nicht an“. Bei einem Waldspaziergang zeigte sich an einem Ententeich im Gegenlicht das Subal Clover 7*50 deLuxe (das ist ein anderes Modell als das einfache Clover) äußerst deutlich überlegen. Es gelingt mir beim Docter nicht, die Bildränder gut einzublicken. Bei geradem Einblick erkenne ich zwar, was am Rand ist. Für eine genaue Betrachtung dieser Motivteile muß ich das Glas aber schwenken, das Verdrehen der Augen führt nur zu Abschattungen. Habe ich so noch bei keinem anderen Fernglas erlebt. Irgendwie ist mir auch immer die fest angebrachte Kordel im Weg.

Ich benutze das Glas nur noch selten, dann ungern. Ich würde es nicht mehr kaufen und hätte es wieder verkauft, wenn meine Frau nicht ihr Veto eingelegt hätte. Sie glaubt nicht, daß wir bei nun zwei Kindern durchhalten, neben all dem anderen Kram auch noch große Ferngläser mitzuschleppen. Abwarten: Das Docter 8*22 habe ich auf der Abschußliste.

„Nachtest“ als ich eine Viertelstunde zwischen Kindergartenablieferung des Kurzen und Zahnarzttermin killen mußte: Ein Bob Prismatic 10*25 für 10 Euro ermöglicht keine scharfe Abbildung, bestenfalls läßt sich die am wenigsten matschige Darstellung finden. Das Docter 8*22 liefert eine brauchbare Abbildung, ein Leica Trinovid 8*20 BC (400 Euro) besticht durch tadellose Schärfe und erstklassigen Kontrast und ist auch durch die Halogenscheinwerfer von Galeria Kaufhof nicht aus der Ruhe zu bringen. Das Leica ist wirklich eine Wucht und kann wohl auch mit größer gebauten Gläsern mithalten. Bei den Halogenscheinwerfern ist jetzt aber auch das Docter nicht nennenswert beeinträchtigt. Vollmond: mehrere recht scharfe, aber schwache Nebenbilder, die sich so plazieren lassen, daß sie das Hauptmotiv nicht stören. Diese Fernglas scheint von Lichtquellen außerhalb des Bildfeldes wesentlich stärker beeinträchtigt zu werden als von Lichtquellen innerhalb des Bildfeldes – wenn man die durch das Abkleben mit Velours verhinderten Bogen-Reflexe nicht mehr berücksichtigt.


Jenoptik JB 8-30*30 Zoom. Das Bild läßt sich nicht richtig scharf stellen.

Bresser Shark 9*24: Mäßige Schärfe in der Bildmitte, starke früh einsetzende Randunschärfe durch Bildfeldwölbung.

Jenoptik 10*42 JB 42 RP: Sehr mäßige Schärfe

Nikon Action VI 8*40, Bildwinkel 8,2 Grad, Porro, etwa 160 Euro: Das volle Bildfeld steht nur zur Verfügung, wenn ich den Kopf etwas in den Nacken lege und dann wieder schräg nach unten blicke und die Augenmuscheln mit etwas Kraft gegen die Stirn drücke, was eine eher anstrengende und unangenehme Haltung ist, die ich auch nicht intuitiv einnehme, wenn ich ein Ziel mit dem Glas anpeilen will. Bei lockerer Haltung stehen deutlich weniger als 7 Grad Bildwinkel zur Verfügung. Bei einem zweiten Versuch hatte ich weniger Probleme mit dem Einblick in der Nackenhaltung. Es gelingt mir aber nicht, nach oben und unten das ganze Bildfeld zu überblicken. Das Bild ist hell und kontrastreich, in der Bildmitte gute Schärfe. Die feinsten erkennbaren Details sind mit dem Subal Clover 7*50 vergleichbar, der Kontrast ist etwas besser als beim Subal, die Nahgrenze ist ebenfalls etwas besser als beim Subal (c.a 3 Meter gegenüber ca 4,5 Meter). Durch eine früh und stark (jedenfalls stärker als beim Subal Clover) einsetzende Bildfeldwölbung ist jedoch nur ein kleiner Teil des Bildfeldes tatsächlich scharf. Für astronomische Nutzung bedeutet die Bildfeldwölbung eine Vergrößerung der Unschärfekreise und damit eine abnehmende Flächenhelligkeit, so daß zu befürchten ist, daß mit zunehmender Entfernung von der Bildmitte immer weniger Sterne tatsächlich zu erkennen sind. Geringe, mit dem Clover vergleichbare Neigung zu Reflexen bei Gegenlicht, praktisch keine Schleierbildung. Mit Brille ist ein großer Teil des Bildes zu sehen, um das mal freundlich auszudrücken. Das Glas zeigt am Bildrand deutlichen Astigmatismus. Der Versuch mit einem zweiten Glas des selben Typs in einem anderen Geschäft zeigte ebenfalls diesen deutlichen Astigmatismus. Der unscharfe Rand läßt sich auch nicht durch Nachfokussieren scharf stellen. IMHO unausgewogenes Gesamtkonzept, bei dem mehrere Kriterien zu Gunsten der Mittenschärfe spürbar vernachlässigt wurden.

