Einsteigerteleskop für Kind (aber nicht nur)

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Ja, im Prinzip haben sich bei mir so zwei Varianten in die Favoritenposition geschoben. Verlockend wäre natürlich das 102/640 KSON, weil schon fertig und ganz ordentlich ausgestattet mit Plössl-Okularen . Das würde unsere Bedürfnisse vermutlich erst einmal abdecken. Allerdings scheint es vor Weihnachten nicht lieferbar zu sein.
Also werde ich hier eine Suchanzeige für ein gebrauchtes 114/900 schalten, wenn man da was Vernünftiges finden könnte, wäre das mit der von Ralf vorgeschlagenen selbstgebastelten Rockerbox sicher eine schöne Lösung. Bißchen Zeit ist ja noch, vielleicht findet sich was. Wenn Ihr irgendwo was Passendes seht, gebt bitte Bescheid.

Viele Grüße
Ulf
 
Hallo,

ich habe mir den Link angesehen. Wenn der Preis nicht wesentlich höher geht (mit ebay-Auktionen habe ich keine Erfahrung), und das Gerät keine Mängel hat, ist das ein echtes Schnäppchen!!!!! Das Holzstativ und die GP versprechen eine sehr gute Stabilität. Der Vixen R114M gilt als die gehobene Klasse der 4,5''er.

Hier ein Testbericht zu einem ähnlichen Modell mit anderer Montierung (etwas schwächer als die GP): http://deepsky-brothers.de/VixenCosmostar.htm

CS und VG Christian
 
Nix, weil Stativ und Montierung Wackelkandidaten sind und wie es aussieht auch nur 0,96" Okulare passen.
 
Hallo Ulf!
Rechne doch mal den Preis für zwei Tankfüllungen Benzin, bei 1000km, dann kauf die ein besseres Teleskop für den Preis, bevor du das Geld auf der Strecke lässt. Investier doch lieber insg. ein paar Euro mehr. Wenn es nicht mehr gefällt kannst es wieder verkaufen.
VG
Michael
 
http://lmgtfy.com/?q=Wofür+steht+OTA

;)

Sorry, konnte ich mir nicht verkeifen...

OTA steht für Optical Tube Assembly, also nur das reine Teleskop...


Die Monti sieht aus wie ne Lidl Montierung, auch bekannt als Bresser Skylux... Kann mich aber auch irren!

Gruß
Ernie
 
Mußt Dich nicht entschuldigen, ich war nur zu blöd bei Google "wofür steht..." davorzusetzen, und da kam dann alles Mögliche ;-)

Malsehen, für welches Geld das Teil weggeht, wen e unter 100 € bleibt, kann man ja trotzdem die Rockerbox aus Sperrholz bauen.

Habe gestern mal mit Herrn Klpß telefoniert -jammerschade, daß das 102er KSON wahrscheinlich dieses Jahr nicht mehr lieferbar sein wird.

Ansonsten noch ein Variante. Ich habe jetzt dieses Angebot gefunden, und mirscheint, daß es für diesen Preis tatsächlich ein Schnäppchen ist. Gibt's auch wesentlich teurer. Hat allerdings wieder eine geringere Brennweite. Was meint?

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php?products_id=2705#ebericht



 
Zitat von energizer:
Danke, ich habe mal angefragt. Wofür steht eigentlich OTA?

Kann man auf dem Bild bei der ebay-Auktion hier eigentlich sehen, um welche Montierung es sich handelt? Sieht stabil aus...

http://www.ebay.de/itm/Teleskop-TS-..._Foto_Camcorder_Teleskope&hash=item1e689965b1

Vielleicht täuscht das durch den Lichteinfall, aber der Tubus sieht mir rechts von der Rohrschelle doch arg verbeult aus.

CS und VG Christian
 
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Zitat von energizer:
Danke, ich habe mal angefragt. Wofür steht eigentlich OTA?

Kann man auf dem Bild bei der ebay-Auktion hier eigentlich sehen, um welche Montierung es sich handelt? Sieht stabil aus...

http://www.ebay.de/itm/Teleskop-TS-..._Foto_Camcorder_Teleskope&hash=item1e689965b1

Hallo
An dem Bild bei ebay kann man eigentlich sehr gut erkennen, warum ich Anfängern von einer paralaktischen Montierung abrate. Der Vorbesitzer hat es anscheinend auch nicht gebacken bekommen.
Das Heritage besitze ich selber und kann nur positives davon berichten. Für den Preis bekommt man ein ausgezeichnetes Produkt. Allerdings muss man sich klar sein, dass man mit den Unzulänglichkeiten leben muss. Damit meine ich nicht den Spiegel, der scheint bei meinem Exemplar bestens zu funktionieren. Der Okularauszug hat Spiel und fasst nur 1,25 Okulare.
Ein Chesireokular zur Justierung ist dringend zu empfhelen. Den Justieranfällig ist er schon.


