Einstiegsteleskop mit guten Okularen gesucht

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DanielM3389

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Liebe Community, vielen Dank für die Aufnahme ins Forum.

Ich möchte mir sehr gerne ein Teleskop zulegen, habe aber einige Fragen vorab.
Anfangs dachte ich an das Omegon AC 90/1000. Als ich mich im Forum ein wenig umgesehen habe, rieten viele zum Skywatcher Heritage 130p / 650mm. Zwei völlig unterschiedliche Teleskope vom Aufbau.
Mein Budget beträgt ca. 300-350€.

Vermehrt habe ich auch gelesen, dass man sich eventuell gleich bessere Okulare zulegen sollte. Ich dachte an das Set von Svbony mit 4 Stück (6, 9, 15 und 20mm).
Ich würde gerne den Mond und diverse Planeten bewundern können. Ich wohne an der Nordsee teils auf dem Land. Lichtverschmutzung ist sehr gering (grün bis gelb laut Karte).

Meine Fragen sind nun, ob eines der beiden Teleskope oder möglicherweise ein anderes? Ob die Okulare sinnvoll als Ergänzung sind, und was ich eventuell außerdem noch zu beachten habe
Entschuldigt die ganzen Fragen.. bin blutiger, aber sehr interessierter Anfänger.

Vielen Dank im Voraus und ein frohes neues Jahr :-) !

PS: ein Buch „Astronomie für Einsteiger“ habe ich mir gekauft und ist unterwegs :)
 
Der 130er wird ganz klar mehr zeigen als der 90er, ist aber fraglich, ob er mechanisch das halten kann, was er verspricht, mit dem einarmig gehaltenen Fangspiegel. F/5 stellt hohe anforderungen an die genauigkeit, und auch an die Okulare.
Die mitgelieferten Okulare würde ich wenn, dann durch Okulare deutlich höherer Qualität ersetzen, zu gegebener Zeit, wenn das Budget dafür vorhanden ist, und nicht durch Okulare der 30€ Klasse, da dreht man sich sonst nur im Kreis statt einen Schritt nach vorn gemacht zu haben.

300-350€ Start Invest ist in der heutigen Zeit mit den heutigen Preisen aber mehr als dünn.
Vielleicht erstmal einen Verein suchen, dort mitbeobachten, erste eigene Erfahrungen machen, und dann, wenn das Budget UND das Wissen und Erfahrung gewachsen ist, selbst zuschlagen.
Wenn man zu billig kauft, vergällt man sich selbst nur all zu leicht das neue Hobby.

LG
Olli
 
Ich rate dringend zum Gebrauchtkauf! Auf Eb...-Kleinanzeigen sind derzeit mindestens 8 Dobsons zwischen 6 und 8 Zoll für 250-500 €. Die meisten im Zustand wie neu.

Mindestens jedes zweite heute neu verkaufte Teleskop landet nach fünf Beobachtungen als Staubfänger im Keller. Die armen Dinger müssen dann billig weg.
Ich habe alle meine aktuell 8 Teleskope gebraucht gekauft. Und es waren immer super nette Verkäufer und ich habe niemals ein Problem gehabt.

Alleine mit meinem Meade LX200 10'' für 1000,-, dem Orion XT10i für 620,- und dem TS Apo 70/635 auf EQ-3 Pro für 600,- habe ich gegenüber den Neupreisen bestimmt 4000 Euronen gespart...

Ein Beispiel: Den Skywatcher Classic 200p mit Hyperion Okular (!!!) für nur 340,- € nähme ich SOFORT... Da würde ich sogar von Köln mal nach München fahren. Ich bin weder mit dem Verkäufer verwandt noch kenne ich ihn...

Denk mal drüber nach.

Guido
 
Danke!
Ich werde auf jeden Fall gebraucht kaufen.
Was sagt ihr zu den Svbony-Okularen (68• UWA 6, 9, 15 und 20mm) ? Sind die ihr Geld wert?
 