Swarovski 7*50 Habicht: Ein Porro-Glas in gummiarmierter Ausführung, offenbar ein nicht mehr ganz taufrisches Modell, das ich in aktuellen Unterlagen von Swarovski nicht finden konnte. Das Preisschild ist noch zweisprachig, DM und 810 Euro. Das Glas hat zu meiner Überraschung im direkten Vergleich zu meinem Subal Clover weder bei der Schärfe noch beim Kontrast Vorteile für sich verbuchen können. Weil ich das angesichts des guten Rufes von Swarovski für unwahrscheinlich hielt habe ich den Vergleich einige Wochen später wiederholt – mit dem gleichen Ergebnis. Lediglich beim direkten Anvisieren von direkt ins Objektiv scheinenden Halogenscheinwerfern hat das Swarovski vielleicht einen kleinen Vorteil bei der Klarheit der Umgebungsdarstellung, vielleicht aber auch nicht. Die direkten Reflexe sind bei beiden Gläsern gleich gewesen.

Ein zum Vergleich herangezogenes Swarovski 7*42 Habicht SLC hatte wahrscheinlich einen Hauch mehr Kontrast als die beiden ersten Prüflinge, mit Sicherheit weniger – nämlich fast gar keine – Reflexe beim Halogenlampentest und eine weitgehend unbeeinträchtigte Darstellung der Umgebung. Das SLC ist mit 1095 Euro allerdings noch einmal deutlich teurer und ein Dachkantglas. Das SLC liegt mit seiner Gummiarmierung und mit je einer Griffmulde für die Daumen unten an den Tubi ausgezeichnet in meiner Hand. Bei einer anderen Gelegenheit hatte mich ein Habicht SLC 8*56 ähnlich begeistert, weil es an einer – allerdings deutlich schwächeren – Halogenlampe schlicht gar keine Reflexe oder Kontrastminderungen zeigte. Mit 1350 Euro ist es aber auch noch einmal deutlich teuer.

Interessantes Zubehör: Für die meisten Swarowski-Gläser der SLC- und EL-Reihe gibt es einen Booster, der statt der Standard-Augenmuschel anss Okular geschraubt werden kann und die Vergrößerung an einem Okular verdoppelt. Der Preis: 300 Euro. Zum Vergleich: Für 15 bis 60 Euro bekommt man ein Tento 20*60.

Steiner 8*30 Safari, Euro 130. Das erste Steiner, das ich in der Hand hatte. Das Glas nervte mit seiner Einzelokulareinstellung, was wohl mehr mir als dem Glas anzulasten ist. Ich komme nie mit den Einzelokulareinstellungen zu Recht. Abgesehen davon fand ich das Bild im Vergleich zum Subal eher kontrastarm und nicht frei von Reflexen. Der von Steiner propagierte Sport-Autofokus scheint mir auf das Einstellen einer mittleren Entfernung beschränkt – die Scharfstellung wird dann schlicht dem Auge überlassen. Das klappt natürlich auch, wenn nicht Steiner auf dem Glas steht. Unangenehm an der Okular-Einstellung war, daß sich die recht steifen Augenmuscheln mit der Dioptrieneinstellung mit verdrehen und separat wieder korrigiert werden müssen. Mühsam, so die Schärfe nachzustellen, wenn das Glas mal auf kürzere Entfernungen genutzt werden soll, im Zoo zum Bleistift. Auffällig fand ich noch die Form der Okularlinsen, die mir nicht sphärisch zu sein schien sondern eher wellenförmig mit einem optisch genutzten sphärischen Mittelteil. Für 130 Euro hätte ich eigentlich eine uneingeschränkt gute Leistung erwartet. Das Safari 8*30 gehört meines Erachtens überarbeitet oder vom Markt.

