Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fragen

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Janosch7

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Seid gegrüßt,

ich bin Jan, 25 Jahre und interessiere mich schon eine Weile für die Astronomie, bin dennoch ein totaler Einsteiger...
Nun ist es soweit und ich möchte mir ein Teleskop zulegen womit ich in das Hobby reinschnuppern kann und ein paar nette Objekte sehen kann, aber da kommen wir auch schon zum Thema.
Ich habe 3 Teleskope aus dem WWW ausgewählt und möchte euch bitten mich diesbezüglich zu beraten. Am liebsten würd ich Galaxien und Nebel beobachten, habe im Laufe der Zeit aber öfters gelesen das man da eine min. Öffnung von 250mm nehmen sollte, ich möchte jedoch nicht so viel ausgeben (250€ max.), reichen auch 150mm?
Die 3 Teleskope sind scheinbar die selben, nur die Marken sind unterschiedlich, gibt es da Qualitätsunterschiede?
Desweiteren die Montierungen, mir sind die Unterschiede zwischen diesen nicht klar, z.B. EQ2 und EQ3-1 oder NEQ3
Gibt es dazu Erklärungen im Netz?
Außerdem habe ich in einem anderen Beitrag gelesen das die EQ2 für einen Tubus in der Größe nicht so wirklich geeignet ist. Ist das wahr?, kann man trotzdem ohne Große Schwingungen beobachten?

1. Megastar1550 Newton 150/1400mm auf EQ3-1
2. Bresser Optik 150/1400mm Pollux
3. Bresser Teleskop N 150/1400mm Pollux EQ-2

Nummer 2 und 3 sind glaub ich die selben, aber welches davon ist vom Preisleistungsverhältnis am besten? Habt ihr noch Tips zum Kauf?
Habe dann noch einen Motor für knapp 40€ entdeckt, ist sowas sinnvoll? Taugen die was?

So ich glaube das war es erstmal, für die hoffentlich folgenden Antworten bedank ich mich jetzt schon mal.

Gruß Jan
 
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Moin Jan!

> welches davon ist vom Preisleistungsverhältnis am besten?

Sorry, wenn ich's so direkt sage, aber bei Deiner Auswahl hast Du voll ins Klo gegriffen. Diese 150/1400er katadioptrischen Newtons sind so ziemlich das Übelste, was man sich als Anfänger antun kann. Füttere mal die Foren-Suchfunktion mit "Megastar" oder "Star-Sherriff" usw. - das sind alles völlig unzureichende Optiken auf viel zu schwachen Montierungen und wahrscheinlich die Teleskope, vor denen in Astro-Foren am meisten abgeraten wird!

> Habt ihr noch Tips zum Kauf?

Ja, allererstens: Finger weg von diesen Katadioptern, d.h. Newtons mit langer Brennweite im kurzen Tubus!
Schau Dich nach klassischen Newtons um: Dobson-Bauweise oder meinetwegen nach 150er Newtons mit 750 oder 900 mm Brennweite - dann aber auf stabiler Montierung. Mit Sparen am falschen Ende tust Du Dir überhaupt keinen Gefallen!
 
Glaube mir, als Einsteiger willst du dich nicht mit dieser Montierung und dem 3Bein qüälen.
Dass hier wäre meine Kaufempfehlung für dich, die scheinbar in deiner Preiskategorie liegen könnte.
http://www.astroshop.de/skywatcher-...skyliner-classic-dob/p,15559#tab_bar_0_select
Link zur Grafik: http://nimax-img.de/Produktbilder/normal/15559_1.jpg
Die Montierung bietet den Vorteil, das man gleich los legen kann und rein garnichts aufbauen muss.

Hier ist das Prinzip einfach.
In die Pampa werfen und loslegen.