Das sind halt Klone der Klone der Klone von den damals halb-guten Goldkanten, ich fand die schon damals nicht besonders.
Und bei 30€ für ein einzelnes Okular mit mehreren Linsen? aus echtem Glas? die auch noch Vergütut sein sollen? Und Feingewinden?
Eine einzelne Plastiklinse für eine Lupe oder Brille kostet mehr, was will man da erwarten?

LG
Olli
 
Ich würde nur Baader Hyperions kaufen.

Ich habe mir als Anfänger auch alle möglichen günstigen Okulare gekauft von Meade Superplössls bis zu UWAs und Baader Orthos.... aber erst als ich mir das Hyperion 21mm gekauft habe (natürlich auch gebraucht für damals 82,-) fing der Spaß an. Dann habe ich mir 5mm, 10mm, 24mm und das Hyperion Aspheric 31mm gekauft und war recht zufrieden. Jetzt habe ich Baader Morpheus 6,5/9/12,5/14/17,5 und bin happy..... und träume von mindestens zwei TV Ethos.... hihihi... und Svbony Okulare würde ich niemals in Betracht ziehen.

Guido
 
Die Baader Hyperion sind auf jeden Fall ihr Geld wert.
Die TS EDs aber definitiv auch, die gibts von Artesky aber auch noch günstiger als bei TS.
Entweder 25-15-8-5-3,2 oder 25-18-12-8-5-3,2, denn 18-15-12 liegen zu dicht aneinander von der Brennweite her.

LG
Olli
 
Hallo Daniel,

als Anfänger meint man immer, man bräuchte eine gut abgestufte Okularpalette. Auch wenn einige Forumsmitglieder das haben, bin ich anderer Meinung.

Ich habe ein 41mm Okular , ein 27mm habe ich wegen Nichtbenutzung nach einiger Zeit wieder verkauft, und einige High-End Zooms zwischen 10 und 4,2mm Brennweite. Ich konnte auch nicht Wiederstehen ein 17,5mm Morpheus im Supersonderangebot zu kaufen, ob das oft zum Einsatz kommt, wird die Zukunft zeigen.

Mit der Zeit zeigt sich, welche Brennweite man oft benutzt, also nicht zu viele Okulare am Anfang kaufen. Lieber nachkaufen und dann hochwertig.

Gruß Uwe
 
Ich bin jetzt seit der Jahrtausendwende aktiv dabei, und hab immernoch eine relativ feine, gleichmäßig in 1,4er Schritten abgestufte Palette, und die Nutze ich auch. Klar, manche Brennweiten nutze ich weniger oft als andere, aber jedesmal, wenn ich drüber nachdenke, auszudünnen, finde ich keinen echten Rausschmeißer. So wirklich ganz verzichtbar ist für mich keine davon. Liegt aber auch zT daran, dass ich die Palette an F/4,7, F/7,5 und F/10 nutze, und manchmal wegen Bino noch ein GWK das Öffnungsverhältnis weiter verändert, und dann auch noch Vogelbeobachtung dazu kommt.
Das ist also keineswegs ein Ausgangspunkt, von dem aus man Anfängern raten kann.

Aber eine Abstufung von 1,6 über 5 Okulare ist eigentlich nicht wirklich übertrieben, vllt als Erstanschaffung, aber für Mittelfristig Okay.

Wichtiger ist, dass man zuertst ein paar Meilensteine abdeckt, das ist einmal 5-6mm AP, einmal 2-3mm AP, und einmal um die 0,7mm AP.
Die Lücken füllt man dann nach persönlichem Bedarf, wo man Lücken auch als solche empfindet.

LG
Olli
 
Hallo Daniel,

willkommen im Forum.

Die Diskussion über Okulare ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, aber sollte man nicht erstmal in Erfahrung bringen welches Teleskop angeschafft wird?