Gruß Deadlock
 
Zitat von Deadlock:
Hallo
An dem Bild bei ebay kann man eigentlich sehr gut erkennen, warum ich Anfängern von einer paralaktischen Montierung abrate. Der Vorbesitzer hat es anscheinend auch nicht gebacken bekommen....
Gruß Deadlock

Ok, Eisenach liegt nicht am Äqutor...

Spass bei Seite, ich bin kein Freund von Dobsons und halte es nicht für Hexenwerk, auch als Einsteiger eine pralaktische Montierung einigermaßen auf den Himmelspol ausrichten zu können.

Im Preissegment des Heritage 130P gibts auch von Skywatcher einen 130er Newton mit 900mm Brennweite auf EQ2. Oder halt den Klassiker 114/900 auf EQ3. Um nochmal ein paar Alternativen in den Raum zu werfen. Die beiden haben zu mindest relativ viel Öffnung für wenig Geld.

Positiv Überrascht war ich pers. vom 80/400er Skywatcher Refraktor. Zwar lässt sich der Farbfehler nicht wegdiskutieren, aber die Schärfe und der Kontrast ist den o.g. Newtons doch einen Schritt voraus. Vieleicht bekommt man den auf Anfrage auch im Set mit Montierung (nicht das Tischstativ).

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

sorry, aber das sollte man nicht so stehen lassen. Schärfe und Kontrast sind durch den Farbfehler im Eimer und ein ordentlicher 130/900 zeigt ein farbreines Bild welches trotz durchkommender sphärischer Aberration (die der 80/400 abseits von Grün auch ordentlich hat) höher aufgelöst ist. Der 114/900 ist ordentlich beugungsbegrenzt und farbrein, sein kleiner Fangspiegel drückt ihn auch bei der Betrachtung des Kontrastdurchmessers nicht unter den 80/400 und für die Beobachtung von Planeten ist f/7,9 wesentlich okularfreundlicher als f/5. Da ist der Newton optisch das wesentlich bessere Paket und nur weil viele dieser Geräte mit in den Klemmen verspanntem Hauptspiegel und vom Besitzer nicht oder schlecht justiert eingesetzt werden, kann man überhaupt auf die Idee kommen, der 80/400 mit seinem dicken Farbfehlerproblem könnte besser sein.
Der 80/400 ist ein Comet-Catcher der mit großen wahren Himmelsausschnitten bei schwacher Vergrößerung überzeugen kann. Das können Newtons mit 900mm oder 1000mm Brennweite tatsächlich nicht, zumal diese meist 1,25" haben während 80/400 ab und an sinnvoll mit 2" Okularauszug ausgestattet ist (aber eben auch nicht immer).

Also: Dein "Schritt voraus" ist kein Verdienst des optisch schlechten 80/400 Achromaten, sondern das sind die zwei Schritte voraus, die übliche Besitzer von 130/1000 und 114/900 zur Ausnutzung Ihres Newtons gehen könnten.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

auch ich habe an den SW Heritage gedacht aber erstmal nichts geschrieben. Wenn ein Heritage im Raum Rheinhessen für Dich in Frage kommt, schreib mir eine PN.

Viele Grüße
Till
 
Hallo Markus,

ein 130er Newton auf einer EQ2? Ich hab nen 4" Mak, der weniger Hebel und nur die Hälfte an Gewicht hat auf einer EQ2 und möchte da kein Gramm mehr draufpacken wollen, eher im Gegenteil. Da würde ich jetzt vehement abraten, denn das wird mit Sicherheit keinen Spaß machen.

Viele Grüße
auch Markus
 
Hallo zusammen,

@Sven: Wenn hier schon von einer paralaktischen Montierung für Einsteiger abgeraten wird (siehe ebay), dann finde ich pers. die Justage eines Newtons heikler! Daher kam meine Empfehlung, denn out of the box ist der Farbwerfer besser als jeder mies justierte Billig-Newton. Ich hatte den direkten Vergleich zu einem 114/500er Newton, der bei weitem nicht an den Farbwerfer rankommt.