Steiner 7*50 Military. 350 Euro. Ein kompaktes, bauchiges Porro-Glas, das auch ohne Griffmulden gut in der Hand liegt. Es füllt sie einfach ganz aus ;-). Einzeloku und Autofokus hatte ich ja oben schon kommentiert, hier kommt noch ein Fadenkreuzokular dazu. Das übersieht sich aber mit der Zeit und stört dann nicht mehr, die Augenmuscheln sind auch angenehmer, Schärfe und Kontrast sind gut. Das Bild sieht etwas besser aus als im Subal, allerdings war dieser Vergleich auch noch, bevor ich die Subal-Optik geputzt und die Fassung geschwärzt hatte. Die Geschichte zum Glas: Steiner hatte für die Bundeswehr produziert und sich auf die Abnahmemengen eingestellt. Mit der Wiedervereinigung standen den Bundeskiekern plötzlich ausreichend Ferngläser aus Jena zur Verfügung, und Steiner blieb auf einem Haufen Gläser sitzen. Just da linste ein Einkäufer von Frankonia hilfsbereit um die Ecke und bot an, alles zu nehmen, aber dafür etwas weniger zu bezahlen. Laut Verkäufer müßte ein solche Glas eigentlich rund 500 bis 550 Euro kosten. Der Frankonia-Katalog hält unter der Bezeichnung Ranger 7*50 allerdings für 400 Euro ein verflixt ähnliches Produkt bereit, nur ohne Fadenkreuz.

Taiga 8*56 und Lichter 8*56 (Dachkantgläser, gummiarmiert) fallen laut Aussage eines Frankonia-Verkäufers vom selben Band. Bei beiden Gläsern hatte ich den Eindruck, daß die Tubi ein geringes aber unübersehbares Eigenleben führen. Für 200 bis 250 Euro hätte ich da noch einen Verbesserungsvorschlag &#61516;

Optolyth Miniscope 6*10: Ein Mini-Teleskop im Kugelschreiber-Design. Durch eine Zusatzlinse mit Standfuß wird es zur 30fach vergrößernden Lupe. Für 65 Euro eine gute und starke Lupe mit ebenso starker Bildfeldwölbung und ein krümelig kleines Ferngläschen. Ich habe eins mit der weniger prestigeträchtigen Aufschrift Soligor und durfte dementsprechend die 65 in DM bezahlen. Und da sage noch einer, die Namen müßten nicht mitbezahlt werden.

Hama Waterproof III 7*50. Ein großenteils gummiarmiertes Porroglas. Fiel mir bei photo dose in Hannover in der Filiale Hauptbahnhof auf, weil es auf 39 Euro runtergesetzt war – von ursprünglich 99 Euro. „Wir haben wohl ein bißchen viele davon“, begründete eine Verkäuferin den Preisabschlag – in anderen Filialen hatte man offenbar knapper bestellt und nicht reduziert. Hama gibt das Sehfeld mit 122 Metern auf 1000 Meter Entfernung an und die Austrittspupille mit 6,8mm. Nachgemessen habe ich beides nicht, 50/7 ergibt bei mir aber eher 7,1 als 6,8. Wo die das Fernglas abgeblendet haben war für mich nicht zu erkennen. Zur Wasserdichtigkeit gibt Hama weder auf der Verpackung noch in der Bedienungsanleitung nähere Informationen, und ich fand die Konstruktion des Glases Grund genug, nicht selbst zu recherchieren. Als Taucher habe ich andere Vorstellungen von Dichtung als die Werbetexter ;-).

Zum Lieferumfang gehört eine dünne Kunstfasertasche, die weder vor Feuchtigkeit noch vor mechanischen Einwirkungen nennenswert schützt, außerdem sind angelascht zwei schlecht sitzende Objektivdeckel. An die Okulardeckel habe ich keine Erinnerung mehr. Das Glas hat wie die typischen Bresser-Gläser ein Stativgewinde. Die Augenmuscheln sind eine erstklassige Katastrophe: Erstklassig für Brillenträger, weil sie umgeklappt wirklich uneingeschränkt das ganze Gesichtsfeld zeigen. Katastrophal für Nichtbrillenträger, weil sie weit vorstehen und nicht an die Kopfform angepaßt sind. Ohne Brille sieht man nur das ganze Gesichtsfeld, wenn man sich das Glas kräftig ins Gesicht drückt. Zumindest galt dies für meinen Quadratschädel so. Dadurch unbequem für längere Beobachtungen.