Zwei sind ausgeschaut worden:
- Refraktor FH 90/1000 und der wohl auf einer EQ-2.
ähnliche Diskussion bezüglich der Montierung hatten wir letztens schon. Ist leider nicht der Knaller bei der Brennweite.
Das wird ein arger Wackeldackel sein.
Qualität der Optik kann ich nur an einem bei mir vorhandenen 80/400 FH fest machen. Ich finde sie OK. Verarbeitung ist gut.
Mit f/11 wird der Farbfehler auch nicht so zu buche schlagen.
Aber Planeten werden nicht seine bevorzugte Disziplin sein. Weitfeld ist angesagt.
M.E. gehört das Teil auf eine EQ5. Die Sky Watcher EQ3-2 wird das auch nicht mit machen.

- 130/650 Tischdobson
im allgemeinen liest man wenig schlechtes über diesen Dobson.
Man muss halt berücksichtigen das der auf einen stabilen Unterbau gehört, Tisch oder ähnliches.
So ein Newton tendiert mehr zum Allrounder.

Da Gebrauchtkauf angepeilt ist, würde ich eher zum klassischen standard Dobson, 200/1200, tendieren.
Das Budget ist halt, wie hier schon erwähnt, sehr knapp, bezüglich der momentan vorherrschenden Preise.
Selbst der Gebrauchtmarkt hat gut angezogen. Orientiert sich halt am Neupreis.

Aber als erstes würde ich dies hier beherzigen
300-350€ Start Invest ist in der heutigen Zeit mit den heutigen Preisen aber mehr als dünn.
Vielleicht erstmal einen Verein suchen, dort mitbeobachten, erste eigene Erfahrungen machen, und dann, wenn das Budget UND das Wissen und Erfahrung gewachsen ist, selbst zuschlagen.
Wenn man zu billig kauft, vergällt man sich selbst nur all zu leicht das neue Hobby.
bevor ich mir Gedanken um Okulare und deren Abstufung mache. Die hier vorgeschlagenen Okulare fressen schon fast die Hälfte des Budget. Nichts gegen Hyperion, da besitze ich selbst einige.
Das 31mm für die Übersicht kostet neu 195,-€.
Das für die Mitte 17mm liegt bei 165,-€.
Und ob ich die gebraucht recht günstiger bekomme... ?
Meine gebe ich nicht ab, auch wenn ich hauptsächlich EAA betreibe.

Zum Gebrauchtkauf, da muss m.E. jemand mit, der mehr Erfahrung hat.

PS: ein Buch „Astronomie für Einsteiger“ habe ich mir gekauft und ist unterwegs :)
Guter Anfang.
Einlesen was die verschiedenen Bauformen von Teleskopen ausmachen.
Welche Montierung drunter gehört usw. usw..

Vorweg, die Montierung ist das A&O.
Deshalb würde ich eher zum Tischdobson tendieren. Der wird, auch wenn ich bei dieserEinarm-Bauform der Rockerbox Vorbehalte habe, stabiler aufgestellt sein als der lange Refraktor auf dieser windigen EQ Montierung.

In diesem Sinne, einlesen, Grundwissen schaffen.
Aber da reine Theorie nicht alles ist, wenn möglich den Vorschlag von Olli / @olli.mit.zwei.l aufgreifen.

P.S.
wo soll den Beobachtet werden? (Balkon, Garten... ...)
soll es transportabel sein? (Auto, Fahrrad, Bollerwagen... ...)
wird es bei Mond und Planeten bleiben? (es stellt sich erst nach gewisser Zeit heraus was bevorzugt wird)
 
Zuletzt bearbeitet:
wo soll den Beobachtet werden? (Balkon, Garten... ...)
soll es transportabel sein? (Auto, Fahrrad, Bollerwagen... ...)
wird es bei Mond und Planeten bleiben? (es stellt sich erst nach gewisser Zeit heraus was bevorzugt wird)

Ich möchte von meinem Garten aus beobachten. Transportabel wäre super. Wohne nur 2 Kilometer vom Deich entfernt.
Ich kann mir auch vorstellen, irgendwann Galaxien beobachten zu wollen, wenn meine Kenntnisse das entsprechende Niveau erreichen. Zur Zeit würde ich diese wohl nicht erkennen können.
 