@Markus: Für 100€ hält sich der Spass eh in Grenzen! Jedes Mal das Heritage justieren und dann schubsen, oder eine Montierung, bei der das Fokusieren wackelig ist... Pest oder Cholera?

btt.: Wie Sven schon schrieb, ist der 80/400 für ein großes Feld gar nicht mal schlecht. Ein Planetenscope ist es definitiv nicht und ein gut justierter langsamer 114er oder 130er Newton ist vermutlich optisch besser, aber gerade jetzt im Herbst/Winter gibt es genügend Objekte für den Farbwerfer (Plejaden, Andromeda, Orion...). Die eierlegende Wollmilchsau unter den Teleskopen gibt es nicht, und für 100€ schon mal gar nicht. Und um das Gewackel auf der Montierung noch einmal aufzugreifen, der 80/400er Farbwerfer stellt auch lange nicht so hohe Ansprüche an die Montierung...

Also auf den Punkt gebracht, erkaufe ich mir eine stabilere Montage und Justagefreiheit durch einen Farbfehler. Es bleibt halt die Frage, mit welchem Mangel ich leben will?
Farbfehler, WackelMontage oder häufige Justage.

CS Markus
 
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Hallo Markus!
Ein Farbwerfer ist nicht besser als ein Newton. Das er keine Gurke a la Seben kauft, ist bei der Beratung hier praktisch ausgeschlossen.
Was ist bitte Pest am Dobson schubsen? Auch eine deutschemontierung muss berührt werden für das Nachführen und dort kommt es ebenfalls zu Ausschwingzeiten.
Deine Vorschläge in allen Ehren, aber wir reden hier von einem 9 Jährigen Jungen. Wieviel willst du ihm zutrauen? Einen strukturlosen matchigen grauen Fleck beobachten, den man nur durch indirektes Sehen überhaupt erspähen kann?

Da ist es mit der FReude am Hobby schnell vorbei. Dann doch lieber das Heritage kaufen und auf eine Rockerbox stellen.


Gruß DEadlock
 
Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo Markus,

tja, Du kennst Dich eben mit den Geräten nicht aus! Der 114/500 Billignewton ist gar kein Newton sondern eine durch den Fangspiegel auf 80mm Öffnung abgeblendete Kugelspiegel-Gurke! Mit so einem Gerät darf man korrekt produzierte 114/900 und 130/1000 nicht vergleichen, auch wenn alle 3 Geräte Kugelspiegel haben. Der Unterschied ist, ob das Öffnungsverhältnis und der Öffnungsdurchmesser einen Kugelspiegel erlauben, oder eben nicht. Und letzteres ist beim schlechten 114/500 der Fall. Den braucht man als Parabolspiegel, also nicht anparabolisiert und dummparabolisiert, sondern als Parabolspiegel, kostet wohl nen Zwanziger mehr, tut dann aber mit f/4-tauglichen Okularen auch sehr gute Dienste.

Nur bitte, aus solchen Vergleichen aus Unkenntnis heraus dann generell Schlüsse ziehen auf andere Geräte bedeutet schlicht Desinformation und anderer Leute Geld verbrennen!

CS
Sven

Edit: Montierung lasse ich mal außen vor. Die sind in der Klasse alle nicht besonders gut und am liebsten würde man ab dem Einsteigen was man mal als EQ-3 / Skyview oder NP kannte - was aber wegen der "Freiheit der Namensgebung" heute nicht mehr das sein muss, was man eigentlich darunter kennt. Man kann ja auch auf eine EQ-1 draufdrucken "EQ-3 XT" oder "EQ-3 Ultralight" oder auch "Level 3 Montierung, Gegenstandsstufe 1, durch das Anlegen dieses Gegenstands erweitert sich die Erfahrungwertung um 3"...
 
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Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Servus Ulf.

Falls du das richtige Teleskop nicht gleich finden wirst, will ich dir nur ans Herz legen:

Kaufe dir KEIN Teleskop aus den Spielzeugmärkten, wie sie jetzt vor Weihnachten in vielen Werbungen wieder angeboten werden. Hier würdest du wirklich dein Geld verbrennen!
Diese "Teleskope" sind ihr Geld nicht wert.

Aus diversen Stammtischgesprächen konnte ich immer wieder heraushören, das ein einfacher Dobson für Kinder das beste ist.
Die Begründung dafür, die ich immer wieder aus Gesprächen heraushörte:
Wenn das Teleskop so einfach wie nur möglich gehalten ist, damit es auch das Kind ohne Hilfe aufstellen kann, unkompliziert in der Bedienung, einfach mit der Hand zum Objekt hinstellen, und nicht erst Klemmen lösen usw. zu müssen, macht es am meisten Spass, damit zu beobachten.