Die Optik wirkt scharf und kontrastreich, aber irgendwie dunkel. Gemessen mit dem analogen Zeiger-Beli meiner Nikon EM ergab sich eine halbe Blende weniger Lichtdurchlaß als bei meinem Subal Clover 7*50, also etwa ein Viertel weniger Licht bei allerdings besserem Kontrast. Andererseits eine unverkennbare Neigung zu störenden Reflexen schon bei mäßig hellen Haushaltshalogenlampen (20 Watt), die sämtlich eine scharfe gespiegelte Abbildung und eine Reihe von zusätzlichen Lichtpünktchen erzeugten. Am Wasser bei Gegenlicht stelle ich mir das klasse vor. Der Hammer: Offensichtlich glänzende Fassungsteile in Objektivnähe haben ein recht scharfes diagonal verkantetes Abbild von Gegenständen außerhalb des Gesichtsfeldes eingespiegelt.

Die Scharfstellung (Mitteltrieb) schien mir ungleichmäßig zu gehen, etwa im mittleren Entferungsbereich gibt es einen schwergängigen Bereich. Eine echte Nahgrenze konnte ich nicht feststellen. Ohne spürbaren Anschlag geht die Einstellung immer schwerer, bis man vorsichtshalber aufgibt. &#61506;eim Versuch, präzise auf ein Objekt scharfzustellen hatte ich das Gefühl, die Einstellung hat auch Schlupf. Man dreht fein hin und her und es passiert nichts. Dies allerdings vielleicht auch nur so empfunden. Nach einer Nacht im Gefrierfach gingen Knickbrücke und Entfernungseinstellung extrem schwer. Der eigentliche Griff des Mitteltriebes besteht aus einem umgeklebten Gummiprofil, bei dem ich Sorge hätte, daß es sich mit der Zeit ablöst.

Für 40 Euro ein gutes Glas, das mit einer Nagelschere wohl auch leicht an die individuelle Gesichtsform anzupassen ist. Keine Auffälligkeiten beim Sterntest, mäßige Bildfeldwölbung, einwandfrei kollimiert. Für Mondbeobachtungen wegen der Reflexe weniger geeignet. Mir sind keine Farbsäume aufgefallen. BaK 4-Prismen und Vollvergütung, aber nicht Mehrschichtvergütung.

Bresser Cobra 7*50. Porro, Gummiarmierung, Ruby (rot) Vergütung, BaK-4-Prismen, 122/1000, 6 Meter Nahgrenze. Das Bild ist ausgesprochen flau und dunkel, neigt zu Überstrahlungen. Glänzende Fassungsteile führen zu recht scharfen Abbildungen von Gegenständen weit außerhalb des eigentlichen Gesichtsfeldes. UVP ca 66 Euro, bei Fielmann auch schon für ca 50 Euro zu haben.

Bresser Luchs 7*50. Porro, Gummiarmierung, Mehrschichtvergütung, BaK-4-Prismen, 105/1000, 8 Meter Nahgrenze. Das Bild ist heller und kontrastreicher als beim Cobra, aber flauer und dunkler als beim Subal Clover. UVP ca 166 Euro, bei Fielmann auch schon für ca 135 Euro zu haben. Laut Bresser-Katalog das Topmodell ihrer Porro-Gläser

Minolta Classic II 8*40 W. Porro, Vollvergütung mit mehrschichtvergüteter Frontlinse, BK-7-Prismen, Gummiarmierung. Leicht grünliche Tönung des Bildes, sichtlich weniger kontrastreich und scharf als das Subal Clover deLuxe, dafür aber ebenso sichtlich stärkere Bildfeldwölbung und damit auch größere Randunschärfe. 89 Euro im Angebot bei photo dose.