Hallo Daniel,

Garten ist nicht die schlechteste Option, wenn die Dunkelheitsverhältnisse passen.
Keine oder wenig Laternen, Bewegungsmelder der lieben Nachbarn, ..., ..., ...
2 Km zum Deich ist keine Entfernung und wenn es da noch weniger Störlicht gibt, würde es sich auch lohnen.
Andere fahren da wesentlich länger, um gute Bedingungen zu bekommen.

Galaxien sind ja nicht das Einzige da oben.
Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen, planetarische Nebel, ..., ..., ...
Das was gelernt werden muss, das Finden. Aber da gibt es passendes Kartenmaterial, Sucher-Varianten, usw. die einem das Finden erleichtern.
Man muss sich mit dem Nachthimmel beschäftigen und ihn kennen lernen, ansonsten wird es mühselig.

Allgemein gilt für solche Objekte braucht es Öffnung, also Lichtsammelvermögen und Auflösungsvermögen.

Aber wie das so immer ist, der Geldbeutel limitiert meine Träume.
Das was einem Allrounder noch am nächsten kommt und momentan (noch) erschwinglich ist, ist ein Newton in der Rockerbox, der Dobson, und da der von mir schon erwähnte 200/1200. Mit solch einem Teil kannst Du sowohl was an Planeten/Mond sehen und in den Deep Sky Bereich einsteigen.
Der ist auch noch gut mit dem Auto zu transportieren und im Garten recht fix aufgebaut.
Stabiler bekommst Du solch ein Rohr für das was sie kosten nicht montiert.
Mit f/6 ist der auch recht moderat im Umgang mit den Okularen. Da muss man nicht gleich in die > 200,- €-Klasse einsteigen.

Varianten auf parallaktischer (deutsche-, EQ-) Montierung werden teuer, selbst im rein manuellen Bereich.
Da verlangt ein 120/600 Refraktor FH (nach Fraunhofer) nach einer EQ3-2 (Original von Sky Watcher).
Auch ein 130/650-er Newton - so einer den Du ausgesucht hast, nur als Volltubus - würde diese Montierung tragen.
Ein 150/750-er Newton verlangt dann schon nach einer EQ5-Klasse Montierung.
Solch einen 150/750-er gibt es auch in der Tischdobson-Variante, aber da tue ich mich immer etwas schwer mit dieser Einarm-Rockerbox. Vielleicht kann da jemand anderes genaueres zu sagen.

Abschließend, für den Start kannst Du m.E. mit jedem Teleskop anfangen, so lange das System in sich stimmig ist. In erster Linie muss das Teleskop zur Montierung passen oder eben umgekehrt.
Ob nun Maksutov-Cassegrain (MC), Refraktor FH oder Apo, Newton oder Schmidt-Cassegrain (SC), jedes Teleskop hat seinen Himmel und man beobachtet die dazu passenden Objekte, eben die, die das Teleskop am Besten kann. Anderes ist natürlich auch möglich, aber eben mit Abstrichen.
Alles andere entwickelt sich erst mit der Zeit. Ob es nun der rein visuelle Bereich bleibt, man in den EAA- (Electronically Augmented Astronomy) Bereich schwenkt oder die klassische Astrofotografie anstreben will.

Also weiter einarbeiten, wenn möglich sich die Instrumente anschauen und auch durch schauen.
 
Hallo Daniel,

mal kurz nachgefragt, wie weit ist Dein Vorhaben denn fortgeschritten?
Schon etwas eingelesen?
 
Guten Morgen!