Bei den von die geposteten Teleskopen dauert der Aufbau Länger.
Dreibein in Richtung Norden aufstellen.
Montierung drauf setzen.
Montierung auf Nordstern ausrichten.
Gwicht anbauen.
Teleskop anbauen.
und jetzte kannste los legen.
Vorausgesetzt du findest gleich den optimalen Weg einer parallaktischen Montierung zu deinem Objekt.

Die Dinger sind fürn Anfang genauso kompliziert, wie diese auch aussehen.
 
Zitat von Stiko:
Die Dinger sind fürn Anfang genauso kompliziert, wie diese auch aussehen.

Guten Morgen!

Naja, ganz so schlimm ist es jetzt auch nicht, man braucht da keinen Doktor für. Für den Aufbau brauch ich keine 5 Minuten und nach einem bissl Rumschwenken der Achsen hat man das System auch durchblickt. Da braucht man keine große Ehrfurcht vor haben...

Aber im Großen und Ganzen bleibt beim Dobson das Geld im Teleskop, da eine Parallaktische Montierung, die wirklich stabil ist, mindestens so viel kostet, wie der oben verlinkte Dobson.

Aber von wo aus wilsst du denn beobachten, Jan? Vom Balkon aus muss der Dobson nicht unbedingt ideal sein. Wenn du "Rücken" hast, schleppt sich der Dobson u.U. nicht so gut, falls du aufs Feld willst.

Bist du in der Stadt oder am Stadtrand? Je nach Lichtverschmutzung kannst Galaxien und Nebel ziemlich vergessen, die wirst du da nur schlecht bis gar nicht zu Gesicht bekommen.

Da brauchts wohl mehr Input deinerseits :)

Viele Grüße
Markus
 
hi,
also erstmal vielen dank für die Rückmeldungen.
Ja, beobachten werde ich auf einem Feld, weit außerhalb der Stadt, und am Stadtrand, wenns mal spontan sein soll....
Zu dem Aufbau habe ich gelesen, wenn man dass im Hellen mehrmals macht sollte es auch im Dunkeln mit wenig Licht funktionieren?. Also der Aufbau ist denk ich nebensächlich, da fuchs ich mich schon rein.
Das Budget gibt natürlich nicht soviel her, aber evtl. kann ich das noch etwas erweitern...300€ Dennoch sollte es nicht zu viel kosten, da es ja wie gesagt zum reinschnuppern dienen soll.
An ein Dobson habe ich auch schon gedacht, aber die sehen sperriger aus als die anderen, was beim Tragen Probleme machen könnte, da es ja nicht in einzelteilen transportiert wird. Kann man da übrigens auch einen Motor integrieren? Sind diese 40€ Motoren zu gebrauchen?
Diese Teleskope mit einer EQ2 Montierung beispielsweise (welche ich unteranderem ausgewählt habe) sind gar nicht zu empfehlen?
Habe da noch ein Teleskop entdeckt, dass Skywatcher Teleskop N 150/750 Explorer BD NEQ-3
Was mich jetzt wundert ist, ich habe gelesen das die NEQ-3 im Prinziep die selbe Montierung ist wie die EQ3, also wo liegen die Unterschiede außer im Preis?

Gruß Jan
 
Hallo Jan,

zur EQ2: ich hab eine und da sitz ein recht kurzer Mak drauf, der etwa 3kg wiegt und etwas mehr als 30 cm lang ist. Wenn ich da fokusiere wackelt das doch enorm, auch wenn es schnell ausschwingt (eigentlich gleich nach dem Loslassen). Das Wackeln ist noch erträglich und beim Fokusieren braucht man Fingerspitzengefühl. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass da ein schwereres Teil mit einem längeren Hebel drauf kommt... Nein, eigentlich will ich mir das nicht vorstellen.