Zeiss Jena 8*30 Mehrschichtvergütet mit Mitteltrieb. Zwei Stück bei Foto Haas in Hannover als Kommission, je 143 Euro. Optisch zwischen beiden kein Unterschied festzustellen, das eine war jedoch offensichtlich schon geöffnet: Die beiden Schrauben, die die oberen Prismendeckel halten, sind von außen nicht sehr sauber verklebt worden. Das Bildfeld entspricht etwa dem Subal Clover deLuxe, also rund 7 Grad, Bildfeldwölbung und Gegenlichtverhalten auch (obwohl das Clover nur einfach vergütet ist). Der Test bestand hier im Blick in eine direkt ins Fernglas scheinende Kaltlicht-Halogenlampe. Bei einigen ebenfalls bei Haas angebotenenen älteren Ferngläsern war dort schon deutliche Schleierbildung zu bemängeln. In der effektiven Schärfe/Kontrast-Leistung taten sich die Jenaer 8*30er und das japanische 7*50 nichts. Ich habe mich mit Strichcodes auf Packungen sowie Preisschildern als Testobjekt beschäftigt. Was das Jenaer Glas an größerer Abbildung herausholte machte der Japaner mit seinem helleren Bild wieder wett. Auffällig war für mich, daß der Bildkontrast bei beiden Jenaer Gläsern noch einmal deutlich zu nahm, wenn ich mit den Augen etwas weiter von den Okularen wegging. Eine Beobachtung, die ich auch bei anderen Ferngläsern schon öfter gemacht habe, aber nicht bei allen. Dies geht natürlich zu Lasten des Gesichtsfeldes. Bei allen drei Gläsern sprang mich die Schärfe an, die Fokussierung war eindeutig, bei den Jenaer Gläsern auch angenehm aber nicht zu leichtgängig. Ich halte die Leistung der Subals für mit den Jenaer Gläsern vergleichbar, mit deutlichem Preisvorteil (aus Käufersicht) für die Japaner.

Hapo Export 10*50. Hapo steht für Hanns Porst und war lange die Hausmarke von „der Welt größtem Fotohaus“ (Eigenwerbung). Das Export war das Topmodell unter den Porst-Ferngläsern. Allerdings wurden unter dieser Bezeichnung in den 50er und 60er Jahren ständig wechselnde Modelle verkauft, so daß die hier getroffenen Aussagen nicht für alle Modelle gelten. Mein Export schätze ich auf zweite Jahreshälfte 1959. Ich habe mehrere Exemplare der Hauszeitschrift „Nürnberger Fototrichter“ aus dieser Zeit und kann das Design einigermaßen zuordnen.

Der Preis von 218 Mark entsprach 1959 etwa einem halben Durchschnittslohn – brutto. Wenn man sich einen heutigen halben Monatslohn vorstellt und die dafür erhältlichen Ferngläser nimmt muß man zugeben, daß der Fortschritt schon deutlich ist. Das Hapo überraschte mich in mehrfacher Hinsicht: Es ist ausgesprochen schlank gebaut und wirkt geradezu zierlich für eine Porro-Konstruktion, dafür ist es lang. Und mit gut 600 Gramm auch sehr leicht für Vollmetallbauweise. Die Nahgrenze von rund 9 Meter ließ mich meine gewohnten Testobjekte in der Wohnung nicht verwenden. Die Vergütung scheint Magnesium Fluorid zu sein, und ich hatte den Eindruck, daß nicht alle Glas/Luft-Flächen vergütet sind. Über Vergütung und Gesichtsfeld finden sich auf dem Glas keine Angaben, ich fand das Gesichtsfeld ungewöhnlich eng. Und – ich fand die Abbildung auffallend klein. Den Unterschied zwischen einen 7fach und einem 8fach-Glas sehe ich deutlich. Mehrfach unter verschiedenen Bedingungen mit verschiedenen Gläsern probiert. Nach dieser Erfahrung würde ich das Porst auf maximal 7,5fache Vergrößerung einschätzen. Die Abbildung ist sichtlich kleiner als bei einem 8fach Glas. Stutzig geworden war ich wegen der Austrittspupille, deren Größe sich kaum von meinem 7*50 zu unterscheiden schien. Tatsächlich habe ich mit aufgelegtem Lineal beim Porst rund 6,5 mm gemessen.