Du solltest schon Prioritäten setzen: Kauft du ein Teleskop für DICH oder für dein KIND? Danach solltest du handeln.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo zusammen,

@Deadlock: "Pest" bezog sich vor allem auf das Justieren des Heritage. Aber stimmt schon, ein 9-jähriger Junge befasst sich sicher sehr gern mit der Justage von Newton-Teleskopen vor jedem Spechteln.

@Sven: Deine Erfahrung in allen Ehren, ich schrieb in meinem letzten Post, das ein langsamer, gut justierter Newton vermutlich besser ist, als der 80/400er Farbwerfer.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass es mehrere Mängel gibt, die sich nur durch ein größeres Budget beheben lassen. Die Priorität, welcher Mangel denn ein absolutes No Go ist, habe ich dem TO überlassen.

Mir an dieser Stelle Unkenntnis (s.u.) vorzuwerfen und das Geld anderer zu verbrennen halte ich für ziemlich anmaßend! Die optische Leistungsfähigkeit der Primäroptik ist meiner bescheidenen Meinung nach nicht das Maß der Dinge, welches den Spass an der Astronomie definiert.

Neben meinem 114/500, habe ich auch ein Messier N-130, mit dem ich auch meine ersten Fotoerfahrungen gesammelt habe (von Unkenntnis der Geräte kann also keine Rede sein). Ob des Wissens der technischen Fertigung, kann ich nur aus meiner Erfahrung mit den Geräten sagen, dass mir pers. bei allen aufgeführten Mängeln, der Farbwerfer auf einer "Kleinstmontierung" am ehesten zusagt! Ja, der Mond und die Planeten haben bunte Ränder (im 130er Newton nicht) und ja, Andromeda ist ein grauer matschiger Fleck (ändert sich aber auch im 130 Newton nicht), dafür muss ich nicht justieren und die Ausschwingzeiten sind so gering wie eben möglich bei gegebenem Budget! Ebenfalls lassen sich mit dem Farbwerfer keine wirklich hohen Vergrößerungen erzielen, die gerade am Planeten Spass machen, dafür lassen sich Objekte, die beim Beobachterwechsel mal aus dem Sichtferld laufen durch drehen an der RA-Achse auch schnell wieder einfangen, im Gegensatz zum Dobson...

Und um noch mal auf das Geldverbrennen zu kommen, mit dem Farbwerfer wird meiner Meinung nach weit weniger Geld verbrannt, als mit einem 130er Newton! Ich nutze auch heute noch meine MON-1 erweitert mit einem RA-Motor um Übersichtsaufnahmen mit der DSLR und Festbrennweite zu machen, der Farbwerfer verrichtet seinen Dinst als Guiderohr und mein 130er Newton verstaubt in der Ecke... Wo steht denn da wohl das Geld dumm rum?

Gruß Markus
 
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Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo,

fragt sich nur, ob Justagefreiheit ein Vor- oder Nachteil ist: Für den Einsteiger, der schnell beobachten möchte, ist das natürlich von Vorteil, dass er sich damit nicht zu befassen braucht. Vorausgesetzt, die Optik ist werkseitig einwandfrei justiert.

Andererseits: Ist ein justagefrei konstruiertes Teleskop durch einen etwas unachtsames Stoß dennoch mal dejustiert, hat man ein Problem. dann lobt man sich eine Justageeinrichtung.

Bleibt die Frage, wie oft bei justierbaren Optiken nachjustiert werden muss bzw. was für wen akzeptabel ist. Eine gute Justagestabilität ist ja auch ein Qualitätskriterium für Teleskope.

Ich persönlich halte es für mich so: Die Justierbarkeit ist ein Muss, da man bei jahrelanger Nutzung irgendwann doch mal irgendwo etwas doller anstößt, und ich nehme es dafür in Kauf, hin und wieder justieren zu müssen. Bei der Teleskopwahl wäre für mich allerdinge eine Justage, die alle paar Nächte oder gar vor jeder Beobachtung durchgeführt werden muss, ein absolutes K.O.-Kriterium. Aber das ist individuell verschieden.