Diese oben verlinkte EQ3-1 ist aber keine echte EQ3, soweit ich mich noch an manche Diskussionen hier erinnern kann. Das Ding dürfte eher auch so in Richtung EQ2 laufen. Andernfalls wärs klasse, dann kauf ich mir das Teil, schmeiß den Tubus weg und hab ne günstige EQ3 ;)

Den Dobson kannst auch zerlegen, aber wie man die zwei Teile dann entsprechend verpacken und tragen kann, muss dir jemand anderes erzählen. Evtl. wäre auch ein Stuhl beim Dobson nicht verkehrt, siehe auch hier.

Ganz ehrlich, wenn ich guten Himmel und beschränktes Budget hätte und immer problemlos ins Felde ziehen könnte, würde ich auch eher einen Dobson nehmen. In einem anderen Shop habe ich den oben verlinkten Dobson auch noch günstiger gesehen, da lohnt wohl auch der Vergleich. Vom Gesparten kannst dir dann noch ein gutes Okular und eine Justierhilfe gönnen (wenn du bis 300€ aufstockst).

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Jan,

beim Lesen des Threads ist mir eingefallen, dass ich im Biete-Board was von einer EQ-3 für 120,-- € gelesen habe. Guckst Du hier falls Du auch einen Gebrauchtkauf in Erwägung ziehen solltest. Ein 150/750 Newton ist darauf aber wohl schon ziemlich grenzwertig. Eine ganz gute Auflistung welche Montierung welches Teleskop trägt findest Du hier auf der Seite der deepsky brothers in der Rubrik Einsteiger.

Viele Grüße und CS,
Peter
 
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Hallo,

und da sind wir wieder beim Thema. Bei Vorgabe 300 € blieben in diesem Fall nur noch 180 € für den Tubus, der aber nicht zu groß ausfallen darf, weil die EQ3 sonst in die Knie geht. Bleibt eingentlich nur ein 114er oder max. 130er Parabol-Newton (sag ich mal aus dem Bauch heraus). Das nötige Zubehör (was zum Justieren, diverse Karten und Atlanten, ein anständiges Übersichtsokular) muss dann sukzessive folgen.

So gesehen hast dann mit dem Dobson ein komplettes Gerät mit 150mm Öffnung für etwas mehr als 200€ und noch ca. 90 € für den übrigen Kram.

Zugegeben, mit der Parallaktischen Montierung kannst du schöner nachführen. Das könntest du aber dann nur mit einer kleineren Optik auskosten.

Was dir mehr liegt kann dir hier keiner sagen, das musst du für dich selbst rausfinden.

Viele Grüße
Markus
 
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Hallo Jan,

du bist auch aus Braunschweig? Dann gibt es für dich eigentlich nur den einen ersten richtigen Schritt: fahr mal nach Hondelage und sieh dich bei den Sternenfreunden dort um. Jeden LETZTEN Dienstag (ALSO HEUTE!!) ist dort Stammtisch (sieh zur Sicherheit noch einmal im web nach Sternfreunde ) Ich würde dich ja einladen, mit mir loszuziehen, aber mein ganzes Zeug ist in Gütersloh …

Also, auf nach Hondelage, lass dich beraten, sieh dir die Gerätschaften live an und dann findest du auch für dein Budget genau das richtige Teleskop.

Willkommen!
Olaf
 
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Ok, also scheint ein Dobson wohl das richtige zu sein, die Tabelle ist da wirklich hilfreich, danke dafür.
Wozu aber die Anbieter solch verwirrende Bezeichnungen und irreführenden Namen (EQ3-1 = EQ2) nutzen ist für mich nicht nachvollziehbar, das mal am Rande.
Um es mir zu erleichtern wollte ich das Teleskop ja mit einem Motor erweitern, jetzt ist mir aufgefallen das die Motoren für die Dobson Teleskope größer und teuer sind...
Brauch ich dafür überhaubt einen Motor?
Und ist es mir mit dem 150/1200mm Dobson möglich Nebel und Galaxien zu beobachten, vllt. auch hin und wieder einen Blick auf einige Planeten zu werfen? Klar in der Beschreibung steht das es möglich ist, doch würde ich gerne Erfahrungen dazu lesen...
Oh noch ein Braunschweiger, ja...die Sternwarte in Hondelage ist mir bekannt, doch habe ich es bisher leider noch nicht geschafft diesem einen Besuch abzustatten.
Danke nochmal für die Hilfe

