Einstieg in die "optimierte" Visualisierung

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Mit iOptron machst du nix falsch, ich habe selber lange zeit eine CEM40 benutzt. Der Vorteil von selbst zusammen gestellten Systemen ist nicht unbedingt die Preisersparnis, sondern die Flexibilität. Soll es doch mal mehr Fotografie werden und nicht mehr so doll EAA (oder in beliebige andere Richtung) kannst du dein gekauftes Zeug oft einfach wieder/weiterverwenden.

Mit so nem eVScope geht das halt nicht. Deswegen und nur deswegen würde ich mir auch keins kaufen.
Danke, dass hoffe ich auch. Auf das Selbstzusammenstellen bin ich dann ja auch schnell gekommen. Ich liege nun samt etwas Zubehör zwar über dem Preis des Evscopes, was ja auch keine echte Option war, mich aber eben hierher getrieben hat, nun aber ein System bekomme, das theoretisch von visuell, über eaa, bis fotografie für alles geeignet ist.
 
Hallo zusammen und einen schönen Sonntag für euch.
Nachdem die Montierung und Kamera nun seit September im Keller warten kam endlich auch der UNC Newton dazu. Leider gab es noch keine klare Nacht ohne Mond. Also gestern erst einmal alles an den Laptop angeschlossen und NINA installiert sowie Sharpcap. Das sind ja mal ein paar nette Stücke Aoftware. Insbesondere NINA wirkt ja sehr cool. Allein die Datenbank und der Framehelfer wirken schon klasse. Hoffentlich funktioniert das dann auch in der Anwendung so gut.
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So, heute Abend sollte es endlich soweit sein. Wolkenfreie Stunden sind angekündigt. Carte du Ciel ist erstmal dran und sharpcap halbwegs konfiguriert. Ich hoffe mal, dass die beiden auch miteinander kommunizieren. Ich werde berichten.
 
Guten Abend, so, endlich gab es "erstes Licht". Es war ein kalter, aber sehr erfreulicher Abend. Nach Anfänglichen Kommunikationsproblemen zwischen Cartes du Ciel und Sharpcap, Anwenderfehler, lief dann alles einwandfrei. Aufsuchen der Objekte und Plate Solving sind absolute No-Brainer. Wahnsinn, dass das so einfach und gut klappt. Bei den Objekten bin ich einfach bei den großen bekannten aus dem M-Katalog geblieben. Habe verschiedene Setting im Histogramm und bei Belichtung und Gain ausprobiert. Die Galaxien sind zumeist zwischen 20 und 30 s belichtet worden. M101 habe ich dann mal mit 60s bearbeitet. Und kurz vor Ende einfach mal die Region um Y-Cass ins Auge gefasst. Bin überrascht gewesen, dass sich dieser Nebel dort abbilden ließ.
 
Guten Morgen, nun ausgeschlafen habe ich mir die Bilder noch einmal angesehen. Besonders aufgefallen ist mir, dass an den Sternen rechts ein kleiner "Knubbel" zu sehen ist. Ist das ein Zeichen für ungenügende Nachführung, oder gibt das einen Hinweis auf den Fehler in der Optik?

Hier habe ich noch ein Bild von M3. Das war das Letzte gestern Nacht. Von der Auflösung bin ich schon ganz angetan. Auch das Kamera Bildformat gefällt mir recht gut. Vielleicht finden der/die eine oder andere von euch die Zeit ein paar Ideen, Tipps oder Vorschläge für mich hier zu lassen

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Hallo Felix,

freut mich für Dich!

Dein "Knubbel" kann verschiedene Ursachen haben: z.B. Klammer Hauptspiegel, Verkippung/Zentrierung Kamera im Okularauszug ...

Ich hatte neben einem defekten WiFi-Adapter gestern auch nur in einer Bildecke leicht längliche, helle Sterne (am Refraktor). Heute ist also Techniktag - bis es dunkel wird.

Gruß,
Peter
 
Guten Morgen Peter, danke für den Hinweis.

Ich werde es heute noch einmal testen. Verkippung/Zentrierung wollte ich eigentlich ausgeschaltet haben. Hatte extra für alles Schraublösungen beschafft. Vom Baader MPCC bis zur Kamera. Es ist noch ein Rotator von TS dazwischen. Da werde ich noch einmal nachsehen, ob dort auch beide Teile glatt ineinander greifen.
 
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