Es ist das Skywatcher Heritage 130/650 geworden.
Weitere Okulare habe ich mir noch nicht zugelegt. Ich lerne gerade das Teleskop ein bisschen kennen und lese viel in dem o.g. Buch.
Bisher durchkreuzt das Wetter weitestgehend meine Pläne… allerdings konnte ich in der ersten Nacht bereits den Mond bestaunen.
Habe euch das Bild mal angehängt.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
 

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Hallo Daniel,
Es ist das Skywatcher Heritage 130/650 geworden.
das was man liest, für den Start eine gute Wahl.

Weitere Okulare habe ich mir noch nicht zugelegt. Ich lerne gerade das Teleskop ein bisschen kennen und lese viel in dem o.g. Buch.
Ich weiß jetzt nicht welche Okulare beigelegt wurden, aber für den Anfang, so meine Erfahrung, reichen die erst mal. Ja, der Wunsch nach besseren wird kommen, aber für's Erste kannst Du schon beobachten.
Jep, lerne das "Schubsen" des Newton.
Dran bleiben, lernen, üben und lesen.

Bisher durchkreuzt das Wetter weitestgehend meine Pläne… allerdings konnte ich in der ersten Nacht bereits den Mond bestaunen.
Habe euch das Bild mal angehängt.
Ja, das leidige Wetter. Es ist echt zum :sick:.
Es kommen auch wieder bessere Zeiten.
So hat man aber die Gelegenheit sich theoretisch mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Erstes Bild, erstes Erfolgserlebnis :y: :).
Vollmondbeobachtung ist aber nicht so prickelnd, der blendet da ganz schön.
Besser ist es am Terminator, der Trennlinie zwischen hell und dunkel, entlang zu beobachten.
Mehr Details, Schattenwürfe, ... ... ...
Da kannst Du Dich wochenlang mit beschäftigen, wenn er zu sehen ist und das Wetter mit spielt ;).

Weiterhin viel Spaß und Erfolg.
 
Solch einen 150/750-er gibt es auch in der Tischdobson-Variante, aber da tue ich mich immer etwas schwer mit dieser Einarm-Rockerbox. Vielleicht kann da jemand anderes genaueres zu sagen.
Es ist das Skywatcher Heritage 130/650 geworden.
Ich habe mir letzten Herbst als Wiedereinsteiger so ein „ Tischdobson“ inclusive Fotostativ Anschluß gekauft. Für schnell mal die Wolkenlücken nutzen oder einfach einen Kurztrip in All vom Balkon aus sehr gut. Kollimieren tue ich statt dem Plastikdeckel mit einem Loch drin mit dem Laser Justierokular . Die 2 Ausziehstreben könnten zur besseren Stabilität durchaus eine Dritte vertragen . Im Selbstbau nach YouTube Anleitung habe ich mittels 2mm Moosgummi und Velcro Band eine Taukappe und eine Tubus Abschattung gebastelt und das hilft schon gut gegen Streulicht. Das Nachschupsen geht butterweich aber es braucht schon einen Augenblick bis die entstandenen Vibrationen sich wieder beruhigt haben und die Abbildung wieder still steht. Wind ist der größte Feind der Einarm Montierung. Dann geht rein garnichts. Die Abbildungsleistung ist für einen China-Spiegel okay und mit f/5 schön hell im Vergleich zu einem kleinen Refraktor .Zum Einstieg / Wiedereinstieg ist es okay für das investierte Geld. Ich habe meist ein Skywatcher Stativ darunter montiert wenn ich beobachte.

@ Daniel : Bedenke bitte die mindestens 20 Minuten Auskühlzeit die der Spiegel benötigt.Viel Spaß und Erfolg mit dem Teleskop und viele sternenklare Nächte am Deich
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke!
Ich werde auf jeden Fall gebraucht kaufen.
Was sagt ihr zu den Svbony-Okularen (68• UWA 6, 9, 15 und 20mm) ? Sind die ihr Geld wert?
Hallo Daniel,

ich habe mir am Anfang des Corona-Wahnsinns dasselbe Set ohne SVBONY-Logo für 86 € geschossen. Kann man bei Amazonien immer noch unter verschiedensten Namen finden, wenn man nach okular 68 set sucht, aber auch da ist der Preis nicht mehr so günstig wie damals, wie bei allem Anderen auch.