Gruß
 
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Hallo Markus,

ich gebe Dir Recht, mit dem vorgegebenen Budget wird das parallaktisch montiert schon ziemlich eng. Vielleicht nochmal was zum Transport vom Dobson. Also ich packe lieber mal meinen 200/1200 Dob ins Auto als meinen 127er Mak auf NEQ-3. Der 8" Tubus passt bequem auf jede Autorückbank und die Rockerbox in den Kofferraum oder auf den Beifahrersitz. Rockerbox hingestellt, Tubus eingehängt und fertig zum spechteln. Ist aber natürlich nur meine subjektive Meinung.

Viele Grüße und CS,
Peter
 
Hallo Jan,

ja, du kannst mit einem 150/1200 Newton (6", f/8 liest und schreibt sich einfacher) bedingt DS beobachten, Kugelsternhaufen wie M13 und Doppelsterne von der einfachen Art gehen, Albireo z. B. ist schön, der Ringnebel, Orion etc. Allerdings ist das Gesichtsfeld des Reflektors relativ klein im Vergleich zu den kürzer brennweitigen f/6 oder f/5. Auf die Andromeda wirst du erst einmal in ihrer Gänze verzichten. Dafür sind die Okulare unkritisch. Wichtig ist, dass der Spiegel eine Parabolform hat und keinen Kugelausschnitt! Schon sehr schön und beeindruckend sind mit dem Modell aber Mond und Planeten. Einen Abend damit zu verbringen, die tanzenden Monde am Jupiter zu verfolgen ist einfach groß! Dann siehst und verstehst du und dann hat es dich eh erwischt.

Auch wenn viele meinen, Seherlebnisse gingen erst mit 8" los, lass dich nicht verwirren. Mein erstes „richtiges Teleskop“ war genau dieser Newton und ich möchte meine unmittelbaren Gehversuche damit nicht missen. Den einzigen Fehler, den ich seinerzeit gemacht habe, war, auch auf Deutsche Montierung und möglichst viel Technikbrimborium abzufahren, Marketinggequatsche zu glauben, anstatt einen soliden, einfachen, tadellosen Dobson zu nehmen, beim Teleskop Geld zu sparen und das gleich in eine ordentliche Bibliothek, eine Rotlichtlampe etc zu stecken!

Denn ohne diese Basisdinge wirst du wenig sehen, viel suchen!
Olaf
 
Hallo Jan,

wenn du einen motorisierten Dobson willst, musst du schon tiefer in die Tasche Greifen, da reichen deine 300 nicht.

Wenn du ein Objekt gefunden hast, dann gleicht der Motor die Erddrehung aus, so dass das Objekt im Okular bleibt. Beim Dobson musst du eben ein bissl nachschubsen und die Höhe per Hand ändern. Bei der parallaktischen Montierung drehst du am Rad, um nachzuführen ;) Mir geht jetzt eine Motorisierung nicht ab, obwohl es sicher bequemer wäre. Ist eben alles eine Frage der Vorlieben und des Geldes.

Was der fragliche Dobson zu leisten vermag, kann ich nicht sagen. Bei mir in der Stadt denke ich nicht mal daran, Galaxien zu suchen (ja okay, probieren tu ichs schon immer mal). Es ist einfach zu hell und ich hab auch nur kleines Gerät am Start. Hellere Nebel gehen auch mit meinem 4"-Winzling vom Balkon aus.

Damit du mal so eine ungefähre Ahnung hast, was dich im Okular erwaretet, kannst ja mal hier die Daten des Teleskops eingeben. Nicht dass du andernfalls entäuschst bist, wenn du zum ersten Mal reinschaust... Du solltest auch das Angebot mit dem Astrostammtisch wahrnehmen, da kannst dann mal in natura ans Gerät und viele Unklarheiten sind dann schon vom Tisch.