CS und VG Christian
 
Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo Markus (Sodiac),

mit welchem Modell wie viel Geld verbrannt wird, hängt ja auch wie du schon sagtest von den Vorlieben und Neigungen jedes einzelnen Beobachters zusammen. Ich würde z.B. als passionierter Mond- und Planetenbeobachter für keines der beiden Geräte auch nur einen Cent ausgeben (80/400er: Farbwerfer; 130/900er: zu starke sphärische Aberration). Ein Rich-Firld-Fan hingegen würde sich nach dem 80/400er abhängig vom Budget (Okulare nicht vergessen!) vielleicht alle zehn Finger lecken.

CS und VG Christian
 
Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Zitat von Sodiac:
Hallo zusammen,

@Deadlock: "Pest" bezog sich vor allem auf das Justieren des Heritage. Aber stimmt schon, ein 9-jähriger Junge befasst sich sicher sehr gern mit der Justage von Newton-Teleskopen vor jedem Spechteln.

Ich kenne keinen, der einen kleinen langsamen Newton vor jeder Beobachtung justieren muß. Meine Tochter (8Jahre) kommt prima mit dem Nachführen eines Dobsonteleskopes klar, Kinder lernen so etwas schnell und intuitiv.
 
Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo Christian,

im Nachhinein würde ich für mich auch keines der Geräte zum reinen Beobachten kaufen, nur ist das am Anfang nicht klar! Ich weiss nun, dass ich offene Sternhaufen, Kugelhaufen, Mond und Planeten am liebsten Beobachte und auch fotografiere. Da macht mir meine Kombination aus 6" Newton und 8" SC schon sehr viel Spass, allerdings gibt´s den Spass nicht für 100 oder 150 Euro.

Diese Neigungen prägen sich aber erst nach und nach aus. Wenn man mit einem Teleskop für 150 Euro das Interesse an der Materie weckt und es auch bleibt, dann kann man immer noch über eine Neuanschaffung nachdenken, bei der dann u.a. auch Justagesatbilität eine Rolle spielen wird und der Farbwerfer eventuell als leichtes Leitrohr genutzt wird. Falls es aber uninteressant wird, in den Himmel zu schauen, dann lässt sich der Farbwerfer meiner Meinung nach auch besser wieder verkaufen (Leitrohr) als der lange Newton...

@Jörg: F5 finde ich nicht langsam und als Flextube mit Sicherheit alles andere als Justagestabil (siehe Deadlocks Post).

CS Markus

 
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Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo Markus,

Zitat von Sodiac:
...Wenn man mit einem Teleskop für 150 Euro das Interesse an der Materie weckt und es auch bleibt, dann kann man immer noch über eine Neuanschaffung nachdenken, ...

genau HIER liegt meines Erachtens nach der Hund begraben: Mit Billiggeräten wird seitens der Hersteller des öfteren eine komplette Neuanschaffung aus verkaufstaktischen Gründen von vornherein in die Geräte-Konzipierung mit einbezogen.

Meiner Ansicht nach muss ein gutes Einsteigerteleskop neben seiner vielseitigen Einsetzbarkeit (Stichwort 8'' f/6 Dobson) auch dann Freude und Nutzen bereiten, wenn man sich später ein spezialisierteres Teleskop anschaffen sollte. Ob nun als kleiner Schnellspechtler, als kompaktes Reiseteleskop oder als Leitrohr, oder, oder, oder sei mal dahingestellt.

Ein Teleskop ist kein Verbrauchsmaterial. Es sollte eigentlich nur dann erneuert, ersetzt oder mit Zukauf ergänzt werden, wenn sich die Ansprüche oder Beobachtungsvorlieben ändern, und nicht, weil es qualitativ schlecht (geworden) ist.

CS und VG Christian
 
Re: Anderer Leute Geld verbrennen

Hallo Markus,

Dein letzter Absatz: Das ist DEINE Nutzung! Hier wird aber nicht nach einem Lei(d/t)rohr gefragt, welches ganz anders genutzt wird und mit heutigen System ja kaum noch Brennweite braucht.
Der 80/400 ist ein Spezialist und das ist nicht, was man für den Einstieg braucht. Das Gerät ist eine Option unter vielen und nicht die solideste. Das ist einfach f/5 und die Folgen: Hohe Vergrößerungen leiden unter dem Farbfehler, es sind dafür Okulare mit kurzer Brennweite nötig die oft (Geldfrage) einen knappen Augenabstand haben, will man die großen Himmelsausschnitte vernünftig sehen ist das Bild mit eher teuren Weitwinkelokularen langer Brennweite gut. Die günstigen... naja!
Alles nicht so rosig, jedes hat seine Schwächen.

Clear Skies
Sven
 
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