Die Mittenschärfe war nicht aufregend, aufgeregt habe ich mich über die Randunschärfe. Für Betrachtungen im Randbereich muß stark nachfokussiert werden. Diesbezüglich wohl das schlechteste Glas dieser Runde soweit. Mühe gegeben hatten sich die Hersteller schon, so waren zum Beispiel die Prismen durch aufgelegte Blechwinkel geschützt. Einer dieser Winkel fehlte bei meinem Glas, auch war die Schwarzmattierung in den Objektivtubi unvollständig, außerdem gab es Pilzbefall innerhalb der Objektive und eine mehrere mm große Beschädigung eines Frontelementes, die ich nicht einordnen kann. Es sah aus, als ob sich abgesplitterte Vergütungsstückchen zusätzlich auf dem ansonsten unbeschädigten Linsenelement niedergelassen hätten. Dennoch zeigte das Glas einen guten Kontrast und keine auffällige Reflexneigung oder Schleierbildung. Die Schäden waren vom Ebay-Verkäufer vage angegeben worden.

Steiner Ranger 7*50, Porro, dick gummiarmiert, BK-7-Prismen, Einzelokulareinstellung, Gummiaugenmuschel, 300 Euro bei Mediamarkt. Endlich mal eine Gummiaugenmuschel, die bequem zu meinem Augen paßt. Das ganze Gesichtsfeld ist bequem zu überblicken. Auch hier wieder die irritierende Okularlinsenrundung. Asphärische Linsen? Trotzdem deutliche Farbränder am Bildrand. Bildfeldwölbung wie beim Subal Clover deLuxe, Kontrast wie beim Subal Clover, in der Schärfe kam es mir jedoch schlechter vor. Bei einer Lampenreihe (nackte Glühbirnen) im Bild entstanden zahlreiche kleine Reflexe. Gut sitzende, fest angelaschte Objektivdeckel und ein am Riemen befestigter gemeinsamer Deckel für beide Okulare. Üppige Gummiarmierung, voluminöse Gehäuserundungen, die eine große Männerhand gut ausfüllen. Offensichtlich auf Robustheit konstruiert, Die Gummiarmierung kann in Verbindung mit den Deckeln vermutlich wirklich eine Tasche für das Fernglas ersetzen und ist nicht nur modischer Schnackschnick zur Tarnung des billigen Plastikgehäuses wie bei den üblichen China-Konstruktionen. Sehfeld mit den Clovers vergleichbar.

Maginon 7*50, Porro, Kondomfassung (dünner Gummiüberzug), 119/1000, BK-7-Prismen, fully coated. Bildfeldwölbung wie bei Subal Clover deLuxe, aber deutlich dunkler als die Subals und das Steiner. Kaum Farbsäume, kaum Reflexe von den Lampen im Bild. AAAber: Hochglänzende Fassungsteile ermöglichen mal wieder den Blick um die Ecke. 50 Euro bei Mediamarkt

Olympus 10*50 DPSR, Porro, BK-7-Prismen, 6,5 Grad. Kaum Reflexe von den Lichtpunkten im Bild, starke Farbsäume, scharfe Reflexe von außerhalb des Bildfeldes liegenden Lichtquellen. Für astronomische Zwecke besser nicht in Mondnächten benutzen, vermute ich. Bildfeldwölbung etwa wie Subal Clover deLuxe, Schärfe wegen der stärkeren Vergrößerung schlecht zu vergleichen. Gummiaugenmuscheln. 89 Euro Mediamarkt

Olympus EXPS I 10*42, 5,5 Grad. Angenehme Okulare sowohl für Brillenträger als auch gfür Nicht-Brillenträger (verschiebbare Hartkunststoffhülsen). Engels Bildfeld bei guter Schärfe, aber für mein Empfinden etwas geringerer Kontrast als Subal Clover deLuxe. Mehrschichtvergütet, 229 Euro Promarkt.

Olympus EXPS I 8*42, 6,5 Grad. Wie oben, geringe Reflexe. Unangenehm, ausgesprochen unangenehm ist mir die nervöse Scharfstellung aufgefallen. Ich mußte jedesmal beim Ansetzen des Glases neu scharfstellen, obwohl ich immer nur das gleiche Testobjekt anvisierte und nach der ersten Einstellung das Rädchen nicht mehr berührt habe. 199 Euro ProMarkt Verschiebbare Kunststoffausgenmuscheln.

Olympus DPSR 8*40. Sichtlich dunkler als das 8*42 EXPS I, schien mir dafür etwas kontrastreicher abzubilden. 8,2 Grad, 87 Euro bei ProMarkt.