Viele Grüße
Markus

P.S.: Hm, warum sollte jemand wollen, dass du eine EQ3-1 mit einer EQ3 verwechselst :gutefrage:
 
> warum sollte jemand wollen, dass du eine EQ3-1 mit einer EQ3 verwechselst

Tja, weil ein Hersteller meint, mit auf der Skywatcher/Synta-Schiene fahren zu müssen. Das, was sich als "EQ3-1" bezeichnet (= Megastar-Montierung) gehört natürlich nicht in die Reihe EQ-1 und EQ-2, NEQ-3 bis -6. Anfänger werden da IMO wissentlich verwirrt - meinen, sie kaufen was stabiles für diese Teleskopgröße und bekommen nur eine Wackelmontierung, die mal gerade für den Lidl-Skylux ausreicht. Kundenverdummung ist das.
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Zitat von Janosch7:
Diese Teleskope mit einer EQ2 Montierung beispielsweise (welche ich unteranderem ausgewählt habe) sind gar nicht zu empfehlen?
Es handelt sich zum Glück um die etwas stabileren Astro-3-Klone, aber selbst diese Montierung ist für die angegebene Teleskopgröße zu schwach.

Schon deutlich besser.

Was mich jetzt wundert ist, ich habe gelesen das die NEQ-3 im Prinziep die selbe Montierung ist wie die EQ3, also wo liegen die Unterschiede außer im Preis?
Schnellkupplung

Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Zitat von Janosch7:
Wozu aber die Anbieter solch verwirrende Bezeichnungen und irreführenden Namen (EQ3-1 = EQ2) nutzen ist für mich nicht nachvollziehbar, das mal am Rande.
Hauptsächlich, um bei dem harten Preiskampf einen Vorteil zu haben. Allerdings entspricht die "EQ3-1" nicht der EQ2, sondern der Astro3, die etwas stabiler ist und in Deklination nicht mit einem Tangentialspindelantrieb, sondern einem Schneckengetriebe ausgestattet wurde. Das erspart dem Anwender das In-die-Mitte-Drehen.

Und ist es mir mit dem 150/1200mm Dobson möglich Nebel und Galaxien zu beobachten, vllt. auch hin und wieder einen Blick auf einige Planeten zu werfen?
Ich habe einen 150/1200er newton auf einer EQ5, und man kann Galaxien und Planeten recht gut beobachten. Allerdings begrenzt der 1,25"-Auszug das Bildfeld merklich, und eine Variante für 2" wurde nicht angeboten. Das stört besonders bei den Galaxien, weil der Sprung zwischen Sucher und Teleskop sehr groß ist.

Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo,
Zitat von fquadrat:
Zitat von Janosch7:
Was mich jetzt wundert ist, ich habe gelesen das die NEQ-3 im Prinziep die selbe Montierung ist wie die EQ3, also wo liegen die Unterschiede außer im Preis?
Schnellkupplung

Nee, nicht nur.
Die NEQ3 (weiß) hat gelagerte Schnecken in RA und DEC. Auch einige der letzten Schwarzen. Außerdem: viel besseres Stahl-Stativ.

Die NEQ3 mit dem 150/750 Newton ist im Übrigen eine gute Kombi. Es soll Leute geben, die damit fotografieren.

Viele Grüße
Matthias
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo Matthias,

es gibt sie sowohl mit Stahl-, als auch mit Aluminiumstativ, wobei letzteres häufiger zu finden ist.

Die Schnecken müssen irgendwie gelagert sein, aber wenn Du auf Kugellager hinweisen möchtest, würde ich doch gerne sehen, wo diese Information steht.

Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo,

das mit dem Stativ lassen wir mal so stehen. Die schwarze GOTO-Variante hat von Hause aus ein Stahlrohrstativ und Kugel-gelagerte Schnecken, in beiden Achsen - neben der Teleskopaufnahme für Prismanschienen in Vixen-Level.
Die Kugellager - nun ja - die kann man "sehen".

Die Info zu den kugelgelagerten Schnecken wirst Du kaum finden, da anscheinend nicht einmal die Händler davon wissen.
Ich selbst habe nach solchen Infos im Web gesucht und keine gefunden.

Ich habe aber erst danach gesucht, als ich diese Lager selbst augenreibend gesehen habe. Und zwar an der EQ3-2 GOTO (in schwarz mit Stahlrohrstativ), der NEQ3 (in weiß, auch die mit Alustativ) und der NEQ5 (in weiß, generell mit Stahlrohrstativ) - die hier ca 1 Meter neben mir steht.

Jetzt frag mich nicht, warum es keine offiziellen Infos darüber gibt. Nimm es einfach gelassen hin, und bei Gelegenheit überprüfst Du meine Aussage.
Was Celestron mit der ADM konnte, kann Synta anscheinend auch mit der EQ3 und der EQ5 (nahezu baugleich der ADM und der CAM - und natürlich der GP, jedoch hat die keine Kugellager).

Viele Grüße
Matthias (mquadrat)
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo,

wenn es um die Skywatcher Dobson 6" f/8 und 8" f/6 geht, sollte man die Ausstattung beider vergleichen. Der 6" f/8 hat einen Zahntrieb OAZ, der 8" f/6 bereits einen Crayford. Am besten vor dem Kauf explizit beim Händler nachfragen!

CS,
Marcus
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hi Matthias!

Zitat von emmuttersbach:
Die Info zu den kugelgelagerten Schnecken wirst Du kaum finden, da anscheinend nicht einmal die Händler davon wissen.
Nicht einmla der Hersteller gibt das an. Seltsam, schließlich wäre das ein Verkaufsargument.

Ich selbst habe nach solchen Infos im Web gesucht und keine gefunden.
Dito

Ich habe aber erst danach gesucht, als ich diese Lager selbst augenreibend gesehen habe. Und zwar an der EQ3-2 GOTO (in schwarz mit Stahlrohrstativ), der NEQ3 (in weiß, auch die mit Alustativ) und der NEQ5 (in weiß, generell mit Stahlrohrstativ) - die hier ca 1 Meter neben mir steht.
Ob wohl meine N-lose EQ5 sowas insgeheim auch hat? Muß ich doch mal überprüfen.

bei Gelegenheit überprüfst Du meine Aussage.
Schwierig, da ich niemanden kenne, der die EQ3 in irgendeiner Variante besitzt. Hatte daher gehofft, Du hättest ein paar Weblinks.

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo "X"quadrat (ein Name wäre mir wirklich lieber :) )

ich habe die NEQ3 das erste Mal beim ITV diesen Jahres live gesehen. Und da vielen mir die Schneckenlager auf.
Dann durfte ich eine schwarze EQ3-2 GOTO (wie sie zB HIER angeboten wird) reparieren. Da waren plötzlich auch Kugellager drinne.

Dann ließ ich mir eine NEQ5 zeigen.
Den Rest kennst Du schon - der steht noch immer ca 1 Meter von mir entfernt und wartet auf klaren Himmel. :(

Wenn Du an Deiner N-losen EQ5 auch Kugellager für die Schnecken findest, muss ich wohl meine Aussage revidieren und erweitern - aber dann nicht auf Grundlage meiner eigenen Erfahrungen.