Qualität
Metallgehäuse, Glaslinsen mit geschwärztem Rand, gestochen scharfes Bild, keine Chromatische Aberration, ordentliches Filtergewinde, 1A Verarbeitung.

Negativ sind teilweises Kidney-Beaning, 68° werden nicht ganz erreicht, ist aber dennoch recht ordentlich für den Preis und vor allem auch Gewicht und Größe.

Mögliche Risiken
Serienstreuung und Umtausch sind ungewiss. War also für mich ein Risiko, dass ich bei damals 86 € eher einzugehen bereit war, als heute bei über 130 €. Vielleicht dann doch beim Importeur (RedisDirect), sodass man die Möglichkeit umzutauschen. Kostet dann aber fast 170 €.

Hat man dann doch Lust auf andere Okulare, sind diese günstigen nicht gut loszuwerden. Dann sind Gebrauchte namhafter Hersteller natürlich eine sinnvollere Investition.

Was Kaufen?
Bei dem heutigen Preisen und hinzugekommenen Angeboten würde ich mir vermutlich erst einmal mit einem SV135 Zoom Okular anfangen und schauen, welche Brennweiten für mich am idealsten sind und dann entsprechende Brennweiten von Explore Scientific kaufen. Die sind noch nicht ganz so teuer und machen meiner Meinung nach auch ganz ordentliche Optiken. Gebraucht kaufen ist nicht so meins, aber das ist ja auch nur meine persönliche Meinung zu dem Thema und ist auch der Tatsache geschuldet, dass ich mir das Hobby recht günstig halten möchte.

Bin ich zufrieden?
Auf jeden Fall! An meinem 150/750er Newton nutze ich das 20er und 15er für Mond und Nebel und schaue mit den kleineren dann Planeten, Monddetails, Doppelsterne und co an. Für die eine Goldene Nacht im Jahr habe ich noch ein 3 mm von Explore Scientific, mit dem ich dann zB Mars reinbekomme und die Polkappe erkennen kann. Auf dem Mond geht da aber auch was, wenn die Luft ruhig genug ist.

Was man bei SVBONY bzw. aus China für kleines Geld mittlerweile bekommt, ist schon der Wahnsinn. Während das früher sicherlich alles durch die Bank weg Schrott war, sind da mittlerweile gar nicht so schlechte Sachen dabei. Ist wie beim Auto. Jeder hat eine andere Definition von ausreichend.

Wie gesagt, das Kidney-Beaning ist manchmal etwas nervig, aber dafür ist die Abbildungsleistung echt ordentlich. Ich kann aber absolut nachvollziehen, dass das für Viele in K.O.-Kriterium ist. Wenn das Geld da ist, sollte man sich auf jeden Fall gleich was besseres kaufen.

Ich bin hier aber hauptsächlich auf dem Balkon unterwegs und will eventuell mal ab und zu raus aufs Feld aber nur im kleinen Rahmen. Arbeit, Kind und weitere Hobbies werden in der nächsten Zeit nicht dafür sorgen, dass ich mein Equipment erweitern oder anderweitig verbessern möchte. Wenn ich durch eine höherwertige Optik sehen will, schaue ich mal wieder bei meiner Sternenwarte vorbei. Ich bin mit meiner Ausrüstung aber ganz sicher keine Holzklasse.

Vielleicht lässt Dich ja ein Kontakt hier aus dem Forum in Deiner Nähe oder eine örtliche Sternwarte mal durch Okulare verschiedener Preisklassen gucken, damit Du den Qualitätsunterschied begutachten und dann entscheiden kannst, wie viel Qualität Dir welches Geld wert ist. Sowas geht ja auch Tagsüber sehr gut.


Gruß

Matthias
 
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