HTH

Gruß
Ralf C.

(Kommentare willkommen, an die meisten Gläser kann ich gut nochmal rankommen.)






 
Das nennst du einen "kleinen" Vergleich? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" /> Ich muss sagen, dass ich als Einsteiger von der Informationsflut erdrückt wurde. Aber trotzdem Danke für die Antwort. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
würde auf alle Fälle ein 10x50 und nicht mehr Vergrößerung empfehlen, kenne aber leider das TS 10x60 nicht.

An "bezahlbaren" und guten 10x50 habe ich bisher nur durch das Olympus DPSR geguckt (allerdings nur im
Laden, Preis so 80-100€) , vieles was ich sonst gesehen habe hätte in jedem Horrorfilm Platz. Ich selbst habe mit dem
"Lidl 10x50" vor 2 Jahren angefangen - 25 € sind halt kaum zu toppen- aber es hat auch deutliche Nachteile
(alles schon hier im Forum mehrfach berichtet) wie keine echten 50mm (genutzt werden nur 40), wacklige
Okularbrücke, lichtschluckende und farbverfälschende Rot"vergütung". Stärken waren 65° Okulare, Gewicht,
angenehmes "feeling" der Gummiarmierung und Preis.

Auch ich kann das Tento 20x60 empfehlen (wenn auch nicht unbedingt als Erstglas), sehr gute Optik mit der
man sogar einige Galaxien findet (z.B. heute M81 im großen Wagen) und 70°WW und einfach einmalig preisgünstig.

Eigentlich gibt es bei Einsteigergläsern für Astro aus meiner Sicht nur so etwa 3 Grundtypen:

10x50 Porro (nur ab 65° Weitwinkel = ca. 115m/1000 kommen in Frage, auch gut bei nicht ganz so dunklem Himmel)
bedingt (unhandlich) auch für tagsüber. Viel gelobt: Zeiss Jena Dekarem (ca. 200€ gebraucht)

7x50 Porro (nur mit ca. 50° kommen in Frage, gut für sehr dunklen Himmel, für mich Vergrößerung zu schwach für das geringe
Gesichtsfeld), tagsüber praktisch unbrauchbar. Viel gelobt: Zeiss Jena Binoctem (ca. 200€ gebraucht)

10x40 Dachkant: (WW-Type, Gesichtsfeld ca.65°): nachts schlechter als ein 10x50 aber auch ganz gut tags nutzbar - also
"Allroundglas" - aber für Einstieg brauchbare Qualität wohl deutlich zu teuer (so ab 400€), wirklich gute wie Leica
über 1000€)

Das 10x60 von TS hat Super Daten incl. Preis, aber ob es was taugt kann man daraus leider nicht schließen. Hier im
Forum bisher meines Wissens keine Erfahrungsberichte.
 
Re: 10x60 TS

Da bin ich ja jetzt richtig gespannt.Ich denke eigentlich nicht daß WR, der ja ein kundiger Astrohändler ist,
was schlechtes rausgesucht hat. Wenn Du es hast checke mal nach den Kriterien, die hier im Forum unter
Qualitätskriterien für Ferngläser" als thread gelaufen sind und berichte darüber!!!
Als Testobjekte zur Zeit gut zu sehen: M36 M37 M38 im Fuhrmann, die müßte es in einer guten
Nacht eigentlich locker bringen!

Gruß
 
Re: 10x60 TS

Ich weiss ja nicht aber ich mein im Vergleich das TS Astro 10x50 mit Bak-4 Prismen, 7,1° Gesichtsfeld und 915g im vergleich zu den TS AStro 10x60 PRismen BK7, Gesichtsfeld von 5,3° und gewicht von 1130g. Genz abgesehen vom Preis...aber ob die 10mm es dann wert sind Das 10x60 zu kaufen?
 
Re: Einsteigerglas unter 150€ gesucht

Hi Amandus,
ich habe durch eine Freundin ein Aldi-10 x 50 bekommen - ohne Fehler (außer etwas Farbe zum Rand hin. Da ich aber dort nicht scharf sehe, sondern das jeweilige Objekt in die mitte rücke, ist das OK).
Und... es hat ein Stativ-Gewinde.
Was will ich mehr für DM 49,90
Scharfe Grüße
Jorgos
 
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