Warum Händler zB in DE davon nichts wissen (oder preisgeben??) ist mir ein Rätsel, eben wegen dem Verkaufsargument, das Du ansprichst.
Das könnte sich aber evtl nach diesen Postings hier ändern ;)

Viele Grüße
Matthias
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

> Hallo "X"quadrat (ein Name wäre mir wirklich lieber smile )

Nenn ihn einfach: Frank Fleischmann.
Hier auch zu erreichen unter dem Doppelaccount "FrankF".
Im Astrotreff hält er mit seiner Identität nicht hinter dem Berg.
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo Winnie,

> Hallo "X"quadrat (ein Name wäre mir wirklich lieber smile )

Nenn ihn einfach: Frank Fleischmann.
Hier auch zu erreichen unter dem Doppelaccount "FrankF".
Im Astrotreff hält er mit seiner Identität nicht hinter dem Berg.

du bist echt köstlich :totlach2:

Wenn ein Account registriert wird und nach einem Posting
dann Jahrelang ruht, dann liegt meist ein Schläferaccount vor :totlach:

Schlummrige Grüße, Karsten
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo Winnie,

zu
Zitat von winnie:
Nenn ihn einfach: Frank Fleischmann.
Hier auch zu erreichen unter dem Doppelaccount "FrankF".
Im Astrotreff hält er mit seiner Identität nicht hinter dem Berg.
einige Anmerkungen:

1. Man kann mich so nennen, allerdings heiße ich nicht so ...
2. Ich habe keinen Doppelaccount.
3. Im Astrotreff bin ich nicht vertreten.

Grüße

fquadrat

PS: Fleischmanns Egloffstein liegt nicht in meinem Südwestfalen.
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Moin f²!

Wenn dem so sein sollte, wie Du hier schreibst, ziehe ich meine Aussage aus dem letzten Post zurück. Entschuldige.
Du solltest Dich aber mit dem Kollegen, der "drüben" Deinen Nick "f-quadrat" benutzt, dringend unterhalten, damit solche Verdächtigungen nicht aufkommen.
Einfacher wäre es natürlich, Du würdest Dich nicht so anstellen und wenigstens Deinen Vornamen nennen.

Sorry für das OT.
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo Winnie,

Frank Fleischmann benutzt Nicks auf der Basis seiner Initialen geschätzt ebenso lange wie ich, daher ist
Zitat von winnie:
Du solltest Dich aber mit dem Kollegen, der "drüben" Deinen Nick "f-quadrat" benutzt, dringend unterhalten
nicht nötig. Allerdings bin ich auf meinen nicht selber gekommen, er wurde mir von einem - damals noch angehenden - Astrophysiker "verpaßt".

damit solche Verdächtigungen nicht aufkommen.
Ich habe, sehr wahrscheinlich wegen dieser Ähnlichkeit, schon eine kommerzielle Anfrage nach CCD-Kameras bekommen. Der Absender wurde dann höflich nach Herrn Fleischmann, mit dem ich aus anderen Gründen bereits einen (fröhlichen) E-Mail-Wechsel hatte, verwiesen ...

Grüße

fquadrat
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo,
ich bin neu hier und habe mir vor einigen Wochen das Bresser Pollux 150/1400 für 180.- gekauft. Allerdings ohne jegliche Beratung und Ahnung.
Deswegen aktiviere ich hier mal diesen Thread.
Also als absoluter Einsteiger bin ich begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich kann die Jupitermonde sehen, den Saturn mit seinen Ringen + Titan und den Ringnebel in der Leier habe ich heute auch gefunden.
Allerdings, und hier komme ich "zum Griff ins Klo" von winnie, bin ich jetzt etwas verunsichert....
Kann man denn wirklich so viel mehr sehen mit einem Dobson. Den "Roten Fleck" auf dem Jupiter konnte ich noch nicht ausmachen und auch die Ringstrukturen des Jupiter sind nur schemenhaft zu sehen. Die vier Monde dagegen sehr deutlich.
Die Polkappen auf dem Mars kann ich nicht erkennen, aber die teilweise Beleuchtung der Venus sehe ich.
Die Nachführung ist auch kein großes Problem.
NUN MEINE FRAGE:
Kann man wirklich sehr viel mehr sehen, wenn man 500.- ausgibt?
Die Saturn-Monde? Mondschatten auf dem Jupiter? Roter Fleck? Ringstrukturen beim Saturn?

Jaja, ein Laie und Anfänger fragt.
Trotzdem wäre eine Antwort von den alten Hasen sehr nett.

Ich freue mich auf Feedbacks.

Euer Heiko aus Berlin
 
Re: Einsteigerteleskop 150/1400mm, Fragen über Fra

Hallo Heiko,

Also als absoluter Einsteiger bin ich begeistert vom Preis-Leistungs-Verhältnis.

:)

Ich kann die Jupitermonde sehen, den Saturn mit seinen Ringen + Titan und den Ringnebel in der Leier habe ich heute auch gefunden.
Allerdings, und hier komme ich "zum Griff ins Klo" von winnie, bin ich jetzt etwas verunsichert....
Kann man denn wirklich so viel mehr sehen mit einem Dobson.

Wenn der "Dobson" einen guten Parabolspiegel hat, die Öffnung deutlich über den jetzigen 6" liegt und Du Geld in zum Öffnungsverhältnis passende Okulare investierst, dann kannst Du mit einem solchen Dobson deutlich mehr sehen.

Dein jetziger 6"er sollte für Dich das Gerät sein, mit dem Du die ersten Schritte machst. Du lernst mit ihm den Himmel kennen. Lernst, wo Du die helleren Objekte da oben suchen und finden kannst. Lernst den prinzipiellen Umgang mit einer parallaktischen Montierung und übst das astronomische Sehen (einäugig, indirekt) und wenn Du dann nach einiger Zeit sicher bist, daß Dich die Astronomie fasziniert, dann kommt von ganz alleine das nächst größere/bessere Teleskop. Neu oder gebraucht, Dobson oder wieder ein Teleskop auf einer parallaktischen Montierung...

Den "Roten Fleck" auf dem Jupiter konnte ich noch nicht ausmachen und auch die Ringstrukturen des Jupiter sind nur schemenhaft zu sehen. Die vier Monde dagegen sehr deutlich.

Jupiter ist in der Abenddämmerung jetzt ein schwieriges Beobachtungsobjekt. Auch mit einem fetten Dobson. Wenn im Herbst Jupiter wieder in besserer Beobachtungsposition steht, dann wirst Du mit ein bissy Erfahrung auch den GRF mit dem 6"er erkennen können. Und auch die Wolkenbänder. Jupiter steht jetzt einfach schon viel zu tief am Horizont. Ich vermute, daß Du das Seeing noch net so gut einschätzen kannst. Es gibt Abende, da geht einfach nix. Und an einem anderen, da steht so ein Planet wie gezeichnet im Okular. Dann biste überwältigt davon, was Du alles sehen kannst...

Die Polkappen auf dem Mars kann ich nicht erkennen, aber die teilweise Beleuchtung der Venus sehe ich.

Die Nordpoleiskappe ist fast weggeschmolzen, die ist jetzt nicht mehr auffällig. Die Südpoleiskappe von Mars liegt derzeit für uns hinter dem Horizont.

Kann man wirklich sehr viel mehr sehen, wenn man 500.- ausgibt?
Die Saturn-Monde? Mondschatten auf dem Jupiter ? Roter Fleck? Ringstrukturen beim Saturn?

Die Saturnmonde sind mit dem 6"er etwas knifflig, weil sie lichtschwächer als die Jupitermonde sind, gehen aber. Mondschatten auf Jupiter kannst blos dann sehen, wenn auch ein Transit von nem Mond stattfindet. Schau in Stellarium oder einem anderen Programm nach, wann so ein Transit passiert...

Vorschlag von mir: Geh mit Deinem Teleskop zu nem Teleskoptreffen. Z.B. zum ITV nach Gedern. Laß mal erfahrene Amateure durchgucken, ob alles korrekt justiert ist. Und guck im Gegenzug mal durch nen größeren Dobson.

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